Testbericht Simvalleyx SPX 12 – Zusammenfassung und Fazit

Nun wollen wir langsam zum Abschluss des spx-12 Dauertests kommen. Ich habe das Gerät nun einige Wochen ausgiebig testen dürfen. Ein besonderer Dank nochmals an Pearl, die mir das Gerät so lange zur Verfügung gestellt haben. Normalerweise laufen unsere Testberichte 4 Wochen, aber dieser ging nun deutlich über diesen Monat hinaus. Der Grund ist ganz simpel und könnte auch direkt als Fazit dienen. Von allen Android Geräten, die ich in den letzten Jahren getestet oder benutzt habe, ist das Simvalley SPX-12 das gewesen, welches mir mit Sicherheit am längsten in Erinnerung bleiben wird.

Wer sich die einzelnen Teile des Testberichtes durchlesen möchte kann dies hier tun.

Übersicht:

Übersicht
Teil 1 – Unboxing und Erster Eindruck
Teil 2 – Display, Geschwindigkeit und weshalb ich das Gerät nicht mehr missen möchte
Teil 3 – Kamera, Verbindungen und Medien

Ich möchte auf einige Besonderheiten nochmals aufmerksam machen, von denen ich entweder vergessen habe in vorigen teilen zu berichten, oder es in einzelnen Teilen zu kurz gekommen ist.

Zunächst einmal die Statuszeile. Über die Möglichkeiten der Bestückung mit zwei Simkarten habe ich bereits berichtet. Nun gibt es dort noch einige Shortcuts auf die ich hier aufmerksam machen möchte. Man kann dort WLAN, GPS, Bluetooth, Helligkeit, Lautstärke etc. ein oder ausschalten. Dazu muss man die Statuszeile einfach nach links oder rechts wischen. Dann kommen die weiteren Bedienelemente zum Vorschein.
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Es gibt Blogs die schreiben das ihnen beim Zubehör ein Stylus mitgeliefert wurde. Bei meinem Testgerät ein kein solcher Eingabe Stift mit dabei. Entweder ist er bei mir vergessen worden oder die Kollegen haben ein anderes Gerät getestet.

Wie ich oben erwähnt habe, ist es das Gerät welches mir wahrscheinlich am längsten, von allen Testgeräten in Erinnerung bleiben wird. Das hat nichts mit dem guten Display zu tun. Auch nichts mit der sehr guten Geschwindigkeit. Auch nicht die Verarbeitung oder die Größe des Gerätes. Der Grund ist der unglaublich ausdauernde Akku. Zwei Tage. So lange schafft es bei mir nicht mal Ansatzweise ein anderes Gerät.
Ich habe es mir wirklich zur Gewohnheit gemacht das Gerät nur noch zu laden wenn es nötig ist. Also das ich es jede Nacht an den Stecker anschließe ist nicht mehr nötig. Das hat mir bei dem nachfolgenden Test zum Huawei Ascend G615 beinahe den Hals gebrochen (im übertragenden Sinn) da dieses Gerät, natürlich wie die meisten Smartphones, nicht so ausdauernd ist und ich mich wunderte weshalb es am nächsten Morgen ausgeschaltet war. Logisch, kein Saft mehr.

Aber nicht nur der Akku, sondern auch das Display habe ich zu schätzen gelernt. Ok, es kommt es nicht an die feinen Displasy der Geräte heran, die doppelt so teuer sind. Aber das kann für den Preis auch keiner erwarten. Trotzdem geht das Display im Bereich Darstellung, Helligkeit und Auflösung vollkommen in Ordnung. Worauf ich noch gar nicht hingewiesen habe ist die kompakte Bauform des Geräts. Es ist für ein so preisgünstiges Smartphone knackig gebaut. Es gibt keine großen Ränder oder Flächen die nicht wirklich notwendig sind. Somit ist auch der Abstand von Display zur Gehäuse Ober oder Unterkante vollkommen in Ordnung.

Übrigens, trotz der Plastikbauweise, ein Knarren und Knarzen habe ich am Gehäuse auch nach Wochen intensiver Nutzung nicht auszumachen können. Anders als bei vielen anderen Plastikbombern. Und die müssen nicht einmal günstig sein.

Die Arbeitsgeschwindigkeit geht vollkommen in Ordnung. Apps werden zügig geöffnet. Erst wenn man viele Tasks ausführt, kommt das SPX-12 kurz ins Stocken.

Auf die Schwachpunkte möchte ich natürlich auch eingehen. Ob ich bei der Kamera wirklich von einem Schwachpunkt reden kann weiß ich gar nicht. Sie ist für ein Gerät dieser Preisklasse absolut ok. Aber natürlich bieten viele Geräte eine deutlich hochwertiger Kamera an. Die Einstellungsmöglichkeiten der Kamera sind gigantisch. Man kann tatsächlich alles einstellen. Nur wenn die Kamera das nicht umsetzten kann ist natürlich nicht so schön.

Die Frontkamera mit 1.3 Megapixel ist mehr als brauchbar zum Skypen. Wenn ich bedenke, dass mein One S dort nur eine 0.3 Megapixel Knipse verbaut hat, ist es für ein so preisgünstiges Gerät wie dem SPX-12 schon beachtlich.

Das Gerät kommt mit Android 4.0.4 daher. Wann und ob es ein Update auf Android 4.1 oder gar 4.2 geben wird ist mir derzeit nicht bekannt.

Ein weiteres Problem habe ich oben bereits angesprochen. Der Zwang eine Speicherkarte verwenden zu müssen, wenn man Bilder speichern möchte. Auf dem internen Speicher werden diese nicht abgelegt.

mobi-test.de-Gütesiegel-300x300Alles in allem kann ich sagen. Wenn ihr viel unterwegs seid und zwischendurch mal ein Video schauen, oder ein E-Books lesen wollt, kann dieses Gerät genau das richtige für euch sein. Ähnlich große Geräte wie das Samsung Galaxy Note kosten selbst in der ersten Ausführung, mehr als das SPX-12. Das Galaxy Note 2 kostet übrigens doppelt so viel wie das SPX-12. Für preisbewusste Verbraucher die sich kein Egofutter durch ihr Smartphone holen müssen kann dieses Gerät genau das richtige sein. mich hat es jedenfalls total überzeugt.

Klasse Gerät Pearl

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About Markus

Seit Jahren tummel ich mich in der mobile-gadget Szene und wenn ein neues Produkt auf den Markt kommt, muss ich es haben. Als Peter mir die Idee eines eigenen „Newsblog“ vortrug, war ich natürlich begeistert. Innerhalb kürzester Zeit haben wir mobi-test.de aus dem Boden gestampft. Folgen könnt ihr mir auf Twitter oder ihr schaut auf meinem privaten Blog, emmtee.de vorbei .

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