Im Test – externer Bluetooth Lautsprecher Etekcity RoverBeats T12 mit NFC

Etekcity RoverBeats T12 (1)

In der letzten Umfrage wurde von den Lesern bestimmt, dass ich auch wieder vermehrt Bluetooth Lautsprecher testen soll. Der Leserwille ist mir Befehl und so habe ich mich mal wieder bei Amazon auf die Suche gemacht. Dabei bin ich auf eine echte Perle gestoßen. Und zwar den Etekcity RoverBeats T12. Natürlich direkt bestellt und für euch getestet.


Bei Amazon* kann man ihn derzeit leider nur in der Farbe rot* zum Preis von 37,59 € bestellen. Auf der Homepage von Etekcity gibt es ihn auch noch in der Farbe grau.

Technische Daten:

  • 2 x 3W
  • 100 Hz – 18 KHz
  • Bluetooth 3.0+EDR
  • 3,5 mm Klinke
  • NFC
  • 197 x 89 x 70
  • 380 g
  • 2200 mAh

Produktseite: etekcity.com/RoverBeats_T12

Unboxing:

In der Verpackung findet man neben dem Lautsprecher noch ein 1A Netzteil mit fest angeschlossenen Mikro-USB Kabel, einem 3,5 mm Aux-Kabel und eine kopierte Kurzanleitung in deutsch. Eigentlich ist diese unnötig, denn die Tasten erklären sich von selbst und da er keine Freisprechanlage bietet, kann man eigentlich nicht  falsch machen.

Verarbeitung:Etekcity RoverBeats T12 (3)

Zwar besteht der T12 komplett aus Plastik, macht aber einen ziemlich hochwertigen Eindruck. Zu allererst einmal optisch. Hebt er sich doch von der kantigen Masse ab und kommt wirklich stylisch daher. Alle rot eingefärbten Teile sind leicht gummiert, so dass er sicher in der Hand liegt und auch noch eine sehr gute Haptik bietet. Vorne, leicht zur Seite abstrahlend die beiden Hauptdarsteller in Form von 2 Treibern mit jeweils 3 W Leistung. An der Oberseite drei Tasten, mit denen er gesteuert wird. An der Rückseite die Mikro-USB Buchse, über den der T12 geladen wird. In der Mitte die 3,5 mm Klinkenbuchse und der gut bedienbare Ein/Aussschalter. An der Unterseite befinden sich zwei großflächige Gummipads, die ein herumrrutschen des Speakers wirksam verhindern. Dazu weitere Lautsprecheröffnungen, die nicht nur zur Zierde dort sind. Die Verarbeitung ist für diesen Preis wirklich sehr gut. Alle Tasten lassen sich gut bedienen und auch die Buchsen sitzen fest in ihren Öffnungen.

Verbindung:

Den T12 wird man in erster Linie per Bluetooth verbinden. Dazu den Lautsprecher einfach einschalten, die blaue LED fängt an schnell zu blinken und schon kurze Zeit später taucht in euren Bluetooth Einstellungen ein „T12“ auf. Wessen Smartphone bzw. Tablet über NFC verfügt, kann diesen Kopplungsvorgang darüber automatisieren. Einfach euer Gerät in den Bereich des „b“ Logos halten und schon geht alles von alleine. Sobald die Verbindung steht, blinkt die LED langsam in blau. Wer ganz oldschool per Kabel verbinden möchte, kann das mit dem beiliegenden Kabel tun. Leider gibt es keinerlei Infos darüber, wie viele verbundene Geräte er sich merken kann. Sollte es mal zu Problemen kommen, kann man mal die Play-Taste gedrückt halten, bis die LED wieder schnell blau blinkt. Damit wird der Speicher mit den Verbindungen gelöscht.

