Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, das ich mich in das 7.7 total verknallt habe? Es ist derart handlich, das ich es fast überall hin mitschleppe. Und daher gibt es jetzt im Dritten Teil des Dauerstests meine Erfahrungen zum Akku und den beiden Kameras. Gerade beim Akku beweist das 7.7 wahre Größe und genau das erwarten wir ja auch von so einem Teil. Dazu ein paar Testfotos und ein kurzes Testvideo.

Teil 1 – Unboxing, Erster Eindruck und Vergleichsbilder
Teil 2 – Android, Leistung, Performance und Bedienung

Akku:

Im Tab 7.7 steckt ein 5100 mAh Akku und damit ist er einiges kleiner als der 7000 mAh Akku eines Tab 10.1N. Trotzdem sind die möglichen Akkulaufzeiten mehr als beachtlich.

Wie immer nutze ich das Tablet im Alltag in allen möglichen Situationen. Sei es als Mailmaschine, Facebook und Twitter checken, RSS Feeds lesen, surfen, spielen usw.

Morgens frisch geladen trenne ich es um 5:30 vom Ladestecker und mache mich auf den Weg zur Arbeit. Da es so handlich ist, passt es in die Seitentasche meiner Arbeitshose und von daher kann ich jederzeit mal einen Blick darauf werfen und damit werkeln. Gegen Mittag steht der Akku trotz aktiven WLAN bei 89% und zum Feierabend hin um 17 Uhr immer noch stolze 76%. Also starte ich am abend die diversen Akkutests.

Ein Video mit 900 MB abzuspielen verlingt pro Stunde exakt 7%. Egal ob kleiner Videos oder ein kompletter Kinofilm. Pro Stunde nimmt sich der Akku zwischen 6 und 8%. Somit könnte man theoretisch knapp 15 Stunden am Stück Filme schauen…Realistisch werden dann aber wohl um die 12 Stunden sein.

Hört man Musik, dann verbraucht das pro Stunde magere 1%. Ja richtig gelesen. 100 Stunden müssten drin sein, also mehr als genug Saft für lange Partys oder langweilige Arbeitstage.

Etwas anders sieht es beim Zocken aus. Nicht bei Tetris und Co. Aber bei den „richtigen“, die einen Dual-Core Prozessor mal so richtig fordern, nimmt der Akku rechts schnell ab. 1 Stunde GTA III saugt euch satte 28% aus dem Saftspender, was aber immer noch knapp 4 Stunden Spielspaß bei Full-Power bedeutet. Viel mehr packen die „Großen“ auch nicht.

Wer das Tab mit einem Mix aus allen Möglichkeiten nutzt, der wird sich über Akkulaufzeiten von 2 Tagen und mehr freuen können. Wohlgemerkt. Ohne irgendwelche Akkuspar-Apps, permanent aktives WLAN und Sync und selbst den eingebauten Energiesparer nutze ich nicht.

Von daher volle Punktzahl, denn warm wird der Akku höchsten beim Dauerzocken an der Leistungsgrenze.

Eigentlich wollte ich hier einen Screenshot von einem typischen Akkuzyklus einfügen, aber die eingebaute Screenshotfunktion hat leider nur die Zahlen abgelichtet, nicht aber die Kurve.

Kameras:

Von den beiden Kameras gibt es nicht wirklich viel aufregendes zu berichten. Die Einstellungen sind dieselben, wie auch bei vielen anderen Honeycomb Tablets. Die 3,2 Megapixel Kamera macht ganz brauchbare Fotos, auch wenn diese ein wenig an Kontrast vermissen lassen. Aber für gelegentliche Schnappschüsse reichen die Qualität allemal.

In den Einstellungen kann man sich austoben, wobei ich die Fotos in den Voreinstellungen gemacht habe. Also höchste Auflösung.

Die Videokamera wirkt ebenfalls etwas kontrastarm, aber auch hier geht die Qualität in Ordnung.

Allerdings ist es mir des öfteren passiert, das das Tab beim Umschalten von Foto auf Video oder umgekehrt, abgestürzt ist. Also die Kameraanwendung als solches. Man konnte diese sofort neu starten und weiter machen. Ist halt ärgerlich, wenn man gerade jetzt eine Aufnahme machen will und dafür umschalten muss.

Testfotos:

Testvideo:

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Teil 4 – Display, Touchscreen und Klang

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