Sonntag, September 25, 2022
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revolt Kurbel-Dynamo Powerbank von Pearl im Test – kurbeln für Power

Im Test habe ich die revolt Kurbel-Dynamo Powerbank von Pearl, einer Powerbank, die man im Notfall auch per Kurbel aufladen kann. Was taugt dieses Gadget im Alltag?

Alle paar Wochen kommt der neue Pearl Katalog ins Haus und jedes mal ist es für mich ein Feiertag. Entspannt auf die Couch legen und darin blättern. Hat was aus den 80ern, als unsere Mütter endlich den neuen Quelle Katalog in den Händen hielten. Direkt auf dem Cover ist mit besagte revolt Dynamo Powerbank PB-100.k aufgefallen. Eine Powerbank mit Kurbel? Sieht ja schräg aus, aber wie wir alle leidlich erfahren mussten, ist nichts mehr sicher. Bleibt der Strom weg, wird es sprichwörtlich ganz schnell duster. Auch bei den Smartphones, Taschenlampen, Radios usw. Gut, wenn man sich dann die Power erkurbeln kann.

Wie gut das in der Praxis funktioniert, was dieser portable Generator sonst noch bietet, habe ich ausprobiert. Natürlich bewerte ich auch solche Sachen wie die Verarbeitungsqualität, die Ladeleistung und Erfahrungen aus der Praxis. Am Ende schreibe ich auf, was ich gut finde oder auch nicht.

Technische Daten revolt Kurbel-Dynamo Powerbank:

  • 22.500 mAh
  • 1x Micro-USB (In)
  • 2x USB-A (Out)
  • 1x USB-C (In & Out)
  • QuickCharge 3.0 bis 18 W
  • USB PD 3.0 bis 18 W (was ist das?)
  • LED-Panel
  • Taschenlampe
  • 181 x 117 x 64 mm
  • 804 g

Produktseite: pearl.de/a-ZX3267-1420

Deutsche Bedienungsanleitung: pearl.de/ZX3267_11_191363.pdf

Erhältlich ist die revolt Kurbel-Dynamo Powerbank mit der Bestell-Nr. ZX-3267-908 in schwarz bei Pearl zum Preis von 96,99 Euro.

Der Lieferumfang der revolt Kurbel-Dynamo Powerbank

Was ich gut finde:

Beim Auspacken der revolt Kurbel-Dynamo Powerbank findet man neben der Powerbank als solches nur noch ein Micro-USB Kabel und eine deutsche Kurzanleitung. Verwundert etwas, denn es gibt zwar eine USB C-Buchse aber kein passendes Ladekabel. Ok, wird jetzt mit einem USB C Gerät sicher daheim liegen haben, aber warum dann nur ein Mikro-USB, zumal dieses bald vom Markt verschwinden wird und USB C der Standard wird bzw. schon ist.

Bezüglich der Verarbeitung komme ich weiter unten zu sprechen. Die Powerbank mit Kurbel ist kleiner als sie auf den Bildern wirkt, dafür relativ dick und schwer. Mal so eben im Rucksack mitnehmen dürfte auf Dauer keine so gute Idee sein. Auffälligstes Merkmal ist natürlich die orangene Kurbel an der linken Seite, die man herausklappen kann. Wir beim Dynamo am Fahrrad kann durch drehen der Kurbel manuell Strom erzeugt werden. Simpel und einfach. Bis zu 5 Watt bei 180 Umdrehungen pro Minute sollen machbar sein. Aber in der Praxis ist das eine echte Herausforderung, wie sich im Praxistest herausstellen sollte.

Viele Buchsen für maximale Flexibilität

Alleine diese 180 Umdrehungen pro Minute zu schaffen, ist vielleicht ein paar Minuten zu schaffen, aber nicht dauerhaft. In der Praxis habe ich nach 5 Minuten Kurbeln insgesamt 100 mAh aufladen können. Das ist nicht viel, aber daran kann man sehr leicht ausrechnen, wie lange es dauert, bis die 22.500 mAh des eingebauten Akkus voll aufgeladen sind. Wenn so ein Akku linear aufgeladen werden könnte, ist man 18 Stunden und 45 Minuten beschäftigt und das ohne Pause.

Wer möchte, kann die revolt Kurbel-Dynamo Powerbank auch mit einem Solar-Panel an der USB-C Buchse geladen werden, aber mangels Solarmodul konnte ich es leider nicht ausprobieren.

Die Kurbel macht einen etwas klapprigen Eindruck

Das Kurbeln dienst nur zum Aufladen des verbauten Akkus. Es ist nicht dafür gedacht, ein Smartphone direkt zu laden. Der produzierte Strom wird zwar in das Gerät geleitet, aber das ist so wenig, dass ein modernes Smartphone nicht geladen wird. Also erst den eingebauten Akku der Powerbank laden und dann erst das Handy laden.

An der Front sieht man eine LED Anzeige aus 5 Segmenten, die den Ladezustand des 22.500 mAh Akkus anzeigt. Daneben die Power-Taste. Darunter insgesamt 4 Buchsen. Eine Micro-USB Buchse zum Laden der Powerbank selbst. Über diese kann kein Gerät geladen werden!!!

Darunter eine USB-C Buchse, über die die Powerbank geladen werden kann, aber auch andere Geräte per USB PD 3.0 bis 18 W (was ist das?) laden kann. Damit der Ladevorgang der revolt Kurbel-Dynamo Powerbank nicht zu lange dauert, sollte das Aufladen mit einem Netzteil mit per USB C PD und mindestens 30 Watt geschehen. Daneben dann noch zwei USB-A Buchsen, die Quick Charge 3.0 bis 18 Watt unterstützen. Damit sollte alles geladen werden können, was Strom braucht. Zum Schutz vor Kurzschluss, Überladung, Entladung, Überlastung und Überhitzung sind verschiedene Sicherheitseinrichtungen verbaut.

Die LED Taschenlampe macht wirklich gutes Licht

Im Praxistest gibt es bezüglich Geräuschentwicklung nichts zu bemängeln. Kein Pfeifen, kein Fiepen, nichts. Hier die Leistungen beim Laden per USB-A:

  • nach 15 Minuten = +16%
  • nach 30 Minuten = +27%
  • nach 45 Minuten = +41%
  • nach 60 Minuten = +53%

Die Ladeleistung per USB-C PD:

  • nach 15 Minuten = +31%
  • nach 30 Minuten = +56%
  • nach 45 Minuten = +69%
  • nach 60 Minuten = +79%

Prinzipiell kann man alle 3 Ports zeitgleich zum Laden nutzen, aber damit reduziert sich die Ladeleistung auf 1A, was im Notfall aber immer noch besser als ein leerer Akku ist. Idealerweise sollte man die geladenen Geräte während des Ladevorgangs nicht genutzt werden. Da wir richtig testen, habe ich natürlich probiert, ob man drei Geräte gleichzeitig laden kann und die revolt Kurbel-Dynamo Powerbank dabei selber laden kann. Ja, das funktioniert, aber sie wird mehr entladen, als geladen.

Wie immer sind auch die 22.500 mAh der revolt Kurbel-Dynamo Powerbank nicht komplett nutzbar. Damit die Akkuzellen nicht kollabieren, müssen immer um die 30% Restkapazität verbleiben. Laut Messgerät konnte ich exakt 16.042 mAh entnehmen. Das sind rund 72% der Kapazität und somit noch 28% drin geblieben.

Auf der gegenüberliegenden Seite sind die beiden Tasten für das LED-Panel und die Taschenlampe zu finden. Das LED-Panel besitzt 55 LEDs und bietet 3 Helligkeitsstufen mit 28, 55 und 86 Lumen. Die Helligkeit ist ausreichend und bei einem Verbrauch von ca. 1,9 Watt, sollte man viele Stunden Licht zur Verfügung haben. Die Taschenlampe verfügt über 2 Stufen mit 25 und 37 Lumen, sowie eine SOS Blinkfrequenz. Ihr Verbrauch liegt bei rund 0,7 Watt.

Das großflächige LED-Panel für viel angenehmes Licht

Was ich nicht gut finde:

An sich gibt es an der Verarbeitung der revolt Kurbel-Dynamo Powerbank nichts auszusetzen. Plastik rundum und das ist ja auch ok, aber gerade die Kurbel, das Herzstück dieser Powerbank wirkt doch sehr billig und vor allem zerbrechlich. Wenn man langsam und gemächlich vor sich hin kurbelt funktioniert das sicher eine Zeitlang, aber gerade das Gelenk an der Kurbel zum eigentlichen Dynamo macht keinen stabilen Eindruck und ist nicht gut geführt. Wie lange das eine Dauerbelastung aushält, weiß ich nicht.

Auch ist die revolt Kurbel-Dynamo Powerbank in keinster Weise vor Feuchtigkeit oder Nässe geschützt. Ich habe zumindest nirgends etwas dazu gefunden. Und da sie auch für Outdoor-Aktivitäten wie Camping oder Angeln explizit empfohlen wird, könnte das in der Natur zu einem echten Problem werden.

Fazit:

Ist die revolt Kurbel-Dynamo Powerbank empfehlenswert? Ja, denn im Notfall ist man über alle Möglichkeiten froh, um an Strom zu kommen. Zwar ist die Verarbeitung nicht perfekt und es fehlt wohl der Schutz vor Spritzwasser, aber im Alltag liefert die monströse Powerbank mit ihrer Kapazität von 22.500 mAh gute Ladeleistungen und ist dank drei Buchsen sehr flexibel einsetzbar und dank LED Beleuchtung immer gut belichtet. Gibt es gar keinen Strom, kann man sich dieser per Kurbel selbst erzeugen. Weil das alles taugt, gibt es das Gütesiegel.

Offenlegung: Mobi-test.de hat dieses Gerät auf Anfrage von Pearl als Leihgabe bzw. als Geschenk erhalten. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.

Mobi-Test Podcast Folge 188 – ganz viel Apple, viel Nothing, etwas Pixel, Redmi und Fitbit

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Diese Woche musste sich Apple von vielen Seiten Kritik gefallen lassen und das zurecht, wie wir unser bekannten, ziemlich kontroversen Art und Weise, ausführlich besprechen. Von Bloatware bei Apple, Klagen des Bundeskartellamts, Verstöße gegen den Datenschutz oder völlig überzogenen Reparatur-Kits. Dann spricht Markus über die ersten (nicht immer so tollen) Eindrücke zum nothing phone (1), Peter schwärmt von einem In-Ear Headset, welches so gut wie alles in den Schatten stellt und zum guten Schluss sprechen wir über drei Neuheiten von Fitbit by Google.

Wir wollen euch zukünftig stärker in den Podcast einbinden. Ihr habt Fragen an uns? Dann fragt uns doch einfach. Ihr Fragen zu unseren Testkandidaten? Ihr wollte eure Meinung zu einem unserer Themen loswerden? Immer her damit oder ihr habt Vorschläge für Themen? Dann könnt ihr diese vorschlagen. Die Mailadresse ist: podcast (a) mobi-test.de

  • Kommentar von Dane bezüglich Alternative Firmwares:
  1. Lineage OS 19.1 mit NikGapps, Android 12 mit Googlediensten (Stock Android, superfluessige UI und stabil, schnelle OTA updates, grosse Community., keine Unterstuetzung fuer Bankingapps, guter Akkulaufzeit, bei Lineage ohne Gapps aber mit Gspace app noch bessere Akkulaufzeit)
  2. /e/OS foundationleider noch Android 11, auf Lineage 18.1 basierend ohne Googledienste (fast wie ein eigenes Betriebssystem, eigener Clouddienst mit guenstigen Tarifen, eigener Store, sehr guter Browser basierend auf Brownite, MicroG, OTA updates, nicht jedermanns Sache ist der IOS like Launcher, Ex Windowsphone usern koennte /e/OS gefallen, Bankingapps eingeschraenkt, die beste Akkulaufzeit)
  3. PixelExperience 12.1 / plus Android 12, Googledienste komplet im System, Satetynet- Bankingapps funktionieren, reines Google Android mit Theming, OTA updatea, Android 13 in vorbereitung, System nicht so fluessig wie bei Lineage, kleinere Bugs koennen vorhanden sein).

CAVN MagSafe Powerbank 10000mAh mit Standfunktion im Test

Im Test habe ich die CAVN Magnetische Kabellose Powerbank 10000mAh, denn bei Amazon ist sie immer wieder mal mit 30% Rabatt zu haben und wird damit preislich sehr interessant. Taugt sie was oder nicht?

In der letzten Zeit habe ich ja mehrere dieser Qi-Powerbank getestet und dabei primär welche, die per MagSafe magnetisch an meinem iPhone 13 Pro kleben bleiben (Link zu den Testberichten). Ungemein praktisch, da man kein Kabel mitschleppen muss wenn es dann noch ein kleines Extra wie eine Handyhalterung im Falle der CAVN MagSafe Powerbank 10000mAh gibt, dann landet so etwas immer wieder mal in meinem Warenkorb. Dann kam eine Rabattaktion mit 30%, womit sie nur noch 27,99 Euro kostet und schon habe ich auf „Bestellen“ geklickt und gekauft. Was diese Powerbank in der Praxis taugt, konnte ich auf einem Trip nach Hamburg ausführlich ausprobieren können. Mal schauen, wie gut sie dabei gegen die etwas teurere Belkin BPD001 (Testbericht) abschneidet.

Natürlich bewerte ich auch solche Sachen wie die Verarbeitungsqualität, die Ladeleistung und Erfahrungen aus der Praxis. Am Ende schreibe ich auf, was ich gut finde, was ok und was ich nicht gut finde.

Technische Daten CAVN MagSafe Powerbank 10000mAh:

  • 10.000 mAh
  • 38,5 Wh
  • 22 Wh
  • USB Typ-C
  • USB PD bis 22 W (was ist das?)
  • 15 W Wireless Charge
  • MagSafe kompatibel
  • 105 x 67 x 9,5 mm
  • 213 g

Produktseite: belkin.com/de/ bpd001boost-charge-magnetic-portable-wireless-charger-10k

Deutsche Bedienungsanleitung: n/a

Erhältlich ist die CAVN MagSafe Powerbank 10000mAh in schwarz und weiß bei Amazon* zum Preis von 39,98 Euro. Aktuell ist sie mit 30% Rabatt zu haben.

Der Lieferumfang der CAVN MagSafe Powerbank 10000mAh

Was ich gut finde:

Beim Auspacken gibt es nicht viel zu berichten, denn im Lieferumfang ist lediglich die Powerbank als solches, ein kurzes USB Typ-C Kabel und eine deutsche Kurzanleitung. So ein Tragebeutel wäre vielleicht ganz nützlich gewesen.

