Das Motorola Defy im Alltagstest

Seit fast 4 Woche bin ich nun Besitzer eines Motorola Defy und möchte den Usern die mit dem Gedanken spielen sich ein solches Gerät zu kaufen, meine Erfahrungen aufzeigen.

Zunächst mal zu meiner Ausgangslage. Seit Jahren bin ich Nokia bzw. SonyEricsson User und bin eben die Kompromisse eingegangen, mit denen man bei diesen Gerät bzw. deren Software eben Leben muß.

So nun zum Defy. Auf Bilder und technische Daten werde ich bewust verzichten, davon gibt es im www ausreichend.

Warum kaufte ich mir das Defy. Als Handwerker stand das robuste Modell im Vordergrund, zusätzlich noch mit Android Software und das zu einem annehmbaren Preis. Dann noch am Defy eines Kollegen geschaut un der Kauf war klar.

Auspacken, einschalten geht….

Das Telekom gebrandete Defy startet mit meiner blau.de Karte ohne Probleme, lediglisch die Einstellungen für Internet muß ich korrigieren.

So, nun erstmal in dem Menü zurecht finden. Es daurt nicht besonders lang um sich in den Strukturen zurecht zu finden. Aber was ist das…?? Wo kann ich Dies und Das einstellen? Aufgeregt suche das Menü nochmals durch, lese online in der Anleitung und …. finde nichts!

Aber es gibt ja für alles Apps!!! Das lernte ich recht schnell. Alles was im Menü nicht zu finden ist kann per App eingestellt werden.

Die Akkulaufzeit hätte ich etwas besser vorgestellt. Max. 2Tage je nach benutzung. Mit eingeschaltetem WLAN, ab und an ein Telefonat, SMS oder Email ist der Akku Abends fertig.

Das Defy bietet natürlich Möglichkeiten den Akku zu schonen, allerdings geht dann auch des Spaß und die Flexibilität des Smartphones verloren. Wer also, so wie ich, Wert darauf legt seine emails auch zeitnah zu bekommen, muß schon Akku investieren.
Dann noch GPS zum Geocaching aktiviert und der Akku verliert abermals Strom.
Ich denke die Akkulaufzeit kann mit extremen Sparmaßnahmen auchauf 3 Tage verlängert werden.

Das Gehäuse und Display ist bis jetzt ohne Kratzer oder Schäden davon gekommen. Eigentlich habe ich es bei der Abreit in der Hosentaschen mit Schlüssel oder Geldmünzen zusammen. Die Verarbeitung ist ebenfals sehrgut.
Es liegt gut in der Hand und ist, was meine Hand angeht, recht ausgewogen.

Im Freien bei Sonnenschein ist das Display gut zu lesen, die automatische Helligkeitseinstellung leistet gute Arbeit. Interessant ist, das Display ist von seinen Abmessungen so groß wie vom iPhone 4

Schade das es bislang noch kein Update auf Android 2.2 gibt, einige Funktionen die über die Betriebssoftware tief im Gerät verankert sind, lassen sich nicht aktualisieren.
So z.B. ist Googlemail, in der Version 1.8 installiert (aktuelle Version 2.3).
Löschen, oder „drüber installieren“ ist nicht möglich. Eine andere ROM auspielen möchte ich nicht. Also warten auf ein Update oder den App-Market nach anderen Mailprogrammen durchsuchen.

Nochmal zurücks ins Freie und die Sonnen. Gute Fotos lassen sich nur unter diesen Bedingungen machen. Wird es dunkel oder bewegen sich die Bilder schnell, versagt die eingabute Kamera. Die Bilder sind dann für die Tonne.

Über die Arbeitsgeschwindigkeit des Defy’s kann ich nicht meckern. Hier und da dauert’s etwas, ob es nun an der Anwendung, der Internetverbindung oder dem Defy ansich liegt, vermag ich nicht zu beurteilen. Jedenfalls stört es mich nicht.

Zusammengefast, ist das Motorola Defy sein Geld wert. Meine Anforderungen erfüllt es bei weitem.
Mein Test könnte auch eine Werbung für Motorola sein, aber ich bekomme weder Geld noch sonst etwas für diesen Bericht 

Ich bin einfach vom Defy und Android begeistert

Gruß Oli

 

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