Pearl Simvalley SPX-12 im Test – Teil 1 – das Unboxing


Wir starten nun mit unserem Dauertestbericht zum Pearl Simvalley SPX-12. Das Gerät ist die 3. Baureihe der großen 5,2 Zoll Geräte von Pearl. Riesiges Display zum kleinen Preis. Das war bisher die Maxime dieser Geräte und daran hat sich nichts geändert, wenn man einen Blick auf den Preis von 260 € wirft. Wir haben die Vorgänger ausführlich getestet (SPX-5 sowie SPX-8) und sind zum Schluss gekommen, dass man für den günstigen Preis auf das ein oder andere Feature verzichten kann bzw. muss. Peter hat in seinem Testbericht zum SPX-8, das Display und die manchmal etwas schwache Leistung des Vorgängers bemängelt. Trotzdem war schon das SPX-8 so gut, dass es unser Gütesiegel verliehen bekommen hat. Nun sind die Kritikpunkte von Peter erhört worden. Das hier zum Test vorliegende SPX-12 besitzt ein 960x540er Display sowie ein Dual-Core Prozessor. Somit verspricht das Gerät noch mehr Spaß. Wie viel Spaß, soll unser Testbericht klären.

Die Technische Übersicht haben wir hier schon mal zusammen getragen -LINK-

Beginnen wir mal mit dem Unboxing.
Das Gerät kommt in einem aufklappbaren Karton. Oben auf liegt das Gerät selber, in einer Tüte sicher verstaut. Darunter befindet sich das Zubehör. Neben einer CD (sieht man auch immer seltener), einer Schnellstart Anleitung, dem üblichen Stecker – USB Kabel wird auch noch ein Kopfhörer mitgeliefert. Nicht üppig aber ok.

Kommen wir mal zu dem Gerät selber. Es ist groß. Sehr groß sogar.

Ich verstehe den Hang zu immer größeren Geräten nicht. Auch glaube ich, dass die Hersteller in eine falsche Richtung rennen. Die für mich Optimale Größe liegt zwischen 4.3 und 4.5 Zoll. Aber egal, wie immer werde ich dem Gerät offen gegenüber treten. Das fällt in diesmal gar nicht mal so schwer. Das Design gefällt auf Anhieb.

Das Gerät ist komplett schwarz. Selbst die Frontseite mit dem Display wirkt wie mit schwarzen Lack überzogen. Wir kennen diese Optik von der Nexus Reihe. Es gibt sicher den ein oder anderen der auf solch ein Design völlig abfährt (Peter z.B.).

Das Gerät besteht aus glattem Kunststoff. Es fühlt sich nicht so hochwertig an wie die Nokias der Lumia Reihe. Die Gehäuse-Ecken sowie Kanten sind angenehm abgerundet. Ich möchte mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen und sagen, dass Gerät liegt gut in der Hand. Das liegt ein Samsung Note oder andere Geräte dieser Größenordnung auch nicht. Wer einen so großen Bildschirm möchte, muss halt damit leben, dass solche Geräte kaum mit einer Hand locker zu bedienen sind. Es ist etwas dicker als. z.B. das Note. Hier mal einige Vergleichsbilder um die Größe des SPX-12 besser einordnen zu können.

Wie bereits angesprochen besteht das Gerät aus recht glattem Kunststoff. Einzig der kleine Kamera Hügel auf der Rückseite ragt etwas hervor.

Die Rückabdeckung ist abnehmbar und darunter kommt eine Besonderheit zum Vorschein. Abnehmen lässt diese sich recht einfach, da an der rechten Unterseite eine kleine Vertiefung angebracht ist in die man mit dem Fingernagel sehr gut reingreifen kann um somit die Abdeckung locker zu öffnen. Neben dem Akku, auf den ich gleich noch näher eingehen möchte, gibt es hier 3 Schächte. Einen für die microSD Karte (bis 32GB) und 2 für die Simkarten. Zwei? Ja genau wie beinahe alle Smartphones von Pearl können die Geräte mit 2 verschiedenen Simkarten betrieben werden. Das funktioniert in der Praxis sogar sehr gut und erstaunlich unkompliziert. Ich habe es hier zum Testbericht des SPX-140 mal sehr ausführlich erklärt. Genauso funktioniert es auch beim SPX-12.

Bei dem verwendeten und austauschbaren Akku handelt es sich um das Model PX-3552-675 welcher mit 2700 mAh daher kommt. Dieser sollte ausreichend groß sein um das Gerät auch locker über den Tag zu bringen. Wem das nicht reicht der kann sich bei Pearl für schlappe €16,50 einen weiteren Akku hinzukaufen

pearl-spx-12-details-5Schauen wir uns mal die Bedienelemente näher an. Auf der Frontseite haben wir direkt unter dem Hörer (sehr schick mit einem Lochblech hinterlegt) eine Frontkamera. Hier hat Pearl reagiert und dem Gerät eine 3 Megapixel Frontkamera spendiert. Sauber, das bieten nicht mal viele Teurere Geräte. So macht Skype und Co. Spaß.

Oben haben wir den Ein / Aus Schalter der wie üblich gleichzeitig als Entsperrknopf dient. Außerdem befindet sich dort der Kopfhörer Eingang.
Die rechte Gehäuseseite ist komplett frei von Bedienelementen. An der Unterseite befindet sich der USB Anschluss zum Verbinden mit dem Rechner sowie das Aufladen des Gerätes.