Dagegen gibt es bei der Verarbeitung nichts auszusetzen. Die komplette Oberfläche eine Beschichtung mit Softgrip verpasst bekommen, womit die Powerbank gut in der Hand liegt und „weich“ anfühlt. An der Oberseite markiert ein stilisiertes Q den Bereich an dem ein iPhone per MagSafe andocken kann, aber auch andere, natürlich Qi-fähige Geräte, geladen werden können. An der einen Seite sind 4 kleine LEDs zu sehen, die den Ladezustand der Powerbank in 25%-Schritten anzeigen, die USB Typ-C Buchse, über die die Powerbank selbst geladen, aber auch nicht Qi-fähige Geräte ganz normal per Kabel geladen werden können. Weiterhin noch die Taste, mit der der Ladevorgang gestartet werden kann.

Die Tasten, Buchsen und LEDs der CAVN MagSafe Powerbank

Auf der Rückseite ist das Extra der CAVN MagSafe Powerbank 10000mAh zu sehen. Unauffällig schmiegt sich eine faltbare Handyhalterung an die Rückseite. Weil man natürlich keinen Blick in Anleitung wirft, rätselt und tüftelt man zunächst, wie man das Teil falten muss, dass aus der Powerbank eine mit Handyhalter wird. Hat man es mal raus, dann ist das echt einfach und eben pfiffig gelöst. Solche Kleinigkeiten liebe ich ja, wie wir auch immer wieder im Podcast betonen.

Mit den 10.000 mAh hat sie dieselbe Kapazität wie besagte Belkin BPD001 (Testbericht), ist aber deutlich kompakter und leichter, dabei aber mit 22 Watt etwas potenter gegenüber den 18 Watt der Belkin, was die Ladeleistung angeht.

Die Rückseite kann entfaltet werden

Sprechen wir kurz über das MagSafe, mit die CAVN MagSafe Powerbank magnetisch an iPhones, die MagSafe integriert haben, andockt. Hier darf man keine Wunder bezüglich der Haftkraft haben. Die Powerbank hält gut, aber man muss die Powerbank schon mit festhalten, wenn man z.B. beim Laufen damit telefonieren will. Hat man die Standfunktion im Einsatz, dann kann man das iPhone problemlos quer „festkleben“ und es hält. Im Regelfall wird man das iPhone auf die Powerbank drauflegen und zum Laden einfach liegen lassen. Vorteil von MagSafe ist halt, dass man dranstoßen kann und das Smartphone rutscht nicht herunter.

Auf meinem Trip nach Hamburg habe ich sie permanent im Einsatz gehabt, den meine Frau und mein Sohn habe auch ein iPhone und so hat eine Powerbank gereicht, um alle drei Geräte mit Strom zu versorgen und dank USB PD Power Delivery (was ist das?) ging das auch immer sehr schnell. Mit geht es primär darum zwischendurch immer wieder mal in kurzer Zeit mal so eben ein paar Stunden aufzutanken.

Echt praktisch so eine Standfunktion an der Powerbank

Wie immer ist es auch bei der CAVN MagSafe Powerbank so, dass man niemals die kompletten 10.000 mAh heraus bekommen wird. Eine Restkapazität von rund 30% muss immer vorhanden sein, damit die Zellen nicht kollabieren. Bei der CAVN MagSafe Powerbank sind exakt 6.000 mAh nutzbar, was ok ist, aber damit bekommt man ein iPhone mindestens 2 mal locker aufgeladen. Darauf weist CAVN auch übrigens als einer der wenigen Hersteller mit einem Aufdruck auf der Powerbank hin.

Im Praxistest gibt es bezüglich Geräuschentwicklung nichts zu bemängeln. Kein Pfeifen, kein Fiepen, nichts. Hier die Leistungen beim kabellosen Laden:

  • nach 15 Minuten = +13%
  • nach 30 Minuten = +24%
  • nach 45 Minuten = +34%
  • nach 60 Minuten = +43%

Kabelgebunden sieht es folgendermaßen aus:

  • nach 15 Minuten = +20%
  • nach 30 Minuten = +34%
  • nach 45 Minuten = +47%
  • nach 60 Minuten = +61%

Mein iPhone 13 Pro mit seinem 3095 mAh Akku konnte ich insgesamt zweimal komplett von 5% auf 100% aufladen und beim Dritten mal reichte es dann noch mal für 11%. Macht zusammen 201% und liegt damit weit hinter den 266% der revolt Powerbank (Testbericht) für ganze 20 Euro, welche aber kein USB PD hat, das Laden also länger dauert.

Was ich nicht gut finde:

Leider gibt es keine USB-A Buchse wie bei der Belkin BPD001 (Testbericht), an dem ein „altes“ Ladekabel angeschlossen werden kann. Das ist eben der Preis dafür, dass die CAVN MagSafe Powerbank deutlich kompakter ist. Allerdings bekommt man bei Amazon* schon für wenige Euro ein passendes USB-C Ladekabel, an dem an einer Seite ein USB Typ-C Stecker für den Anschluss an der Powerbank zu finden ist und an der anderen Seite der Stecker, der für das eigene Smartphone gebraucht wird wie Lightning beim iPhone oder Micro-USB. Ist also nur bedingt ein Kritikpunkt, wollte ich aber hier erwähnt wissen.

Hält hochkant und quer echt gut

Fazit:

Ist die CAVN Magnetische Kabellose Powerbank 10000mAh empfehlenswert? Ja, denn sie liegt preislich absolut im Rahmen, liefert gute Leistungen und hat mit der Standfunktion noch ein praktisches Extra mit an Bord. Einziges Manko ist die fehlende USB-A Buchse, dafür ist sie eben sehr kompakt. Und weil die Powerbank auch in der Praxis überzeugen kann, bekommst sie das Gütesiegel.

Offenlegung: Mobi-test.de hat dieses Gerät auf eigene Kosten bei Amazon gekauft. Es wurde nicht vom Hersteller bzw. Onlineshop als Leihgabe bzw. als Geschenk zur Verfügung gestellt. Diese Offenlegung dient der Transparenz.

Eine App für alle In-Ear Headset von Xiaomi, Redmi und FlipBuds

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Wer auf der Suche nach einer App für In-Ear Headsets von Xiaomi und Redmi ist, sollte unbedingt weiterlesen, denn es gibt tatsächlich eine App, die viele Funktionen bietet und zudem gratis ist.

Mittlerweile können sich viele In-Ear Headsets mit einer App verbinden, um darüber Zugriff auf weitere Funktionen zu bekommen und noch vieles mehr. Eine ganz spezielle gibt es für In-Ears von Xiaomi, Redmi und FlipBuds.

Gerade erst habe ich die Redmi Buds 3 Pro (Testbericht) getestet und feststellen müssen, dass die von keiner Xiaomi bzw. Redmi App unterstützt werden. Schade, denn heutzutage ist das auch in den günstigeren Preisklassen durchaus zu finden. Abhilfe schafft hier mal wieder die Community, die sich mit Begeisterung auf alles stürzt, was aus dem Hause Xiaomi kommt. So auch die folgende App, die eigentlich alle In-Ear Headsets von Xiaomi, Redmi und FlipBuds unterstützt, auch wenn diese, wie eben die Redmi Buds 3 Pro, eigentlich keine App haben.

Und da ich das Headset sowieso besitze, habe ich die App mal heruntergeladen und ausprobiert Ein Hoch auf die Community.

Die App die alle Xiaomi und Redmi Headsets verbindet:

Die App nennt sich Mi Buds M8 und ist kostenlos zu haben. Irgendwelche In-App Käufe oder ähnliches gibt es nicht.

Homepage: zaa.bz/mibudsm8

Diese App stammt von Andrei Zhukouski und gibt es nur für Android. Die App gibt es nicht für iOS und es funktioniert auch nicht mit iOS!!! Nur für Android!!!

Welche Headsets werden von Mi Buds M8 unterstützt?

Die Liste der unterstützten In-Ear Headsets (Stand August 2022):

  • FlipBuds Pro (China und Global)
  • Redmi Buds 4 Pro (China und Global)
  • Redmi Buds 4 (China)
  • Redmi AirDots 3 Pro (China und Global)
  • Poco Buds Pro (Global)
  • Redmi Buds 3 (China und Global)
  • Xiaomi Buds 3 Pro (China)
  • Xiaomi Buds 3T Pro (Global)
  • Xiaomi Buds 3 (China und Global)

Andere Modelle wie die Redmi Buds 3 Lite werden aktuell nicht unterstützt. Auch nicht vorherige Modelle oder aus anderen Regionen, wenn nicht explizit genannt.

Es werden soweit alle Funktionen unterstützt, die man auch am Headset einstellen kann, darüber hinaus teilweise auch die Änderung der Tastenbelegung, Gesten, Firmware Updates usw. Allerdings werden auch Funktionen angezeigt, die nicht funktionieren.

Ein cooles Feature ist das Widget, welches derzeit leider aber noch nicht das Ändern des ANC zulässt. Daran arbeitet Andrei gerade mit Hochdruck.

Achtung mit den Firmwareupdates!

Im Bezug auf Firmwareupdates warnt der Ersteller aber eindringlich, dass er keinerlei Garantie übernimmt. Wir von mobi-test.de im übrigen auch nicht. Alles geschieht auf eigene Gefahr, denn diese App ist nicht Xiaomi.

Redmi Buds 3 Pro im Test – wie gut ist dieses In-Ear Headset wirklich?

Ich habe mir die Redmi Buds 3 Pro von Xiaomi für einen Test gekauft, denn ich will wissen, ob der Hype darum gerechtfertigt ist oder eben nur ein Hype ist.

Xiaomi und seine Bezeichnungen bzw. Schwesterfirmen. Mittlerweile ist die Marke Redmi ausgelagert und an sich eigenständig. Zumindest auf dem Papier und so lautet die korrekte Bezeichnung des Modells TWSEJ01ZM dann auch Redmi Buds 3 Pro. Allerdings findet man überall auch die Bezeichnung Xaiomi Redmi Buds 3 Pro, aber das nur am Rande. Wichtig ist, was drin ist, denn bislang haben mich In-Ear Headsets von Xiaomi nicht wirklich überzeugt und ich habe schon einige getestet (Testberichte). Vielmehr wussten die SoundPEATS Air3 Pro (Testbericht) oder erst recht das Nothing ear (1) (Testbericht) zu überzeugen und daher müssen die auch für den Vergleich herhalten. Ungerecht? Finde ich nicht, weil preislich liegen die gar nicht so weit auseinander.

Wie ich genau teste und worauf ich dabei so achte, habe ich hier im Detail beschrieben -> (Link zum Artikel). Natürlich bewerte ich auch solche Sachen wie Verarbeitungsqualität, Konnektivität mit Android und iOS, Tragekomfort usw. denn ich treibe auch Sport und trage sie dabei. Am Ende schreibe ich auf, was ich gut finde, was ok und was ich nicht gut finde. 

Wie immer sind das meine ganz persönlichen Eindrücke und gerade der Klang, aber auch die Akkulaufzeit hängt extrem vom eigenen Nutzungsverhalten und Hörgewohnheiten ab. Das auch mit einer der Gründe, warum wir unsere Testberichte eher kurz halten, denn niemand elend lange Texte lesen und daher konzentrieren wir uns auf besonders erwähnenswerte Merkmale. Nicht zuletzt von der Auswahl der passenden Aufsätze die zum sehr großen Teil den Klang beeinflussen. Dazu habe ich hier mal ein paar Tipps zusammengetragen -> Link

Technische Daten Redmi Buds 3 Pro:

  • 9 mm Treiber
  • Bluetooth 5.2
  • Bluetooth Profile HSP, HFP, A2DP, AVRCP (was ist das?
  • Bluetooth Codec SBC, AAC (was ist das?
  • Trageerkennung
  • Freisprechfunktion
  • Touchbedienung
  • AI-Szenenbewertung (nur mit Xiaomi)
  • Multipoint (was ist das?)
  • spritzwassergeschützt nach IPX4 (was bedeutet das?)
  • USB Typ-C
  • 25,4 x 20,3 x 21,3 mm (Earpiece)
  • 65 x 48 x 26 mm (Case)
  • 4,9 g (pro Earpiece)
  • 55 g (gesamt mit Case)
  • 35 mAh (Earpiece)
  • 470 mAh (Case)
  • Fast Charge
  • Wireless Charge

Produktseite: mi.com/de/redmi-buds-3-pro

Deutsche Bedienungsanleitung: alza.cz/RedmiBuds3Pro_de.pdf

Erhältlich ist das Redmi Buds 3 Pro TWS Headset in grau oder schwarz im Xiaomi Store für 49,99 Euro, wo ich sie auch gekauft habe und bei Amazon* zum Preis von 62,99 Euro.

Der Lieferumfang des Redmi Buds 3 Pro

Was ich gut finde:

Am Anfang steht das Auspacken. Normalerweise total langweilig, aber in der Verpackung der Redmi Buds 3 Pro ist neben dem Case mit seinen beiden Ohrstöpsel noch ein weiteres Kästchen zu finden, in dem sich 3 Paar Aufsätze aus Silikon in verschiedenen Größen befinden. Das ist in dieser Preisklasse absolut eine Erwähnung wert, denn oft bekommt man gar keine und hier hat man insgesamt 4 Paar. Dazu ein USB Typ-C Flachbandkabel und eine deutsche Kurzanleitung.

Das Ei des Kolumbus…das waren meine ersten Gedanken zum Case der Redmi Buds 3 Pro und man mag es kaum glauben – das Case steht sogar. Ist ein perfekter Zeitvertreib das Case auf einer Oberfläche zum stehen zu bekommen. Ich habe es mir in grau gegönnt und an der Verarbeitung gibt es rein gar nicht auszusetzen. Sehr sauber gearbeitet mit einer satt schließenden Klappe, die sogar geöffnet bleibt, wenn es offen hinlegt. An der Front eine kleine LED und darunter die Taste zum Verbinden. An der Unterseite gibt es nur die, in Chrom eingefasste, USB Typ-C Buchse zu bestaunen. Auch hier hebt man sich von sehr, sehr vielen Konkurrenten in dieser Preisklasse ab.

Das Ei des Kolumbus

Im Inneren die beiden Ohrstöpsel, welche sehr magnetisch gehalten werden und einfach zu entnehmen sind. Die Earpieces haben eine etwas eigenwillige Form, sitzen aber sehr gut in den Ohren. Hängt halt immer von den Formen der Ohren ab, aber bei mir passt es sehrt gut. Gerade durch die Vielzahl an Ohrpolstern kann man das Redmi Buds 3 Pro sehr gut an das eigene Ohr anpassen. Der vordere. flache und in glänzend gehaltene Teil ist die Touchoberfläche, welche die Befehle präzise umsetzt. Die kleinen Öffnungen sind die Mikrofone für die Telefonie und das ANC.

