Testbericht Panasonic ELUGA – Teil 2: Design, Verarbeitung & Ausstattung

Nachdem ich das Panasonic ELUGA vor zwei Tagen ausgepackt habe, will ich Euch heute mehr über das Design, die Verarbeitung und die Ausstattung erzählen.

Übersicht:

Teil 1: „Das Unpacking und die ersten Eindrücke

Design, Verarbeitung & Ausstattung

Was sofort bei dem Gerät auffällt ist, das die gesamte Front aus Glas ist. Nur oben, über dem Display, ist ein kleiner Schlitz, durch den man sein Gegenüber bei einem Telefonat hören kann und welcher auch als Lautsprecher dient, wenn man Musik hört.

Und hier ist auch schon ein erster Nachteil festzustellen: dadurch, daß das Gerät wasserdicht ist kann man 1.) nicht viele Öffnungen in das Gerät machen und 2.) dürfen die nicht groß sein. Direkt hinter dem Lautsprecher sitzt der micro-SIM-Karten-Halter, also muß der Lautsprecher entsprechend klein sein und genauso klingt er auch.

Und wo ich schon dabei bin, über Nachteile zu schreiben: die drei Tasten auf der Rückseite sind – da sie von vorne betrachtet auf der rechten Seite liegen – nur von Linkshändern zu bedienen. Alle anderen müssen umständlich umgreifen oder aber die zweite Hand zu Hilfe nehmen.

Schon beim Test vom Sony Xperia™ S hat mir mißfallen, daß man den Akku nicht entnehmen konnte. Hier bei dem Gerät kann ich es verstehen, da es wasserdicht ist, muß man gewisse Abstriche machen. Aber heute stürzte es mir ab, der Touchscreen reagierte gar nicht mehr und ich mußte einen Hard-reset machen. Nur wie? Google brachte mir letztendlich die Lösung: man muß den Ein-/Aus-Schalter für 20 Sekunden gedrückt halten. Schade nur, wenn das passiert, wenn man unterwegs ist und das nicht im Vorfeld herausgefunden hat.

Außerdem wollte ich anfangen, Screenshots zu erstellen. Anders als bei Sony Ericsson Geräten ist die Screenshot Funktion aber nicht Bestandteil von Android 2.3 (Gingerbread), so daß ich es rooten muß. SuperOneClick 2.3.3 stürzt mittendrin ab und selbst auf XDA ist kein Bereich für’s Panasonic ELUGA zu finden, geschweige denn eine Anleitung, wie man es rooten kann. Selbst Google brachte mich hier nicht weiter. Ich hoffe nur, der MyPhoneExplorer läßt mich nicht im Stich … Ansonsten bleibt mir nur bis zum Sommer zu warten, denn dann will Panasonic Android 4.0 (IceCreamSandwich) für das ELUGA herausbringen, welches eine Screenshot-Funktion enthält.

Aber zurück zum Design. Die Rückseite ist durch die Abrundungen sehr griffig und durch den matten Lack wirkt sie sehr edel. Leider stört der Aufkleber, der davor warnt, das Gerät mit einem gebrochenem Display weiter zu verwenden und dem Hinweis, man möge doch bitte den Barcode-Sticker am unteren Ende nicht entfernen. Braucht man aber nicht, Panasonic hat eine Abdeckung beigelegt, die man im Bedarfsfall draufstecken kann.

Von der Verarbeitung her gibt es nichts zu beanstanden, wäre ja auch schlimm bei einem wasserdichtem Gerät – das könnte ansonsten fatale Folgen und Panasonic viele Garantie-Reparature haben.

Zwischenbilanz nach 24 Stunden

  • Das Gerät ist als Ghettoblaster ungeeignet – zum Telefonieren reicht’s aber.
  • Der Akku – mit 1.150 mAh – ist nicht wirklich groß. 24 Stunden im Standby brachten ihn von 100 auf nur 32% herunter.
  • Die Touchtasten liegen zu eng am unteren Rand, was eine einhändige Bedienung erschwert.

Wenn es etwas gibt, was ich für Euch näher in Augenschein nehmen soll, dann schreibt mir das doch bitte in den Kommentaren. Soll ich es wagen und das Gerät tatsächlich auf seine Wasserdichtheit prüfen?

Teil 3 – der Akku

Wer so lange nicht warten kann, der kann sich das Panasonic ELUGA auch bei unserem Sponsor getgoods.de für momentan 363,80 Euro kaufen.

About Holger S.

Ich bin Jahrgang '68 und Mobiltelefone sind meine Leidenschaft! Da ich im Außendienst tätig bin, bekomme ich viele Gelegenheiten, diese zu nutzen, sowohl privat als auch beruflich.

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