Auf der linken Gehäuseseite finden wir eine Besonderheit die sich durch alle Pearl Geräte zieht und langsam mal geändert gehört. Wir haben neben der Lautstärkewippe noch einen weiteren Knopf. Diesen könnten viele für den Kamera Auslöser halten. Ist er aber nicht. Mit diesem Knopf kann man die Automatische Bildschirmdrehung abstellen. Wäre es nicht möglich darauf einen Kamera Knopf zu basteln liebes Pearl Team. Eventuell noch einen der ähnlich den Windows Phone Geräten die Kamera auch bei gesperrtem Display starten würde? Das wäre ein echter Mehrwert zumindest für mich.

Die Kamera auf der Rückseite löst mit 8 Megapixel aus. Neben der Kamera befindet sich das Fotolicht. Wie gut diese Kamera arbeitet werden wir in einem Extra Teil zut Kamera herausfinden.
Ganz unten auf der Rückseite befinden sich kleine Löcher, dort ist der Lautsprecher untergebracht.

Hier noch einige Bilder des Gerätes.

Wenn wir das Gerät in die Hand nehmen, fällt neben der recht rutschigen Rückseite das Gewicht auf. Klar, wir haben es hier mit einem 5.2 Zoll großen gerät zu tun welches nebenher noch mit einem Glasdisplay daherkommt auch der große Akku ist nicht federleicht. Die Maße gibt Pearl mit 150 x 81 x 11 mm an bei einem Gewicht von 180 g. Beinahe identisch muten die Maße des Galaxy Note 2 an welche Samsung mit 151 x 81 x 9,45 mm bei 182 g angibt.
Das soll aber der letzte Vergleich mit dem Note sein, da es unfair wäre ein Gerät welches weniger als die Hälfte kostet mit dem Platzhirsch zu vergleichen. Die Menschen die sich ein Note 2 kaufen wissen schon weshalb Sie annähen €600 dafür bezahlen.

Nun wird es Zeit das Gerät zum ersten Mal einzuschalten. Übrigens, ist es ganz wichtig das man bevor es losgeht eine Speicherkarte einlegt. Wie bei allen Simvalley Geräten, so auch hier, werden Bilder ausschließlich auf der micro-sd Karte gespeichert. Ohne Karte keine Bilder.

Das erste Hochfahren dauert wie üblich seine Zeit und dann wird der Blick freigegeben auf ein beinahe nacktes, unverbautes Android 4.0.4. Das Display macht auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck. Während der Vorgänger 179ppi erreicht hat ist es nun beim SPX-12 nochmals, auf 212ppi angestiegen.
Wenn ich mich an die Smartphones von vor 18 Monaten erinnre wäre es undenkbar ein solches Display in einem so günstigen Gerät zu erwarten. Der Zuwachs an Pixeln macht sich sofort bemerkbar. Klar und Hell strahlt einen das Display an. Die Geschwindigkeit ist auf den ersten Eindruck mit gut zu bezeichnen.

Natürlich habe ich kein Ruckeln oder stocken erlebt. Bisher sind ja bis auf die Standard Apps keine vorhanden. Mal sehen wie sich das Gerät schlägt wenn ich es mit all meinen benötigten Apps vollgeladen habe. Aber ich denke das sich dort auch nicht viel tut. Das Gerät kommt ja immerhin mit einem Dualcore Prozessor daher und ausreichend RAM.

Auch bloatware, also vom Hersteller installierte Apps die zumeist unnötige Werbung sind ist hier kaum zu finden. Installiert hat Pearl 3 Apps die durchaus nützlich sind.

Der Dolphin Browser – Ein recht beliebter Browser
GPS-Status – Dort könnt ihr euch Satelliten sowie den Status des GPS-Modules Anzeigen lassen
Scrib-Master – Eine Klasse app. Dort könnt ihr handschriftliche Notizen erstellen. Diese versenden oder in diverse Netzwerke teilen etc. Auf diese App gehe ich in einem weiteren Teil noch näher ein.

Alles in allem ist der erste Eindruck des Gerätes wirklich klasse. Das Gerät fühlt sich ob des Gewichtes und des Glas Displays wirklich gut an. Das Display und die Geschwindigkeit scheinen auch zu passen. Also steht ein ausgedehnter Testbericht nichts im Wege.
Im nächsten teil werden wir dann direkt einen Blick auf die verwendete Android Version werfen, sowie die Geschwindigkeit unter vollem Arbeitseinsatz mal näher betrachten.
Günstig erwerben könnt ihr das Gerät wie immer, für günstige €269 direkt bei Pearl.
Übersicht:

Teil 1 – Unboxing und Erster Eindruck
Teil 2 – Display, Geschwindigkeit und weshalb ich das Gerät nicht mehr missen möchte
Teil 3 – Kamera, Verbindungen und Medien
Teil 4 – Zusammenfassung und Fazit


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About Markus

Seit Jahren tummel ich mich in der mobile-gadget Szene und wenn ein neues Produkt auf den Markt kommt, muss ich es haben. Als Peter mir die Idee eines eigenen „Newsblog“ vortrug, war ich natürlich begeistert. Innerhalb kürzester Zeit haben wir mobi-test.de aus dem Boden gestampft. Folgen könnt ihr mir auf Twitter oder ihr schaut auf meinem privaten Blog, emmtee.de vorbei .

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