Das Samsung Galaxy 7.0 Plus N im Test Teil 2 – Unboxing und Performance

Weiter geht es mit dem Test des Samsung Galaxy 7.0 N Plus. Zunächst noch, wie versprochen, einige Unboxing Bilder. Dann werde ich etwas zu der verwendeten Android-version sagen, wir werden einige Benchmarks laufen lassen und ich werde euch erzählen weshalb meine anfänglich, sehr große, Begeisterung etwas zurückgegangen ist, daran ist mobi-test -Peter nicht ganz unschuldig. Teil 1 – Vergleichsbilder zum Galaxy Tab 7.7 und Galaxy Note Unboxing: Der Lieferumfang ist ok, mehr aber auch nicht.

  • Kopfhörer
  • Plastikpropfen für ohrenstecker
  • USB-Kabel
  • Netzteil (auf USB)

Zur Verarbeitung muss ich sagen, ich nutze das Samsung 7.0 jetzt eine Woche und kann nicht klagen. Das Gerät ist sehr solide verarbeitet. Auch wenn es, bei Samsung leider normal, komplett aus Plastik besteht so wirkt es doch recht hochwertig. Die Materialien fühlen sich durchweg klasse an. Auch das Eigengewicht trägt seinen Teil dazu bei. Es ist nicht zu schwer aber auch nicht so leicht das man Angst hätte es anzufassen. Aber, nun kommen wir mal zu meiner nachlassenden Begeisterung an der, wie gesagt Peter nicht ganz unschuldig ist. Das Gerät mit seinen 7“ Bildschirm und den Maßen 194 x 129 mm und der Dicke von 9,96 mm geht absolut in Ordnung. Ich nutze es ja als kompletten Handy-Ersatz. Das Galaxy 7.0 passt in jede Mantel-Innentasche. Auch in der hinteren Hosentasche findet es bequem seinen Platz. Das Design des 7.0 Plus N musste für Deutschland, da Samsung ja einen Rechtsstreit mit Apple verloren hat, geändert werden. In der übrigen Welt sieht es ein wenig anders aus und nennt sich nur 7.0 Plus. Peter nutzt das Galaxy 7.7, welches bei uns nicht erhältlich ist aber trotzdem getestet wurde, da Peter sich eines aus den USA hat kommen lassen. Dieses Galaxy 7.7 konnte ich bei einem Treffen mit Peter auf der CEBIT genauer unter die Lupe nehmen und es direkt mit dem Galaxy 7.0 vergleichen. Was soll ich sagen, das für den deutschen Markt hergestellte 7.0 Plus N stinkt im direkten Vergleich aber sowas von ab. Das 7.7 ist nur minimal größer, trotz des um 0.7 vergrößerten Bildschirmes, dafür aber um mehr als 2 mm dünner. Ich kann Peters ekstatischen Ausbruch verstehen als er geliefert bekommen hat. Das 7.0 wirkt im Vergleich zum 7.7 einfach klobiger und unsexy. Auch der Bildschirm ist im Vergleich zu dem 7.7 eine Klasse schlechter. Das liegt am Schwarzwert. Man kann auf diesem Vergleichsbild Ansatzweise erkennen was ich meine. Während das 7.7 im ausgeschalteten Zustand einen deutlich dunklen Bildschirm hat, wirkt der Bildschirm des 7.0 irgendwie altbacken. Das Rechte Gerät ist das Galaxy 7.7 das links davon das 7.0 Auch ein kleiner Hardware Bug ist zu vermelden. Scheinbar hatte schon das Ur-Galaxy-Tab dieses Problem. Wenn man das Tab einschaltet oder einen Film schaut. Aalso wann immer man einen schwarzen Hintergrund hat, strahlt von der linken Seite des Bildschirmes Licht auf den Bildschirm. Es wirkt so als wenn dort 2 Lampen sitzen die nicht gerade nach oben sondern seitlich strahlen. Hier mal der Versuch eines Fotos. In der Realität wirkt es noch viel heftiger. Jetzt mag sich der ein oder andere sagen ob es nicht etwas kleinkariert von mir ist, so etwas als Fehler anzusehen. Nein, ist es nicht. Wir reden hier von einem Gerät welches heute 570 € kostet. So etwas darf bei einem Hochpreis-Gerät nicht vorkommen. Besonders dann nicht wenn es derselbe Fehler ist, der auch schon im Vorgängermodell vorhanden war. Auf solch einen Fehler hätte ich auch bei einem 250 € Tab hingewiesen und es eventuell unter „günstiges Gerät“ eingeordnet. Aber nicht bei dem Preis. Da muss einfach alles stimmen. Der Bildschirm allerdings ist absolut ok. Gut, er reißt mich nicht zu Jubelstürmen hin aber man muss sagen dass er gut ist. Die Farben werden sehr plastisch und realistisch dargestellt. Die Auflösung geht auch in Ordnung. Kurz gesagt, er macht Freude. Android: Als Android-Version kommt 3.2 zum Einsatz. Mir persönlich gefällt Android generell auf Tablets deutlich besser als auf Smartphones. Aber auch hier hat man das leichte stocken und ruckeln. Nein, nicht wild aber bemerkbar. Auch wenn das Gerät mit einem 1.4 Dual Core daherkommt. An der smoothness und Arbeits-Geschwindigkeit eines iPads müssen die Hersteller welche Android einsetzten noch arbeiten. Aber es ist bei dem 7.0 längst nicht so schlimm wie bei vielen Preisgünstigeren Geräten. Für mich sehr wichtig ist das schnelle erkennen was in meinen Sozialen Netzwerken los ist. Bei WP7 kann ich mir ja eigene Gruppen zusammenstellen und diese als Live-Tile auf meinen Startbildschirm legen. So habe ich eine Gruppe Blogs, Freunde, Kollegen, Job… In dieser Livetile werden alle Mails, Teets, Facebookupdates, Nachrichten sofort angezeigt. Bei Android suche ich noch nach einer App die etwas ähnliches leistet. Samsung hat ja sein eigenes Bedieninterface aufgelegt. Für die meisten von euch ist es ein alter Hut, deshalb nur kurz am Rande. Grundsätzlich gefällt mir TouchWiz recht gut. Besonders schön ist der kombinierte Posteingang. Auch die Idee des Social Hub geht in die Richtige Richtung. Nur, leider aktualisiert sich bei meinem Gerät der Social Hub nur dann wenn er Lust darauf hat. Will sagen, es kommt vor das auch mal einen Tag keine Aktualisierung vor sich geht. Schade, denn die Richtung passt. Schön wäre es wenn ich im Social Hub Gruppen anlegen könnte und somit nur die für mich wichtigen Statusupdates ausgegeben bekommen könnte. Aber auch hier kommt es immer mal wieder vor, besonders wenn viele Anwendungen laufen, das sich ein sehr deutliches Ruckeln bemerkbar macht beim Wechseln der Anwendungen. Zwei Dinge die mir sehr gut gefallen:

