Intel Prozessoren sind im Computer-Bereich ein großer Name. Bisher hat es der blaue Chip-Hersteller allerdings noch nicht in den Smartphone-Sektor geschafft. Schuld waren vor allem die Betriebssysteme, die ein Zusammenspiel mit Intel-Prozessoren verhinderten. Mit Android 4.0 aka Ice Cream Sandwich soll sich das nun ändern.

Bisher wurde der Smartphone-Markt in der Prozessortechnik von den großen vier bestimmt, die vor allem mit ihren ARM-Chips in den bisher im Vergleich weniger leistungsfähigen Smartphones punkten konnten. Neben Qualcomm waren das Nvidia, Samsung und Texas Instruments. Mit Intel mischt ab Anfang 2012 ein fünfter mit, der vor allem bei den PC-Prozessoren viel Know-How vorweisen kann.

Grund für die neuen Intel-Prozessoren ist vor allem Android 4.0 aka Ice Cream Sandwich. Bisherige Android-Versionen kamen mit der x86-Architektur nicht zurecht, die man seit Jahren in den meisten Intel-Prozessoren findet. In der neuen viertel Android-Version soll die x86-unterstützung von Haus aus integriert sein, die Kommunikation mit den Intel-Prozessoren also von Beginn an problemlos funktionieren.

Eine erste Hürde ist für Intel also genommen. Die nächsten Schritte werden sein, einen Prozessor zu entwickeln, der für Smartphones und Tablets optimiert ist. Die ARM-Chips der Konkurrenz sind bisher nämlich auch um eine Ecke sparsamer im Energieverbrauch als ein typischer Intel-Prozessor.

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