ASUS Transformer Pad Infinity TF700T im Test – Teil 1 – Unboxing und erster Eindruck

Wie schon in der Übersicht beschrieben bringt das TF700T alles mit, was ein Highend-Tablet wirklich benötigt. Allerdings ruft Asus mit 599 € für die 64 GB-Version ohne Tastatur-Dock dafür aber auch einen stolzen Preis auf. Was man dafür bekommt? Schaut es euch an, denn hier ist Teil 1 des großen Alltagstest von unserem Leser Markus H.

Unboxing:

Zum Lieferumfang lässt sich nicht viel sagen, da dieser recht spartanisch ausfällt. Im Karton waren neben dem Tablet nur:

  • Anleitung
  • Garantiekarte
  • Netzteil & Netzkabel
  • Tuch gegen Fingerabdrücke

Erster Eindruck:

Der wohl offensichtlichste Unterschied zwischen dem Transformer Prime und dem Transformer Infinity ist die Kunststoffleiste, in der Kamera, Blitzlicht und Mikrofon eingefasst sind. Diese soll nun ein Kompromiss zwischen edler Aluminiumoptik im typischen Zen-Design und optimalen WLAN- und GPS-Empfang darstellen. Die grundlegenden Veränderungen zwischen den beiden Transformer Modellen sind folgende:

 Transformer PrimeTransformer Infinity
Auflösung1280 x 8001900 x 1200
ProzessorTegra 3 T30 1,4 GHzTegra 3 T33 1,6 GHz
RAM1 GB DD21 GB DD3
Akku3300 mAh3380 mAh
Frontkamera1,2 MP2,0 MP
DispayCorning Gorilla® GlassCorning Gorilla® Glass 2
Maße263 x 180,8 x 8,3 mm263 x 180,8 x 8,5 mm

Mal abgesehen vom neueren Prozessor- und RAM-Typ ist das Display und dessen hohe Auflösung der größte Pluspunkt des Transformer Infinity gegenüber dem Prime. Neben dem Acer Iconia Tab A700, bietet nur das TF700T eine Full-HD-Auflösung mit einer Pixeldichte von 224 dpi im Android Tabletbereich. Durch das neue Super-IPS+-Panel mit bis zu 600 cd/m2 soll es auch möglich sein bei Sonneneinstrahlung vernünftig Arbeiten zu können. Ob das klappt wird sich zeigen müssen.

Im Verlauf des Testberichtes möchte ich an der ein oder anderen Stelle einen kurzen Vergleich zwischen den beiden Full-HD Tablets TF700T von Asus und A700 von Acer ziehen und ein paar Eindrücke schildern.

Das Gehäuse des Infinity ist aus Aluminium mit der von Asus typtischen konzentrischen Kreisformen, die man aber im Vergleich zur Kunststoffrückseite des TF 300T (Testbericht) kaum spürt, wirkt edel und fühlt sich sehr hochwertig an. Das TF700T ist überaus flach und mit 598 Gramm ein wahres Leichtgewicht in der Liga der 10 Zoll-Tablets. Das erste Full-HD-Tablet aus dem Hause Acer, Iconia Tab A700, wirkt dagegen recht schwer und dick, was rein von den Zahlen mit knapp 670 Gramm und ca. 11 mm Stärke ebenfalls belegt wird. Die Haptik wurde seitens Asus mit dem Infinity besser gelöst.

Ab Werk stehen zwei verschiedene Versionen zur Auswahl. Man hat die Wahl zwischen den Farbvarianten „champagne gold“ und „amethyst grey“. Die im Test verwendete Farbvariante „champagne gold“ wirkt, im Gegensatz zum Namen, eher wie Silber mit schwachen goldenen Akzent. Für mein Empfinden sehr edel. Die eingearbeitete Kunststoffleiste zeigt dagegen deutlich stärkere Goldtöne auf. Ob das nun ein „optischer“ Nachteil ist – reine Geschmacksache.

Die Verarbeitung des Infinity liegt auf einen wirklich guten Niveau und hat es kaum Verarbeitungsmängel. Das Aluminium gibt dem TF700T eine gewisse, wie man so schön sagt, Verwindungssteifigkeit – es fühlt sich sehr stabil an. Ein kleines Manko ist jedoch der Übergang zwischen Metallkörper und Kunststoffleiste auf der Rückseite. Die Übergänge und Spaltmaße zwischen den beiden Materialien sind mitunter nicht ganz plan bzw. stehen an manchen Stellen leicht heraus. Die eingelassen Knöpfe sind dagegen gut verarbeitet – es wackelt nichts.

Das Display besteht aus widerstandsfähigen- und kratzfesten Corning Gorilla Glass 2. Diesbezüglich sollten nervige Kratzer oder andere Displaybeschädigungen vermieden werden. Was auffällt sind die deutlich sichtbaren Fingerabdrücke, schon nach kurzer Benutzung. Aber da hat Asus ja mit gedacht und das entsprechende Tuch gleich mit geliefert.

Tastatur-Dock:

Für alle die bereits das Transformer Prime mit Dock Ihr Eigen nennen und sich nun fragen ob das Dock des TF 201T nun mit dem Infinfity kompatibel ist bzw. sich die 149 € sparen können – JA! Es ist nicht nur kompatibel, es ist schlichtweg das Dock von Transformer Prime. Zurzeit, so liest man in diversen Foren, wird seitens Asus im Buddle Tablet + Dock die Alte und vorerst einzigste Tastaturversion vertrieben. Neben dem Aufkleber am Dock mit der Bezeichnung „TF201T“ verrät ebenfalls die beigelegte Beschreibung mit „Transformer Pad Prime Dock“ die Modellherkunft.

Teil 2 – Betriebssystem, Leistung & Performance

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About Peter W.

Mit meinen Tests will ich den "normalen" Interessenten davor bewahren, sein hart verdientes Geld für Müll auszugeben. Denn leider ist es Fakt, das nicht alles Gold ist, was glänzt. Daher gibt es von mir kein Technik-Chinesisch sondern Klartext. Wie ich teste könnt ihr hier nachlesen: http://mobi-test.de/uber-uns/ Wenn ihr Fragen habt, dann verfasst einen kurzen Kommentar und wir versuchen diesen zu beantworten.

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