Nokia 808 PureView – der Kameragigant ist ab sofort in Deutschland erhältlich

Mit dem heutigen Tag fällt der Startschuss für den Verkauf des 808 PureView, dem Megapixel Monstrum. Zumindest steht das in der Pressemitteilung. Als eines der letzten Mohikaner in der High-End Klasse setzt noch auf Symbian als Betriebssystem.

Dabei muss ich aber offen zugeben, das ich die ganze Pixelrechnerei bis heute nicht kapiert habe. Denn eigentlich hat die Kamera nur 5 Megapixel, der Sensor hat aber diese überall genannten 41 Megapixel. Durch eine „Pixel Oversampling“ genannte Technik dann bis zu 7 Pixel zu einem Pixel verdichtet, was dann zoomen bis ins kleinste Detail erlaubt um dann aus einem Ausschnitt eines Fotos ein neues Foto zu basteln. Oder irgendwie halt. Einen Satz später steht dann da etwas von maximal 38 Megapixel. Verstanden? Ich nicht…

Vielleicht sollte ich mir mal so einen Symbian-Knubbel besorgen und es einfach mal ausprobieren, denn die Kamera des 808 soll noch besser als die des HTC One X sein. Der UVP des in schwarz und weiß lieferbaren Smartphones liegt bei 629 €, viele Händler bieten es aber schon für 499 € an.

Übrigens soll dieses PureView demnächst auch in die Nokias der Lumia Serie, als Windows Phone, Verwendung finden.

Produktseite: http://www.nokia.com/de-de/produkte/smartphones-und-handys/808?

Pressemitteilung:


Nokia und Carl Zeiss läuten neues Kapitel der Smartphone-Fotografie ein

Preisgekröntes Nokia 808 PureView ab sofort in Deutschland erhältlich

Ratingen, 21. Juni 2012 – Mit dem heutigen Tag beginnt auch hierzulande eine neue Ära in der Smartphone-Fotografie: Das preisgekrönte Nokia 808 PureView kommt in den deutschen Handel. Leistungsstarke Bild-Sensoren, exklusive Carl-Zeiss-Optik und von Nokia eigens entwickelte Software-Algorithmen sorgen für die besten Bilder, die eine Smartphone-Kamera je erstellt hat. Der empfohlene Verkaufspreis des Nokia 808 PureView liegt bei 629,- EUR (inkl. Steuern).

Seit seiner Vorstellung im Februar hat das Nokia 808 PureView viele Auszeichnungen erhalten, darunter den Preis für „Best Mobile Device“ auf dem Mobile World Congress 2012 sowie für „Best Imaging Innovation 2012“ von der Technical Image Press Association (TIPA). Außerdem wurde es vom Videomaker Magazin zum „Best in Show“ der CTIA Wireless erklärt. Die PureView-Technologie ist das Ergebnis einer insgesamt rund fünfjährigen Forschungs- und Entwicklungsarbeit in Kooperation mit  Nokias Technologiepartner Carl Zeiss.

„Carl Zeiss war ein äußerst wichtiger Partner bei der Entwicklung der ersten PureView-Technologie,“ sagt Jo Harlow, Head of Smart Devices bei Nokia. „Die Vorteile unserer bestehenden Zusammenarbeit werden weitere PureView-Innovationen sowie Weiterentwicklungen im Bereich der Smartphone-Fotografie sein.“

Als exklusive Partner arbeiten Nokia und Carl Zeiss seit 2005 gemeinsam an der Entwicklung von Imaging-Technologien für Mobiltelefone und Smartphones. Aus der Kooperation gingen bis heute zahlreiche Modelle hervor, darunter „Kamera-Klassiker“ wie das Nokia N90, das Nokia N95 und das Nokia N8.