  1. Die Bedienleiste am unteren Bildschirmrand. In der Mitte befindet sich ein Pfeil, wenn man diesen berührt dreht sich eine Schnellzugriffleiste heraus. Dort kommt man zum Taskmanager (Liebe Android-Jünger… Ich weiß das man einen Taskamanger bei Android nicht braucht…drauf gesch… Ich benötige ihn sehr wohl und außer mir noch Millionen andere. Ansonsten hätte Samsung so ein Teil nicht ins Os integriert).
  2. Durch einen Button in dieser Menüleiste kann ich jederzeit Screenshots aufnehmen. Auch toll gemacht.

Leistung: Aber, was nützt ein gutes Betriebssystem wen die Leistung nicht stimmt. 1.4GHz Dual Core damit ist alles gesagt. Das Gerät reagiert, bis auf das Android-Typische ruckeln, welches aber wie beschrieben minimal ist, sehr schnell. Ihr wollt jetzt sicher mal ein paar Benchmark Ergebnisse haben. Wie immer an dieser Stelle. Benchmark bei Android ist Müll. Nichtsagend und totaler Quark, Quatsch und Käse. Ich habe trotzdem mal die üblichen laufen lassen und werde euch anhand derer zeigen was ich meine. Da Peter sein 7.7 ebenfalls getestet hat kann ich die Ergebnisse mal gegenüber stellen damit ihr versteht was ich meine.

Benchmark Galaxy 7.0 N Plus Galaxy 7.7
Quadrant Standard 2648 2145
Velamo 1212 1202
NenaMark 2 47,0fps 41,9fps
CF Bench 6395 6860

Habt ihr nun verstanden weshalb ich Benchmarks für sinnlos halte? Laut Quadrant ist das 7.0 dem 7.7 haushoch überlegen. Bei Velamo relativiert sich das Ganze auf 10 Punkte. Während CF Bench der Meinung ist, das das 7.7 dem 7.0 klar überlegen ist. Was soll ich also von solchen Ergebnissen halten? Genau, nichts. Vergesst es also am besten ganz schnell wieder und glaubt meinem subjektiven Empfinden. Das Gerät ist schnell. Eines der Schnellsten Android-Tabs die ich bisher genutzt habe. Darunter waren diverse Mid- und Tiefpreis Geräte aber auch das Acer Iconia A500 und das Asus Transformer. Das war es für heute. Im nächsten teil werde ich mal über die Telefonqualität, die Kamera, Medienwiedergabe sowie den Akku berichten. Kaufen könnt ihr das Gerät bei getgoods.de Teil 3. des Testberichtes

About Markus

Seit Jahren tummel ich mich in der mobile-gadget Szene und wenn ein neues Produkt auf den Markt kommt, muss ich es haben. Als Peter mir die Idee eines eigenen „Newsblog“ vortrug, war ich natürlich begeistert. Innerhalb kürzester Zeit haben wir mobi-test.de aus dem Boden gestampft. Folgen könnt ihr mir auf Twitter oder ihr schaut auf meinem privaten Blog, emmtee.de vorbei .

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