Testbericht BlackBerry Bold 9900

Seit Freitag ist es also da, das BlackBerry Bold 9900, welches uns von getgoods.de zur Verfügung gestellt wurde. Also gleich ran ans Testen. Wie immer habe ich mich nicht vorher über das Geräte informiert, also keine anderen Testberichte oder Beschreibungen gelesen, ich will möglichst offen an den Test ran gehen.

 

Auspacken

Das neue Bold kommt in einem gewohnt edlen Karton daher und wird dem Kunden ordentlich präsentiert. Auf den ersten Blick denke ich mir „wow, das Ding ist ja riesig“. Es wirkt deutlich größer als mein altes Bold 9700. Um es gleich vorweg zu nehmen: es ist größer, aber nicht so deutlich wie befürchtet.

Der nächste Schritt – wie könnte es anders sein – ist ein direkter Größenvergleich zwischen meinem „alten“ Bold 9700 und dem 9900. Man sieht recht gut, wo die Unterschiede liegen. Das Ergebnis will ich gleich vorweg nehmen: einem neuen User wird es wohl ziemlich egal sein, ein Umsteiger wird den Unterschied gewaltig merken (wie halt immer).

Insgesamt wirkt das neue Bold 9900 deutlich edler, als das alte 9700. Schon allein der Metallrahmen lässt das gute Stück wertiger aussehen. Das gute Gefühl endet aber erst mal, als ich den Akku einlegen will. Auf dem letzten Foto unten seht Ihr so einen kleinen Schlitz. Da muss man (am besten nur mit dem Fingernagel) hebeln, dass man den Akkudeckel abheben kann. Der wird von ein paar Kunststoffnasen gehalten. Sieht für mich irgendwie nach „Sollbruchstelle“ aus, wenn man den Deckel ein paar Male geöffnet hat. Wir werden sehen…

Einschalten

Was sofort auffällt: das neue Bold 9900 bootet deutlich schneller als das alte. Nach ein paar Sekunden kann man seine PIN eingeben. Die Mailkonten von einem auf das andere BlackBerry zu transferieren geht fix: das System merkt automatisch, dass sich die BlackBerry-PIN geändert hat und man muss den Wechsel nur jeweils durch Eingabe des Mail-Passworts bestätigen.

Erfreulich: Man kann die wichtigen Teile der Sicherung des alten Geräts (SMS, Mails, Einstellungen, gespeicherte WLAN, …) weitgehend übernehmen. Die Desktop Software sagte mir zwar, dass nicht alles übernommen werden konnte, ich hab allerdings noch nichts gefunden, was fehlt. Mangels konkreterer Fehlermeldung kann ich aber auch nicht gezielt suchen…

Ein Nachteil ergibt sich wieder aufgrund der geänderten Größe: mein schönes Schreibtisch-Cradle passt nicht mehr. War aber zu erwarten.

Was mir auch gleich aufgefallen ist: die Tastatur ist „lauter“. Beim 9700 waren Tastenanschläge kaum zu hören. Das ist jetzt anders. Nicht störend, aber deutlich lauter. Dafür sind die Tasten etwas größer und man kann noch genauer und schneller tippen.

Mehr zufällig habe ich gemerkt, dass das neue einen Touchscreen hat. Wofür der gut sein soll ist mir (noch) nicht ganz klar. Eine fest angebaute Tastatur und Touchscreen wirkt auf mich auf den ersten Blick wie ein Gebäckstück mit Sahnefüllung und einer Ladung Sahne obendrauf. Als BlackBerry- User habe ich bislang den Touchscreen nicht vermisst.

Wie sich das neue Bold im Alltag schlägt erfahrt Ihr ab morgen. Da gehts wieder zum Dienst und das Bold geht mit.

Hier gehts weiter: zum zweiten Teil des Testberichts…

Link zum getgoods Shop: http://www.getgoods.de/mobilfunk/blackberry/21471/rim-blackberry-9900-black-t-mobile

About Peter W.

Mit meinen Tests will ich den "normalen" Interessenten davor bewahren, sein hart verdientes Geld für Müll auszugeben. Denn leider ist es Fakt, das nicht alles Gold ist, was glänzt. Daher gibt es von mir kein Technik-Chinesisch sondern Klartext. Wie ich teste könnt ihr hier nachlesen: http://mobi-test.de/uber-uns/ Wenn ihr Fragen habt, dann verfasst einen kurzen Kommentar und wir versuchen diesen zu beantworten.

2 comments

  1. Hallo Peter, wirst du den BB DTEC50 testen? Wäre sicherlich interessant, da preislich attraktiv, professionelle Klientel und einige nette Features (Hub, smart keyboard). Beste Grüße

    • Hi, im Moment ist es nicht geplant denn ich habe keine Möglichkeit an Testgeräte zu kommen und es mir zu kaufen ist mir zu kritisch, weil grottenschlechter Wiederverkaufswert. Sollte ich irgendwie an ein Testgerät kommen, dann schaue ich mal, wie die Nachfrage ist

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