„Als wir im Jahr 2005 unsere Zusammenarbeit mit Nokia begannen, wollten wir die Grenzen mobiler Fotografie erweitern“, so Michael Kaschke, CEO der Carl Zeiss AG. „Wenn wir nun auf die sieben Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit zurückblicken, können wir stolz auf die Innovationen und die herausragenden Produkte dieser gemeinsamen Reise sein. Heute feiern wir die Ausweitung unserer Zusammenarbeit mit einer Technologie, die einen neuen Maßstab auf diesem Gebiet setzt.“

PureView: neue Maßstäbe in der Smartphone-Fotografie

Das Nokia 808 PureView ist mit einem großen, hochauflösenden 41 Megapixel-Sensor mit leistungsstarker Carl Zeiss-Optik und einer neuartigen „Pixel Oversampling“-Technologie ausgestattet. Bei einer Standard-Auflösung (2/3, 5 und 8 Megapixel) ermöglicht diese, ohne Schärfeverlust zu zoomen und 7 Pixel an Bildinformation in einem Pixel zu verdichten. Ergebnis: die schärfsten Bilder, die eine Smartphone-Kamera bis heute erstellt hat.

Bei hoher Auflösung (maximal 38 Megapixel) ermöglicht diese Technologie, ein Bild aufzunehmen, hineinzuzoomen, einen Ausschnitt zu wählen, diesen zurechtzuschneiden und schließlich die Größe zu verändern, um zuvor unentdeckte Detailstufen sichtbar zu machen.

Mit seiner herausragenden Performance bei ungünstigen Lichtverhältnissen und der Möglichkeit die Bilder als kompakte Datei zu speichern, um sie etwa über soziale Netzwerke, MMS oder E-Mail zu teilen, ermöglicht das Nokia 808 PureView  jedem Anwender, jederzeit professionelle Fotos aufzunehmen.

Neben seiner herausragenden Fotoqualität bietet das Nokia 808 PureView auch Videoaufnahmen und
-Wiedergabe in Full HD (1080p) mit vierfachem, verlustfreien Zoom sowie das erstmalig zum Einsatz kommende Nokia Rich Recording. Rich Recording ermöglicht Audioaufnahmen auf CD-Niveau, wie sie bis dato nur mit externen Mikrofonen möglich waren. Das Nokia 808 PureView beinhaltet zudem eine exklusive Dolby-Headphone-Technologie, die Stereo-Audioinhalte in persönlichen Surround Sound verwandelt sowie Dolby Digital Plus für 5.1 Kanal Surround Sound-Wiedergabe.

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About Peter W.

Mit meinen Tests will ich den "normalen" Interessenten davor bewahren, sein hart verdientes Geld für Müll auszugeben. Denn leider ist es Fakt, das nicht alles Gold ist, was glänzt. Daher gibt es von mir kein Technik-Chinesisch sondern Klartext. Wie ich teste könnt ihr hier nachlesen: http://mobi-test.de/uber-uns/ Wenn ihr Fragen habt, dann verfasst einen kurzen Kommentar und wir versuchen diesen zu beantworten.

One comment

  1. So schwer ist die PureView Technik jetzt auch nicht zu verstehen.

    Der Sensor hat 41 Megapixel, damit kannst du auch direkt Fotos machen (bei 16:9 sind das dann 34 MP, bei 4:3 38 MP).
    Das ist aber nicht der Sinn von Pureview. Im PureView Modus benutzt das 808 Pixel Oversampling um aus mehrenen Pixeln einen zu errechnen, das geht dann auf 8, 5 oder 2 MegaPixel, die aber rauschfreier und besser sind, als ein normaler 8, 5 oder gar 2 MP Sensor.

    Schon allein wegen der enormen Größe des Sensors.

    Der verlustfreie Zoom benutzt dann einfach weniger Sensorfläche und somit „weniger“ PureView, bis am Schluss nur noch 1:1 die „mittleren“ 5 Megapixel benutzt werden.

    Die Fotos sind echt Bombe, wobei ich mir bei Dämmerlicht mehr erhofft hatte, aber es ist immer noch besser als jede Handycam die ich bisher gesehen habe.

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