PRADA phone by LG 3.0 – das Edle im Test – Teil 4: Verbindungen, Telefonie, Musik & Video

Das LG Prada ist das neue Lifestyle-Smartphone der Nobelmarke und hebt sich nicht nur durch den berühmten Namen von anderen Android-Geräten ab. Neben einer Top-Ausstattung will das P940 Prada by LG 3.0 besonders durch eine spezielle Optik überzeugen – und das nicht nur äußerlich. Ob das Prada die hohen Erwartungen erfüllen kann, wird sich in den nächsten Tagen und Wochen im ausführlichen Test zeigen.

 

Teil 1: Technische Details, Unboxing & erster Eindruck

Teil 2: Betriebssystem, UI, Apps, Leistung & Benchmarks

Teil 3: Akku, Display, Kamera & Browser 

Teil 5: Das Fazit

1. Verbindungen:

Das LG Prada ist ein Highend-Smartphone, das natürlich auch in Sachen Verbindungen alles erdenklich mögliche mitbringt. Neben den üblichen Verdächtigen WLAN, UMTS und HSDPA, sind auch GPS und Bluetooth an Bord.

WLAN

Wie man es von Android kennt ist die WLAN-Funktionalität sehr gut und auf den Punkt gebracht. Hat man Wifi aktiviert, wählt man in der Liste das gewünschte WLAN-Netzwerk aus, gibt ggf. das Passwort ein und verbindet sich mit dem Router. Soweit nichts aufregendes, das ganze funktioniert beim Prada bestens und problemlos. Öffentliche Netzwerke werden ausnahmslos korrekt angezeigt und auch der Connect zu verborgenen Netzen funktioniert gleich beim ersten Mal und ohne Probleme. Hat man sich einmal mit einem Netzwerk identifiziert, wird man jedes mal, wen man den Radius des Netzes betritt, automatisch wieder mit diesem verbunden – auch dann, wenn das Netzwerks verborgen ist.

Alles in allem muss man zum WLAN des Prada nicht viel sagen, da alles tadellos funktioniert. Verbunden wird man schnell ohne Macken, die automatische Erkennung bekannter Netze funktioniert auch wie es soll und ich konnte darüberhinaus keinerlei Unterbrechungen oder Netzabbrüche feststellen. Das WLAN tut seinen Dienst mehr als gut, es gibt nichts auszusetzen.

UMTS & HSDPA:

Auch hier kann ich keinen negativen Punkt finden. Das Prada sucht sich selbstständig die passenden Netzeinstellungen des Betreibers und dann steht dem mobilen Surfen im Netz nichts mehr im Wege. Verbindungsabbrüche und langsame Verbindungen sind auch hier nicht feststellbar. Bei mir ist ab und an der eine oder andere Netzbalken weg, aber das das zeitgleich beim iPhone auch der Fall ist, liegt das ganze am Netz und nicht am Prada. Das surfen und aufrufen von Webseiten klappt auf jeden Fall problemlos und so schnell wie ich es auch von anderen Geräten dieser Leistungsklasse gewohnt bin.

GPS:

Am GPS gibt es ebenfalls nichts auszusetzen, auch das funktioniert wie es soll und routet einen sogar in geschlossenen Räumen zuverlässig und so genau, wie es die Abfrage zu lässt. Egal wo ich mich eingeloggt habe, ich wurde immer korrekt geortet.

Bluetooth:

Um das ganze abzuschließen, auch hier gab es keine Probleme bisher 🙂 Der Scanvorgang des Prada erkennt jedes Handy im Umkreis und fängt sogar die auf, die nur flüchtig vorbeihuschen (in der Hosentasche des Passanten gegenüber^^). Die Kopplung läuft ebenfalls 1a und das Prada merkt sich bekannte Geräte für das nächste mal. Die Übertragung geht zügig von statten. Einzig dann, wenn man mehrere Objekte gleichzeitig senden möchte, sollte man darauf achten, den Standby nicht zu aktivieren. Dann kann es sein, das einige Dateien untergehen. Ansonsten funktioniert auch Bluetooth tadellos.

