Freitag, Dezember 9, 2022
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Ainol Novo 10 Hero – das Dual-Core Tablet mit Android 4.1 Jelly Bean im Test – Teil 1 Unboxing und erster Eindruck

Kaum habe ich das Ainol Novo 10 Hero bekommen und darüber geschrieben, werde ich mit allerlei Fragen regelrecht bombardiert. Es scheint also wirklich viele Interessenten zu geben, die in dem Tablet eines bisher recht unbekannten Herstellers eine Chance geben wollen. Vernünftige Reviews findet man bisher keine. Das einzige stammt von einem Mitarbeiter eines Shops, der es ziemlich in den Himmel lobt. Zunächst war ich sehr überrascht, denn ich habe dieses „Billig-Tablet“ etwas unterschätzt. Warum? Lest selbst…


Wer sich zunächst einmal grundlegend über das Ainol Novo 10 Hero informieren möchte, findet hier unsere Übersicht zum Dauertest mit allen wichtigen Infos -> Link

Unboxing:

Wie immer muss man so ein Goddie von seiner Verpackung befreien. Gesagt getan und schon liegt der Inhalt des Kartons vor uns. Allerdings muss man dazu sagen, das die Jugs von androidfiguren.de als einzige gleich einen passenden 230V Adapter mitschicken. Normalerweise liegt dem Hero nur eine Ladegerät für die USA bei.

  • Ainol Novo 10 Hero
  • Headset
  • Kurzanleitung
  • USB Kabel
  • 230V Ladegerät

Leider setzt man bei Ainol immer noch auf ein extra Ladegerät und nicht wie heute üblich auf eines mit micro-USB.

Verarbeitung und Design:

Nach dem Auspacken merkt man sofort, dass man hier ein Tablet komplett aus Plastik in der Hand hält. An sich ja nicht weiter schlimm, aber es fühlt sich leider recht billig an. Zumal es beim Klopfen auf die Rückseite ziemlich hohl klingt. In Sachen Verarbeitung kann man eigentlich nicht meckern. Keinerei scharfe Kanten und alles passt. Allerdings knarzt es auf der linken Seite sehr kräftig, wenn man es dort in die Hand nimmt und etwas fester zupackt. Und genau da werden es Rechtshänder nehmen. Der Grund für die unschönen Geräusche liegt wohl in einer nicht ganz optimalen Verbindung zwischen Display und dem Rahmen.

Im Alltag wird das sicher nicht so auffallen, aber ich bin der Meinung, das man diese Tatsache in einem Erfahrungsbericht erwähnen sollte, auch wenn es dem Hersteller oder Vertrieb nicht gefallen wird.

Wer sein Hero bei androidfiguren.de kauft, bekommt sein Tablet mit einer Schutzfolie geliefert. Zuerst dachte ich es wäre eine Displayfolie, denn bei meinem waren zwei Blasen zu sehen. Eine mitten auf dem Display, eine weitere am Rand. Also angerufen und nachgefragt. Es ist nur eine Transportfolie, die man also bedenkenlos entfernen kann. Oder man macht es wie ich. Mit ein bisschen Reiben und einen Tag warten, waren beide soweit verschwunden, dass sie nicht mehr weiter stören.

Ansonsten macht das Hero für die Preisklasse bis 200 € eine gute Figur. Schön dünn, liegt gut in der Hand und mit 658 g ist es nicht zu schwer. Das Design ist nicht wirklich aufregend. Eben Klassenstandard.

Das Display hat rundherum einen recht breiten Rahmen, in dem oben die Frontkamera verbaut ist.

Die meisten Anschlüsse befinden sich allesamt auf der linken Außenseite. Die Buchse für das Ladegerät, Mikrofon, microSD Slot, Mini-HDMI Buchse, micro-USB Buchse, 3,5 mm Headset Buchse.

An der Stirnseite findet man von links nach rechts, die Power-Taste, die einteilige Lautstärketaste und eine Hometaste. Gerade die Home-Taste erscheint unnötig, denn Android ab Version 3 besitzt eine Onsreen Home-Taste.

Das Novo 10 Hero besitzt sogar eine Reset-Taste. Allerdings findet man den nie, wenn man ihn nicht kennt. Er sitzt in der Mikrofon-Buchse. Kein normaler Mensch kommt auf die Idee mit einem spitzen Gegenstand in ein Mikro zu stechen. Hier ist es allerdings der Notnagel. Und er funktioniert.

Die Rückseite bietet Platz für zwei Lautsprecher und die Hauptkamera.

Hier mal Vergleichsbilder zum iPad 3.

Erster Eindruck:

In den ersten Stunden war ich ziemlich überrascht und das positiv. Aus der Packung heraus ist der überaus populäre Cyanogen Mod 10 basierend auf Android 4.1.2 Jelly Bean installiert. Auf Nachfrage wurde mir versichert, dass dieser Mod auf jedem Hero installiert wird, der dort gekauft wird. Wie es sich gehört ist es komplett in deutsch und wirklich ohne jeden Schnickschnack.

Und auch von der Performance bin ich positiv überrascht. Keine großen Hänger oder Ruckler. Egal ob zwischen den Homescreens wechseln oder Menüs aufrufen. Alles läuft flüssig. Auch große Videos mit mehreren GB werden flüssig abgespielt. Nur bei großen Spielen wie dem neuen Need for Speed Most Wanted kommt der Prozessor so langsam an seine Grenzen, was sich durch einige Ruckler bemerkbar macht. Aber ansonsten laufen die Apps tadellos.

Allerdings scheint es im Standby ein größeres Problem zu geben. Obwohl das Tablet über  Nacht nicht genutzt wurde, fällt der Akku von 100% auf 42% ab. Das werde ich mal im Auge behalten.

Teil 2 – vom Cyanogen Mod, dem Prozessor und Display

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Peter W.
Peter W.https://www.mobi-test.de
Mit meinen Tests will ich den "normalen" Interessenten davor bewahren, sein hart verdientes Geld für Müll auszugeben. Denn leider ist es Fakt, das nicht alles Gold ist, was glänzt. Daher gibt es von mir kein Technik-Chinesisch oder Marketing Gelaber, sondern Klartext. Wenn ihr Fragen habt, dann verfasst einen kurzen Kommentar und wir versuchen diesen zu beantworten.
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3 Kommentare

  1. Wenn dich das extra Ladegerät stört kannste ja auch über microUSB laden.
    Ich finde einen separaten Ladeanschluss auf jeden Fall eigentlich immer besser.

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