Kospet Prime 4G im Test – was taugt die Smartwatch mit Simkarte wirklich?

Da kam letztens eine Mail von Gearbest mit der Frage, ob ich nicht die neue Kospet Prime 4G Smartwatch testen möchte. Klar möchte ich, denn was die so alles verspricht, scheint das endlich die EierlegendeWollmilchSau zu sein, die wir uns alle wünschen. Und das noch richtig günstig. Wie sie sich im Alltag schlägt, zeigt der KOSPET Prime 4G Test recht eindrucksvoll.

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Leser, aber auch die Hörer unseres Podcast, wissen, dass ich seit langer Zeit eine Smartwatch trage und das rund um die Uhr. Nach wie vor ist das die Samsung Galaxy Watch (Testbericht). Davor eine zeitlang die Amazfit Stratos (Testbericht), dann die Amazfit GTR (Testbericht) und zuletzt die Fossil Carlyle HR mit Wear OS (Testbericht).

Sie alle kommen nicht einmal annähernd an den Funktionsumfang der KOSPET Prime 4G. heran. Nicht nur, dass sie mit einer Nano-Simkarte bestückt werden kann, bietet sie eine technische Ausstattung wie es günstige Smartphones der Einsteigerklasse bieten. Sie hat sogar zwei Kameras, verfügt über Face Unlock, einen Playstore, Sporttracking, Pulsmessung und einen vergleichsweise riesigen Akku.

Wie immer teste ich so eine Smartwatch nicht so nebenbei, sondern trage sie rund um die Uhr. Also auch nachts, auf der Arbeit, beim Sport usw. In diesem speziellen Fall habe ich sogar meine Simkarte aus einem OnePlus 7 Pro in der Kospet Prime 4G ausprobiert.

Was ich da so erlebt habe, ist schon grenzwertig gewesen. Aber der Reihe nach.

Technische Daten Kospet Prime 4G:

  • Android 7.1.1
  • Nano-SIM mit 4G LTE
  • 1,6″ IPS Display mit 400 x 400 Pixel
  • 1,25 GHz MTK6739 Quad-Core Prozessor
  • 3 GB RAM
  • 32 GB interner Speicher
  • 8 Megapixel Seitenkamera
  • 2 Megapixel Frontkamera
  • Bluetooth 4.0
  • WLAN 802.11 b/g/n (2,4 / 5 GHz)
  • GPS / GLONASS
  • Pulsmesser
  • Schrittzähler
  • Benachrichtigungen
  • Spritzwassergeschützt nach IP67 (was bedeutet das?)
  • 24 mm Wechselarmbänder
  • 50,8 x 17,5 mm
  • 88 g (inkl. Band)
  • 1260 mAh

Produktseite: kospet.com/prime

Deutsche Bedienungsanleitung: n/a

Die Kospet Prime 4G ist aktuell bei Gearbest für 144,96 Euro im Flashsale*




 

Was ich gut finde:

Das ist auf jeden Fall die Akkulaufzeit von beinahe 2 Tagen für eine Uhr mit dieser Ausstattung. Die Fossil Carlyle HR mit Wear OS (Testbericht) kommt nur mit Einschränkungen auf diese Zeiten, aber schafft es durchaus auch. Allerdings lädt die Fossil dank QuickCharge erheblich schneller als die Kospet Prime 4G auf ihrem Ladedock. Fast 3 Stunden braucht es von 0 auf 100%. 

Auch über die verwendeten Materialien und Verarbeitungsqualität gibt es nichts zu meckern. Wobei man die Werbung und Realität im Auge behalten muss. Denn nur die (feste) Lünette besteht aus Keramik. Das Gehäuse als solches besteht aus Plastik, wenn auch ein hochwertiges. Das Armband ist ein schlichtes 08/15 aus Silikon. Dafür aber wechselbar und 24 mm breit.

Der Lieferumfang ist ordentlich. Neben der Uhr, einem Micro-USB Ladekabel, der Ladeschale findet man noch einen kleinen Kreuzschlitzschraubendreher nebst vier kleinen Schrauben als Ersatz in der Verpackung. Dazu noch eine Displayfolie und eine Kurzanleitung.

