Die nächste Generation des iPhone steht in den Startlöchern und immer wieder liest man was von einem LiDAR Scanner, der dort verbaut werden soll. Aber was ist das eigentlich und wofür kann man den gebrauchen? Das erkläre ich hier mal ganz einfach.

LiDAR steht für „Light Detection and Ranging“ und ist beileibe keine neue Technik. Allerdings ist diese erst in den letzten Jahren immer häufiger im Einsatz, was unterem daran liegt, dass die Technik dahinter immer weiter verbessert und die Hardware massiv im Preis gefallen und kompakter geworden ist.

Zu finden ist LiDAR unter anderem in Geräten zur Geschwindigkeitsmessung, in der Vermessungstechnik, in autonom fahrenden Fahrzeugen, um die Umgebung zu scannen, Passagierflugzeugen zur Ortung von Turbulenzen im Nahbereich usw. Seit März 2020 eben auch im iPad Pro.

Wie funktioniert LiDAR?

Vereinfacht gesagt arbeitet LiDAR wie ein Radar, nur dass hier ein Laserstrahl ausgesandt wird und die Zeit gemessen wird, wie lange der Laser hin und wieder zurück braucht. Daraus kann sehr präzise die Entfernung und die Position im Raum bestimmen, denn es wird nicht nur ein Strahl ausgesendet, sondern unzählige und das tausende Male pro Sekunde wie das folgende Bild eines Stuhl sehr gut zeigt.

Bei Apple funktioniert LiDAR bis zu einer Distanz von 5 Metern und das erstaunlich präzise.

Dieses Bild verdeutlicht auch sehr gut, wofür LiDAR im iPad Pro und demnächst auch im iPhone 12 ermöglicht. Stichwort AR (Augmented Reality) mit dessen Hilfe man z.B. in der IKEA Place App Einrichtungsgegenstände in Echtzeit virtuell und vor allem sehr präzise in die vorhandene Wohnung einfügen kann. 

Für viele eher eine Spielerei ist auch die dank LiDAR-Sensor präziser messende Lineal-App des iPad Pro. Aber Apple wäre nicht Apple, wenn man das Thema Gesundheit nicht vornean stellen würde. So können Physiotherapeuten ihre Patienten dank der App „Complete Anatomy“ Millimeter genau vermessen und Behandlungsfortschritte festhalten.

Und das ist erst der Anfang dieser Technik, denn beim iPhone wird der LiDAR-Sensor die Kamera bei diversen Aufnahmen wie Portrait direkt unter die Arme greifen.

Es bleibt also spannend, denn wenn Apple anfängt, werden andere Hersteller früher oder später nachziehen und mittelfristig auch in preisgünstige Geräte Einzug halten.

Wir werden dieses Thema weiter verfolgen und unter anderem auch in unserem Podcast thematisieren.

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