ASUS Transformer Pad TF300T im Test – Teil 3 Display, Kamera und Akku

Im Dritten Teil unsere ASUS Transformer PAD TF300T kommen wir zu einem sehr wichtigen Punkt für ein Tablet. Dem Display. Hier trennt sich sehr oft die Spreu vom Weizen und bringen die Besitzer mitunter zur Verzweiflung. Im Freien bei Sonnenschein mehr ein überteuerter Schminkspiegel und daher kaum nutzbar. Mal sehen, wie es das TF300T hinbekommt. Ebenso wichtig der Akku. Hier kann das Transformer Pad mit satten 14.000 mAh in der Summe aufwarten.

Übersicht
Teil 1 – Unboxing und erster Eindruck
Teil 2 – Betriebssystem, Performance und Leistung

Display:

Beim Display des Transformers waren die Erwartungen nicht sehr hoch. Schön ist es, dass Asus hier Cornings Gorilla Glas 2 verwendet. Dieses verspricht in der neuen Ausführung „Soda Lime Glass“ noch stabilere Eigenschaften. Ich empfinde das als sehr positiv und kann die Vorteile dieses Glases wirklich bestätigen. Mein HTC Desire Z hatte die erste Version dieses Glases und war nach 2 Jahren im Hosensäckel zusammen mit Schlüsseln, Kleingeld und Feuerzeug immer noch ohne jegliche Kratzer.

Asus verbaut hier ein IPS- Display mit 1280 x 800 Pixel Auflösung. IPS Displays besitzen die Eigenschaft, sehr Blickwinkelstabil zu sein. Das kann ich hier vollauf bestätigen. Der Blickwinkel bleibt egal aus welchem Winkel betrachtet stabil und das Display somit immer schön ablesbar. Die Farben sind okay, könnten aber etwas mehr Brillanz ausstrahlen. Im Vergleich zu anderen nicht-AMOLED-Devices sind die Farben doch recht blass.

Zur Auflösung: Natürlich ist die Auflösung wie schon erwähnt vergleichsweise niedrig, aber ich muss feststellen, dass sie im Alltag durchaus ausreichend ist. Texte sind angenehm zu lesen und auch Spiele sehen sehr gut aus. Zudem schlägt es sich auch sehr wahrscheinlich auf die Akkulaufzeit und Performance aus. Denn ein Pad mit höherer Displayauflösung benötigt mehr Leistung. Zwar sehen Spiele auf dem Infinitypad 700, dem noch ausstehenden Flaggschiff von Asus, mit hoher Wahrscheinlichkeit besser aus, werden aber bedingt durch die nahezu identische Hardware evtl. nicht ganz so performant laufen.

Die Helligkeit des Displays beträgt 300 Candela pro Quadratmeter. Dies ist in geschlossenen Räumen auf jeden Fall ausreichend. Im freien und mit direkter Sonneneinstrahlung sieht das ganze anders aus. Es spiegelt sehr stark und erschwert das Ablesen leider sehr.

Zudem war mein Transformer nach kürzester Zeit mit Fingerabdrücken überseht. Im eingeschalteten Zustand mag das nicht schlimm sein, aber schaut es euch einfach selbst einmal an.

Normalerweise stelle ich die Helligkeit auf automatisch ein. Aber bei diesem Gerät stelle ich die Helligkeit lieber manuell ein. Der Lichtsensor macht es für mein Empfinden zu dunkel. Aber das ist Geschmackssache.

Mir fiel auch auf das man die Plastikrückseite eindrücken kann. Tut man das kommt es zu leichten Störungen auf dem Display. Halte ich aber eigentlich für kein wirkliches Kriterium, denn der benötigte Druck ist schon relativ hoch!

Nicht so schön anzusehen sind die Lichthöfe in den unteren Ecken. Diese habe ich im Alltag kaum bemerkt, aber schon zu Anfang mit der App „Screen Test“ feststellen müssen.

Wenn man das Display komplett nach hinten stellt neigt das Tablet leider etwas zum Kippen. Diese Stellung ist zwar eher selten, aber vorenthalten möchte ich es euch trotzdem nicht. Hier mal ein Bild, bei dem ich einen Vergleichsbild zu einem Acer Netbook machen wollte. Es fiel ständig um.

Kamera:

Die Kamera. Eigentlich für ein Gerät, dass man eh nicht immer in der Hosentasche mit sich herumträgt eher unwichtig, aber auch diesen Punkt lassen wir selbstverständlich nicht aus. Auf der Rückseite befindet sich eine 8 Megapixel Kamera die von keinem Blitz oder einer LED-Leuchte unterstützt wird. Auf der Vorderseite werkelt eine 1,2 Megapixel Frontkamera für die Videotelefonie ala Skype.

Die Kameras erfüllen beide Ihren Zweck die 8 Megapixel Kamera macht sogar sehr schöne Bilder.

Die Frontkamera reicht für die Videotelefonie auch definitiv aus.

Akku:

Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit 10 Stunden an und auf 15 Stunden mit angesteckter Docking-Tastatur in der noch ein zusätzlicher Akku steckt. Diese Specs kann ich nicht ganz bestätigen. Dazu muss ich aber sagen, dass ich sehr viel an dem Tablet gespielt habe, auf Youtube unterwegs war und die Helligkeit sehr hoch eingestellt habe. Maximal kam ich auf knapp 9 Stunden mit Dock. Aber bei meiner meist intensiven Nutzung finde ich auch dies einen anständigen Wert.

Teil 4 – Klang, Verbindungen und Fazit

Bei getgoods.de kann man es für jeweils 499 € inkl. Tastaturdock in den Farben blau, rot und weiß bestellen.

About Peter W.

Mit meinen Tests will ich den "normalen" Interessenten davor bewahren, sein hart verdientes Geld für Müll auszugeben. Denn leider ist es Fakt, das nicht alles Gold ist, was glänzt. Daher gibt es von mir kein Technik-Chinesisch sondern Klartext. Wie ich teste könnt ihr hier nachlesen: http://mobi-test.de/uber-uns/ Wenn ihr Fragen habt, dann verfasst einen kurzen Kommentar und wir versuchen diesen zu beantworten.

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