Gorilla Glass 2 – noch dünner, leichter und widerstandsfähiger

Gorilla Glas ist ja der Inbegriff für Touchscreendisplays, wenn es um die Kratzfestigkeit oder generell um Displays geht. Das dahinter stehende Unternehmen Corning kennt kaum jemand. Auf jeden Fall hat man auf der CES das Neue erheblich verbesserte Gorilla Glass 2 vorgestellt. Es ist dünner, leichter aber noch stabiler als vorher.

Jeden Tag hämmern und schmieren wird tausende male über unsere Touchscreens und machen uns über das dünne Etwas keine wirklichen Gedanken. Vielleicht mal kurz, wenn wir ein neues Spielzeug bekommen, aber ganz schnell vergisst man es dann auch wieder. Dabei müssen heutige Displays einiges aushalten. Sei es die Handtasche (eher ein Handkoffer) meiner Frau, in der der halbe Haushalt ständig auf das Display einwirkt, meine beiden Kinder usw. So oder so ähnlich wird es wohl überall sein.

Seit 2007 wird Gorilla Glas mittlerweile von über 30 Firmen in knapp 600 Produkten verbaut (nicht nur Smartphones oder Tablets) und so kommt es, dann man dieses Display in über 500 Millionen Geräten weltweit verbaut hat.

Immer wieder tauchen im Netz spektakuläre Videos auf, in denen das Display mit allerlei Werkzeug, mehr oder weniger realitätsnah malträtiert werden. Meist ohne sichtbare Spuren. Eigentlich unglaublich, aber das neue Gorilla Glas 2 kann es noch besser. Wobei man hier jetzt den Schwerpunkt eher auf Gewichtsrduktion und Glasstärke gelegt hat. Und das ist absolut gelungen.

Das Glas ist um 20% dünner geworden, was auch gleich mal einige Prozent weniger Gewicht mit sich bringt, aber stabiler als je zuvor. So hält es selbst einer Belastung von rund 55 kg aus. Da es dünner ist, werden Aktionen auf dem Display noch besser und schneller übertragen.

„We knew Corning Gorilla Glass could get even better. So, in response to our customers’ drive toward thinner form factors, we designed this new glass to enable meaningful reduction in thickness without sacrificing the outstanding glass performance for which Gorilla Glass has become highly recognized…“


Quelle

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Peter W.

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