Der Mobilfunkanbieter O2 hat in den letzten Monat arg an der Preis- und Kundenservice-Schraube gedreht. Erstere ging deutlich nach oben, etwa bei der Grundpreiserhöhung des Blue, die zweitere drehte sichtbar nach unten und verschlechtere die Konditionen der Kunden teils erheblich. So war ab 1.5.2011 für jeden Kunden weder ein Upgrade in einen höheren Tarif, noch ein Downgrade in einen niedrigeren Tarif mehr möglich. Sehr zum Unmut der Kundschaft, die diesem Vorgehen nur wenig Verständnis entgegenbringen konnte.

O2 gab damit seinen Kunden keinerlei Möglichkeit mehr, innerhalb der 24-monatigen Vertragslaufzeit einen Tarifwechsel vorzunehmen, unabhängig, ob der Wechsel in einen höherwertigen oder in einer niedrigeren Tarif ging.

Viele Kunden hatten Verständnis dafür, dass ein Downgrade nicht mehr möglich war, konnte jedoch nicht nachvollziehen, weshalb auch ein Upgrade ab sofort ausgeschlossen war.

Wie es scheint, hat sich O2 die Kritik der Kunden zu Herzen genommen. Ab Morgen können Kunden wieder Tarifwechsel durchführen und unpassende Tarife gegen passendere austauschen. Ein Upgrade in einen höheren Tarif wird dabei wieder kostenfrei möglich sein.

Kunden, die ein Downgrade in einen niedrigeren Tarif durchführen möchten, werden jedoch zur Kasse gebeten. Unabhängig vom Ausgangs- und Zieltarif wird ein Wechsel nach unten ab Morgen mit 100 € zu Buche schlagen. Wechselwillige Kunden sollten also genau nachrechnen, was der Wechsel effektiv bringt. Außerdem ist ein Downgrade erst ab dem 13. Vertragsmonat möglich, ein Upgrade hingegegen jederzeit.

Die Vertragslaufzeit wird von einem Tarifwechsel nicht beeinflusst. Egal, ob Up- oder Downgrade, die Laufzeit verlängert sich dadurch nicht automatisch, sondern bleibt unverändert bestehen.

Quelle

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