Für den Klang sorgen 9 mm Treiber aus Verbundmaterial. Das man sich von einer nackten Angabe in Millimeter nicht blenden lassen darf, sollte ich im Klangcheck zu hören bekommen. Aber das ist erst der Anfang, denn für diesen Preis muss man lange, sehr lange, suchen, bis man ein Qi-ladefähiges Case findet. Ja, die Redmi Buds 3 Pro können kabellos geladen werden. Oder Multipoint (was ist das?) mitsamt Trageerkennung. In dieser Preisklasse oft nicht zu finden. Ansonsten ist es nach IPX4 spritzwassergeschützt, kann also auch einen Regenschauer vertragen oder starkes schwitzen. Klassenüblich, was auch für den Rest gilt.

Taste zum Verbinden und LED vorne

Eine App gibt es nicht, was aber verschmerzbar ist, denn die Community hat da was gebastelt. Diese kostenlose App funktioniert einwandfrei, bietet einiges an Funktionen und ist zudem noch gratis -> Link zum Artikel

. Wer jetzt rumheult, dass es bei den Redmi Buds 3 Pro keinen hochwertigen Codecs wie aptX gibt (was ist das?) , dem sei gesagt, dass man diese oft erst weiter oben in der Preisklasse finden kann. Wir sprechen hier von einem Headset um die 50 Euro. Zumal auch das Smartphone diesen Codec unterstützen muss und auch der Streaming-Anbieter muss diese Qualität erst einmal liefern. Sonst nützt der tollste Codec nix, wie ich hier beschrieben habe -> Link zum Artikel

Der Tragekomfort ist gut bis sehr gut. Beim Sport konnte ich problemlos Burpees, Jumping Jacks und Seilspringen machen, ohne dass sich die Redmi Buds 3 Pro großartig bewegt haben. Aber auch das hängt halt von sehr vielen Faktoren ab. Man kann den Sitz noch etwas optimieren, wenn man sie im Ohr ein wenig dreht. Muss man ausprobieren.

Unten die USB Typ-C Buchse

Die Bedienung der Redmi Buds 3 Pro ist, wie bereits erwähnt, sehr einfach und eingängig. Doppeltes Drücken links oder rechts steuert Play und Pause und nimmt einen ankommenden Anruf an. Dreimal drücken springt zum nächsten Titel bzw. lehnt einen Anruf ab. Gedrückt halten, schaltet zwischen den ANC-Modis um.

Für einen Reset auf die Werkseinstellungen legt man die Ohrstöpsel in das Case, lässt die Klappe offen und hält die Taste mindestens zehn Sekunden lang gedrückt, bis die LED
weiß leuchtet.

Das erste mal geplättet, als ich die Redmi Buds 3 Pro einsetze und sich das ANC aktiviert. Habe ich richtig gehört oder besser gesagt weniger gehört? lso ANC kurz ausschalten und nochmals aktiviert. Tatsache. Für ein Headset um die 60 Euro ist das ANC echt phänomenal. Bei vielen Konkurrenten ist das kein ANC, sondern nur ein zusätzliches Rauschen. Aber hier bekommt man wirklich ein mehr als brauchbares ANC. Vorbeifahrende Autos und Motorräder oder die Kollegen sind noch zu hören, aber deutlich gedämpfter. Wow. Der Transparenzmodus fällt da leider etwas ab, da die Umgebung zu leise zu Gehör gebracht wird. Das hätte gerne etwas lauter sein. Aber hey, für den Preis?

Bis zu 6 Stunden soll der Akku durchhalten, wenn das ANC ausgeschaltet und die Lautstärke auf 50% eingestellt ist. Das ist schon mal eine Ansage, konnte ich aber mit 5 Stunden und 4 Minuten nicht ganz erreichen. Keine Ahnung, welche Lautstärke hierfür Grundlage war. Mit aktivierten ANC geht der Akku nach 3 Stunden und 51 Minuten in die Knie, was aber ein akzeptabler Wert ist. Im Case können beide Ohrstöpsel noch zweimal komplett aufgeladen werden. Dank Fastcharge sollen nur 10 Minuten ausreichen, um wieder 3 Stunden (ohne ANC) Musik zu hören. In der Praxis waren es 2 Stunden und 8 Minuten. Der Knaller ist aber die Möglichkeit das Case der Redmi Buds 3 Pro kabellos zu laden. In dieser Preisklasse sonst nicht zu finden.

Und wie klingen die Redmi Buds 3 Pro? Weiter oben habe ich darüber geschrieben, dass hier ein 9 mm Treiber zum Einsatz kommt. Die meisten Konkurrenten bieten 11 mm oder gar bis hin zu 14 mm. Aber das ist eben nur eine Zahl. Viel wichtiger ist, was man aus den Millimeter macht und die Redmi Buds 3 Pro machen daraus einen Spitzenklang. Zumindet für diese Preisklasse. Ein sehr sauberer, satter Bass, der begeistert. Kein Dröhnen oder Wummern. Selbst bei hohen Lautstärken. Dazu mitreißende Mitten und tolle Höhen. Es passt rundum und das bei einem Headset für 60 Euro UVP, die man oft schon für unter 50 Euro bekommt.

Im direkten Vergleich haben die SoundPEATS Air3 Pro (Testbericht) nicht den Hauch einer Chance und selbst vor den deutlich teureren Nothing ear (1) (Testbericht) machen die Redmi Buds 3 Pro nicht halt. Beide spielen auf Augenhöhe, wobei mir die Redmi Buds 3 Pro noch mehr Spaß bereiten. Über die Breite einer Bühne, Tiefe oder Staffelung des Raumes braucht man in dieser Preisklasse nicht lange reden. Sie ist vorhanden, aber der Hörspaß wiegt es mehr als auf. Mal sehen, wie es eine Klasse höher aussieht. Die Galaxy Buds Live (Testbericht) sind bei Markus und mir nach wie vor die Preis/Leistungssieger. Auch hier geben sich die beiden nicht viel. Man merkt zwar, dass die Samsung mehr Durchzug haben und insgesamt ausgewogener und damit besser klingen, aber für den Preis der Galaxy Buds Live bekomme ich zwei der Redmi Buds und habe sogar noch einige Euros übrig. Also rein ins Ohr mit den Redmi Buds 3 Pro, Musik an, Lautstärke hoch und Abfahrt. Herrlich.

Da fällt es eigentlich nicht mehr ins Gewicht, dass man bei Telefonaten mit eine minimalen Rauchen gehört wird, denn das Gegenüber kommt gut rüber.

Was ich nicht gut finde:

Nach viel Lob für die Redmi Buds 3 Pro muss es leider auch Kritik geben und die ist ganz klar bei der Verbindung zu üben. Zwar wird die Verbindung sehr schnell aufgebaut, auch zu einem zweiten Gerät, was dank Multipoint kein Problem ist, aber die Umschaltung von einem Gerät zum anderen dauert oft zu lange oder funktioniert gar nicht. Blöd, wenn ein Anruf reinkommt und man den Anruf zwar annehmen kann, aber auf dem Headset noch das Video vom Tablet läuft. Auch die Reichweite ist trotz Bluetooth 5.2 unterdurchschnittlich. Es reichen schon wenige Meter, dass die Verbindung brüchig wird. Um die Ecke herum und die Verbindung ist weg. Das geht definitiv besser.

Bei der Latenz ist ein deutlicher Versatz zwischen Bild und Ton bemerkbar. Andere Headsets haben einen Low-Latency-Modus, der hier leider fehlt. Beim Musik hören ist es vernachlässigbar, aber beim Video schauen ist es schon störend und erst recht beim spielen. Spiele wie PUBG, bei denen man wirklich hinhören muss, sind mit den Redmi Buds 3 Pro nicht wirklich spielbar.

Viele Funktionen des ANC wie die AI-Szenenbewertung, die das ANC in Stufen an die Umgebung anpasst, oder der Dual Transparency-Modus gibt es nur in Verbindung mit einem Xiaomi bzw. Redmi Smartphone. Hierbei kann man noch mal einen extra „Enhance Voice-Modus“ aktivieren, der Stimmen hervorhebt.

Sehr guter Tragekomfort der Redmi Buds 3 Pro

Fazit:

Sind die Redmi Buds 3 Pro empfehlenswert? Ja, ja, ja. Uneingeschränkt und für mich ab sofort der absolute Preis/Leistungsüberfliegerkracher. Meine Galaxy Buds Live (Testbericht) gehen in die Rente und selbst meine AirPods 3 (Testbericht) bleiben erst einmal im Schrank. Ja, die Redmi sind nicht perfekt, wenn es um die Verbindungsqualität geht, aber ich habe mein Smartphone immer bei mir, so wie viele andere auch, also stört mich das nicht so sehr. Hier überwiegt der für diese Preisklasse, hervorragende Klang und das gute ANC mit der einfachen Bedienbarkeit und dafür gibt es dann auch das Gütesiegel und einen wohlverdienten Platz in unserer Bestenliste.

Offenlegung: Mobi-test.de hat dieses Gerät auf eigene Kosten bei Xiaomi gekauft. Es wurde nicht vom Hersteller bzw. Onlineshop als Leihgabe bzw. als Geschenk zur Verfügung gestellt. Diese Offenlegung dient der Transparenz.

TK-Fit synchronisiert nicht – mögliche Lösungen

Im Moment erreichen uns viele Mails und Kommentare mit Fragen, weil die TK-Fit App nicht mehr mit diversen Trackern und Smartwatches synchronisiert. Woran das liegen könnte und was man dagegen tun kann, habe ich hier (versucht) aufzuschreiben.

Das Krankenkassen einen gesunden Lebensstil fördern ist ja nichts Neues. Schon seit ein paar Jahren bezuschussen diverse Krankenkassen wie Die Techniker, AOK oder Barmer den Kauf einen Wearables und greifen auf dessen Daten zu, um damit eine Reduktion der Beiträge zu ermöglichen oder in Form von Sachprämien. Konkret geht es in diesem Artikel um die TK Fit App, denn zu keiner anderen App bekommen wir mehr anfragen. Dreh- und Angelpunkt bei TK-Fit sind Challenges über jeweils 12 Wochen. In dieser Zeit müssen an mindestens 10 Wochen das vorgegebene wöchentliche Aktivitätsziel von 60.000 Schritten, 40 Radfahr-Kilometern oder eine Kombination beider Aktivitäten, geschafft werden.

Hierbei gibt es offensichtlich Probleme mit der Schnittstelle zu Google Fit und genau darauf wollen wir mal einen Blickwerfen. Wer sich prinzipiell über das Bonusprogramm der Techniker informieren möchte, kann sich hier schlau machen. Dort steht auch, welche Fitnesstracker und Smartwatches kompatibel sind -> Link zu Techniker

Welche Wearables unterstützt TK-Fit?

Die TK Fit App bedient sind diverser Datenquellen. Damit sind jetzt keine speziellen Modelle von Wearables gemeint, sondern die Grundlage deren Daten. Bei Apple Health ist es klar. Die Apple Watch wird vollumfänglich unterstützt. Als nächstes Google Fit. Das Problemkind. Auch diese Quelle wird voll unterstützt und sehr Fitnesstracker von Amazfit oder auch Xiaomi (Testberichte) unterstützen Google Fit und können somit (eigentlich) problemlos genutzt werden. Das gilt auch für diverse Smartwatches (Testberichte). Fitbit, Garmin und Samsung sind zwar auch kompatibel, aber in Verbindung mit diesen Datenquellen, namentlich Samsung Health oder Garmin Health unterstützen nur das Laufen.

Zwar kann man mit einem Trick (hier beschrieben) auch einen Fitnesstracker oder Smartwatch von Samsung mit Google Fit synchronisieren, aber empfehlen kann man es leider nicht mehr. Zu viele Bugs machen es nahezu unbrauchbar. Ein weitere Lösung wäre es, die verschiedenen Anbieter untereinander zu verbinden und synchronisieren zu lassen. Diese Möglichkeit habe ich hier beschrieben, ist aber teilweise mit Kosten verbunden -> Verschiedene Fitnessapps synchronisieren – diese Dienste können es

TK-Fit synchronisiert nicht?

Aber zum Punkt. Wenn TK-Fit Probleme mit der Synchronisation macht, dann hat das in den allermeisten Fällen offensichtlich was mit Google Fit zu tun. Dazu müssen wir uns kurz die Lieferkette anschauen. Unabhängig vom eigenen Wearable, also egal ob jetzt von Amazfit, Xiaomi usw. werden Daten bei Aktivitäten aufgezeichnet, verarbeitete, aufbereitet und gespeichert. Diese Daten können per In-App Verbindung zu Google Fit synchronisiert werden und Google Fit wiederum ist mit TK-Fit verbunden. Das Wearable liefert also die Daten, welche zu Google Fit synchronisiert werden und Google transportiert diese zu TK-Fit, die dann diese Daten für die Challenges verwendet.

Es sieht so aus, als ob derzeit die Daten entweder gar nicht oder fehlerhaft bei TK-Fit ankommen. Hier ist alles dabei. Von gar keine Aktivität aufgezeichnet, obwohl in der App des Wearables zu sehen, bis hin zu viel zu wenige Schritte oder Kilometer auf dem Rad, die am Ende in der Abrechnung fehlen. So kann man die Herausforderungen unmöglich schaffen.

Bei Google Fit (links iOS und rechts Android) kommen die Daten richtig an, aber das wars

Und wo liegt jetzt das Problem?

Genau das ist das Problem. Es weiß keiner. Recherchiert man ein wenig, dann sieht man zwar, dass viele von diesem Problem betroffen sind, aber jeder der drei Beteiligten weißt die Schuld von sich. Amazfit und Xiaomi ziehen sich geschickt aus der Affäre und verweisen darauf, dass sie die Daten nur bei Google Fit abliefern. Kann man sehr einfach selber kontrollieren, indem man sich mal Google Fit installiert (iOS / Android) und nachschaut. Dort wird man sehen, dass die Daten in den meisten Fällen richtig sind. Es muss also irgendwo auf dem Weg von Google Fit zu TK-Fit passieren und hier weiß im Moment niemand, woran es liegt, denn die TK beruft sich darauf die Daten von Google Fit nur zu erhalten, aber nicht zu verändern und Google wiederum ist der Meinung die Daten einfach nur durchzuleiten, ohne daran etwas zu verändern. Also Aussage gegen Aussage, was uns auch nicht weiterhilft.

Wie kann ich das Problem lösen?

Kurz und knapp. Gar nicht. Zumindest gibt es aktuell keinen wirklich hilfreichen Tipp. Man kann zwar probieren, wie in diesem Artikel beschrieben oder in diesem Artikel gezeigt, die Verbindung zum Wearable, zu Google Fit bzw. TK Fit zu trennen und dann wieder herzustellen, aber selbst das zurücksetzen des Wearables bringt keine Besserung. Es heißt also abwarten, bis irgendjemand dieses Problem in Angriff nimmt, findet und löst.

