Lenovo TAB S8-50F im Dauertest – Teil 3 – Display und Akku

Lenovo Tab S8 Display (1)

Knapp 200 € kostet das Lenovo Tab S8 und bietet dafür ein ausgewachsenes Full-HD Display. Aber wie gut ist es und was leistet der Akku? Das alles gibt es hier im dritten Teil des Dauertest zu lesen.


Übersicht
Teil 1 – Unboxing und Erster Eindruck
Teil 2 – Betriebssystem, Apps und Performance

Display:

Lenovo Tab S8 Display (3)Full-HD Displays sind mittlerweile auch in der Klasse bis 200 € kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Ob man es unbedingt braucht sei mal dahin gestellt, das Tab S8 ist mit seinen 8″ IPS 16:10 Display und 1920 x 1200 Pixel ein eben solches. Und gar nicht mal so schlecht, wie man aufgrund des niedrigen Preises annehmen könnte. Die Zeiten sind zum Glück vorbei, als man für kleines Geld eher magere Ausstattung bekam. Durch den hohen Kontrast kommen Farben sehr lebendig rüber, ohne es zu übertreiben. Aufgefallen ist mir aber, das schwarz trotz IPS Panel wirklich tiefschwarz erscheint. Kenne ich so bislang nur von AMOLED Displays und das wirkt sich natürlich positiv auf das Gesamtbild gerade bei den Kontrasten aus.

Ebenfalls positiv hervorzuheben ist, dass es bis auf einen Lichthof links oben keinerlei störenden Lichteinfall gibt. Und selbst der eine oben links hält sich in Grenzen, dass er nicht störend zur Geltung kommt.

Bei der Schärfe gibt es erwartungsgemäß nicht viel zu kritisieren. Selbst im Browser sind Schriften bei maximaler Vergrößerung immer noch fransenfrei. Apropo Schriften. Die Schriftgröße wird vielen in der Standardeinstellung wohl zu klein sein. Lenovo skaliert da nichts und lässt alles, wie es ist. Das wirkt auf einem 8″ Display mit dieser Auflösung teilweise schon sehr klein, aber durch ändern der Schriftgröße kann man das ganz schnell ändern.

Etwas mager ist aber die maximale Helligkeit und was mich ziemlich verwundert – es gibt keinen Helligkeitssensor. Man muss also immer händisch nachregeln, was man zwar schnell per Leiste herunterziehen bewerkstelligen kann, aber zeitgemäß ist das sicher nicht mehr. Im Freien kommt die Helligkeit gegen den Sonnenschein selbst bei maximaler Einstellung kaum an und das ziemlich stark spiegelnde Display erschwert die Ablesbarkeit zusätzlich. Noch grausamer ist aber das, was man links auf dem Foto ganz gut sehen kann. Dafür habe ich jetzt nicht extra herumgeschmiert sondern so sieht das Display nach einiger Nutzung ganz von selbst aus. Übersät mit Fingerabdrücken und die kommen vor allem im Freien bei Sonnenschein wunderschön zur Geltung.

Dank IPS Panel kann man auch sehr flach von der Seite auf das Display schauen, ohne dass sich etwas an der Farbwiedergabe verändert. Nicht einmal der Hauch eines Grauschleiers oder sonstige Verfälschungen.

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Akku:

Mit 4290 mAh markiert das Tab S8 zwar nicht die Spitze bei den 88″-Tablets, ist aber ausreichend gut bestückt. Mittlerweile hat sich die Tabletnutzung bei mir dank Phablets, Netflix und Spotify komplett verändert. Denn Alltagskram erledige ich auf meinem Smartphone , aber Musik hören und Filme schauen nur noch über das Tablet. So auch mit dem Tab S8, welches per Bluetooth mit einem Bose Soundlink Mini verbunden ist. Das Display ist permanent auf 75% Helligkeit eingestellt, Bluetooth, WLAN, GPS usw. immer aktiv.

Im Screenshot unten sieht man ganz gut, dass sich der Akku auch im Standby nach und nach von selbst leert, allerdings ist das nicht so dramatisch. Eher, dass es bei aktiver Nutzung drastisch bergab geht. Wer an einem Abend zwei Filme per Netflix schaut, sollte die Steckdose in Reichweite haben. Pro Stunde gehen da locker 30% Akku dahin. Beim Spielen von leistungshungrigen Spielen wie GT Racing 2 sind es immerhin noch fast 20% pro Stunde. Musik per Spotify streamen und über Bluetooth auf einem externen Lautsprecher zu hören ist mit 4% pro Stunde vernachlässigbar. Wer das Tablet zum Couchsurfen nutzt, wird somit etwas alle 2 bis 3 Tage an die Steckdose müssen.

Einen Energiesparmodus besitzt das Tab S8 übrigens nicht.

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→ Teil 4 – Klang, Konnektivität und Fazit

About Peter W.

Mit meinen Tests will ich den "normalen" Interessenten davor bewahren, sein hart verdientes Geld für Müll auszugeben. Denn leider ist es Fakt, das nicht alles Gold ist, was glänzt. Daher gibt es von mir kein Technik-Chinesisch sondern Klartext. Wie ich teste könnt ihr hier nachlesen: http://mobi-test.de/uber-uns/ Wenn ihr Fragen habt, dann verfasst einen kurzen Kommentar und wir versuchen diesen zu beantworten.

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