Was ich ok finde:

Über das Für und Wider dieser Ausstattung lässt sich sicher streiten. Aber auch bei einer Smartwatch gilt, je mehr desto gut. Egal ob Prozessorleistung, RAM, Speicher oder sonstwas. Nimmt man doch gerne mit. Allerdings liest sich vieles auf dem Papier besser, als es dann in Natura ist. So gibt es einen himmelweiten Unterschied zwischen einer Smartwatch mit dem „echten“ Android Wear OS, welches für Smartwatches optimiert ist, oder dem hier vorhandenen Standard-Android, welches absolut nicht optimiert wurde und mit Version 7 mittlerweile völlig veraltet ist und auch nicht mehr weiter aktualisiert wird.

Das gilt nicht für Funktionsupdate von Kospet, die aber an der Android Version als solches nicht ändert.

In Ordnung ist auch das IPS Display. Es gibt zwar keine automatische Displayhelligkeit, aber wenn man die maximale Helligkeit einstellt, kann man das Display der Kospet Prime 4G auch bei Sonnenschein gut ablesen. Auch die Reaktionsfähigkeit ist völlig in Ordnung, wenngleich auch die Bedienung nicht immer ganz einfach ist.

Denn weil das Betriebssystem nicht an das runde Display angepasst ist, gibt es immer wieder mal Probleme bei Texteingaben, weil die Tasten genau am Rand sind und man sie nur schwer erreichen kann. Da hilft auch die durchaus vorhandene Funktion zur Anpassung der Apps an das runde Display nichts. Das funktioniert bei Facebook und Twitter ganz gut, aber z.B. nicht bei der Tastatur.

Die App nennt sich WiiWatch 2 (Android / iOS) und ist leider ziemlich arm an Funktionen, läuft aber an sich stabil. Was man von der Verbindung leider nicht immer behaupten kann. Kommt gleich beim nächsten Punkt. 

Auf dem Hauptbildschirm sieht man die wichtigsten Daten wie Anzahl der Schritte, die letzte Herzfrequenz (welche immer manuell gemessen werden muss) und der Akkuzustand. Mehr gibt es da nicht. Außer eher peinliche Watchfaces, die man übertragen kann.

Exemplarisch für die grottenschlechten Überzetzungen der App ist der graue große (sinnlose) Banner, auf dem man „ANDRIOD“ zu lesen bekommt. Das sagt eigentlich schon alles oder?

Was ich nicht gut finde:

Leider ist dieser Abschnitt mit großen Abstand der umfangreichste.

Das fängt beim Betriebssystem an. Keine Ahnung, was sich ein Hersteller dabei denkt, eine so alte Android Version einzusetzen, die dann nicht einmal angepasst wurde. Android Wear OS ist um Lichtjahre besser und das merkt man von der ersten Sekunde an.

Das Menü erinnert auch eher an die Massen an 0815-Billiguhren von ebay und Amazon für zwanzig Euro oder weniger. Es gibt viele Menüeinträge, aber am Ende wird man sehr schnell merken, dass da viel Massen und wenig Klasse dabei ist.

Idealerweise meldet man sich auf der Kospet Prime 4G mit seinem Google Konto an, um den vollen Umfang nutzen zu können. Zumindest in der Theorie. Das Konto anmelden hat nach unzähligen Versuchen endlich funktioniert. 

Der Google Playstore ist zwar vorhanden, aber ich konnte nicht eine App installieren. Zwar wurde jedes mal der Download begonnen, aber nach 72 kB blieb er immer hängen. Egal ob mit eingebauter Simkarte und/oder per WLAN verbunden. Es klappte einfach nicht.

Ach ja. Wer gehofft hat, dass man mit der Uhr bezahlen kann – geht leider nicht. Denn die Uhr hat kein NFC und Google Pay bekommt man auch nicht installiert.

Faceunlock hat die Kospet Prime 4G auch. Soll in 0,1 Sekunden die Uhr entsperren. Keine Ahnung, wie die das gemacht haben, aber bei mir dauert es gut und gerne 3 bis 4 Sekunden und auch nur, wenn es ausreichend hell ist. Sobald es auch nur ein bisschen dunkler ist, funktioniert das schon nicht mehr. Habe ich nach einer Stunde direkt wieder deaktiviert.

Oder telefonieren. Soll sie ja auch können. Konnte ich leider nicht testen, da die Uhr meine Telekom-Simkarte nicht erkannt hat. Mehrmals hin und her probiert. Keine Chance. Keine Ahnung, woran das liegt. Dass ich kein Montagsmodell habe, zeigen auch die zahlreichen Einträge z.B. bei Reddit.

