Wer sich für das Samsung Galaxy Note interessiert, hofft sicher darauf, das es irgendwie die Welt der Tablets und Smartphones verbindet. So auch ich, denn ich will nicht immer ein Tablet herumschleppen und trotzdem etwas mehr Display haben als bei einem “normalen” Smartphone. Von daher habe ich mir heute das N7000 Galaxy Note gekauft und werde es in den nächsten Wochen sehr genau unter die Lupe nehmen. Ist es wirklich die EierlegendeWollmilchSau?
Bis eben war ein HTC Sensation mit seinem 4,3″ Display mein ständiger Begleiter, aber immer wieder fehlte dann doch ein bisschen Display, um noch mehr auf einmal sehen zu können z.B. beim surfen. Als die Tablets aufkamen habe ich dann direkt angefangen mir diverse zu kaufen. Angefangen vom Galaxy Tab, über iPad 1 und 2 bis aktuell zum Galaxy Tab 10.1 habe ich so einiges hinter mir. Auch was die unterschiedlichen Displaygrößen angeht. Schnell war mir klar, das ein 10″ super zum Couch-Surfen taugt, aber für unterwegs eine Nummer zu groß. Die ganzen 7-Zöller trafen dabei schon eher meinen Geschmack, aber meistens habe ich es dann entweder zu Hause vergessen oder war schlicht zu faul jetzt extra noch ein Gerät herum zu schleppen. Und dann kamen die ersten Gerüchte für ein 5,3″ Smartphone von Samsung. Da war mir sofort klar, das ich dieses Teil unbedingt haben musste. Koste es was es wolle.
Und interessanterweise waren mir persönlich Angaben wie z.B. der eingebaute Prozessor irgendwie völlig egal. Zum arbeiten braucht man ganz sicher keinen Dual-Core-Akku-Fresser. Hier kommt es auf das Display an.
Daher wird dieser Test diesmal ein wenig anders ablaufen und sich nicht so detailliert auf Prozessor und die Performance eingehen, sondern eher die Handhabung eines solchen Kloppers im stinknormalen Alltag, wie sich dabei das Display schlägt und natürlich was unser Freund der Herr Akku zu so einem Display sagt.
Lets go…
Unboxing und Lieferumfang:
Alleine der Karton ist schon mal eine ganze Ecke größer als normal, als der Verkäufer von notebook.de selbiges über den Tresen schiebt. Dort hatte ich es gestern Abend bestellt und heute dann direkt im Shop abgeholt.
Auch wenn der Karton riesig ist, der Inhalt ist Samsung Standard.
- Samsung GT-N7000 Galaxy Note
- Akku
- Stylus (im Gehäuse)
- Headset
- USB Datenkabel
- Netzadapter mit 1A Output
- Kurzanleitungen
Speicherkarte wird keine mitgeliefert, aber man hat ja schon mal 16GB Onboard. Trotzdem wird bei mir zusätzlich noch eine 32GB SanDisk eingesetzt.
Erster Eindruck und Verarbeitung:
Der Erste Eindruck? Meine Fresse ist das groß…
Bei einem 5″ Tablet sagt man sich fast schon “Ach wie niedlich” aber bei einem Smartphone dieser Größe fehlen einem erst einmal die Worte.
Rein optisch sieht es aus wie ein gedoptes Galaxy S II, denn es ist fast genauso flach, hat dasselbe Backcover und von vorne ist es ebenfalls sehr ähnlich. Und leicht. Trotz Akku und Riesen-Display wundert man sich schon über das geringe Gewicht von exakt 179 g inkl. Simkarte und Speicherkarte. Und glaubt es mir oder nicht. Es fühlt sich nicht an wie 179 g sondern eher um die 100 g
Selbst meine Frau mit ihrem winzigen iPhone 4S muss zugeben, das das Note irgendwie toll aussieht und beäugt es ausgiebig. Ähm Schatz…nur anschauen, nicht anfassen…
Ok, man muss zugeben, das handlich irgendwie anders ist, aber in meinen Pranken fühlt es sich gut an. Passt irgendwie. Trotz der Größe kann ich mit einer Hand alle Tasten erreichen, auch wenn man dabei das Note ab und zu mal ein wenig verschieben muss.
