Huawei Ascend P1 im Test – Teil 3 – tolles Display, toller Akku aber die Kamera enttäuscht

Im nunmehr Dritten Teil unseres Dauertests muss das Huawei Ascend P1 bei strahlenden Sonnenschein beweisen, das es auch in Sachen Display durchaus auch mit einem HTC One S konkurrieren kann. Die Voraussetzungen dafür stimmen schon einmal. Aber beim Thema Kamera wird es schwer so auch beim Akku. Aber wir wollen ja nicht vorschnell urteilen.

Übersicht zum Test mit allen Infos
Teil 1 – Unboxing und erster Eindruck
Teil 2 – Android 4.0 mal richtig schön und Power satt

Display:

Auch wenn es viele nicht glauben wollen, im Ascend P1 steckt exakt dasselbe Display wie beim HTC One S drin. Also ein 4,3″ Super AMOLED qHD Display mit 960 x 540 Pixel und von daher geben sich die beiden rein gar nichts. Auch das P1 liefert Farbenpracht pur, knackige Kontraste und das bei einer Helligkeit die wirklich über jeden Zweifel erhaben ist. Es strahlt irre hell und auch der so oft zitierte Schwarzwert ist perfekt. Schwarz ist so dunkel wie scharz eben sein sollte. Dasselbe gilt für weiß. Reinweiß und kein grau. Wer es gerne scharf mag, der findet im P1 den richtigen Partner. Dank qHD wirken alle Icons und Grafiken gestochen scharf. Lichthöfe sind keine zu erkennen. Zumindest keinen nennenswerten.

Damit es noch besser wird, kann man im Menü noch ein bisschen was einstellen. Allerdings habe ich z.B. nach der Aktivierung von „Anzeigeversorgung autom. einst.“ nichts bemerkt. Sie soll durch eine Bildanalyse und durch durch Steuerung der Helligkeit beim Akku sparen helfen. Egal ob An oder Aus. Am Standby hat sich nichts geändert.

Dasselbe bei „Bildverbesserung“. Sie soll Bilder lebhafter machen. Man muss schon gaaaaanz hinschauen, um da einen Unterschied zu sehen. Aber an sich muss man hier nichts verbessern. Mir gefällt es und das auch im Freien.

Selbst wenn man es bei strahlenden Sonnenschein benutzen möchte, bleibt das Display sehr gut ablesbar. Da hatte z.B. ein Samsung Galaxy S3 massive Probleme. Eine der Hauptgründe, warum ich das S3 schnell wieder verkauft habe.

Trotzdem gibt es auch ein bisschen Kritik. Bei den Blickwinkeln verwischt es doch schneller als bei einigen Konkurrenten. Aber mal ganz ehrlich. Wie oft seit ihr von so vielen Leuten umringt und ale wollen schauen…

Kamera:

Die 8 Megapixel Kamera verspricht laut Datenblatt einiges und auch die Werbung ist da nicht gerade kleinlaut.Sie verspricht hervorragende Bilder und das bei einer riesigen Auswahl an Funktionen.

Also bei den Funktionen muss ich der Werbung Recht geben. Hier bekommt man viel fürs Geld. Die Frage ist halt nur, ob man diese Fülle an Optionen wirklich benötigt. Da wäre um einen verschedene Szenen. Vn „Aktion“ über „Nachtportrait“ bis „Strand“ kann man das passende auswählen. Dazu kann man dann noch einen Aufnahmemodus aktivieren. „Einzelbild“, „Gruppe“ oder „Panorama“ sind nur drei aus der großen Auswahl.

Reicht noch nicht? Dann verschönern wir das Foto hal noch mit dem Zauberstab. Der verwandelt dann aus eiem normalen Foto eines ins Sepia Optik, Mono, Aqua, usw. Und weil Huawei kreativ ist, kann man Personen auch noch „verschönern“. Eine dicke Nase zaubern, ein breites Lächeln und andere sinnvolle Spielereien.