Sobald ich irgendwelche Hinweise bekomme, dass es eine wirkliche Lösung dafür gibt, werde ich diese an dieser Stelle veröffentlichen. Da ich kein Kunde der TK bin, bin ich auf eure Hilfe angewiesen. Wenn ihr also irgendwas erfahren habt oder eigene Erfahrungen, dann postet diese bitte in die Kommentare und ich werden den Artikel entsprechend aktualsiieren.

ECOVACS DEEBOT X1 Omni, Turbo und Plus – das sind die Unterschiede

Wo liegen eigentlich die Unterschiede zwischen dem ECOVACS DEEBOT X1 Omni, ECOVACS DEEBOT X1 Turbo und ECOVACS DEEBOT X1 Plus? Hier findet ihr eine ausführliche Übersicht und Vergleich der drei Saugroboter aus der X1 Familie.

Von Ecovacs habe ich mittlerweile ja schon ein paar Saugroboter getestet. Zuletzt die absoluten Topmodelle ECOVACS DEEBOT X1 Omni (Testbericht) und Ecovacs Deebot X1 Turbo (Testbericht). Zu den beiden gesellt sich mit dem ECOVACS DEEBOT X1 Plus noch ein drittes Modell, welches die X1 Familie komplettiert. Jetzt ist auf den ersten Blick alles ziemlich klar. Drei Modelle, drei Modelle aber auch drei verschiedene Ausstattungen?

Prinzipiell ja, aber man muss schon genau hinschauen, denn gerade bei der Hardware der Stationen gibt es doch mehr oder weniger Unterschiede, die entscheidend dafür sein können, für welchen der drei man sich am Ende entscheiden soll. Hier kommt es auf das zukünftige Einsatzgebiet an. Um das Chaos ein wenig zu lichten, habe ich mal eine Tabelle mit allen wichtigen technischen Daten erstellt.

Bislang sind die beiden ECOVACS DEEBOT X1 Omni und ECOVACS DEEBOT X1 Turbo die besten Saugroboter, die ich bislang getestet habe. Ja, sie sind teuer, aber dafür man eben auch High-End Technik mit einer Vielzahl an Funktionen und Möglichkeiten.

Das fängt mit den Stationen an. Ich habe mehrere ausprobiert und sie sind durchaus den Aufpreis wert, weil man sich wirklich nur noch selten kümmern muss. Es ist sehr bequem und auch so eine Sprachsteuerung hat ihre Vorteile. Einmal eingerichtet ruft man nur noch nach dem smarter Helfer und er legt los. Gerade mit der Einrichtung und den erstellten Karten, sollte man sich wirklich etwas beschäftigen (siehe Testberichte) und Zeit nehmen. Je besser die Karte optimiert wurde, umso bessere Ergebnisse.

Bei den Saug- und Wischleistungen haben die Testkandidaten der X1 Familie allesamt hervorragend abgeschnitten. Die rotierenden Mop-Pads sind schon richtig gut und die hohe Saugkraft tut ihr übriges. Zwar verwendet Ecovacs dafür aufwendige Bezeichnungen, aber egal wie diese Techniken wie TrueMapping 2.0 oder OZMO™ Pro heißen, am Ende zählt, was dabei rauskommt oder eben nicht liegen bleibt. Das Gesamtpaket überzeugt und wer wirklich so viel Geld für einen Saugroboter ausgeben möchte, darf zurecht erstklassige Leistungen erwarten.

Die Produktseiten zur X1 Familie:

Produktseite ECOVACS DEEBOT X1 OMNI: ecovacs.com/de/DEEBOT-X1-OMNI

Produktseite ECOVACS DEEBOT X1 TURBO: ecovacs.com/de/DEEBOT-X1-TURBO

Produktseite ECOVACS DEEBOT X1 PLUS: ecovacs.com/de/DEEBOT-X1-PLUS

Ausführliche deutsche Anleitung zur X1 Familie:

Anleitung ECOVACS DEEBOT X1 OMNI: ecovacs.com/DEEBOTX1OMNIDeutsch.pdf

Anleitung ECOVACS DEEBOT X1 TURBO: ecovacs.com/DEEBOTX1TURBODeutsch.pdf

Anleitung ECOVACS DEEBOT X1 PLUS: ecovacs.com/DEEBOTX1PLUSDeutsch.pdf

Die Preise der X1 Familie:

ECOVACS DEEBOT X1 OMNI: UVP 1499 € / Amazon 1269 € / Media Markt 1259 € / Saturn 1259 € / Cyberport 1251 €

ECOVACS DEEBOT X1 TURBO: UVP 1299 € / Amazon 1099 €

ECOVACS DEEBOT X1 PLUS: UVP 1099 € / Amazon 999 € / Media Markt 999 € / Saturn 999 € / Cyberport 1099 €

Testberichte der X1 Familie

ECOVACS DEEBOT X1 Omni: Testbericht

Ecovacs Deebot X1 Turbo: Testbericht

Ecovacs Deebot X1 Plus: kommt demnächst

Der Vergleich der technischen Daten:

Prinzipiell sind die drei Saugroboter baugleich. Zumindest optisch, aber der ECOVACS DEEBOT X1 PLUS ist etwas kompakter ausgefallen als seine großen Brüder ECOVACS DEEBOT X1 OMNI und ECOVACS DEEBOT X1 TURBO. Die größten Unterschiede liegen bei den Stationen. Der ECOVACS DEEBOT X1 OMNI hat das Komplettpaket. Er saugt den Saugroboter ab und sammelt den Dreck in einem großen Saugbeutel. Dasselbe mit dem Brauchwasser, welches in einem großen Abwasserbehälter gesammelt wird. Zudem werden die beiden Mop-Pads gereinigt und mit Heißluft getrocknet.

Der ECOVACS DEEBOT X1 Turbo hat keinen Saugbeutel. Der Staubbehälter muss also jedes mal händisch geleert werden. Aber er hat einen Abwassertank wie der ECOVACS DEEBOT X1 OMNI, trocknet die beiden Mop-Pads aber mit Kaltluft, was mehr Zeit beansprucht. Der ECOVACS DEEBOT X1 Plus hat wieder einen Saugbeutel wie der ECOVACS DEEBOT X1 OMNI, hat aber keine Mop-Pads, sondern ein Standard-Wischtuch, welches auch nicht automatisch gereinigt wird. Dieses muss händisch gemacht werden, genauso das auffüllen des Wassertanks im Saugroboter.

Man muss also schon wissen, wofür man den Saugroboter primär einsetzen wird, wie häufig man saugen und wischen muss bzw. wie oft man etwas nachfüllen oder entleeren möchte.

Harman Kardon FLY ANC im Test – wie gut ist dieses Over-Ear Headset wirklich?

Schon etwas älter, aber noch lange nicht zum alten Eisen gehört das Harman Kardon FLY ANC, welches ich mir für einen Test gekauft habe. Wie schlägt es sich gegen die Konkurrenz und wieviel Harman Kardon steckt wirklich drin?

In der letzten Zeit habe ich ja auf der Suche nach dem ultimativen Over-Ear Headsets mit ANC zum Preis von um die 100 Euro so einiges durchprobiert. Von No-Name bis zum Markenprodukt wie das Sony WH-XB910N (Testbericht) oder aber auch mein aktueller Preis/Leistungsfavorit Sony WH-CH710N (Testbericht) ist so einiges vertreten, die man hier nachlesen kann.

Wie ich genau teste und worauf ich dabei so achte, habe ich hier im Detail beschrieben -> (Link zum Artikel). Natürlich bewerte ich auch solche Sachen wie Verarbeitungsqualität, Konnektivität mit Android und iOS, Tragekomfort usw. denn ich treibe auch Sport und trage sie dabei. Am Ende schreibe ich auf, was ich gut finde, was ok und was ich nicht gut finde. 

Wie immer sind das meine ganz persönlichen Eindrücke und gerade der Klang, aber auch die Akkulaufzeit hängt extrem vom eigenen Nutzungsverhalten und Hörgewohnheiten ab. Das auch mit einer der Gründe, warum wir unsere Testberichte eher kurz halten, denn niemand elend lange Texte lesen und daher konzentrieren wir uns auf besonders erwähnenswerte Merkmale.

Technische Daten Harman Kardon FLY ANC:

  • 40 mm Treiber
  • 16 Hz – 22 kHz
  • 100 dB ±3 dB
  • Bluetooth 4.2
  • Bluetooth Profile A2DP, AVRCP, HFP (was ist das?
  • Bluetooth Codec AAC, SBC (was ist das?
  • Freisprechfunktion
  • ANC
  • Multipoint Multipoint (was ist das?)
  • Sprachassistenten
  • Mikro-USB
  • 282 g
  • 700 mAh
  • Fastcharge

Produktseite: harmankardon.de/FLYANC

Deutsche Bedienungsanleitung: harmankardon.com/HK_FLY_ANC_QSG_App_Multilingual.pdf

Erhältlich ist das Harman Kardon FLY ANC Over-Ear Headset in schwarz zu einer UVP von 129,99 Euro. Bei Amazon* ist es aber schon zum Preis von 89,99 Euro zu haben. Ich habe es in den Amazon Warehouse Deals für 64,86 Euro gebraucht gekauft.

Der Lieferumfang des Harman Kardon FLY ANC ist ordentlich

Was ich gut finde:

Packt man das Harman Kardon FLY ANC aus, dann sieht man zuerst einmal ein wirklich hochwertiges Case. Kein Kunstlederbeutel, sondern ein echtes Hardcase, in dem sich neben dem Micro-USB Ladekabel noch ein 2,5 mm Audiokabel, ein Airline-Adapter und eine deutsche Kurzanleitung. Bei dem Klinkenkabel muss man gleich dazu sagen, dass es nur an der einen Seite am Headset 2,5 mm hat. Am anderen Ende ist es ein Standard 3,5 mm Stecker.

Nimmt man das Headset in die Hand, dann merkt man direkt, dass man hier etwas hochwertiges in der Hand hält. Es ist zwar viel Plastik und Kunstleder, aber das geht eben auch in sexy und hochwertig. Der Kopfbügel ist damit rundum bezogen und ist dank der Polsterung angenehm zu tragen. Überhaupt ist der Tragekomfort sehr gut, denn auch der weite Verstellbereich mit der schönen Rasterung und den weichen Ohrpolstern tragen dazu bei. Das Scharnier macht ebenfalls einen sehr hochwertigen Eindruck und erlaubt es, das Harman Kardon FLY ANC platzsparend zusammen zu klappen. Um links und rechts nicht zu verwechseln, sind große Lettern im Inneren der Ohrpolster aufgedruckt.

Die beiden Kappen, mit dem Harman Kardon Schriftzug in Silber, sind ebenfalls mit Kunstleder bezogen. Auf der linken Seite findet man die LED , die Micro-USB Buchse und eines der Mikrofone. Wer sich über den Mikro-USB mokiert sollte bitte bedenken, dass das Harman Kardon FLY ANC schon etwas länger auf dem Markt ist und es absolut kein Nachteil ist. Denn trotz Micro-USB hat das Harman Kardon FLY ANC eine Schnellladefunktion.

Auf der rechten Seite sind dann alle Tasten zu finden und das sind einige. Zuerst der Schiebeschalter, mit dem sich das Headset Ein- und Ausschalten lässt. Beim Einschalten geht das Harman Kardon FLY ANC direkt in den Kopplungsmodus. Darunter dann die beiden Tasten mit einem geprägten „+“ und „-“ zum steuern der Lautstärke. Dazwischen die runde Multifunktionstaste. Weiter mit der 2,5 mm Klinkenbuchse und zwei weitere Tasten. Eine Bluetooth-Taste, über die man weitere Geräte verbinden kann und die ANC-Taste. Das klingt etwas viel, ist aber im Alltag echt einfach zu ertasten und zu bedienen.

Für einen Reset auf die Werkseinstellungen hält man die Leiser- und die Lauter-Taste für mehr als 5 Sekunden gedrückt.

Für mich als Brillenträger ist der Tragekomfort selbst nach vielen Stunden sehr gut. Nichts drückt oder wird gar schmerzhaft. Allerdings wird es darunter sehr warm. Das ist eben der Preis für eine gute Dämpfung auch ohne ANC. Wer eine Innenbelüftung will, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Leider sind die Ohrpolster nicht wechselbar.

Im Inneren des Harman Kardon FLY ANC werkeln Treiber mit einem Durchmesser von 40 mm, die einen weiten Frequenzbereich von 16 Hz bis hinauf zu 22 KHz zu Gehör bringen können. Zumindest in der Theorie. Beim Bluetooth kommt das, mittlerweile überholte, Bluetooth 4.2 zum Einsatz, aber wer hier mäkelt, sollte es mal live erleben, denn die Reichweite ist trotz allem enorm, was auch für die Stabilität gilt. Dank Multipoint kann man zwei Geräte gleichzeitig verbinden, aber hier gibt es ein paar Probleme, die ich weiter unten näher beschreibe.

Das Harman Kardon FLY ANC kann man mit der My harman/kardon Headphones App (iOS / Android) verbinden und weitere Einstellungen vornehmen. Viele sind es nicht und diese Verbindung hakt ab und an mal, aber mal kurz die App neu starten hilft immer. Es gibt einen Equalizer mit drei Voreinstellungen, die man jeweils anpassen kann. Wer möchte, kann sich eigene Presets erstellen, was auch nötig ist, wie ich beim Klang beschreiben werde. Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit zum Firmware Update und das ANC ein- und auszuschalten.

Apropos ANC. Dieses ist zwar nicht mit dem ANC eines Sony WH-1000XM5 (Testbericht) vergleichbar aber richtig gut. Allerdings machen die dicken Ohrpolster schon ein gutes ANC und aktiviert man das ANC, dann wird es angenehm still. Vorbeifahrende Autos oder auch die Kollegen sind zwar noch zu hören, aber soweit gedämpft, dass es nicht mehr wirklich stört. Einen Ambient-Modus gibt es nicht, aber mit deaktivierten ANC kann man noch ganz gut hören, was um einen herum passiert. Viel nerviger ist aber das Fehlen einer Trageerkennung.

Seht guter Tragekomfort trotz Brille

Beim Akku des Harman Kardon FLY ANC gibt es hingegen nur positives zu berichten. Bis zu 20 Stunden sollen es mit aktiven ANC sein. Diese Angabe habe ich trotz gehobener Lautstärke mühelos überschritten und zwar genau 22 Stunden und 35 Minuten. Deaktiviert man es, sollen es noch mal 10 Stunden mehr sein. Viel wichtiger ist aber, dass man das Harman Kardon FLY ANC schnell aufladen kann. So sollen man in nur 15 Minuten Saft für bis zu 2,5 Stunden aufladen können. In der Praxis waren es mit ANC und gehobener Lautstärke 1 Stunde und 48 Minuten. Leider schaltet sich das Headset ab, sobald man das Ladekabel anschließt. Musik hören und Laden gleichzeitig ist leider nicht möglich, aber das ist bei den allermeisten so.