Der Musikplayer, der man immer wieder zu sehen bekommt, steuert übrigens nur Musik, die lokal auf den internen Speicher kopiert wird. Apps wie Spotify oder Amazon Music kann man nicht steuern.

Auch lassen sich keine Bluetooth Headsets oder Brustgurte verbinden.

Apropos Verbindung. Mehrmals täglich verliert die Uhr die Verbindung zum Smartphone bzw. zur App. Dann funktioniert halt vieles nicht wie z.B. die Benachrichtigungen der Apps. Die muss man übrigens gleich zu Beginn auch mal kontrollieren, denn von Werk aus ist alles aktiviert. Heißt, dass wirklich alles an Benachrichtigungen auf der Uhr landet. Egal was. So hat die Kospet Prime 4G zu Beginn des Tests eigentlich permanent vibriert, was denn Akku massiv entleert hat. 

Erst nachdem ich alle Benachrichtigungen deaktiviert habe und nur noch die mir wichtigen, hat die Uhr Ruhe gegeben. Aber leider auch nur zum Teil. Denn wenn man z.B. auf dem Smartphone per Google Maps navigiert, vibriert die Uhr permanent. Keine Ahnung warum, aber es nervt extrem. 

Wenn man Pech hat, so wie ich leider immer wieder, war nach dem wiederherstellen der Verbindung, alles wieder auf 0 gesetzt inkl. Größe, Gewicht usw. 

Nicht zu vergessen. Der Google Assistant funktioniert auch nicht. 

Ich habe auch keine sportlichen Aktivitäten ausprobieren können, weil auch das nicht funktioniert hat. Jedes mal, wenn ich meinen Lauf auf dem Laufband gestartet habe, hat die Uhr einfach einen Neustart gemacht und das immer wieder.

Die Pulsmessung ist leider auch nutzlos. Zuerst einmal muss man die Messung immer manuell starten. Automatisch in Intervallen kann sie nicht. Und egal was ich mache, zeigt sie mit 70 Schläge pro Minute an. 

Eigentlich funktioniert gar nichts, weswegen ich den Test nach drei Tagen abgebrochen habe. Ich bin sehr leidensfähig, aber wenn mich eine Smartwatch mehr ärgert und nervt, dann habe ich schlicht keine Lust mehr weiter zu testen oder auf weitere Updates zu hoffen.




 

Fazit im Kospet Prime 4G Test:

Ist die Kospet Prime 4G empfehlenswert? In meinen Augen ein ganz klares Nein. Sie kann zwar auf dem Papier viel, aber nichts kann sie richtig. Außer die Zeit anzeigen. Das aber auch nur, wenn eine Simkarte eingesetzt wurde, ansonsten muss man die Zeit und das Datum manuell anpassen.

Zudem wirkt sie unheimlich klobig und alles andere als sportlich.

Eigentlich macht die Smartwatch den Eindruck auf mich, dass man einfach mal versucht hat, alles in ein Gehäuse zu quetschen und schaut, was dabei heraus kommt. Markus und ich hatten schon mal, jeweils unabhängig voneinander, zwei verschiedene Kospet Smartwatches zum testen gehabt. Meine war schon aus der Packung heraus defekt und Markus seine Kospet hielt keine 24 Stunden durch bis zum Tode.

Im Endeffekt ist nun auch die Kospet Prime 4G leider nur unausgegorene Grütze. Wenn man wirklich eine Smartwatch mit Android haben möchte, legt man ein paar Euro drauf und kauft sich eine Fossil Carlyle HR mit Wear OS (Testbericht). Oder wenn es nicht so teuer sein soll und nicht unbedingt Wear OS sein muss, dann die Amazfit GTR (Testbericht).

Offenlegung: Mobi-test.de hat dieses Gerät von Gearbest als Leihgabe bzw. als Geschenk erhalten. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.

