Ainol Novo 7 Aurora im Test – Teil 3: Akku, Display und Kamera

Willkommen zurück zum 3. Teil des Ainol Novo 7 Auroras. Nun hatte ich das Tablet mehrere Tage im Dauerbetrieb gehabt. In diesem Teil werde ich auf Akku, Display und Kamera genauer eingehen. Es gibt viel Positives aber auch Negatives zu berichten. Günstig könnt ihr das Tablet auf www.androidfiguren.de/ erwerben.

 

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Nun aber weiter im Kontext und wir fangen gleich mal mit etwas Erfreulichem an: Dem Display!

Display

Ich muss gestehen, vom Display bin ich neben der klasse Leistung und Bedienung wohl am meisten überrascht. Im Ainol Novo 7 Aurora ist ein 7 Zoll IPS Panel verbaut der mit 1024 x 600 Pixeln auflöst. Das Bild wirkt wirklich sehr scharf. In den Vergleichsbildern zum Motorola Xoom 2 kann man auf den ersten Blick keine großen Unterschiede bemerken.Der Blickwinkel ist ist von allen Seiten angemessen und nicht zu bemängeln. Das Display erinnert mich sehr an das vom Galaxy Tab P1010 und das nicht nur aufgrund der gleichen Auflösung sondern auch vom Kontrast und allgemeinem Gefühl her. Leider habe ich dieses zur Zeit nicht zur Verfügung für einen direkten Vergleich. Deshalb musste das Motorola Xoom 2 ran. Hier mal ein paar Vergleichsbilder die das ganze verdeutlichen!

 

Es ist nur bei genauerem Hinschauen zu erkennen, dass das Motorola Xoom 2 ein besseres Bild liefert als das Ainol. Was aber noch auffällt ist, dass das Ainol über eine nicht so hohe Helligkeit besitzt. Aber das hat mich bis jetzt noch nicht gestört. Naja aber man muss immer im Hinterkopf haben, dass hier zwei Geräte verglichen wurden, deren Preisunterschied um die 400 € betragen

Akku

Im Ainol Novo 7 Aurora ist ein 3700 mAh Akku verbaut. Im normalen Betrieb kommt man damit bis zu 10 Stunden. Unter normalen Betrieb verstehe ich ab und zu Surfen und mal ein wenig was lesen und ansonsten auf StandyBy. Bei richtiger Dauernutzung schaut das schon ganz anders aus. Nachdem ich das voll aufgeladene Tablet meinen Brüdern in die Hand gegeben habe und die sich eine volle Dröhnung Anime-Videos und Spiele reingezogen haben, machte das Tablet nach 3,5 Stunden schlapp. Das Aufladen des Tablets geht relativ schnell von statten. Mit dem mitgelieferten Netzteil dauert das Ganze 4,5 Stunden lang. Nach intensiverem Nutzen ist leider auch ein gewisses Abwärmen zu spüren. Das Tablet wird auf der Rückseite ein wenig warm. Aber nicht so das es unangenehm wirkt. Insgesamt kann man aber nicht über den Akku meckern!

Kamera

Bis jetzt hat sich das Ainol ziemlich gut geschlagen. Da macht man sich manchmal Gedanken wie das überhaupt möglich ist bei diesem relativ niedrigen Preis. Wo hat man denn bei diesem Tablet gespart? Da kommen wir zur Kamera. Es ist lediglich eine 2 Megapixel Frontkamera verbaut. Eine Kamera auf der Rückseite gibt es leider nicht, was ich persönlich richtig schade finde.

Die Rückkamera auf meinem Galaxy Tab habe ich wirklich sehr genossen und oft benutzt. Meiner Meinung nach eignen sich die 7″ Geräte zum Fotos machen einfach viel besser als 10″ Geräte. So nutze ich die Kamera auf dem Motorola Xoom 2 fast überhaupt nicht obwohl diese um einiges besser ist.

Die Frontkamera dient neben der Funktion als Spiegel auch für Videotelefonate wie zum Beispiel für Skype. Im Test sind aber leider komische Sachen passiert. Während auf dem Tablet das eigene Video und das Video vom anderen Skype-Partner gut zu erkennen und auch von der Qualität zufriedenstellend sind, schaute das Ganze beim anderen Skype-Partner anders aus. So wird das Video der Frontkamera vom Tablet nur gestört übermittelt und es entsteht ein solches Bild:

 

 

 

 

Ich habe keine Ahnung wie diese lila Streifen entstehen. Nach mehreren Versuchen und Account-Wechseln änderte sich leider nichts an diesem Bild. Danach habe ich Skype mit dem Motorola Xoom 2 ausprobiert und es funktionierte perfekt. Ob das Problem nun jetzt am Tablet oder an Skype liegt kann ich leider nicht sagen. Wie auch immer, sehr schade dass das Ganze nicht klappt. Bleibt ja immer noch die Spiegel Funktion falls die Haare nicht sitzen sollten.

Teil 4 – USB Anschluss, Erfahrungen und Fazit

Das Gerät ist übrigens auf www.androidfiguren.de/ für 166 € zu erwerben.

About Peter W.

Mit meinen Tests will ich den "normalen" Interessenten davor bewahren, sein hart verdientes Geld für Müll auszugeben. Denn leider ist es Fakt, das nicht alles Gold ist, was glänzt. Daher gibt es von mir kein Technik-Chinesisch sondern Klartext. Wie ich teste könnt ihr hier nachlesen: http://mobi-test.de/uber-uns/ Wenn ihr Fragen habt, dann verfasst einen kurzen Kommentar und wir versuchen diesen zu beantworten.

5 comments

  1. Bezüglich Skype:
    Liegt an Skype und ICS. Diese Version funktioniert: droid.com/topic/ 30881-apk-skype-250160-ice-cream-sandwich-ics-compatible-working/  (Leerzeichen beachten)

  2. Ein kurzer Test, ob die 64GB microSDXC von SanDisk in diesem Tablet funktioniert wäre sehr interessant!

    • Ich weiß nicht ob Huey eine 64GB Speicherkarte hat. Ich habe zwar eine, aber das Tablet ist bei ihm 😉

      Aber ich gehe davon aus, das sie läuft, denn selbst in einem 90 € No-Name Tablet wurde sie sofort und mit dem vollen Speicherplatz erkannt.

    • Wie Peter gesagt hat, kann ich leider nicht aushelfen =P
      Besitze leider nicht über so eine Karte 🙁

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