Bedienung:

Der Speaker ist sehr einfach zu bedienen. Insgesamt gibt es an der Oberseite drei Tasten. Die Taste ist in der Mitte steuert Play und Pause. Die Linke Taste gedrückt halten um leiser zu machen oder kurz drücken, um ein Lied zurück zu springen. Rechts die Taste gedrückt halten für lauter und kurz, um 1einen Titel vorwärts zu springen. Hierbei wäre es vielleicht sinnvoller gewesen, das ganze umgedreht zu machen.  Also kurz drücken um durch die Titel zu springen und lange gedrückt halten, um lauter oder leiser zu stellen. Man kann die Lautstärke auch über sein Gerät steuern, allerdings ist das meist noch lange nicht das Maximum, was der T12 bringt. Wem es also noch zu leise ist, kann mal probieren, ob es über die Tasten am Lautsprecher nicht doch noch lauter geht.

Bei eingehenden Anrufen schaltet der T12 die Musik stumm und man kann ganz normal mit dem Handy telefonieren. Ist das Telefonat beendet, ertönt wieder Musik.

Etekcity RoverBeats T12 (7)

Akku:

Der im RoverBeats T12 verbaute 2200 mAh Lithium-Ionen Akku soll je nach Lautstärke zwischen 14 und 22 Stunden durchhalten. Bei meinen Tests kam ich bei Zimmerlautstärke auf knapp über 16 Stunden. Allerdings erscheint mir der Ladevorgang etwas zu lange dauern, obwohl das Netzteil laut Aufdruck 1A liefern soll. Rein theoretisch müsste der Akku also in 2,2 Stunden voll aufgeladen sein. In der Realität waren es aber fast 4 Stunden. Vorteil ist aber, dass der Hersteller ausdrücklich darauf hinweist, dass der T12 im laufenden Betrieb geladen werden kann. Viele Konkurrenten sehen das nicht so gerne und berufen sich auf den Schutz des Akkus.

Klang:

Ich habe ja mittlerweile schon einige Bluetooth Lautsprecher hier herum stehen. Darunter den Bose Soundlink Mini, den UE Boom, den Anker Pocket und noch den Amazon Basics Lautsprecher. Jetzt könnte man meinen, dass es unfair wäre, wenn ich den T12 mit dem Bose und UE Boom vergleiche, aber von wegen. Gegen den T12 zieht der gleichteure Amazon Basics und erst recht der Anker Pocket ganz  klar den Kürzeren. Er geht mächtig zu Werke. Klingt über das komplette Frequenzgang sehr souverän ohne angestrengt zu  wirken. Selbst man mal lauter aufdreht fängt es nur minimal an zu verzerren. Kein Klirren, Scheppern oder ähnliche Nebengeräusche. Dabei liefert er sogar sowas wie Bass. Es macht richtig Spaß mit dem T12 alle Arten von Musik zu hören. Eine echte Überraschung und so habe ich den Kandidaten doch mit den beiden Edel-Lautsprechern von Bose (179 €) und Ultimate Ears (169 €) verglichen. Dafür das der T12 nur 1/4 kostet, klingt er nicht viel schlechter. Natürlich bieten die beiden High-Ender mehr Bumms und einen noch differenzierteren Klang, aber den 4-fachen Preis rechtfertigen die klanglichen Unterschiede absolut nicht.

Fazit:

Wer ordentlichen Klang haben will, ein ausgefallenes Design, dazu noch NFC und eine lange Akkulaufzeit, dafür aber auf eine Freisprecheinrichtung verzichten kann, darf gerne zum Etekcity RoverBeats T12 greifen. Für das Geld habe ich bislang noch nichts vergleichbares zu hören bekommen. Eine rundum gelungene Vorstellung und dafür gibt es das Gütesiegel. Und ja, auch dieser Kandidat wird demnächst bei uns verlost…

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About Peter W.

Mit meinen Tests will ich den "normalen" Interessenten davor bewahren, sein hart verdientes Geld für Müll auszugeben. Denn leider ist es Fakt, das nicht alles Gold ist, was glänzt. Daher gibt es von mir kein Technik-Chinesisch sondern Klartext. Wie ich teste könnt ihr hier nachlesen: http://mobi-test.de/uber-uns/ Wenn ihr Fragen habt, dann verfasst einen kurzen Kommentar und wir versuchen diesen zu beantworten.

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