Wenn sich ein Automobilhersteller und ein Handyhersteller zusammen tun, trägt das manchmal sehr gute, manches mal aber auch recht seltsam anmutende Blüten. Bei was man das Blackberry P’9981 einordnen mag, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Das P’9981 ist eine gemeinsame Arbeit des Smartphone-Giganten RIM, bekannt durch seine BlackBerrys, und dem Automobilhersteller Porsche. Aus diesem Grund trägt das Gerät auch den etwas schräg aussehenden Namen P’9981.

Das Design kann man auf jeden Fall als nicht alltäglich bezeichnen. Das P’9981 könnte man so sicher auch getrost auf der Enterprise benutzen. Das technische Innenleben ist hingegen weit weniger spektakulär, das Smartphone muss sich hinter der Konkurrenz von Samsung und Co. aber auch nicht verstecken.

Neben einem 1,2 GHz großen Singlecore-Prozessor von Snapdragon befinden sich 768 MB Ram an Board. Der berührungsempfindliche Bildschirm misst 2,8 Zoll und ergänzt die BlackBerry-typische vollständige Qwerty-Tastatur, die zwischen Display und Tastatur gelegenen Steuertasten und das bekannte Steuerpad.

Eine 5 Megapixel-Kamera, HSDPA, WLAN, Bluetooth und 8 GB interner Speicher, der mittels MicroSD auf bis zu 32 GB erweitert werden kann, runden das Bild ab.

Böse Zungen behaupten ja, man hätte dem BlackBerry Bold 9900 einfach ein futuristischeres Mäntelchen verpasst. Als Betriebssystem kommt zumindest ebenfalls BlackBerry OS 7 zum Einsatz.

Als kleines Schmankerl bietet das P’9981 einen eingebauten NFC-Chip, der in Smartphones noch lange nicht selbstverständlich ist.

Was das gute Stück kosten soll, ist nicht bekannt. Da man es allerdings sehr wahrscheinlich nur in den Porsche Design Stores käuflich erwerben kann, ist fraglich, ob für das angepeilte Klientel Geld wirklich eine Rolle spielt.

Quelle

 

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