Und wie klingt der Harman Kardon FLY ANC? Richtig gut…zumindest zu Beginn meiner Test-Playlist mit einem eher jazzigen Titel. Es öffnet sich ein sehr großer Raum mit einer sehr breiten und vor allem tiefen Bühne. Wow. Der Mitteltonbereich ist für diese Preisklasse einfach nur gut. Angenehm voluminös aber trotzdem nicht zu massig und der läuft in einen wunderschön aufgelösten Hochtonbereich über. Allerdings fangen die ganz hohen Töne bei maximaler Lautstärke leicht das nerven an. Einen Ticken zu vorlaut für meinen Geschmack, aber den kann mit dem Equalizer beikommen. Dann klingt es echt bombig. Und dann kamen beim nächsten Titel die Bässe. Etwas zu viel des Guten. Vielen wird es gefallen, aber mir sind die einfach zu heftig. Auch hier hilft der Equalizer. Etwas herunter geregelt, klingt es dann schön fett und passt zum Rest. Den typischen, sehr linearen und harmonischen Harman Kardon Klangcharakter bekommt man, sobald man mit dem Equalizer arbeitet, aber der Harman Kardon FLY ANC macht wirklich Spaß.

Einfache App für den Harman Kardon FLY ANC

Was ich nicht gut finde:

Leider gibt es keine hochwertige Codecs wie aptX (was ist das?). Allerdings muss man dazu wissen, dass auch das Smartphone diesen Codec unterstützen muss und auch der Streaminganbieter muss diese Qualitäten liefern, wie ich hier ausführlich beschrieben habe. Bei einem so guten Headset wie dem Harman Kardon FLY ANC gehört ein hochwertiger Codec einfach dazu, genauso eine Trageerkennung. Die fehlt mir sehr, denn sie man die Nutzung im Alltag deutlich einfacher.

Weiter oben habe ich schon von den Problemen mit dem Multipoint geschrieben. Zwar kann ich problemlos mein iPhone und mein iPad oder auch mal mein Laptop verbinden, aber das Harman Kardon FLY ANC schaltet nicht immer zur aktuellen Audioquelle um. Schaue ich auf dem iPad einen Film und es kommt ein Anruf rein, dann funktioniert die Umschaltung, aber starte ich stattdessen auf dem iPhone einen Podcast (wie unseren), dann bleibt das Headset weiter auf dem iPad. Ich muss erst die Verbindung zum iPad trennen, damit es auf das iPhone umschaltet. Dasselbe übrigens auch, wenn ich statt meinem iPhone 13 Pro mein Pixel 6a verbinde. Es liegt also nicht an iOS.

Ein ausgewachsener Equalizer in der Harman Kardon App

Fazit:

Ist der Harman Kardon FLY ANC empfehlenswert? Ja und wie. Preislich spielt er laut UVP zwar eine Klasse höher, aber da er bereits einige Zeit auf dem Markt ist, bekommt man ihn immer unter 100 Euro und damit ist er ein Kandidat für meine Testreihe geworden. Er hat sich direkt an die Spitze in meiner Beliebtheit gesetzt und so habe ich direkt noch einen zweiten für meine Frau geordert. Damit ist das Gütesiegel gesichert. Für mich hat der Harman Kardon FLY ANC ein wirklich hervorragendes Preis/ Leistungsverhältnis, auch wenn er nicht perfekt ist. Aber das Gesamtpaket stimmt.

Offenlegung: Mobi-test.de hat dieses Gerät auf eigene Kosten bei Amazon gekauft. Es wurde nicht vom Hersteller bzw. Onlineshop als Leihgabe bzw. als Geschenk zur Verfügung gestellt. Diese Offenlegung dient der Transparenz.

Amazfit Bip 3 und Amazfit Bip 3 Pro – das sind die Unterschiede

Wer sich für den Kauf der Amazfit Bip 3 oder Amazfit Bip 3 Pro entscheidet, wird sich diese Frage unweigerlich stellen – Amazfit Bip 3 und Amazfit Bip 3 Pro? Wo liegen die Unterschiede wirklich? Ich habe beide hier und zeige hier die Unterschiede.

Seit kurzem habe ich die Amazfit Bip 3 und die Amazfit Bip 3 Pro hier liegen. Im Test der Amazfit Bip 3 Pro (Testbericht) konnte das neueste Modell, einer sehr erfolgreichen Serie, bislang nicht vollends überzeugen. Es mangelt im Detail, denn ein paar Konkurrenten haben den einstigen Begründer dieser Geräteklasse gnadenlos überholt.

Also welche jetzt nehmen? Wo liegen die Unterschiede genau? Lohnt sich der Aufpreis von der Amazfit Bip 3 und die Amazfit Bip 3 Pro oder kann man sich diese Euros direkt sparen? Genau diese Fragen werde ich hier klären.

Die Produktseiten der Amazfit Bip 3 und Amazfit Bip 3 Pro:

Produktseite Amazfit Bip 3: amazfit.com/de/amazfit-bip-3

Produktseite Amazfit Bip 3 Pro: amazfit.com/de/amazfit-bip-3-pro

Wie hoch ist der preisliche Unterschied zwischen der Amazfit Bip 3 und Amazfit Bip 3 Pro?

Die Amazfit Bip 3 hat eine UVP von 59,90 Euro und die Amazfit Bip 3 Pro hat eine UVP von 69,90 Euro. Bei Amazon* gibt es immer wieder Aktionen mit bis zu 10 Euro Rabatt.

In welchen Farben gibt es dir Amazfit Bip 3 und Amazfit Bip 3 Pro?

Die „normale“ Amazfit Bip 3 gibt es in den Farben Blue und Black. Die Amazfit Bip 3 Pro gibt es in Black, Cream und Pink. Aber bei Amazfit ist Black nicht Black, denn das Gehäuse der Amazfit Bip 3 ist wirklich schwarz, während das Gehäuse der Amazfit Bip 3 Pro eher dunkelgrau, weil heller, ist.

Worin unterscheiden sich die Amazfit Bip 3 und Amazfit Bip 3 Pro technisch?

Es ist tatsächlich so. dass der einzige Unterschied zwischen der Amazfit Bip 3 und der Amazfit Bip 3 Pro das GPS ist. Ansonsten sind beide absolut baugleich. Also technisch, wie auch von der Software. Das ein fest verbautes GPS nicht zwingend die bessere Option gegenüber dem A-GPS der „normalen“ Amazfit Bip 3 ist, habe ich in diesem Artikel beschrieben (Link zum Artikel). In der Praxis haben sich die beiden bei der Präzision nichts gegeben. Beide haben so ihre Probleme mit der Genauigkeit. Einziger Vorteil des fest integrierten GPS ist nur, dass zur Aufzeichnung kein Smartphone mitgenommen werden muss.

Gibt es Unterschiede beim Zubehör?

Da sich die Hardware der Amazfit Bip 3 und Amazfit Bip 3 Pro nicht unterscheidet, ist auch das komplette Zubehör, auch von Drittanbietern kompatibel. Es passen bei beiden Modellen Ersatzarmbänder mit einer Breite von 20 mm. Bei Amazon* gibt es eine gigantische Auswahl.

Fazit Amazfit Bip 3 vs Amazfit Bip 3 Pro:

Ist die Amazfit Bip 3 Pro wirklich den Aufpreis wert oder nicht? So pauschal lässt sich diese Frage beantworten. Vielmehr muss man sich selbst die Frage stellen, ob man das Smartphone prinzipiell beim Sport dabei hat oder nicht. Denn genau das ist eben der einzige Unterschied zwischen den beiden Modellen. Das GPS der Amazfit Bip 3 Pro. Wer sowieso immer und überall das Smartphone dabei hat, der kann sich den Aufpreis sparen und bekommt dieselben Ergebnisse wie bei der Amazfit Bip 3 Pro. Die Pro ist keinen Deut besser oder schlechter. Wer aber keinesfalls noch ein Smartphone beim Sport dabei haben will, macht mit der Amazfit Bip 3 Pro auch keinen wirklichen Fehler.

Offenlegung: Mobi-test.de hat diese Geräte auf eigene Kosten bei Amazon gekauft. Sie wurden nicht vom Hersteller oder einem Onlineshop als Leihgabe bzw. als Geschenk zur Verfügung gestellt. Diese Offenlegung dient der Transparenz.

Mobi-Test Podcast Folge 187 – von Scootern, Refurbished Ware, Android 13, das Pixel 6a, zu dicke Samsung Watches und das zerlegte Nothing

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In der Technikwelt war es diese Woche mal wieder sehr ruhig, also sprechen wir mir mal über das, was wir in den letzten Tagen so erlebt haben. Von Elektroroller fahren mit Peter, Markus seinen neuen Erfahrungen mit Refurbished Ware, dem Pixel 6a und dem nicht vorhandenen Update auf Android 13, welches mittlerweile verteilt wird, einer Samsung Galaxy Watch 5 Pro an Peters Handgelenk, die doch dicker als gedacht ist und das nothing phone (1) wurde in seine Einzelteile zerlegt.

Wir wollen euch zukünftig stärker in den Podcast einbinden. Ihr habt Fragen an uns? Dann fragt uns doch einfach. Ihr Fragen zu unseren Testkandidaten? Ihr wollte eure Meinung zu einem unserer Themen loswerden? Immer her damit oder ihr habt Vorschläge für Themen? Dann könnt ihr diese vorschlagen. Die Mailadresse ist: podcast (a) mobi-test.de

Google Store Rechnung herunterladen – so geht es

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Ihr wollt eine Rechnung aus dem Google Store herunterladen und ausdrucken, findet diese Option aber nicht? Hier zeige ich, wo man die Rechnungen findet.

Wer unseren Podcast hört, weiß, dass ich mir ein Pixel 6a im Google Store bestellt habe. Wie so oft, gibt es auch hier keine ausgedruckte Rechnung mehr. Ist an sich nix neues. Spart jede Menge Papier und auf Wunsch kann man sich die Rechnung aus dem Pixel Store herunterladen. Das ist aber alles andere als einfach zu finden. Daher zeige ich hier, wo man seine Rechnung findet, welche Arten es gibt und herunterladen kann.

Leider findet man die Rechnung nicht dort, wo man sie vermuten würde. Oben rechts im Google Store auf das Profilbild klicken und auf die Bestellungen klicken. Da ist es leider nicht. Wäre ja auch zu einfach.

Stattdessen muss man in den Google Pay Account zu den „Aktivitäten“ wechseln:

Dort findet man die Bestellung im Google Store, klickt diese an…

Und kann bekommt dann alle Rechnungen dieser Bestellung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer zur Auswahl. In meinem Fall die Rechnung für das Pixel 6a und eine extra Rechnung für die kostenlosen Pixel Buds A.

Das war es auch schon. Wenn man weiß wo, dann findet man die Rechnung für sein Pixel im Google Store sehr schnell.

Elektroroller Flatrates im Überblick (Stand September 2022)

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Hier findet ihr einen Überblick über die Flatrates und Pakete der Anbieter von E-Scootern wie Lime, Bird, Tier, Bolt, Voi usw. in Deutschland, welche immer auf dem neuesten Stand gehalten wird.

Diese E-Scooter sind eine feine Sache und ich selbst nutze diese immer, wenn ich auf einem Städte-Trip bin. Allerdings hat dieser Spaß einen riesigen Nachteil – die Preisstruktur und Überblick über die Tarife. Natürlich habe ich auch vorher geschaut, welche Flatrate Pakete es bei den bekannten Anbieter wie Lime, Bird, Tier, Bolt oder Voi gibt und wie diese im Detail aussehen. Am meisten wundert mich dabei, dass kein Anbieter, aber wirklich keiner, seine Preise und Pakete auf den Homepages oder den Apps angibt. Erst wenn man wirklich vor einem Roller steht, bekommt man diese, nicht ganz unwichtigen, Infos. Total nervig.

Denn ich war gerade in Hamburg und weil es eben so undurchsichtig ist, habe ich prompt auf den falschen Anbieter gesetzt und am Ende zu viel für 4 Tage Rolllern bezahlt. Damit das euch nicht passiert, entstand dieser Artikel und ich hoffe auf eure Mithilfe. Habt ihr neue Preise, Pakete, Extras oder einen weiteren Anbieter kennt, dann könnt ihr mir Screenshots bitte per Mail an kontakt (@) mobi-test.de schicken und ich füge diesen hier im Artikel ein.

Bird:

Einer der Pioniere in Deutschland ist Bird. Hier muss man etwas genauer hinschauen, denn bei den Minuten-Paketen ist es etwas undurchsichtig, wie lange eine Fahrt am Stück dauern darf und wie viele Minuten man Paket gesamt zur Verfügung hat. Ohne laufende Flat kostet jede Entsperrung 1 Euro, jede Minute 19 Cent und zusätzlich kommt noch eine Betriebsgebühr von 19 Cent pro Fahrt pauschal obendrauf.

Homepage: bird.co/de/

Promocode*: L6JFM3 (erste Fahrt kostenlos)

Bolt:

Bolt ist meinem Empfinden nach am weitesten verbreitet, allerdings scheint es hier keinerlei Flatrate Pakete zu geben. Zumindest finde ich in der App keinen Hinweis darauf. Die Entsperrungen sind ohne aktive Flat kostenlos und die Minute kostet 19 Cent.

Homepage: bolt.eu/de/

Lime:

Auch bei Lime hat sich im Laufe der Zeit alles mögliche an den Preise geändert. Aus der echten Flatrate wurden auch welche mit Freiminuten und auch hier muss man genau hinschauen, welches Paket das für sich passende ist. Etwas unklar ist auch die Formulierung „Unbegrenzte Anzahl an Fahrten von bis zu 90 Minuten“. Ist das wirklich eine Flatrate inkl. aller Minuten, aber jede Fahrt darf bis zu 90 Minuten dauern? Ich weiß es nicht…

Homepage: li.me/de-de

Promocode*: RDUCJFO

Tier:

Mit Tier muss man sich zunächst auch ein wenig beschäftigen, denn an sich sind die Flatrates klar zu erkennen, aber es gibt Goodies, mit denen man sich mehr Freiminuten verdienen kann. Nimmt man z.B. einen Roller mit einem Stern oder parkt ihn nach der Fahrt in einem grünen Bereich, bekommt man jeweils 5 Freiminuten gutgeschrieben. Mit ein bisschen Köpfchen kann man trotz 60 Freiminuten den ganzen Tag herumfahren. Außerdem kann mich sich weitere 5 Minuten sichern, wenn man einen Roller mit einem Blitz am Icon nutzt. Mit diesem fährt man kurz zu einem sog. „SwapSpot“, tauscht den Akku und fährt weiter. Der nächste SwapSpot wird beim Start der Fahrt angezeigt. Die Freischaltung kostet ohne aktiven Pass auch hier 1 Euro und 22 Cent pro Minute.

