Der Test hat nur eine Woche gedauert, dabei wurde dem coby Kyros MID8027 auf den Zahn bzw. Prozessor gefühlt. Warum die Testphase nicht länger gedauert hat, wie das Fazit ausgefallen ist und ob wir unser Gütesiegel verleihen, darüber berichten die folgenden Zeilen.
USB Anschluss
Grundsätzlich ein guter Gedanke der Entwickler, das coby Kyros mit einer USB-Schnittstelle auszurüsten. Doch leider ohne Funktionen für Unterwegs.
Versucht habe ich es zunächst mit einem UMTS-Stick, doch leuchtet an diesem noch nicht einmal die Status-LED auf. Also ohne Funktion, schade.
Vielleicht habe ich auch etwas zu hoch gegriffen. Ein USB-Stick sollte das Gerät doch erkennen. Nein, auch hier blink nichteinmal die LED auf.
Mal sehen was ich noch für “einfache” USB-Geräte in der Schublade habe, ja eine Maus.
Angeschlossen und, wen wundert es jetzt noch, NIX!!!
Diese Schnittstelle dient nur zum Verbinden des Kyros mit einem PC, reiner Datenaustausch.
Schade, schade, schade !!!
4G
Der Hinweis 4G auf der Verpackung scheint sich auf die Speicherkapazität zu beziehen. Eine Möglichkeit ohne WLAN die Aussenwelt gibt es nicht.
Fazit
Das coby Kyros ist wohl nur ein farbiger eBook-Reader. Emails und Internet sind zwar möglich, machen aber wegen der schlechten Bildschirmauflösung keinen Spaß. Um eBook’s in schwarz/weiß zu lesen, reicht es noch.
Unterwegs das weltweite Netz zu erreichen, ist nur per Tethering oder an einem WLAN-Hotspot möglich.
Die Einschränkung ohne den Market und weitere Google-Apps ist doch zu gravierend. Zwar gibt es sicherlich Alternativen, aber warum einen Umweg gehen!
Selbst als Navi, wegen dem fehlenden GPS-Empfänger nicht zu gebrauchen.
Schluß endlich ist das coby Kyros überwiegend negativ aufgefallen. Die positiven Seiten haben sich versteckt oder von den Entwicklern nicht eingebaut.
Das Gütesiegel bleibt verwehrt!