back2cover – das zweite Backcover für das iPhone 4/4S im Test

Ihr habt ein Deja-Vue? Das kommt nicht von ungefähr, wir haben bereits ein Backcover von back2cover im Test. Dieses hier ist das zweite, welches ich testen darf. Der Bericht von Peter hat die Qualitätslatte ja bereits weit oben angelegt, ich möchte nun sehen, ob auch mein Cover so gut ist wie das von Peter bzw. seiner Frau.

 

 

Peters Bericht findet ihr hier: back2cover – das iPhone 4/4S Backcover aus Glas im Dauertest

Ich bedanke mich bei back2cover für das Cover, welches mir zur Verfügung gestellt wurde 🙂

1. Die Bestellung:

Ich habe mein Backcover am 9.1.12 bestellt. Der Designer ist leicht bedienbar und auch Laien können so schnell und einfach ihr eigenes Design umsetzen.

Wer nicht selbst aktiv werden, seinem iPhone aber dennoch ein eigenes Backcover verpassen möchte, kann auch aus einer großen Auswahl fertiger Motive wählen und diese mit verschiedenen Symbolen oder einem eigenen Text aufpeppen. Wer gern etwas eigenes kreieren möchte, lädt einfach sein Bild hoch und passt es auf die gewünschte Größe und Position an. Auch hier besteht natürlich die Möglichkeit, die Hintergrundfarbe zu ändern und einen Text oder ein Symbol einzufügen.

Ein paar Probleme hatte ich mit der optimalen Bildergröße. Leider findet man keine Angabe, welche Bildgröße optimal ist. Wählt man sie nämlich zu klein, lässt das Programm entweder kein weiteres Vergrößern zu oder man läuft Gefahr, dass das Bild am Ende auf dem Cover verpixelt ist. Zudem war das meine Angst.

Die Nachfrage beim Betreiber eines andere Bestellers ergab, dass er eine Auflösung von 1000 x 2016 Pixeln bzw. entsprechend das Doppelte empfiehlt. Aber auch mit weniger sind sehr gute Ergebnisse drin. Peters Bild hatte nur eine Auflösung von 1024 x 768 Pixeln und sah auch super aus, wie er in seinem Bericht schreibt.

Wichtig ist, dass man beim Hochladen eigener Bilder einen Haken setzen muss, mit dem man bestätigt, dass das Bild frei von Rechten Dritter ist. Das bedeutet, man selbst sollte die Rechte am Bild besitzen bzw. von den Rechteinhabern die Erlaubnis haben, das Bild nutzen zu dürfen.

Ob ein Verstoß am Ende von den Rechteinhabern wirklich bemerkt bzw. verfolgt wird, steht natürlich auf einem anderen Blatt, aber man sollte sich zumindest bewusst sein, dass man eventuell gegen Urheberrechte oder Rechte am eigenen Bild verstößt, wenn man einfach irgendeines aus dem Internet, von Google, Facebook oder ähnlichen benutzt. Nur weil sie im Internet zur Verfügung stehen, sind die Bilder nicht automatisch frei nutzbar 😉

Aber genug mit dem Zeigefinger gewunken, es geht weiter im Text. Ist man mit dem Ergebnis seiner Kreativität zufrieden, klickt man auf „Zur Vorschau“ und gelangt in die Endansicht. Hier kann man noch einmal alles kontrollieren und nachbessern oder zur Kasse gehen.

Wer jetzt einen Schreck bekommt, dass alles verpixelt ist, kann sich beruhigen. Der kleine Text rechts sagt ja alles 😉

Die Grafiken in voller Auflösung anzuzeigen, würde die Server quasi in die Knie zwingen, deswegen wird für die Enddarstellung das ganze ein wenig runtergerechnet, das fertige Ergebnis wird dann ohne Pixel geliefert.

Je nach Design kosten die Cover zwischen 24,90 und 39,90 €. Die 24.90 € erreicht man, in dem man eines der vorgefertigen Cover ohne zusätzliche Symbole oder Texte nimmt oder in dem man nur ein kleines Bild hochlädt, welches nicht über die gesamte Fläche des Covers gedruckt wird. Selbstdesignte Cover mit eigenem Foto, eigenem Text und so weiter kosten meist zwischen 29,90 € und 39,90 €, je nachdem, was man da alles drauf packen möchte.