Homepage: tier.app/de/

Promocode*: CAGLx (50% Rabatt auf die ersten 5 Fahrten)

Voi:

Nach aktuellen Stand ist Voi der günstigste Anbieter für Flatrates, hat aber noch so eine weite Verbreitung wie die anderen Anbieter, was natürlich von Ort zu Ort unterschiedlich sein kann. Hier ist ein großer Vorteil, dass es keine Begrenzung der Fahrzeiten gibt, wenn man einen Pass gebucht hat. Es spielt also keine Rolle, wie lange eine Fahrt dauert oder wie viele Fahrten man macht. Hat man keinen Pass aktiviert, dann kostet jede Entsperrung nur 49 Cent und die Minute 19 Cent.

Homepage: voiscooters.com/de/

Promocode*: ptvc50wcCsb(5 Euro Gratis Guthaben)

Wie eingangs beschrieben, wird der Artikel immer wieder aktualisiert, aber da bin ich auf eure Hilfe angewiesen. Wenn ihr weitere Anbieter kennt, neue Pakete entdeckt oder sich Änderungen bei den Preisen ergeben, sendet mir bitte per Mail an kontakt (@) mobi-test.de entsprechende Screenshots, die ich natürlich bearbeiten werde, sollte dort persönliche Informationen zu sehen sein.

Pixel 6a Test- Das beste Gerät seiner Klasse?

Das Google Pixel 6 ist das wahrscheinlich beste Smartphone seiner Klasse für eine bestimmte Zielgruppe. Für welche Zielgruppe, weshalb ich das Pixel 6a so gut finde und warum die Kamera die mit abstand beste ihrer Klasse ist. Sicherlich eine der allerbesten Smartphone-Kameras überhaupt lest ihr hier in unserem großen Google Pixel 6a Test. Nebenbei, ich bin ein leidgeprüfter Pixel-Fan, der seit dem Pixel 4 jedes Gerät ausgiebig genutzt hat und sehr in das Pixel 5 verschossen war. Für mich auch heute noch das beste Gerät. Aber auch die Nexus Geräte habe ich alle! Besessen und getestet.

Zunächst einmal möchte ich mich bei meinem Sponsor bedanken. Der liebe Peter hat sich das Gerät gekauft, hoffentlich kehrt er jetzt auf dem Weg der Androidtugend zurück, und es mir postwendend zum Testen zugeschickt. Eigentlich wollte ich es ihm schon im Laufe der Woche zurücksenden, aber komischerweise liegt das Pixel 6a immer noch bei mir herum.

Beginnen wir mit dem Unvermeidlichen, dem Unboxing. Wie üblich leider auch beim Pixel 6a außer einem Datenkabel und einem sehr sinnvolle USB-A auf USB-C Adapter ist nichts dabei. Diesen Adapter kann man wunderbar dazu nutzen, um die Daten von seinem alten Telefon auf sein neues Telefon zu übertragen. Ein bisschen Papierkram ist ebenfalls dabei, noch das war’s. Einen Netzstecker sucht man vergeblich.

Beim Pixel 6a gibt es zwei offensichtliche Änderung zum Pixel 6.  Diese fallen beim ersten Anblick sofort auf. Zunächst einmal besteht die Rückseite aus Kunststoff. Leider nicht so gut gemacht wie beim Pixel 5. Dieses hatte eine leichte raue Rückseite aus einem Biokunststoff, der aus Algen erschaffen wurde. Die Rückseite des Pixel 6a ist relativ glatt. Fühlt sich aber dennoch gut an. Die zweite Änderung, die sofort auffällig ist, der Visor, der Kamera Bump auf der Rückseite, der sich einmal quer über das Gerät zieht, ist deutlich flacher als beim Pixel 6.

Ansonsten nimmt man es in die Hand und fühlen sich sofort zu Hause. Das hat mit seiner Größe zu tun. 6,1″ sind in der Heutigen zeit eher klein und damit genau richtig für mich. Es hat die absolut perfekte Größe.

Daran des Gerätes besteht aus Metall. Genauer gesagt aus Aluminium. Auf der linken Seite des Rahmens haben wir den Simkartenschacht. Auf der rechten Seite des Rahmens befinden sich der Ein und Aus Schalter sowie die Lautstärken Wippe. Beide haben sehr gute Druckpunkte. Eine weitere Änderung, die mir beim zweiten Mal aufgefallen ist. Während das Pixel 4, das Pixel 4a sowie das Pixel 5 noch einen Ein/Aus-Schalter in unterschiedlichen Farben hatten, die sich vom Gehäuse abgehoben haben, sind Knöpfe beim Pixel 6a genauso schwarz wie der Rahmen. Es fehlt ein wenig das verspielte, was die Vorgänger noch hatten. Es wirkt sehr ernsthaft und seriös. Ein seriöses Smartphone für 450 €.

An der unteren Gehäuseseite befindet sich der USB-C-Anschluss sowie zwei symmetrische Löcher. Eins davon wird der Lautsprecher sein. Das andere wahrscheinlich ein Mikrofon. An der Oberseite haben wir bis eine kleine Öffnung, die ebenfalls am Mikrofon ist. Wie gesagt, der Kamera Bump ist deutlich flacher als beim Pixel 6. Die Frontkamera befindet sich wieder in der Mitte des Displays.

Display Pixel 6a Test

Apropos Display, einer der Punkte, der für so viel Kritik gesorgt hat, ist das Display. Viele Kritiker sind der Meinung, dass ein 60-Hertz-Display heutzutage nicht mehr zeitgemäß ist. 90 oder 120 Hertz sollten in der Mittelklasse längst angekommen sein. Ich kann dieses Argument in der Theorie verstehen. In der Praxis, bei der täglichen Arbeit mit dem Gerät sehe ich dieses Problem nicht. Das Display ist angenehm hell und stellt die Inhalte gut dar. Es ist alles in allem ein gutes Display, welches mittels Gorilla-Glas geschützt wird. Ja, ein 90 oder 120 Hertz Display wäre fein. Ich höre immer wieder das, sobald man sich an ein 120-Hz-Display gewöhnt hat, man nie wieder etwas anderes möchte. Das halte ich für Quatsch. Zumindest mir geht es eben nicht so.

Die automatische Helligkeitsregelung arbeitet sehr schnell und zügig. Die Farbwiedergabe ist gut bis sehr gut. Es handelt sich dabei um ein OLED-Display mit einer Auflösung von 1080×2400 Pixeln, welches eine PPI von 429 ergibt.

Natürlich kann man in den Androideinstellungen das Display noch ein Stück weit auf seinen eigenen Geschmack personalisieren. Man kann die Lebendigkeit und das Fahrverhalten des Displays anpassen. Apropos Android Einstellung. Das Pixel 6a kommt mit Android 12 und wird das Update auf Android 13 sehr schnell erhalten. Dazu gibt es jahrelange Systemupdates und noch längere Sicherheitsupdates. Die Einstellungen bei Android sind unglaublich vielfältig und mannigfaltig. Ihr kennt das ja. Und sie sind im Vergleich zu dem Hersteller mit dem Apfel mittlerweile auch viel intuitiver und einfacher zu verstehen und zu durchblicken.

Apropos Android 12. Ich könnte jetzt sehr viel über Android 12 schreiben. Allerdings ist vieles beim Pixel 6a genau gleich zum Pixel 6, seinem größeren Bruder. Lest euch einfach mal den Testbericht dazu durch. All das, was ich dort übers Betriebssystem geschrieben habe, stimmt auch hier.

Das Google Pixel 6a wird wie sein großer Bruder mit dem von Google entwickelt Tensor Prozessor ausgeliefert. Was machen Tech Blogger und Youtuber am ersten Tag? Sie testen die Geschwindigkeit des Tensorprozessors gegen den damals schnellsten Snapdragon Prozessor von Qualcomm. Und sie haben festgestellt, dass der Snapdragon-Prozessor, der in vielen Flaggschiff Smartphones eingebaut wird, schneller ist. Das ist kein Wunder, denn Google hat beim Tensor nicht den größten Wert auf die Geschwindigkeit gelegt. Google hat beim Tensorprozessor Wert auf Algorithmen und Sprache gelegt. Und diese unglaublichen Features, die wir beim Pixel 6 hatten, haben wir in genau derselben Klasse auch beim Pixel 6a.

Der live Übersetzer funktioniert perfekt. Text to speech, kein Smartphone auf diesem Planeten ist in der Lage, auch nur im Ansatz an dies Qualität der Google Pixel 6a,6 und 6 pro heranzukommen. Die Texterkennung ist beinahe perfekt. Egal wie lang ein Text vorgelesen wird. Ihr könnt euch in eine Uni Vorlesung setzen und anderthalb Stunden dem Prof. aufnehmen. Das Gerät ist in der Lage, euch eine hervorragende Audiodatei zu liefern. Aber darüber hinaus ist dieser Prozessor fähig, den gesprochenen Text in einen verschriftlichten Text umzuwandeln. Ihr hört also eine anderthalb Stunden Vorlesung und während um euch herum die Kommilitonen in ihre Laptops hacken, um versuchen, das meiste von Dozenten mitzubekommen legt ihr einfach eure Pixel vor euch klickt auf Aufnahme und habe nach anderthalb Stunden ein beinahe perfektes Transkript der Vorlesung.

Diese ist nicht nur auf dem Gerät gespeichert, sondern sobald das Pixel 6a wieder im Internet ist, wird es auch auf eure Recorder.Google Seite hochgeladen. Ja, ich sagte, sobald das Gerät wieder im Internet ist. Denn es funktioniert offline. Ihr wollt ja nicht während einer Vorlesung, im Meeting von Anrufen unterbrochen werden.

All diese Softwaretricks hier zu erläutern würde den Rahmen eines Testberichtes sprengen, aber ihr merkt, wie unglaublich begeistert ich immer noch von diesen Features der Google Smartphones bin.

Leider wird in den meisten Testberichten diese Fähigkeit der Geräte, mit Sprache umzugehen und Geräte wirklich ersprechbar zu machen, unter den Tisch fallen gelassen. Es hat einmal wieder ein Stück weit mit der mangelnden Faszination für das Digitale in unserem Land zu tun.

Ich habe ein Video dazu gemacht, schaut es euch mal an. In der Beschreibung findet ihr die Zeitstempel. Dann könnt ihr dahin springen, wo ihr möchtet. Denn diese Magie des Tensor Prozessors in Textform zu packen ist tatsächlich etwas schwierig. Nur soviel,  mein iPhone 13 pro, 1000 € wirkt im Vergleich zu den Google Pixel 6a, welches weniger als die Hälfte kostet wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten.

Das Nutzerinterface vom Google Pixel 6a ist sehr aufgeräumt und übersichtlich wenn man sich dran gewöhnt hat, wird man feststellen, das meiste geht schneller als bei den Mitbewerbern. Apropos Geschwindigkeit, auch wenn der Snapdragon Prozessor in synthetischen Benchmarks deutlich vor dem Tensor Prozessor im Google Pixel 6a liegt und was synthetische Benchmarks betrifft, die iPhones alle anderen Geräte komplett zerlegen, stellt man in der täglichen Arbeit fest, das Pixel ist sogar schneller als mein iPhone 13 pro. Und das mit nur 6GB Arbeitsspeicher. Auch hier kann ich euch das obige Video empfehlen, dort findet ihr auch einen kleinen Speedtest. Ich werde einen Größeren machen, um das ganze Phänomen mal zu erklären, wenn der fertig ist, verlinke ich ihn hier.

Kamera Pixel 6a Test

Okay, der Tensor Prozessor ist natürlich nicht nur für Text-to-Speech  und weitere Software Maggie vorhanden. Der Tensor Prozessor ist ein hervorragender Bildprozessor. Was die meisten nicht wissen der Prozessor eines Smartphones entscheidet über die Güte der vom Smartphone gemachten Fotos. Der Prozesse und die dahinterliegende Programmierung. Die Kamera, das Pixel 6a ist aus meiner Sicht zwiespältig.

Viele Kollegen haben die Kamera schon bevor das Gerät auf dem Markt gekommen ist, in Grund und Boden geschrieben. Warum? Es ist alte Hardware. In heutigen Zeiten beinahe Museums alte Hardware. Dieselbe Kamera, die im Pixel 6a verbaut wurde, war schon im Pixel 5 verbaut, im Pixel 4, in Pixel 3 und im Pixel 2. In unserer Welt sind das Generationen. Das Google Pixel 6 und der größere Bruder hat eine deutlich bessere Hardware spendiert bekommen. Ja, in Pixel 6a sind tatsächlich dieselben alten Linsen verbaut. Dasselbe alte Kamerasystem. Und dennoch sage ich, im Automatikmodus aus der Tasche gezogen und ein Foto gemacht ist das Pixel 6a das beste Kamera Smartphone auf dem Markt.

Besser als all die iPhones, besser als die Samsung Galaxys, besser als Oppo, Xiaomi etc. Ja sogar besser als mein geliebtes Sony Xperia. Aus der Tasche im Automatikmodus gezogen ist die Kamera des Pixel 6a die beste auf dem Markt. Ich zeige euch nun weiter unten noch einige Beispielbilder und dann versteht ihr, was ich meine.

Aber ich sagte ja die Kamera wirkt zwiespältig. Wir haben es mit zwei Kameralinsen zu tun. Eine 12,2-MP-Weitwinkelkamera sowie einer 12-MP-Ultraweitwinkelkamera. Was fehlt ist eine Zoomlinse. Sowie eine Makrolinse. Der Zoom wird von der Ultraweitwinkel Kamera mitgemacht. Allerdings ist das dann ein digitaler Zoom, der nicht gut funktioniert. Es gibt dort katastrophale Lösungen. Die Zoomfähigkeit des iphone 13, Testbericht hier, ist eine solche. Ganz so schlimm ist es beim Pixel nicht. Aber von einem nutzbaren Zoom zu sprechen würde ich mich. Das ist etwas, dass mir tatsächlich beim täglichen Fotografierenn ein Stück weit fehlt.

Auch das Fehlen einer dezidierten Makrolinse ist nicht schön. Allerdings verbauen viele Hersteller eine 2-Megapixel-Linse als Makro Kamera. Und das kann man dann auch gleich bleiben lassen. Demzufolge ist es mir ganz lieb, dass sie dieses Geld gespart haben, als uns eine Notlösung zu präsentieren. Aber schauen wir uns ein paar Beispiel Bilder an.

Natürlich gibt es auch in der Kamera App diverse Pixel-typische Spielereien. Man kann zum Beispiel Dinge auf Bildern verstecken oder ganz ausradieren. Es funktioniert für zwischendurch wirklich sehr gut. Auch dies ist eine Pixel-exklusiv Funktion. Man klickt in der Google Foto App auf Bearbeiten – Magischer Radierer. Dann wählt man das zu entfernende Element aus und fertig.