Kospet Prime 4G
  • 7/10
    Verarbeitung/ Ausstattung - 7/10
  • 4/10
    Verbindung/ Bedienung - 4/10
  • 2/10
    Alltagstest - 2/10
  • 2/10
    Preis/ Leistung - 2/10
3.8/10

Kurzfassung

+ gute Verarbeitung
+ großer Lieferumfang
+ Akkulaufzeit

– zu teuer
– nicht angepasste Androidoberfläche
– vieles funktioniert nicht
– wirkt insgesamt unfertig
– schlechte Übersetzungen in der Uhr und App

9 Kommentare zu „Kospet Prime 4G im Test – was taugt die Smartwatch mit Simkarte wirklich?“

  1. Es scheint so als hättest du entweder ein Montagsgerät erwischt oder du kennst dich zu wenig mit der Technik aus. Aber so wie du auch deine Artikel geschrieben hast vermute ich eher letzteres denn bei mir funktioniert wirklich alles tadellos auch das pairen navigieren etc. Ich hoffe dir ist bewusst dass die Uhr auch eine Funktion bietet wo der Screen im Viereck angezeigt werden kann und du so jede App wunderbar verwenden kannst, klar bei riesen Wurstfingern wirds schwierig !

    Ich würde dir außerdem empfehlen mal deine Uhr zu updaten vielleicht erledigen sich dadurch deine Probleme, wenn nicht Uhr zurückschicken und neue holen der Kundendienst ist hier sehr kulant zumindest von Gearbest.

    Gutes gelingen.

  2. Wer einmal ein Full-Android Uhr hatte – und kein zurechtgestutztes Wear OS – der weiß, dass es nichts besseres gibt. Natürlich verbaucht das Full-Android mit aktivierter Standortfunktion und 4G-LTE-SIM-Karte mehr Strom, so dass hier der selbst super große 1260 mA-Akku schnell leer ist.
    Dafür ist diese Smartwatch aber mit den richtigen installierten Apps ein vollwertiges Smartphone!
    Sie kann Fotos mit 8 Megapixel machen, hat Face-Unlock, hat 2 Kameras, hat volle Telefonfunktionen mit 4G in LTE-Geschwindigkeit, kann alle Kontakte speichern, SMS-senden, man ist damit immer tel. erreichbar und immer von jedem Smartphone unabhängig online, fast alle Android Apps lassen sich installieren – manchmal wegen des kleines Screens schwierig zu bedienen – aber jede App die man braucht funktioniert.
    Sie hat die meisten Fitnesstools der anderen Smartwatches, kann Laufstrecken per GPS tracken, hat mit Network- und Geräte GPS alle Navigationsfunktionen, die es gibt. Und dank des gigantischen 32 GB ROM habe ich z.B. rund 3 GB Kartenmaterial von ganz DE installiert – kann also komplett und viel detailreicher als Google Maps und komplett OFFLINE in ganz DE navigieren.
    Welche selbst 3 mal so teure Wear OS watch kann das alles?

  3. Hallo Peter, das war mein erster Testbericht, den ich von mobi-test gelesen habe und wird auch mein letzter sein.
    So Vorurteilsvoll ist mir noch kein Tester begegnet, so oberflächlich und respektlos gegenüber den Menschen, die ein Produkt entwickelt und auf den Markt gebracht haben, ebenso noch nicht.
    Vielleicht ist es gerade Mode, alles, was nicht gefällt, mit unpassenden Worten (sehr vorsichtig ausgedrückt) zu zerreißen. Ich werde mich jedenfalls von Mobi-test zukünftig fern halten und hoffe, seriöse Tester woanders zu finden.

    1. Hallo Herr Otto, ich wusste gar nicht, dass wir schon per Du sind, und viel Spaß bei der Suche. Mal daran gedacht, dass das hier meine ganz persönliche Meinung sein könnte, die sich nicht mit anderen decken muss? Und ich habe wahrlich mehr als genug Smartwatches getestet, um zu entscheiden, was ich gut finde und was nicht.