An Versandkosten kommen 6,90 € dazu.

Zusätzlich muss man noch angeben, ob man ein iPhone 4 oder ein iPhone 4S nutzt und welche Farbe es hat. Das ist wichtig, da sich je nach Model kleine Abweichungen in den Abmessungen ergeben. Ein Cover für das iPhone 4 passt nicht auf ein 4S und umgekehrt. Ebenso ist es wichtig, anzugeben, welche Farbe das eigene Gerät hat. Das Bild wird auf die Innenseite des Covers gedruckt, befindet sich dann also nur auf der Rückseite. Wer sich sein iPhone jetzt genauer ansieht, wird feststellen, dass sich um die eigentliche Rückseite herum ein kleiner Rand befindet, der nicht mit bedruckt wird. Dieser ist dann je nach Modelfarbe schwarz oder weiß und sollte – wenn man es nicht explizit anders wünscht – natürlich zur Grundfarbe des Gerätes passen.

Ich habe für mein Backcover ein einzelnes Bild ohne Text oder zusätzliche Symbole genutzt, welches über die gesamte Fläche des Covers geht. Das wären also 29,90 € plus Versandkosten. Für ein wirklich einzigartiges Backcover, das so kein anderer hat, ein guter Preis.

Zum Vergleich kann man mein bisheriges Aluminium-Backcover heranziehen, welches ich bei Amazon gekauft habe. Dieses hatte inklusive Versand 32,99 € gekostet. Das Cover von back2cover liegt also ähnlich.

2. Das Cover:

Bestellt habe ich das Cover ja am 09.01.12. Eingetroffen ist es am 20.01.12, hat also mit 11 Tagen etwas länger gebraucht als das von Peter. Aber da es sich hierbei um ein individuell bedrucktes Cover handelt, kann man die längere Wartezeit aber verkraften.

Geliefert wird es in einer speziellen Verpackung von back2cover. Man könnte es so auch im Laden gekauft haben, wenn man sich die hochwertige Papp-Verpackung mit Klarer Plastikeinlage ansieht. Wenn man nicht wüsste, dass es de Facto nur eines dieser Cover gibt, könnte man denken, man hat Massenware in der Hand, so gut ist es verpackt. Ich würde so etwas in einem Handyladen erwarten, aber nicht von einem noch jungen Unternehmen, dass zudem diese Cover nur einmal druckt. Die Verpackung bekommt von mir auf jeden Fall einen Daumen und ich hoffe, dass diese weiter beibehalten wird. So sieht das ganze aus, wenn man es erhält:

Zum Lieferumfang gehören neben dem Cover noch ein Torx-Schraubendreher und ein Kreuz-Schraubendreher dazu. Warum zwei verschiedene Dreher? Ganz einfach, ursprünglich wurden die iPhone 4 mit kleinen Kreuzschrauben ausgestattet. Irgendwann wurde das von Apple aber geändert und statt der Kreuzschrauben Torx-Schrauben verwendet. Schaut mal auf die Unterseite eurer iPhones, wenn ihr da kleine Blümchen auf den Schraubenköpfen seht, dann sind das Torx-Schrauben 😉

Man muss sich durch die beiden Schraubendreher also keine Gedanken machen, welche Schrauben man nun verbaut hat, man bekommt sie alle heraus gedreht.

Das Cover selbst ist noch einmal mit einer Klebefolie ausgestattet, die es vor Kratzern und Beschädigungen schützt. Der Druck ist 1a und tatsächlich nicht verpixelt – meine größte Sorge. Die Ränder des Logos und der Schrift sind ein wenig ausgefranst und nicht ganz knackig scharf. Aber ich denke, das liegt am Druck. Der Druck ist direkt auf der Innenseite des Covers angebracht und ich denke, da ist es normal, das bei schwarzen Kanten auf weißem Grund ein klein wenig Ausfransen auftritt. Ansonsten ist der Druck wirklich sehr gut, das Ausgefranste sieht man nur, wenn man ganz genau hinschaut. Ich bin trotzdem sehr zufrieden und wirklich begeistert.