Kurz um, zum Thema Verbindungen gibt es nichts zu meckern und nichts zu beanstanden 🙂

2. Die Telefonie:

Man erwartet von hochpreisigen Geräten, dass sie einen guten Klang haben und Gespräche angenehm fürs Ohr von statten gehen. Da das Prada in einer hohen Preiskategorie spielt und derzeit eines der Flaggschiffe LGs ist, gibt es auch in Sachen Telefonie von meiner Seite aus keine Kritikpunkte.

Ich verstehe meine Gesprächspartner sehr gut, ohne Knarzen, Knacken oder Rauschen und auch meine Gesprächspartner melden, dass sie sich nicht beschweren können und mich gewohnt gut verstehen. Es gab bisher nur eine Situation, in der mich die Hörqualität verlassen hat. Zu diesem Zeitpunkt befand sich mein Gesprächspartner allerdings mit über 200 Sachen auf der Autobahn, telefonierte selber über eine Freisprecheinrichtung und hatte ständig Netzabbrüche zu verzeichnen. Ich denke also, das wir hier die Schuld nicht beim Prada suchen sollten 😀

3. Musik & Video:

Das Display des Prada ist sehr klar und scharf, das kommt natürlich qualitativ hochwertigen Videos zu gute. Ich bin kein Film-Junkie, der sich erstmal massig HD-Videos auf das Handy lädt, aber gerade High Quality Videos auf Youtube und Co. sind durch das hochauflösende klare Display ein Genuss. Kleine Spots, die ich gern mit mir herumtrage und die in normaler Qualität vorliegen, sehen ebenfalls sehr gut aus und machen teilweise auf dem Display des Prada einen qualitativ besseren Eindruck als auf dem PC daheim. Auch der Ton überzeugt. Man kann das Prada in der Lautstärke nicht so aufdrehen wie etwas das SPX-5 von Simvalley bzw. Pearl, aber die Lautstärke ist dennoch ordentlich und reicht aus, einen normalen lauteren Raum anständig zu beschallen 🙂 Wer also gern das Banana-Lied der Minions von „Ich einfach unverbesserlich“ in voller Lautstärke anhört, muss mit dem einen oder anderen seltsamen Blick leben, denn das Lied hört man dann etwas weiter 😀

Natürlich schlägt sich das Prada so auch bei der Musikwiedergabe bestens. Es kommt zwar nicht an den Klang und die Möglichkeiten des HTC Sensation XE ran, aber es handelt sich beim Prada ja auch nicht um ein Musikhandy, sondern nur um Beiwerk. Und mit dem kann man trotzdem sehr gut arbeiten. Wer ab und an gern mal ein Liedchen hört oder gern sein Lieblingsalbum dabei haben möchte, ohne erst einen extra MP3-Player mitzuschleppen, kommt auch beim Prada auf seine Kosten und muss auf die Zwischendurch-Musi nicht verzichten. Der Klang ist ordentlich und sauber und reicht für ab-und-an-Nutzer völlig aus. Wer exzessiver Musik hört, hat eh einen guten MP3-Player. Das Prada muss sich als Musik-Maschine zumindest nicht verstecken und liefert für Gelegenheits-Hörer guten Soud und gute Qualität.

Und weil es so schön ist, gehe ich mir jetzt noch einmal „Banana“ von den Minons auf Youtube anhören, hier gehts bald weiter mit dem Fazit 🙂

About Carmen

Handys waren schon immer meine Leidenschaft, die ich durch Zufall vor einigen Jahren zum Beruf machen konnte. Bis heute lässt mich die mobile Welt mit ihren Handys, Smartphones, Tablets und was der Markt sonst noch so her gibt, einfach nicht mehr los.

4 comments

  1. Bei den Verbindungen hast du NFC völlig vergessen.. ôo Dieses Smartphone verfügt darüber.

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