Eine Webseite ohne eine Domain wie .de, .net oder .com ist nicht vorstellbar. An sich soll eine Domain eine gewisse Zuordnung zu einem Land, einer Institution, einer Kategorie oder anderen Sortierungen liefern. Internetriese Google sind die derzeit gültigen Domains aber aktuell anscheinend zu limitiert.

Laut dem Google-Blog sind nahezu 50 % der weltweit besuchten Webseiten Auftritte, deren URLs auf .com enden. Zudem seien in den letzten 28 Jahren lediglich 14 neue Top-Level-Domains, kurz TLDs, geschaffen worden. Ein Umstand, den Google als Grundlage dafür sieht, eine Reihe neuer Domains zu beantragen.

Google teilt sein Vorhaben in insgesamt vier Kategorien ein, die jeweils eine ganz bestimmte Gruppe Domains umfassen soll. So könnte etwa die Endung .google künftig für alle Marken des Konzerns stehen. Auch die Domains .docs und .youtube sind für die entsprechenden Google-Anwendungen denkbar und sollen beispielsweise alle Inhalte des Kerngeschäftes und die Zuordnung der Youtube-Kanäle beschreiben. Zu guter letzt ist auch eine Endung für besonders kreative oder pfiffige Inhalte angedacht. Diese stellt sich Google beispielsweise als .lol vor.

Google gibt offiziell an, mit diesen Domains vor allem das Ziel zu verfolgen, das World Wide Web effizienter, sicherer und vor allem schneller zu machen. Aber natürlich haben diese Endungen auch den Effekt, die eigenen Produkte bekannter und vor allem für die Nutzer markanter zu machen.

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3 KOMMENTARE

  1. Naja, google.google wird definitiv schneller sein als google.de oder google.com. 😀
    Der einzige Vorteil wäre bei Subdomains. Dann könnte man direkt z.B. maps.google machen.

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