Ich habe übrigens das Logo unseres eSport-Vereines causeWEcan genommen, bei dem ich zum Vorstand gehöre 😉

Hier ein paar Bilder vom Unboxing:

 

3. Das Anbringen:

Das Anbringen kenne ich ja bereits von meinem Alu-Cover. Schwer ist das ja nicht, von daher bekommt man das selbst als Laie gut hin und der Coverwechsel ist in wenigen Minuten getan.

Als erstes legt man sich ein kleines Schälchen für die Schräubchen zurecht. Die sind nämlich so winzig, dass sie auf Nimmerwiedersehen verschwinden, wenn man sie fallen lässt. Wer zudem zwei kleine überaus neugierige Katzen hat wie ich, die nur zu gern mit allem spielen, was ihnen zwischen die Pfoten kommt, sollte doppelt Acht geben.

Ich hätte mir gewünscht, das eine oder zwei Ersatzschrauben beigelegen hätten. Dafür würde ich auch gern noch 1 oder 2 € mehr bezahlen. Die kleinen Mistdinger sind im Zweifel nämlich ganz schnell weg und werden dann irgendwann mal unbemerkt mit wegestaubsaugt. Hier also mal eine auf Reserve zu haben, falls sich doch mal eine Schraube entschließt, die Welt unter dem Sofa zu erkunden, ist von Vorteil. Ein weiterer Punkt ist leider, dass man sich auch gern beim raus und rein machen, den Schraubenkopf  zerrammelt, weil alles so winzig klein ist und man gar nicht merkt, wenn der Drreher durchdreht oder abrutscht. Und schwuppst hat man sich die Einkerbung zerrammelt und der Schraubendreher findet keinen Widerstand mehr und dreht durch. Ersatz hat also Vorteile.

Im zweiten Schritt dreht man mit dem richtigen Dreher die beiden kleinen Schrauben auf der Unterseite des iPhones heraus. Das sind die rechts und links neben dem Dock-Anschluss 😀

Im nächsten Schritt schiebt man das Backcover leicht nach oben und kann es dann ganz einfach abnehmen.

Um ein neues Cover anzubringen, müssen alle Schritt in umgekehrter Reihenfolge wiederholt werden. Das Cover leicht nach oben versetzt auf das iPhone aufsetzen bis es nahtlos aufliegt, ein wenig nach unten schieben bis es die komplette Rückseite ebenfalls nahtlos abdeckt und die beiden Schrauben wieder rein drehen. Fertig! Coverwechsel completed.

Hier ein paar Bilder zum Anbringen. Zu Anfang noch einmal ein kleiner Vergleich zwischen meinem bisher verwendeten Alu-Cover (immer links) und dem neuen Cover von back2cover (immer rechts). Zudem seht ihr, wie das mit dem „ein wenig nach oben schieben“ bzw. „etwas von oben versetzt einsetzten“ gemeint ist 😀

 

Leider hab ich beim reindrehen der Schrauben den Torx-Schraubendreher zerrammelt und  die Schraube gleich mit. Die eine Schraube war schon perfekt drin, die andere schaute noch einen Müh heraus und lies sich mit dem Dreher nicht mehr reindrehen, er drehte durch. Mit dem anderen Schrauber war ja erst recht nichts zu wollen und so war ich froh, dass ich von meinem Alu-Cover noch den Dreher rumliegen hatte. Mit diesem konnte ich die Schraube dann doch noch eindrehen. Das Ende vom Lied: Der Torx-Dreher von back2cover ist hin, meine eine Schraube auch. Aber sie ist drin und hält wie eine 1. Das reicht für die nächste Zeit ja erstmal. Beim nächsten Wechsel benötige ich aber eine neue Schraube 😀

So sehen meine Schrauben jetzt aus, links die intakte mit dem Torx-Kopf und rechts die defekte, die jetzt mehr oder minder rund ist. Ich hoffe ja, ich bekomme die je wieder da raus 😀

 

Das Cover ist nun drauf, da wackelt nix, da knarzt nix, da lässt sich nichts eindrücken. Alles wunderbar und wie von Werk aus schon so gewesen.

