Microsofts Mapping-Tool vereinfacht App-Portierung

Der Marketplace von Windows Phone 7 wächst rasant.

Vor wenigen Tagen waren es bereits 15.000 Anwendungen, Tendenz steigend.

Microsoft ist bemüht, immer mehr Entwickler dazu zu bewegen, Apps und Programme für Windows Phone 7 beizusteuern.

Nach wie vor werden die meisten Apps erstmal für iOS und Android entwickelt, bevor sie überhaupt für Windows Phone 7 geplant werden.

Viele Anwendungen schaffen diese Sprung aufgrund der unterschiedlichen Systeme und dem Mehraufwand der Anpassung auf Windows Phone 7 erst gar nicht und bleiben somit quasi iOS-/Android-Exklusiv.

Das soll sich nun ändern.

Microsoft erhofft sich durch ein neues Mapping-Tool, welches die Anpassung eines iOS-Apps auf Windows Phone 7 erleichtern soll, einen deutlichen Zulauf bisher tätiger iOS-Entwickler.

Zwar gibt es bereits ähnliche Tools, diese beschränken sich allerding meist auf wenige Aspekte und machen eine optimale Anpassung einer bereits für iOS erhältlichen App auf Windows Phone 7 trotzdem nur mit einem hohen Mehraufwand möglich.

Viele Entwickler verzichten dadurch auf eine Anpassung für Windows Phone 7.

Das Mapping-Tool besteht hauptsächlich aus einer API-Datenbank, die die iOS-API abbildet und das WP7-Pendat anzeigt.

Vereinfacht gesagt, können Entwickler so ihre iOS-App aufrufen und bekommen vom Tool für jede verwendete Methode und jedes Objekt, jedes Ereignis und jedes Vorgehen das passende Gegenstück angezeigt, welches auf Windows Phone 7 die gleichen Funktion erfüllt wie bei iOS.

Die App wird in ihren Komponenten und Funktionen quasi auf Windows Phone 7 gespiegelt.

Für jedes Detail wird so die notwendige Programmierung angezeigt, um die iOS-App eins zu eins auf Windows Phone 7 zum laufen zu bekommen.

Dies soll die Umwandlung der Apps deutlich erleichtern und Entwicklern die Scheu nehmen, bereits für iOS erhältliche Apps auch für Windows Phone 7 bereit zu stellen.

Wer sich das Tool gern ansehen möchte, kann dies hier tun:

Wer Lunte gerochen hat und sich gern umfassender mit dem Thema beschäftigen möchte, kann sich auf der Homepage informieren:

Quelle

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.