      P.S. ich wette du liest noch ein paar mehr bei uns…

      Gruß
      Peter

    2. Robert Stamm muss auch noch sein Senf dazu geben.
      Hallo Hr. Paul Otto und die Kollegen oben dran.
      Ich hatte eine Kospet Hope bei aliexpress gekauft. und am 17.2,2019 erhalten. damals das neuste Modell.
      Die Beschreibung war ja toll. und vieles funktionierte. beim Lieferumfang hatte es ein USB Kabel dabei da hätte man die Uhr mit dem Kompi verbinden können. 4 Anschlüsse in der Uhr abgreifen bei der Sim Karte. Da ging mal nichts. Alle versuche Software dazu zu erhalten keine antworten. Hatte auch des Problem dass durch die Rundung geladene Software auch ohne Wurstfinger nicht starten konntest. Telefon ging erstaunlich gut und sehr lauter Lautsprecher gut verständlich. War dann Mitte 2019 in Shanghai China und hatte einen Handy Programmierer kennen gelernt der gut deutsch kannte. Selbst er fand keine Software für den PC. Er kannte den Markt hat nicht gerade über positiv erlebnise gesprochen, hat mir dann eine Tolle Karte alla google Map drauf getan lief supper nur alles auf Mandarin Chinesisch Sprache. Bekanntlich ist alles Googel in China abgestellt da ging gar nichts was mit google zu tun hatte. Dafür läuft alles was Handy Empfang ist in jeder Ecke und Täler super und schnell. Europa kann lernen.
      Ich hab s dann fertig gebracht das Komoot Fahrrad Programm zu laden. mit Trick einzuschalten. ( runde Uhr Taste außerhalb) nur konnte ich Helligkeit etz, nicht einstellen. Hatte zur folge beim Biken und Langlaufen. nach 2 Std. ende Accu. die Uhr hatte etwa 30-40 Tage Sport drauf da ging nichts mehr! Display schwarz, ev. kontroller def. weil im Schnee sehr helles Display. Musik beim aufstarten macht sie noch. Nach gut 10 Monate Besitz kriege ich von Kospet und Aliexpress keine Artwort auf Garantie oder Rep. Bei ali ist nach 15 Tagen das Streitgespräch abgestellt die restlichen Kanäle habe ich alle ausgeschöpft ohne Erfolg.. Wollte ja eigentlich die neue Kaufen Prime mit 1260 mAh Akku. Aber hat den einer der begeisterten Herren schon eine Kospet Prim ist ja noch nicht lange auf dem Markt. Würde mich die Erfahrung interessieren.
      Das Mistrauen vom Tester ist also schon Berechtigt!
      Grüsse Robert Stamm

    3. Guten Tag Herr Otto
      würden Sie wenn möglich mir einen Deutsche betriebsanleitung Mail senden ?
      schon mal Danke
      Gruß Günter P.

  4. Danke für die ehrliche Einschätzung und dass Sie sich nicht beeinflussen lassen.
    Ich teile Ihre Meinung zu dem unausgegorenem Stück Technik voll und ganz.

    Viele Grüße, Charlie

  5. Die Uhr funktioniert erstaunlich gut.
    Man muss sich nur Zeit nehmen, um sie kennenzulernen.
    Telefonieren geht mit ’ner Aldi Karte gut. Die Sprache kommt gut ‚rüber und ich werde gut verstanden.
    Straßennavigation mit off-line Maps funktioniert ebenfalls. Dabei sollte man aber das GPS auf „hohe Genauigkeit“ einstellen und die Uhr fest plazieren, sonst kann sie kurz das Signal verlieren.
    Meine E-Mails kann ich auch lesen. Allerdings kann ich die Anhänge nicht öffnen.
    Dokumentarische Fotos, wie derzeit bei Sturmschäden, lassen sich problemlos machen und und und!
    Kurz, mir erscheint die Uhr als eine kleine Smartwatch, die am Handhelenk mitgeführt ständig zur Stelle ist, wenn’s brennt.
    Natürlich sind bei der Eingabe durch die „Größe“ der Uhr Grenzen gesetzt. Bei manchen Apps verdecken sich die Eingabezeilen, sodass man nicht sieht, was man eingibt. Es ist zweckmäßig, die Uhr dabei vor sich hinzulegen. Allerdings ist die Telefontastur so groß, dass sie sich bequem am Hangelenk bedienen lässt. Die meisten Nummern hat man ja über Kontakte gespeichert!
    Die Uhr wirkt auch viel „normaler“ und harmonischer am Arm als eine A…. watch.
    Die vorgegebenen Funktionszeiten werden nur erreicht, wenn man die oben beschriebenen Funktionen nicht anwendet und die Uhr nur Uhr sein lässt.
    Dies ist nur ein Eindruck nach drei Tagen und ich gehe davon aus, dass ich trotz Android 7 noch viel positives aus dem Ding herauskitzeln kann.

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