Im Test – das Anker 24W Dual-Port USB KFZ Ladegerät mit 4800 mA

Anker 24W Dual-Port Kfz Ladegerät (1)

Bereits im Dezember habe ich zwei KFZ Ladegeräte von Anker getestet. Das stärkere von beiden hatte 15 W und lieferte an jeder Buchse bzw. dem Kabel jeweils 1500 mA. Nun gibt es den Nachfolger mit deutlich verbesserter Leistung. Mit nunmehr 24 W und jeweils 4,8 A presst es den Saft in den Akku. Hier mein Erfahrungsbericht.




Von diesem KFZ Ladegerät gibt es zwei verschiedenen Versionen. Bei der einen Ausführung gibt es zwei USB Buchsen, bei der anderen ist anstatt einer USB Buchse ein 1,5 m langes Mikro-USB Kabel fest angeschlossen. Beide Ausführungen gibt es dazu noch in Schwarz oder Weiß zum Preis von je 11,99 €. Am Ende des Artikels findet ihr die Links zu Amazon. Ich besitze beide Versionen, wobei sich die beiden wirklich nur durch das fest angeschlossene Kabel unterscheiden.

Technische Daten:

  • 12 V / 24 V
  • 5V / 4,8 A max.
  • 24 W max.
  • 73 x 26 x 24 mm
  • 45 g

Produktseite: http://de.ianker.com/Kfz-Ladeger%C3%A4te/category-c8-s1

Im Lieferumfang ist eine Anleitung und ein Lightning-Kabel für die neueren Apple Geräte.

 

Da sich das neue Modell in Punkto Abmessungen, Aussehen und Verarbeitung nicht vom Vorgänger unterscheidet, hier nur ein kurzer Abriss.

Das Gehäuse besteht aus Plastik, macht aber einen sehr hochwertigen Eindruck. Der Stecker für den Zigarettenanzünder sitzt fest genug, um nicht während der fahrt zu klappern aber trotzdem nicht so fest, dass man ihn mühelos wieder heraus ziehen kann. Ich hatte schon mal so ein ebay-0815-Schrott-Ladegerät, bei dem ich beim heraus ziehen  das Gehäuse abzogen habe und der eigentliche Stecker samt Elektronik stecken geblieben ist. Das Spiralkabel sowie der Mikro-USB Stecker machen ebenfalls einen sehr guten Eindruck. Die USB Buchsen halten den Stecker fest, so dass sie auch auf schlechten Straßen nicht heraus fallen können. So muss das sein.

Anker 24W Dual-Port Kfz Ladegerät (2)Bei den USB-Buchsen gibt es aber einen Unterschied. Und zwar ist bei der unteren der Schaltkreis für das Laden von Apple optimiert, die andere für Android bzw. alle anderen Hersteller. Eine automatische Erkennung wie beim Anker 5-fach USB Ladegerät (Testbericht) gibt es hier leider nicht. Zwar kann man an die Buchsen dran hängen, was man will, aber es kann passieren, dass das Ladegerät dann nicht mit voller Leistung lädt. In der Anleitung ist eine Tabelle mit allen Angaben abgedruckt und auch eine kurze Erklärung, was es mit den unterschiedlichen USB Ports auf sich hat. Und was ich noch als positiv ebenfalls positiv

Zum Glück gibt es hier keine LED, wie sie bei vielen KFZ-Ladegeräten vorhanden ist. Gerade in der Nacht blenden die oft genug.

Der eigentliche Test ist relativ unspektakulär. Wie immer fahre ich eine feste Route und lasse das Handy dabei im Standby laden. Nach 30 Minuten schaue ich, um wie viel Prozent der Akku aufgeladen wurde. Da ich derzeit das Sony Xperia Z Ultra teste, musste dieses dafür herhalten. 3050 mAh fasst der Akku und nach exakt 30 Minuten laden waren es 24% mehr. Macht pro Stunde also 48% = 1464 mAh beim Z Ultra und das ist mehr als ordentlich. Der Vorgänger schaffte bei einem 2000 mAh Akku 40% drauf zu packen. Das entspricht ca. 800 mAh. Das ist sicher nicht korrekt berechnet, aber hier geht es nicht um ein Studium sondern nachvollziehbare Angaben.

Selbst ein iPad Air lässt sich während der Nutzung aufladen. Zwar nicht so schnell, wie im Standby, aber gerade beim iPad oder den aktuellen High-End Smartphones und Phablets scheitern viele Billig-Ladegeräte. Man hängt am Strom und trotzdem schaltet sich das Gerät wegen Akkumangel ab.

Lange Schreiberei, kurzer Sinn. Für nicht einmal 12 € bekommt man mit dem Dual-KFZ-Ladegerät von Anker wirklich was vernünftiges. Den Vorgänger habe ich eigentlich täglich im Einsatz und nach wie vor leistet er mir treue Dienste. Bis jetzt, denn ab sofort wird mich der potentere Nachfolger begleiten.

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About Peter W.

Mit meinen Tests will ich den "normalen" Interessenten davor bewahren, sein hart verdientes Geld für Müll auszugeben. Denn leider ist es Fakt, das nicht alles Gold ist, was glänzt. Daher gibt es von mir kein Technik-Chinesisch sondern Klartext. Wie ich teste könnt ihr hier nachlesen: http://mobi-test.de/uber-uns/ Wenn ihr Fragen habt, dann verfasst einen kurzen Kommentar und wir versuchen diesen zu beantworten.

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