Alles ganz toll, aber leider taugt die Kamera nicht.Die Foos wirken an sich sich super. Sehr Farbenprächtig aber immer noch natürlich, gut fokussiert und die Aufnahme ist recht schnell im Kasten bzw. Speicherkarte aber irgendwas passt das mit der Schärfe nicht.

Im Zentrum, in dem de Kamera fokussiert ist auch alles paletti. Aber außen herum ist alles verschwommen. Egal was ich ausprobiert habe, es wurde nicht besser. Definitiv unbrauchbar werden die Bilder, sobald die Ausleuchtung nachlässt also in der Dämmerung oder Nachts. Da hilft leider auch der Dual-LED Blitz nicht mehr, auch wenn er auf kurzen Distanzen wirklich hell macht.

Videoaufnahmen in Full-HD gelingen leidlich.Ruhig stehen bleiben ist Pflicht und zu schnell sollten sich die gefilmten Objekte auch nicht bwegen. Sonst wird es unschön.

Velleicht setzt Huawei hier mal mit einem Fimware Update an, denn ich wette der Fehler liegt in der Softare und nicht der Hardware.

Die Testfotos sind wie gewohnt ohne irgendwelche Optimierungen aufgenommen worden.

Alle Fotos in der original Größe findet ihr bei Flickr -> Link

Akku:

Mit 1800 mAh ist der Akku ein bisschen größer als z.B beim HTC One S mit 1650 mAh. Allerdings kann es diesen Vorteil nicht wirlich in Stunden mehr an Standby umsetzen. Wobei man her auf recht hohen Niveau jammert.

Morgens um hab 6 trenn ich es vom Ladegerät und nutze es den ganzen Tag über sehr oft. Mails checken und beantworten, RSS Feed lese, im Netz surfen, Twitter lesen, ab und an mal ein kleines Spielchen, Navigieren und Telefonieren. Eben die ganze Bandbreite.

Und da haben mich viele Kandidaten schon am frühen Mttag im Stich gelassen. Auch ein One S was aber am Ende an den vielen akivien Widgets gelegen hat. Da ist das P1 zum Glück etwas zurückhaltender. Bei meiner Art von Nutzung hat der Akku so gu wie immer bis zum späten Abend gehalten. Bei moderater Nutzung auch mal bis zum Mittag des nächsten Tages.

Eine Stunde Video in einer hohen Qualität schauen verbraucht mit 14% recht wenig. Beim Spielen von anspruchsvollen Games sind es dann aber auch schon mal 24% oder wie bei Riptide GP satte 31%. Dabei wird das P1 auch verdammt warm.

Wer noch ein bisschen mehr heraus holen möchte, kann im Menü unter „Stromsparmodus“ noch ein bisschen optimieren. Wobei sich das auf 3 Stufen beschränkt:

„Akkuschonfunktion“, „Ausgewogen“ oder auf „Leistung“ kann hier getrimmt werden. Wobei man vielleicht nur im Labor eine signifikante Stegerung nachweisen könnte. Im ALltag habe ich bei den verschiedenen Einstellungen nicht viel bemerkt außer dass das Display zu dunkel war und die Leistung in den Keller ging, da wohl auch der Prozessor eingebremst wurde. Von daher habe ich es auf „Ausgewogn“ belassen.

So gesehen gibt es beim Akku nicht viel zu meckern. Viele wird halt stören, das er fest verbaut ist. Aber das ist eben der Preis für eine schlanke Linie.

Teil 4 – das Fazit zum unauffälligen Leisetreter

Bei getgoods.de kann man das Ascend P1 übrigens derzeit am günstigsten kaufen -> Link

About Peter W.

Mit meinen Tests will ich den "normalen" Interessenten davor bewahren, sein hart verdientes Geld für Müll auszugeben. Denn leider ist es Fakt, das nicht alles Gold ist, was glänzt. Daher gibt es von mir kein Technik-Chinesisch sondern Klartext. Wie ich teste könnt ihr hier nachlesen: http://mobi-test.de/uber-uns/ Wenn ihr Fragen habt, dann verfasst einen kurzen Kommentar und wir versuchen diesen zu beantworten.

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