Übrigens, die beiden besten Bild-Bearbeitungs-Werkzeuge sind ebenfalls von Google. Für die schnelle Bearbeitung ist die Google-Foto-App sinnvoll. Dort bei einem Bild auf Bearbeiten klicken und dann Optimieren. Das reicht zumeist schon aus. Lasst die Software ihre Magie ausspielen. Wie oben beschrieben die Erfahrung, die Google Kamera Ingenieure speziell mit dieser Hardware haben, ist grandios. Die Ergebnisse sind auf Android Smartphones sehr viel beeindruckender als auf iPhones und auf den Google Pixel-Geräten noch ein Stück besser. Hier mal ein Beispiel. Die Google Foto-App hat das Bild als Sternenhimmel erkannt und mit einem Klick konnte ich das Bild anpassen.

Wenn man dann noch einen Filter drüber elgt erhält man folgendes Foto.

Pixel 6a Test - Nachtaufnahme
Pixel 6a Sternenhimmel

Auch hier werde ich noch versuchen, ein Video zu machen, denn vieles von dem, was die Kamera betrifft, sind in einem Video besser zu erklären. Wenn es fertig ist, werde ich es hier verlinken.

Also, im Automatik-Modus macht das Pixel 6a die besten Bilder seiner Klasse. HDR sowie Kontrast sind eigentlich immer perfekt. Aber die Fotos bilden selten 1:1 die Realität ab. Ebenso wie all die anderen Hersteller greift eine Software ein, um möglichst schöne Bilder zu erstellen. Und das können die Googlesoftware-Ingenieure eben um ein Vielfaches besser als alle anderen. Weiterhin ist es für das Pixel 6a ein großer Vorteil, das eine alte Hardware verbaut wurde. Denn diese Hardware wird bei Google seit Jahren in ihren Pixel-Geräten eingesetzt und deshalb haben die Entwickler diese Hardware komplett unter Kontrolle. Sie haben die nötige Erfahrung mit diesen Linsen im Lauf der Jahre gesammelt und wissen wie man diese Hardware perfekt anpasst. Zur schnellen Bildbearbeitung reicht die Google-Foto-App mehr als aus. Wer noch mehr möchte, greift auf Googles Snapseed zurück. Ein sehr mächtiges Werkzeug, mit dem man auch als ungeübter, sehr erstaunliche Ergebnisse erzielen kann. Downlaod – Playstore.

Neben dem Display, Verarbeitung, Geschwindigkeit sowie Kamera gibt es natürlich noch viele weitere Punkte, die ich hier mal schnell abhandeln möchte. Einer der wichtigsten, die Akkulaufzeit.

Akkulaufzeit Pixel 6a

Die Akkulaufzeit des Pixel 6a geht völlig in Ordnung. Wir haben natürlich Geräte, die sehr viel sparsamer mit ihrem Akku umgehen. Dazugehört z.b. Xiaomi. Auch an die Ausdauer eines iPhone 13 pro kommt das Pixel 6a nicht heran. Ich bin aber gerade im Vergleich zum Samsung Galaxy S22 sehr zufrieden mit der Ausdauerleistung des Pixel 6a. Ich musste vor einigen Tagen rufe ich nach Bremen.

Das bedeutete, ich saß den Tag über vier Stunden in der Bahn. Wie üblich ist das eins der Killer für den Akku eines Smartphones. Ständig schlechten oder Wechseln des Netzempfangs. Das Gerät ist immer am suchen und das Display ist die Bahnfahrt über zumeist eingeschaltet. Besonders auf solchen Kurzstrecken, da lohnt es sich nicht wirklich den Laptop rauszuholen. Das heißt, vier Stunden Musik hören, mithilfe von Bluetooth Kopfhörern. Twitter, Instagram, Nachrichten lesen und so weiter. Danach in Bremen eine halbe Stunde Google Maps und was soll ich sagen, am Ende des Tages hatte ich noch deutlich über 30% Akku. Der Tensor Chip geht recht gemächlich mit ihm zur Verfügung stehenden Energie um. Hier ist also alles im grünen Bereich. Normale User sollten locker über den Tag kommen und gegebenenfalls noch einen halben weiteren zur Verfügung haben.

Google hat dem Pixel 6a eine Schnellladefunktion spendiert. Peter wird darüber lachen und auch ich bin eher amüsiert. Das Gerät lädt mit maximal 18 Watt kabelgebunden. Aber nur, wenn man ein kompatibles Ladegerät anschließt, welches man bei Google oder bei Amazon kaufen kann. Ich empfehle Amazon, da die Geräte deutlich günstiger sind. Hier mal ein Link – aber andere Hersteller bieten mittlerweile ein Vielfaches an Ladegeschwindigkeit. Selbst in der Mittelklasse. Dort sind die Geräte in 30 Minuten komplett aufgeladen. Das Pixel 6a benötigt 2 Stunden. Und das hat für mich nichts mehr mit Schnellladen zu tun. Man kann das Pixel 6a auch nicht drahtlos mittels QI-Ladegerät aufladen. Die Ladefähigkeit des Pixel 6a ist der erste einzige wirkliche Schwachpunkt des Gerätes.

Empfangsleistung Pixel 6a Test

Schauen wir uns mal an, was die Bluetooth Fähigkeit des Pixel 6a so liefert. Diese ist hervorragend. Zumindest in meiner Testumgebung. Bluetooth wird ständig und konstant gehalten. Egal ob zu meiner Smartwatch, ob zu meinen Kopfhörern, egal ob zu meinen Lautsprechern. Die Empfangsleistung ist nicht zu beanstanden. Selbiges gilt für GSM, WLAN und Handynetze. Hier kommt dem Pixel 6a zugute, dass es eine Kunststoffrückseite besitzen. Diese können die Signale deutlich besser durchdringen als in einem abgeschirmten Gerät, welches nur aus Glas und Metall besteht. Auch hier alles im grünen Bereich.

Die Telefonfunktion ist sehr gut. Ich verstehe mein Gegenüber sehr gut und auch ich werde sehr gut verstanden. In meiner Testumgebung muss ich häufig mit dem Gerät im Keller telefonieren. Das Pixel 6 hat dort echte Probleme. Auch das iPhone 13 pro, wenn ich die WLAN-Telefonie ausschalte, zickt dort ziemlich rum. Das Pixel 6a nicht.

Die Lautsprecher wiederum sind interessant. Sie klingen nicht so voluminös und gut wie z.b. in einem Sony Xperia One II. Allerdings kostet dieses Telefon auch das Dreifache dieses Pixels. Dennoch klingeln die Stereo-Lautsprecher ja, wir haben 2 Lautsprecher verbaut, für solch ein Gerät sehr anständig. Eventuell fehlt etwas Bass, aber das wars dann auch schon.

Viel mehr gibt’s zum Pixel 6a auch nicht zusagen und deshalb kommen wir direkt zum Fazit.

Fazit Pixel 6a Test

Ist das Pixel 6a das beste Gerät seiner Klasse? Für gewisse Personen auf jeden Fall. Ich grenze das ein. Wenn man ein Apple-Freund ist, wird man mit dem Pixel 6a nicht glücklich. Dann sollte man auf ein iPhone SE zurückgreifen. Und wer ein etwas größeres Display, ein starkes Display mit 120 hz möchte, ein Design, das eher am iPhone angelehnt ist und nette LED Gimmicks, der sollte sich ein nothing Phone 1 zulegen. Wer die mit Abstand beste Kamera seiner Klasse möchte. Wer die Softwaremagie von Google erleben und erspüren möchte und wer auch sonst im Googleökosystem mit Google Docs, Google Tabellen, Google Mail, YouTube und so weiter zu Hause ist, der sollte zum Pixel 6a greifen.

Ein besseres Gerät für diese Anwendungen gibt es derzeit nicht. Ich halte das Pixel 6a sogar für besser als das teurere Pixel 6. Und da bis auf die Schnellladefähigkeit es keinen wirklichen Minuspunkt bei diesem Gerät gibt, vergebe ich mit Freude das Gütesiegel und überlege mir immer noch, wie ich Peter dazu bekomme, dass ich ihm mein altes Pixel 4a zurücksende anstatt dem Pixel 6a. Meint ihr fällt ihm auf?

Kaufen könnt ihr das Pixel 6a übrigens direkt hier*

Achso, unser Gütesiegel? Logisch

Auckly 3 in 1 Qi Ladegerät mit MagSafe im Test – taugt oder nicht?

Als nächstes habe ich das Auckly 3 in 1 Qi Ladegerät mit MagSafe im Test. Es kostet ein Bruchteil eines Belkin 3in1 und ich will wissen, ob es taugt oder nicht.

Qi Ladegeräte nutze ich jeden Tag und habe im Laufe der letzten Jahre schon so einige getestet. Von günstig bis teuer, von No Name bis Marken wie IKEA (Testbericht). Die teuerste war dabei die mophie 4 in 1 Qi-Ladematte (Testbericht). Für das Wohnzimmer sollte es aber schon was stylisches sein. Dazu noch MagSafe für mein iPhone 13 Pro, meine Apple Watch und die AirPods 3 (Testbericht) würde ich auch gerne drauf laden. Macht also 3 Geräte und ganz schnell landet man dann bei Amazon beim Belkin MagSafe 3-in-1-Ladegerät für satte 149 Euro*. Ich bin ja schon verrückt, aber das muss auch günstiger gehen und das geht in Form des Auckly 3 in 1 Qi Ladegerät, welches ich mir kurzerhand gekauft habe.

Selbstredend wird es auch ausführlich getestet. Wie ist es verarbeitet? Wie schneidet es beim Laden im direkten Vergleich zu einem original Apple MagSafe Ladegerät (Testbericht) ab usw. Natürlich bewerte ich auch solche Sachen wie Verarbeitungsqualität, Am Ende schreibe ich auf, was ich gut finde, was ok und was ich nicht gut finde. 

Technische Daten Auckly 3 in 1 Qi Ladegerät:

  • 18 W gesamt
  • MagSafe
  • 1 x 10 Watt
  • 2x 5 Watt
  • USB Typ-C
  • 180 x 85 x 110 mm

Produktseite: n/a

Deutsche Bedienungsanleitung: n/a

Erhältlich ist das Auckly 3 in 1 Qi Ladegerät in weiß oder schwarz bei Amazon* zum Preis von 25,99 Euro. Es ist aber immer wieder mal für unter 20 Euro im Angebot.

Was ich gut finde:

In der Verpackung findet sich so einiges. Neben der Halterung als solches noch zwei Klebepads, ein USB Typ C/ Typ A Adapter, ein USB Typ-C Ladekabel und eine deutsche Kurzanleitung. Daneben gibt es noch eine Art Handyhalterung, deren Sinn ich aber nicht verstanden habe. Soll eine Geschenk sein, aber wirklich nutzlos. Eine Produktseite gibt es nicht, da Auckly eine künstliche Firma ist. Eigentlich ist das Aukey, die aber bei Amazon wegen halbgarer Praktiken, Stichwort gekaufte Rezensionen, gebannt wurden.

Alles ist vormontiert und auch wenn es absolut nicht danach aussieht – Plastik total, aber sauber verarbeitet und sieht echt gut aus. Das einzige was fehlt, ist das Ladekabel für die Apple Watch. Dieses wird nicht mitgeliefert, denn jeder Apple Watch Besitzer hat ja eines und genau dieses wird benötigt. Auf der Unterseite nimmt man die Abdeckung ab und fädelt das Kabel des Ladegerät durch die Halterung, die Säule und den Kanal innerhalb des Fußes. Das passt dann auf den Millimeter.

Die Ladeplatte für das iPhone ist magnetisch, also MagSafe kompatibel. Somit ist es für das iPhone 12 und iPhone 13 geeignet und werden mit 10 Watt geladen, womit man die Apple Vorgaben einhält. Andere Smartphones können ebenfalls geladen werden, wenn diese über die Qi-Ladefähigkeit verfügen und mit einem magnetischen Case ausgestattet sind. Dafür übernimmt aber weder mobi-test.de noch der Hersteller eine Verantwortung.

Das gilt übrigens auch für die Ladehalterung für die Apple Watch. Es sollten auch die Ladegeräte von Drittanbietern passen, aber auch hier übernimmt niemand eine Garantie. Sollte das original Apple Watch Ladepad genutzt werden, wird die Watch mit 5 Watt geladen. Es werden alle Modellen ab der Apple Watch 1 bis heute unterstützt. Andere Smartwatches von anderen Herstellern werden nicht unterstützt.

Weiter geht es mit dem unteren Ladepad für die AirPods. Dieses ist ebenfalls eines nach Qi Standard und primär zum Laden der AirPods gedacht. Die Apple Watch kann dort nicht geladen werden, aber alles was, sonst noch per Qi geladen werden kann wie z.B. die Samsung Galaxy Buds Live (Testbericht). Auch wird mit 5 Watt geladen, was den Vorgaben von Apple entspricht.

Was schon mal nicht geht ist das verändern der Arme. Diese sind fest, können also nicht gebogen, verdreht oder sonst wie angepasst werden. Mir gefällt, das alle drei Geräte zusammen geladen werden können, sofern ein entsprechend potentes Ladegerät angeschlossen wird, worauf ich weiter unten zu sprechen komme. Im Inneren des Auckly 3 in 1 Qi Ladegerät sind diverse Schutzmechanismen gegen Überlast, Überspannung und zu hohen Temperaturen verbaut. Dazu gibt es eine Erkennung von Fremdkörpern.

Auf der linken Seite gibt es insgesamt 3 LEDs in verschiedenen Farben. Die weiße LED zeigt den Standby an. Die blaue LED wird aktiviert, sobald geladen wird und die rote LED signalisiert Probleme aller Art. Positiv ist, dass die weiße und die blaue LED nach 5 Minuten automatisch abgeschaltet werden, womit man das Ladegerät auch im Schlafzimmer nutzen kann. Es gibt auch keine Lüfter oder ähnliches und Geräusche macht das Auckly 3 in 1 Qi Ladegerät auch nicht.

Wie bereits beschrieben, können alle drei Geräte, also das iPhone, die Apple Watch und die AirPods zur gleichen Zeit geladen werden, ohne dass sich da irgendwas abnorm erwärmt oder sonst wie auffällt. Aber wie sieht es mit den Ladeleistungen aus? Bei der Apple Watch ist es nicht so spannend, da die Halterung eben nur die Halterung ist und das Ladekabel das original von Apple ist. Auch das untere Qi Ladepad ist von der Leistung her wie jedes andere auch. Spannender ist das MagSafe Ladepad für das iPhone.

Gestartet habe ich den Ladevorgang meines iPhone 13 Pro mit einem Akkustand von 8%. Nach den ersten 15 Minuten ist dieser um 12% aufgeladen worden. Nach weiteren 15 Minuten, also nach insgesamt 30 Minuten waren es bereits 23%. Wieder 15 Minuten später, also nach 45 Minuten Ladevorgang sind es 33% mehr. Nach einer Stunde war der Akku um 43% geladen.