Mal ein kurzer Rundumblick.
An der Unterseite sitzt der micro-USB Anschluss. Sehr schön, denn so baumelt im Auto das Kabel nicht seitlich heraus. Daneben winzig klein das Mikrofon.
Rechts daneben findet man den Eingabestift, auf neudeutsch Stylus genannt und der sitzt bombenfest. Man merkt beim Heraus ziehen und hineinschieben einen leichten Gegendruck wie eine Art Schwelle und so bin ich mir ziemlich sicher, das er unterwegs so schnell nicht verloren geht.
Die linke Gehäuseseite beherbergt den einteiligen Lautstärkeregler.
An der Stirnseite befindet sich ein winzig kleines Loch, über welches sich die Anleitung ausschweigt. Vielleicht ein Reset-Knopf? Das werden wir noch heraus finden. Daneben die ungeschützte 3,5 mm Headset- Buchse.
Rechts außen die Power-Standby-Taste.
Die Front kommt Samsung typisch ohne Such-Taste aus und nur die Home- Taste ist auch wirklich eine. Menü und Zurück sind Sensortasten. Oben findet man einen der beiden Lautsprecher, den Lichtsensor, den Abstandssensor und die Frontkamera.
Rückseitig die Kameralinse mitsamt LED Blitz und ziemlich weit unten den zweiten Lautsprecher. Diesmal hinter Gitter und nicht noch wie beim Galaxy S2 nahezu ungeschützt.
Kommen wir zum Akkudeckel…ja, den kenne ich. Damals beim Test des i9100 Galaxy S2 habe ich mich über dieses dürre Stück Plastik mit den Riffelmuster etwas mokiert. Heute weiß ich, das dieses dünne Plastik mehr aushält als es den Anschein hat. Also reiße ich es vom Gehäuse ab und schaue in ein tiefes Loch.
Dieses Loch soll der Akkuschacht sein, aber bei diesen Dimensionen denkt man eher an einen Akku-Schlucht und irgendwo oben sieht man dann auch mal in der Ferne einen Simkarten Einschub und daneben einen für die microSD Speicherkarte. Leider kann man diese nicht entfernen, ohne dafür den Akku heraus zu nehmen. Also rein mit euch beiden und den Hauch von Nichts alias Backcover wieder drauf gebastelt. Da muss man schon ordentlich fummeln und drücken, bis alles wieder sitzt. Dafür hält es aber auch.
Vergleich mit anderen Geräten:
Natürlich muss so ein Zwitter auch gleich mal neben ein paar Tablets posieren und so kam es dann zu folgenden Shoot-Out:
- iPhone 4S
- HTC Sensation
- Galaxy Tab 10.1
- iPad 2 (Dummy)
- Galaxy Tab (Dummy)
- Dell Venue Pro
Das eine Foto zeigt mal den 2500 mAH Akku im Vergleich zum iPhone 4S.
Man beachte die Vergleichsbilder von der Dicke des Note im Vergleich zu anderen Tablets, denn es ist genau so dünn oder dick wie das Tab 10.1 oder iPad 2…
Hier noch mal eine Galerie mit den Vergleichsfotos zum iPhone 4S, Motorola RAZR, HTC Sensation XL, HTC Sensation XE und BlackBerry 9900 Bold.
Und wie gewünscht mal ein paar Fotos, wie sich so ein Note in der Hosentasche macht. Also in der Gesässtasche lässt es sich schon tragen, aber hinsetzen würde ich mich damit nicht. In der normalen Seitentasche geht es gerade so. Also besser eine Gürteltasche (sobald erhältlich) oder in der Jacke tragen…
Teil 2: Bedienung, Prozessor, Betriebssystem und vorinstallierte Apps
Preis: EUR 29,90
(50 Kundenbewertungen)
2 gebraucht & neu zu haben ab EUR 22,22
