Samsung ATIV smart PC 500T1C-A03 im Test – Teil 1 – das Unboxing und der Erste Eindruck

Samsung ATIV smart PC 500T1C-A03 Hands-On (9)Da liegt er nun vor mir. Der Samsung ATIV Smart PC, der mein Ultrabook für die Zeit der Reparatur irgendwie ersetzen muss. Egal wie. Das Teil muss funktionieren, denn ich habe keine Ausweichmöglichkeit. Also setze ich riesige Hoffnungen in diese EierlegendeWollMilchSau. Tablet und Netbook in einem. Und hier im ersten Teil des Dauertest werde ich es auspacken, mal näher in Augenschein nehmen und meinen ersten Eindruck schildern.


In der Übersicht habe ich wie immer die wichtigsten technischen Daten, Infos und Links zusammen gestellt. Daher starten wir gleich mal mit dem…

Unboxing:

Wie immer folgt vor der Benutzung die Auspackerei. Der Karton ist Vergleichsweise riesig. Dagegen war die Verpackung meinen Ultrabook geradezu winzig. Aber was ist da drin, dass er so groß ist? Ist der Smart PC an sich so riesig? Oder wird so viel Zubehör mitgeliefert?

Alles falsch. Es ist extrem viel Luft verpackt worden. Der Lieferumfang sogar noch kleiner als üblich:

  • Tablet (inkl. S-Pen)
  • Tastatur
  • Ladegerät
  • Treiber CD

Mehr ist da wirklich nicht drin im Kasten. So weit so schick, denn was man da auspackt ist der Knaller. Aber dazu gleich mehr.

Verarbeitung & Design:

Wo fange ich am besten an? Beim Tablet? Ok…

Hält man das Tablet erstmals in der Hand fällt einem sofort das geringe Gewicht auf. Das Tablet wiegt exakt 748 g (nachgewogen). Klingt im ersten Moment sehr viel, aber man muss bedenken, dass der Klassenprimus iPad 4 bei erheblich kleineren Ausmaßen gerade einmal 86 g weniger wiegt. Und gegen das iPad 4 wirkt das Ativ geradzu monströs. Und es liegt einfach nur gut in der Hand. Anders kann man es nicht sagen, denn es ist auch schön flach geworden.

Samsung ATIV smart PC 500T1C-A03 Details (2)

Man kennt ja mittlerweile etliche Convertibles wie z.B. das Dell XPS12 oder auch ein Lenovo Yoga 13. Auch diese hatte ich schon mal ausführlich begutachten dürfen, kommen trotzdem nicht an das Ativ heran weil zu dick.

Zwar besteht das Tablet, wie bei Samsung üblich, komplett aus Plastik, aber die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben. Alles passt perfekt und wirkt sehr hochwertig.

Das Display verschenkt zwar leider ein bisschen viel an den Rand, aber dafür ist es komplett plan eingesetzt und mit Gorilla Glas geschützt. Wie auch schon bei den aktuellen Galaxy Tabs findet man zu beiden Seiten des Display zwei riesige Lautsprecher. Und soviel schon mal vorab. Die verdienen auch den Namen „Laut“sprecher. Unterhalb des Display befindet sich der Homebutton, der direkt zur Metro-Oberfläche führt.

Samsung ATIV smart PC 500T1C-A03 Details (19)An der Unterseite befinden sich unter Abdeckungen die beiden mechanischen Verriegelungen des Tablet und der Dock-Connector. Diese Abdeckungen muss man vor dem anstecken der Tastatur entfernen sonst klappt das nicht (so eine Anleitung ist echt was tolles…). Leider sind sämtliche Abdeckungen am Tablet und auch an der Tastatur derart fummelig, dass man schon ein bisschen Übung braucht, um diese schnell zu entfernen. Dafür sitzen sie perfekt in den Öffnungen und lassen dem Dreck keine Chance.

Links außen befindet sich unter einer Abdeckung die micro-HDMI Buchse und die einteilige Lautstärke-Taste.

An der Oberseite von links nach recht die 3,5 mm Headsetbuchse, das Mikrofon, die Power-Taste, eine Taste zum sperren der Displaydrehung und eine Fullsize USB 2.0 Buchse. Hier kann man z.B. einen UMTS Stick einstecken ohne das er stört. Da hat jemand wirklich mitgedacht. Etwas weiter rechts, ebenfalls unter einer dieser fummeligen Abdeckung, der microSD Slot, der ohne Probleme auch eine 64GB microSD Speicherkarte „frisst“. Und so eine empfehle ich jedem, aber dazu mehr im zweiten Teil.

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Rechts unten, beinahe unsichtbar, ist der S-Pen eingeschoben. Und zwar die aufgebohrte Version des S-Pen, wie man ihn vom Galaxy Note 2 oder Galaxy Tab 10.1 schon kennt. Alleine dieser Stift ist sowas von genial, dass es sich lohnt diesen im Laufe des Dauertests noch mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Verlieren wird man ihn so schnell nicht, denn er sitzt bombenfest in seinem Schacht, lässt sich aber trotzdem sehr leicht entnehmen und wieder einschieben.

Das Tastaturdock wiegt alleine exakt 711 g und bietet eine wirklich vollwertige Tastatur, wie man sich von Netbooks kennt. Also Fullsize-Tasten mit der Größe von 15 x 15 mm und einem perfekten Druckpunkt. Selbst lange Texte schreibt man mit ihr mühelos. Diesen Dauertest habe ich darauf geschrieben und ich habe in der ganzen Zeit mein Ultrabook nicht vermisst. Absolut perfekt. Anders kann man es nicht sagen.