Es gibt keine Spaltmaße und auch keine Rillen. Das Cover hält Bombenfest und schließt mit allen Kanten passgenau ab. Selbst das Manko des Alu-Covers ist nun beseitigt. Bei diesem war das Löchleich für die Kamera und das Kameralicht ein kleines bisschen unpassend, so dass beides nicht ganz passgenau auf der Kamera und dem Licht auflag. Das sah man zwar auch nur beim genauen Hinsehen, aber wenn man es weiß, sieht man es ja 😀 Dieses Problem hat das back2cover-Cover nicht, hier passt alles so wie es soll.

4. Fazit:

Ich für meinen Teil bin begeistert. Nicht nur das das Cover wie eine 1 passt und der Druck wirklich gut ist, ich habe jetzt mein ganz individuelles iPhone mit unserem Clan-Logo. Ich hatte schon länger überlegt, mit eine Folie zum Aufkleben bedrucken zu lassen, bin aber wahrlich kein Held im Anbringen und habe mich deshalb immer davor gescheut. Mit dem Cover hat sich das alles nun erledigt. Es ist zwar sicher ein wenig mehr Aufwand als einfach eine Folie aufkleben, aber es sieht deutlich hochwertiger aus und man hat keine Probleme mit der Abnutzung. Eine Folie segnet ja nach einer gewissen Zeit qualitativ das zeitliche, beim Cover passiert das nicht so schnell. Der Druck ist innen angebracht, bis da etwas ausbleicht oder kaputt geht, sollte es eine Weile halten. Natürlich ist das Cover durch das Glas anfälliger gegen Bruch als mein Aluminium-Cover, aber es sieht natürlich um einiges eleganter aus. Und geht doch mal was zu Bruch, weiß ich ja, wo ich Ersatz her bekomme… Dann muss ich mich nur noch um die eine Schraube kümmern 😀

Alles in allem hat mich das Cover bisher überzeugt und entspricht genau dem, was ich wollte. Wie es sich nach einem längeren Zeitraum der Nutzung schlägt, werden wir sehen – und natürlich berichten.

Es wird also in einiger Zeit hier ein Update geben, seit gespannt 🙂

3 Kommentare zu „back2cover – das zweite Backcover für das iPhone 4/4S im Test“

  1. Stefan Morzynski

    Danke für den objektiven Bericht! 

    Wir klären gerade mit dem Schraubenhersteller, ob wir diese kostenlos, oder zu einem minimalen Kaufpreis dem Back2Cover beilegen werden.  -Danke für den Ratschlag-  

    Bei der Lieferzeit sollte man bedenken, dass jedes Back2Cover von Hand individuell gefertigt wird und es sich nie um Ware „von der Stange“ handelt. 

    Da viel darüber geredet wird: Bei unseren Produkten wird echtes, gehärtetes Glas verwendet. Wir verarbeiten kein sogenanntes „Gorillaglas“ für unsere Produkte.

     Zur Info: Wir beliefern ganz Europa zu einem Versandkostenbetrag in Höhe von 6,90. Als Paket mit DHL geliefert und selbstverständlich versichert. 

    Viele Grüße und noch einmal Danke für Deinen Bericht!

    Stefan Morzynski

    Back2Cover

    1. Die Lieferzeit war auch nicht negativ gemeint, ihr fertigt das ja eigens für mich. Da darf das auch ein wenig länger dauern. Ebenso wie der Versand, den hab ich nur erwähnen wollen, finde den aber preislich völlig in Ordnung 🙂

      Das mit den Schrauben wäre super, ich hätte meine eine nämlich auch fast an „unters Sofa“ verloren 😀

      1. Wenn eine Schraube weg sein sollte, meld` Dich einfach bei uns 😉
        Mittlerweile gibt es Einige, die auf dem Job ein anderes „Back2Cover“ drauf haben als abends im Club.
        Greets

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