Im direkten Vergleich mit dem original Apple MagSafe Ladegerät (Testbericht) zeigt sich, dass das Auckly 3 in 1 Qi Ladegerät in den erste 30 Minuten etwas langsamer lädt, aber im Laufe der Zeit die gleichen Werte beim Laden erreicht werden.

Was ich nicht gut finde:

Leider ist auch beim Auckly 3 in 1 Qi Ladegerät kein Netzteil im Lieferumfang. Damit es voll ausgereizt werden kann, also drei Geräte gleichzeitig geladen werden können, muss mindestens ein USB Ladegerät mit Quick Charge 3.0 PD und einer Leistung von mindestens 18 Watt dazu gekauft werden. Bei Amazon* gibt es diverse ab 20 Euro. Das ist aber auch das Einzige, was ich am Auckly Charger zu bemängeln habe.

Passt perfekt zu meinen Möbeln

Fazit:

Ist das Auckly 3 in 1 Qi Ladegerät empfehlenswert? Ja, weil stylisch, technisch einwandfrei und flexibel einsetzbar. Macht sich gut um Wohnzimmer auf dem Sideboard und ist dort seit mehreren Wochen im Dauereinsatz. Das es kein Netzteil dazu gibt und man dieses extra dazu kaufen muss, ist angesichts des Preises von unter 25 Euro verschmerzbar und man spart sich ja eigentlich noch weitere Ladegeräte. Eben eines für drei. Dafür gibt es natürlich das Gütesiegel.

Offenlegung: Mobi-test.de hat dieses Gerät auf eigene Kosten bei Amazon gekauft. Es wurde nicht vom Hersteller bzw. Onlineshop als Leihgabe bzw. als Geschenk zur Verfügung gestellt. Diese Offenlegung dient der Transparenz.

SoundPEATS Air3 Pro im Test – wie Pro ist dieses In-Ear mit ANC wirklich?

Im Test habe ich die SoundPEATS Air3 Pro, denn ich will wissen, wie viel Pro in diesem In-Ear Headset mit ANC wirklich steckt, ob es taugt und ob es vielleicht Alternativen gibt.

Sucht man bei Amazon nach In-Ear Headsets mit ANC und filtert auch nach einem Preis unter 100 Euro, wird man ganz schnell auf den Namen SoundPEATS stoßen. Dieses amerikanische Unternehmen ist seit 2010 auf dem Markt und bei uns eben primär über Amazon* zu bekommen. Ich selbst habe zuletzt die SoundPEATS Air3 (Testbericht) testen können und wie unschwer zu erkennen, handelt es sich bei den SoundPEATS Air3 Pro um ein Schwestermodell, denn das Air3 ist ein Semi-In-Ear Headset wie die AirPods 3 (Testbericht) und die Pro sind „echte“ In-Ears wie die AirPods Pro (Testbericht). Allerdings wäre ein Vergleich mit den AirPods nicht fair, aber ich hatte sofort meinen aktuellen Preis/Leistung Überflieger in der 50 bis 100 Euro Klasse im Kopf – die nothing ear (1) (Testbericht).

Wie ich genau teste und worauf ich dabei so achte, habe ich hier im Detail beschrieben (Link zum Artikel). Natürlich bewerte ich auch solche Sachen wie Verarbeitungsqualität, Konnektivität mit Android und iOS, Tragekomfort usw. denn ich treibe auch Sport und trage sie dabei. Am Ende schreibe ich auf, was ich gut finde, was ok und was ich nicht gut finde. Wie immer sind das meine ganz persönlichen Eindrücke und gerade der Klang, aber auch die Akkulaufzeit hängt extrem vom eigenen Nutzungsverhalten und Hörgewohnheiten ab. Das auch mit einer der Gründe, warum wir unsere Testberichte eher kurz halten, denn niemand elend lange Texte lesen und daher konzentrieren wir uns auf besonders erwähnenswerte Merkmale. Nicht zuletzt von der Auswahl der passenden Aufsätze die zum sehr großen Teil den Klang beeinflussen. Dazu habe ich hier mal ein paar Tipps zusammengetragen -> Link

Technische Daten SoundPEATS Air3 Pro:

  • 12 mm Treiber
  • Qualcomm QCC3046 Chipsatz
  • Bluetooth 5.2
  • Bluetooth Profile HSP, HFP, A2DP, AVRCP (was ist das?
  • Bluetooth Codec SBC, AAC, aptX, aptX Adaptive (was ist das?
  • Freisprechfunktion
  • Touchbedienung
  • Low-Latency Modus mit 60 ms
  • spritzwassergeschützt nach IPX4 (was bedeutet das?)
  • USB Typ-C
  • 60,6 x 45 x 24,3 mm (Case)
  • 4,5 g (pro Earpiece)
  • 37 g (gesamt mit Case)
  • 40 mAh (Earpiece)
  • 280 mAh (Case)

Produktseite: us.soundpeats.com/soundpeats-air3-pro-wireless-earbuds

Deutsche Bedienungsanleitung: soundpeats.com/SOUNDPEATS_Air3_Pro_User_Manual.pdf

Erhältlich ist das SoundPEATS Air3 Pro TWS Headset in schwarz bei Amazon* zum Preis von 69,99 Euro. Aktuell gibt es noch einen Rabatt von 10 Euro.

Der Lieferumfang der SoundPEATS Air3 Pro

Was ich gut finde:

Im Lieferumfang der SoundPEATS Air3 Pro findet man neben dem Case mit den beiden Ohrstöpseln noch ein kurzes USB Typ-C Ladekabel, zwei Sätze Ohrpolster in verschiedenen Größen und eine deutsche Kurzanleitung. Beim Design bleibt man klassisch. Wechselbare Ohrpolster aus Silikon, ein Gehäuse mit der typischen dreieckigen Touchfläche mit ihrem Logo und ein kurzer Stängel, in dem sich unter anderem ein Mikrofon befindet. Das zweite Mikrofon befindet sich oben auf dem Gehäuse.

Im Inneren der SoundPEATS Air3 Pro werkeln die auf nunmehr 12 mmm vergrößerten Treiber, denen der aptX, aptX Adaptive Codec (was ist das?) zur Seite gestellt wurden. Wie immer gilt aber auch hier, dass das Smartphone diesen Codec ebenfalls unterstützen muss auch der Musikanbieter entsprechende Qualitäten liefert. Das schwächste Glied in der Kette bestimmt den Klang. Wie im richtigen Leben, denn viele kaufen sich ein entsprechende Headset mit aptX, besitzen aber ein Smartphone wie das iPhone, welches aptX überhaupt nicht unterstützt.

Geladen wird das SoundPEATS Air3 Pro per USB C

Der Akku hat nun eine Kapazität von 40 mAh, der Akku des Case wurde auf 280 mAh vergrößert. Das Case ist jetzt breiter, aber flacher ausgefallen. An der Unterseite befindet sich die USB Typ-C Buchse zum Laden und auf der Rückseite die Taste zum Verbinden. In der Mitte zwischen Case und dem satt schließenden Deckel ist eine LED zu sehen, die über den aktuellen Zustand informiert. Das komplette Case kommt mit einer Softgrip-Beschichtung. Ansonsten gibt es eine Bedienung per Touch, eine Freisprechfunktion, einen Low-Latency Modus mit 60 ms und das alles spritzwassergeschützt nach IPX4 (was bedeutet das?). Allerdings fehlen mir noch zwei Funktionen, worauf ich später zu sprechen komme.

Wer die für sich passenden Ohrpolster ausgewählt hat, bei mir links der große und rechte der mittlere, bekommt es mit einem guten bis sehr gute Tragekomfort zu tun. Gerade beim Sport ist ein guter Sitz wichtig und die SoundPEATS Air3 Pro sitzen selbst beim Seilspringen, Jumping Jacks und Burpees an Ort und Stelle. Durch das niedrige Gewicht und die kompakte Bauweise empfindet man sich auch nach Stunden nicht als störend.

Der Connect-Button auf der Rückseite des Case

Zuerst sollte man sich die SoundPEATS App (Android / iOS) installieren. Diese kann man links oben über das Menü auf deutsch umstellen. Dort findet man unter anderen einem Equalizer mit mehreren Voreinstellungen, die teilweise echt schräg übersetzt wurden. Auf Wunsch kann man sich den Klang aber auch gerne selbst zusammenschieben. Noch viel besser, und das meine ich wirklich so, ist der „Adaptive Equalizer“. Ein Hörtest, der danach den Frequenzgang dem eigenen Gehör anpasst und den Unterschied hört man. Absolut empfehlenswert. Was es mit dem Menüpunkt „Deaktivieren Sie die One-Click-Funktion“ auf sich hat, ist mir schleierhaft. Egal ob aktiviert oder deaktiviert, ändert sich an der Bedienung nichts.

Apropos Bedienung. Die ist einfach und eingängig. Drückt man rechts, wird es lauter. Drückt man links leiser. Also eine echte Lautstärkeregelung am Headset. Doppelt drücken rechts oder links pausiert die Wiedergabe, nimmt Gespräche an oder beendet diese. Dreimal drücken links aktiviert den Gaming-Modus mit der niedrigen Latenz und dasselbe rechts startet den Sprachassistenten. Hält man links gedrückt, schaltet man das ANC um oder weist ein Telefonat ab. Rechte gedrückt halten springt zum nächsten Titel oder lehnt ein ankommendes Gespräch ab. Dabei werden die Touchbefehle gut umgesetzt, was aber ein wenig Gewöhnung braucht.

Für einen Reset auf die Werkseinstellungen setzt man beide Ohrstöpsel in das Case, lässt den Deckel offen und hält die Taste auf der Rückseite für 10 Sekunden gedrückt, bis die LED rot blinkt.

Die Verbindungsqualität der SoundPEATS Air3 Pro ist Dank Bluetooth 5.2 ist gut, was auch für die Latenz gilt, wobei man sagen muss, dass man keinen wirklichen Unterschied zwischen aktivierten Low-Latency-Modus und nicht aktivieren heraus hört, denn auch mit, ist eine gewisse Latenz bemerkbar. Aber alles im Rahmen. Zocken und Filme schauen ist mit dem

Kompakt, leicht und bekanntes Design beim SoundPEATS Air3 Pro

Das ANC der SoundPEATS Air3 Pro leistet ordentliche Arbeit. Hier muss man die Kirche im Dorf lassen, denn gegen die deutlich teureren Schwergewichte wie die AirPods Pro (Testbericht) oder gar Sony WF-1000XM4 (Testbericht) haben die keine Chance, aber für den Preis wird die Umgebung echt ordentlich ausgeblendet. Man hört zwar noch alles, aber deutlich reduzierter. Aktiviert man den Ambient-Modus, wird die Umgebung wieder hörbar, was gerade im Straßenverkehr und öffentlichen Verkehrsmitteln nicht unpraktisch ist. Bei mir auf der Wache habe ich diesen immer aktiv, damit ich mitbekomme, was um mich herum passiert. Passt so weit alles.

Auch die Akkulaufzeit kann überzeugen, auch wenn ich die versprochenen 6 Stunden nicht einmal annähernd erreicht habe. Zumindest nicht mit aktiven ANC und normalen Hörlautstärken. Bei mir war nach 4 Stunden und 22 Minuten Schluss mit Akku. Im Case konnte ich dann beide Ohrstöpsel noch zweimal nachladen, was zusammen knapp 13 Stunden macht und danach reichte es noch mal für eine knappe Stunden. Dann waren die Ohrstöpsel und das Case leer gehört.

Guter Tragekomfort bei den SoundPEATS Air3 Pro

Und wie klingt das SoundPEATS Air3 Pro? Gut. Wie immer ist bei mir der Equalizer deaktiviert und ich höre mich kreuz und quer durch meine Test-Playlist mit 120 Titeln aus allen Genres. Es fällt schon mal der gute Bassbereich auf, der aber leichte Schwächen nach unten hat. Das ist mehr ein Dröhnen, denn Bass, aber hey – immer den Preis im Augen behalten. Denn die Mitten wissen zu gefallen, genauso die Höhen, die erst bei hohen Lautstärken etwas das Kreischen anfangen. Natürlich immer abhängig von der Musikrichtung. Mir gefällt es und macht Spaß zu hören, denn wenn man nicht auf maximaler Lautstärke hört, bekommt man eine gute Bühne und Räumlichkeit präsentiert. Eben ein Spaß-Headset für preisbewusste Hörer.

Bei Telefonaten gibt es ein paar Probleme mit Windgeräuschen, die komplett eliminiert werden. Auch Autos sind gut hörbar. Dafür ist man selbst sehr laut und deutlich hörbar und auch das Gegenüber überzeugt mit einer natürlichen Stimme.

Nicht viele Optionen in der SoundPEATS App aber ausreichend

Was ich nicht gut finde:

Möchte man die beiden Ohrstöpsel auf dem Case entnehmen, beginnt ein Geduldsspiel. Warum kopiert denn niemand die geniale Technik von Apple, bei der man die Ohrstöpsel einfach nach vorne aus dem Case zieht? Hier fummelt man sich einen ab, weil man die blöden Stöpsel nicht zu greifen bekommt. Ich habe die schon aus purer Verzweiflung aus dem Case geschüttelt. Da die magnetisch gehalten werden, muss man entsprechend stark schütteln.

Was mir fehlt ist eine Trageerkennung. Also eine Funktion, die die Wiedergabe pausiert, sobald man einen Ohrstöpsel aus dem Ohr nimmt und wieder startet, sobald man es wieder einsetzt. Klar geht es auch ohne, aber in dieser Preisklasse findet man dieses Komfortmerkmal immer öfter und hier redet man schließlich von einem Pro.

Weiterhin hätte gerne auch Multipoint (was ist das?) mit an Bord sein können. Damit wäre man mit zwei Geräten gleichzeitig verbunden z.B. dem Smartphone und Tablet. Kommt ein Anruf rein, schaltet das Headset auf das Telefon und nach dem Gespräch wieder zurück zum Film auf dem Tablet.

Hörtest und Equalizer in der SoundPEATS App

Fazit:

Ist das SoundPEATS Air3 Pro empfehlenswert? Ja, denn im Moment ist es für mich das Beste in der Preisklasse von 50 bis 100 Euro, wenn man partout keine 99 Euro für das nothing ear (1) (Testbericht) ausgeben will, denn dieses ist eben noch eine Ecke besser. Aber für unter 70 Euro macht man hier keinen Fehler. Wer noch mehr sparen möchte, kann gerne zum Schwestermodell SoundPEATS Air3 (Testbericht) greifen. Dafür gibt es verdient das Gütesiegel und ein Platz in unserer Bestenliste.

Offenlegung: Mobi-test.de hat dieses Gerät auf Anfrage vom Hersteller erhalten. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.

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