Samsung ATIV smart PC 500T1C-A03 Details (15)Leider kann das Touchpad da nicht ganz mithalten. Zwar ganz ok, aber eben nicht herausragend. Mich stört das nicht weiter, denn ich bin Maus Nutzer. Links und rechts außen findet man je eine USB 2.0 Buchse, Natürlich auch unter einer Abdeckung.

Ansonsten noch eine LED für den Akku und eine für die Anzeige der Feststell-Taste. Oberhalb der Tastatur noch die mechanische Taste zum entriegeln des Tablet sofern eingesetzt.

Leider verbaut Samsung im Tastaturdock keinen zusätzlichen Akku. Was mir sehr gut gefällt ist die Mechanik mit der das Tablet in das Dock sanft einrastet. Man muss nur ganz leicht das Tablet hineindrücken und schon rastet es mit einem sanften „Klick“ ein. Genauso leicht lässt es sich wieder trennen. Trotzdem macht das ganze einen wirklich stabilen und auch sicheren Eindruck.

Zusammengebaut und zusammengeklappt ist es mit 19 mm zwar dicker als ein modernes Ultrabook, aber kaum dicker als viele Netbooks in dieser Größe. Die 1454 g Gesamtgewicht gehen absolut in Ordnung. Man darf halt nicht vergessen, dass man hier ein mehrteiliges System herum trägt.

Aber es gibt auch ein bisschen was zu kritisieren…

Hier noch mal ein kurzer opischer Vergleich des ATIV zum Galaxy Tab 2 10.1 und iPad 3. Hierbei kann man sehr gut sehen, dass das Tablet des ATIV alles andere als dick ist.

Der Erste Eindruck:

Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass meine Erwartungen nicht sehr hoch wären. Zwar habe ich immer im Hinterkopf, dass ich hier für knapp 700 € ein vollwertiges Tablet bekomme und Huckpack noch ein Laptop. Meist ist so etwas ja ein Kompromiss, aber trotzdem muss auch so ein Kompromiss funktionieren. Also war ich sehr gespannt, wie man mit so einem Zwitter arbeiten kann. Windows 8 kenne ich schon und ihr sicher auch schon länger, also werde ich mich damit nicht im Detail auseinander setzen.

Zuerst einmal habe ich das System mit einer 64 GB microSD Karte von SanDisk erweitert, die man mittlerweile für unter 50 € bei Amazon bekommt. Schon hat mein System eine Kapazität von 128 GB und muss sich vor der „Nur-Notebook“ Konkurrenz nicht mehr verstecken. Als nächstes folgt die ganz normale Installation und Einrichtung wie man es vom normalen PC/ Notebook kennt.

Hierbei fällt mir aber auf, dass sich der Prozessor öfter mal eine kurze Denkpause gönnt, die sich als Hänger bemerkbar macht. Zwar nicht sehr lange, aber lange genug, um den Arbeitsfluss kurzzeitig zu unterbrechen. Vor allem bei umfangreichen Dateioperationen im Hintergrund. Im normalen Betrieb läuft alles wie geschmiert.

Nächster Kritikpunkt ist der zu kleine Öffnungswinkel zwischen Tastatur und Tablet. Mir ist das zu steil, was aber auch an meiner Körpergröße von 1,90 m liegen wird. Eine Bekannte mit ihren 1,65 m fand den maximalen Winkel perfekt. Dabei hätte der Winkel ruhig größer sein können, denn Umkippen würde es wohl trotzdem nicht. Klappt man das System zusammen, schaltet es sich in den Standby um beim Öffnen binnen 1 Sekunde wieder da zu sein. Auch ein kompletter Neustart ist eine Sache von wenigen Sekunden. Völlig irre, aber dazu mehr im Zweiten Teil.

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Fürs Erste bin ich total begeistert, denn auch das Tablet ist eine wahre Freude. Mein iPad hat erst einmal im Schrank Platz genommen und wird nicht mehr gebraucht. Hier spielt Windows 8 seine Stärken aus, auch wenn hier noch jede Menge Potential steckt. Aber das Display ist einfach nur klasse, der Sound der Oberhammer und die Akkulaufzeit erscheint mir auch nicht von schlechten Eltern zu sein.

Mal gespannt, wie es sich weiter schlägt, denn es gibt noch einiges zu testen.

Teil 2 – von Notiz-Apps, guter Performance und einem Display

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About Peter W.

Mit meinen Tests will ich den "normalen" Interessenten davor bewahren, sein hart verdientes Geld für Müll auszugeben. Denn leider ist es Fakt, das nicht alles Gold ist, was glänzt. Daher gibt es von mir kein Technik-Chinesisch sondern Klartext. Wie ich teste könnt ihr hier nachlesen: http://mobi-test.de/uber-uns/ Wenn ihr Fragen habt, dann verfasst einen kurzen Kommentar und wir versuchen diesen zu beantworten.

3 comments

  1. Hmm die Stöpsel da sind doch irgendwie doof.

    Die würde ich sofort verlieren.
    Da hätten die sich was besseres ausdenken können.

    Ansonsten siehts je echt ganz gut aus.

    • Diese Abdeckungen sind sofort in die Verpackung gewandert. Da ich beide sowieso die meiste Zeit verbunden habe, wird sich da so schnell kein Dreck ansammeln können 😉

  2. bin auf das Display gespannt

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