Archos Arnova 9 G2 Tablet im Langzeittest – Teil 2 – Unboxing

So, hier nun das versprochen Unboxing und die Eindrücke von der Verarbeitungsqualität des Archos Arnova 9. Neben dem unboxing werde ich kurz meine ersten Eindrücke schildern. Der erste echte Test, wie ihr es von uns gewohnt seit, wird im nächsten teil stattfinden. Ich möchte noch drauf hinweisen, dass wir dieses Gerät gekauft haben, wie die meisten und somit frei und ohne Herstellervorgaben über die Starken und Schwächen schreiben können. Die vollständige Bild-Galerie könnt ihr am Ende des Artikels betrachten.

Den ersten Teil des Testberichtes könnt ihr hier lesen 
Wie ihr vollen Zugriff auf den Android-Market bekommt könnt ihr hier lesen

Das Tablet wird in einem recht großen Karton geliefert. Freudig überrascht was sich wohl alles darin verbirgt muss die Geschichte natürlich sofort geöffnet werden um festzustellen. Bis auf 3 Adapter für den Netzstecker sowie Anleitungen und USB-Kabel ist der Lieferumfang nicht größer als bei anderen Tablets. Damit das Arnova hineinpasst wurden im Karton die Seiten mit Styropor abgepolstert. Sry, aber das machen die anderen Hersteller besser. Im Lieferumfang ist keine Micro-SD-Karte und auch kein Kopfhörer vorhanden.

Nehmen wir das Gerät mal in die Hand und ich muss sagen. Billig fühlt es sich nicht an. Gut, immerhin kostet das Gerät ja auch €230. Das hat allerdings nichts zu sagen. Das Galaxy Nexus kostet doppelt soviel und fühlt sich sehr wohl billig an. Also, das Gerät fühlt sich sehr sehr hochwertig an. Die Rückseite ist mit einem minimalen Radius versehen. Für einen Augenblick einer Sekunde habe ich gedacht die Rückseite besteht aus Aluminium. Der Grund für die Hochwertige Haptik liegt sicherlich im Gewicht. Ein Leichtgewicht ist das Arnova 9G sicher nicht. Zum Vergleich es wiegt mit seinen 630 Gramm sogar mehr als das iPad 2 bei beinahe identischen Gehäusemaßen. (Das Arnova ist 4mm dicker). Es wiegt sogar mehr als das Galaxy Tab 10.1N.
Durch das Gewicht wirkt es eben nicht nach China-Plastikbomber. Auch der verwendetet Kunststoff ist von guter Qualität. Die Rückseite schimmert silber,braun,schwarz ist, wie beschrieben, minimal gerundet. Auf der Rückseite wurde 2 Lautsprecher eingelassen und sind mittels bohrgitter geschützt (siehe Bildergalerie am Ende des Artikels). Um den Rahmen läuft ein silberner Zierstreifen. Dieser ist nicht aus Plastik sondern aus Metall.

Die Front ist mit einem netten Design-Trick ansehnlich gemacht worden. Es wurde eine Rahmenfassung gewählt die ebenso silbrig schimmer wie die Rückseite. Diese Fassung umschließt das Display. Dadurch wirkt der Rahmen sehr schmal und sorgt für den edlen Gesamteindruck. Links über dem Display sitzt die einige! Kamera des Arnova 9G.
Das ganze Gerät wirkt sehr reduziert, Designfallen gibt es beinahe keine. So ein Gerät nimmt man einfach gerne in die Hand.

Designfallen gibt es keine, aber technische Fallen sind sehr wohl vorhanden. Während die eine Seite des Arnova von Bedienelemnten verschohnt geblieben ist, verstecken sich selbige auf der anderen Seite. Dort befinden sich, in minimaler größe, die Android Bedien-Knöpfe. Naja, ganz so stimmt es nicht. Dort befinden sich nacheinander der Ein/Aus-Schalter Eine Home-Taste, Eine ESC-Taste sowie eine Menu-Taste. Meiner Ansicht nach sind diese Knöpfe dort falsch angebracht. Beim halten des Gerätes liegen diese Knöpfe im Handballen, so das man immer mal wieder versehentlich einen dieser Knöpfe berührt. Ich werde auf dieses “Fehler” in einem weiteren Teil sehr genau eingehen.

Wie man auf den Bildern eventuell sehen kann ist das Gerät nicht gleichmäßig geformt. Es hat den Ansatz einer Keil-Form. Wahrend die eine Seite zum Bildschirm hin abgerundet wurde, wird die andere Seite zum Bildschirm hin breiter. Das hat einen guten Grund. Irgendwo müssen ja die Anschlüsse untergebracht werden.
Das Arnova 9G besitzt einige Anschlussmöglichkeiten.
- USB
- Micro-USB
- Netzstecker
- Kopfhörereingang
- Micro-SD
- Signal-LED
- Mikrofon

Hier gibt es einen unschönen Fehler, der so gar nicht zum ansonsten, perfekt verarbeiteten äußeren passen möchte. Die Micro-SD-Karte schaut leicht aus dem Gerät hervor. Aber alles in allem kann man schon sagen, dass die Verarbeitung deutlich über dem Niveau liegt, besonders in dieser Preisklasse. Ich bin wirklich begeistert. gestern hatte ich ja gefragt wo denn wohl das eingesparte Geld der Kamera, des GPS etc geblieben ist. Ganz eindeutig in der Verarbeitung und den Gewählten Materialien des Arnova 9G.

Im nächsten teil widmen wir uns mal ausgiebig dem Bildschirm und werden einige Benchmarks laufen lassen. Mal sehen wie der 1Ghz-Prozessor sich im Vergleich mit seinen 2-Kern-Kollegen aus den Häusern Asus und Acer schlägt und ob auch nach einigen Tagen der Bildschirm immer noch zu solchen Begeisterungsstürmen verleitet wie es mir gestern ergangen ist.

  • Amd Power

    Was soll denn das? Wo bleiben die anderen Teile vom Testbericht? Solche Leute soll man vertrauen? Lächerlich!

    • http://www.mobi-test.de Peter W.

      Dann kaufe uns bitte ein Neues, damit wir weiter testen können. Das von uns ganz normal gekaufte Testgerät ist defekt und liegt seitdem irgendwo bei Amazon oder Archos im Service.

      Adresse wohin du dann bitte das Tablet schickst, kommt gleich…