Nachdem Peter seinen großen Testbericht zur Polar Vantage M2 abgeschlossen hat, hat er mir die Uhr geschickt, damit ich sie direkt gegen meine derzeit favorisierte Sport und Fitness Uhr, die Garmin vivoactive 4 testen kann. Ich werde kurz in der Einleitung beschreiben, wie mein sportlicher, wenn man es so nennen möchte, Alltag aussieht. Und welche der beiden Uhren für meinen Alltag die sinnvollere ist. Wen das nicht interessiert, der überspringt einfach die ersten 2-3 Absätze und startet direkt in den Garmin Vivoactive 4 gegen Polar Vantage M2 Vergleichstest. 

Kurz zu mir. Ich bin kein Sportler und treibe aktiv keinen Sport. Zumindest fühlt es sich für mich nicht so an. Ich fahre Fahrrad und das am liebsten auf meinem umgebauten Fuji Feather. Ein fixed gear, Singlespeed Fahrrad, an welchem die wichtigsten Teile geändert wurden. So nutze ich eine Sugino 75 Kurbel, ein Michell Pista Kettenblatt, 50 Zähne, vorne und hinten 14 oder 16 Zähne am kleinen Ritzel. Dieses Fahrrad besitzt nur ein Gang. Damit sind hohe Geschwindigkeiten möglich. Ich habe es mir so umgebaut, dass ich damit lange Strecken fahren kann. Derzeit erwachen wir beide aus dem Winterschlaf. Das heißt ich trainiere mir jetzt die Kondition an, damit ich im Sommer wieder auf lange Tour gehen kann.  Außerdem entspannt mich Fahrradfahren nach einem anstrengenden Tag im Homeoffice massiv.

Und genau dafür benötige ich eine Sportuhr. Ansonsten würde mir ein einfacher Fitness Tracker reichen. Ich lebe im flachen Schleswig-Holstein, direkt an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern. Hier sind die Straßen gerade, flach und führen Kilometer lang durch den Wald. Ich habe mir rund um mein Haus einige Strecken abgesteckt, die ich seit einem Jahr regelmäßig fahre. Kurze Strecken von 15 bis 20 km sowie längere Strecken von 30 bis 40 km. Diese versuche ich zwei bis dreimal die Woche zu fahren. Ich möchte nun wissen, auf welchen Teilabschnitten ich schneller oder langsamer war als normal. Ich möchte sehen, dass meine Pulswerte langsam nach unten gehen wenn ich so eine Runde abgeschlossen habe. Darüber hinaus gibt es noch unglaublich viele weitere Werte die mich tatsächlich, erst seinen Nutzen einer solchen Sportuhr, interessieren. die Durchschnittsgeschwindigkeit, die gesamte Zeit die ich in Bewegung war, die Herzfrequenz, die Leistung nah Segmenten. 

Außerdem gehe ich ein bis zweimal die Woche knapp 5 km spazieren. Da ich in meinem normalen Job mindestens acht Stunden am Schreibtisch sitze, nebenbei noch mobi-test mit einigen Stunden sitzen, ist Bewegung recht wichtig für mich.  Wie gesagt, ich treibe aktiv kein Sport. Ich fahre Fahrrad. Und bevor wir jetzt in den echten Vergleichstest ein starten noch ein kurzer Hinweis, es gibt in Japan eine Sportart die nennt sich Keirin, japanischer Kampfsprint. Schaut euch das mal an. Kurz gesagt, dort fahren neuen Fahrer einen  1,5 km langen Rundkurs gegeneinander. Die Geschwindigkeiten die Sie erreichen liegen bei bis zu 70 Stundenkilometer. Gewonnen hat, wer als erstes, lebend im Ziel ist. Link zum Artikel. (sorry aber diese private Leidenschaft musste auch mal in einen technikblog)

Aufbau des Veregleichstest Garmin Vivoactive 4 vs Polar Vantage M2

So genug der Vorrede. Beginnen wir mit dem Testbericht. Ich habe in den letzten drei Jahren wahrscheinlich zehn verschiedene Smartwatches besessen und getragen. Am längsten sicherlich die Apple Watch vom Februar letzten Jahres bis März diesen Jahres. Seit März trage ich die Garmin vivoactive 4 als meine Hauptuhr. Kurzzeitig auch die Fitbit Versa 4. Vor der Apple Watch hatte ich diverse Smartwatches von Huawei, die Samsung Galaxy Watch, eine Honor und noch ein halbes Dutzend anderer Uhren.

Jetzt geht es direkt um den Vergleichstest. Wie baue ich diesen auf? Ich werde die Uhren in den für mich wichtigen Punkten miteinander vergleichen.  Dazu gehört die Verarbeitung, das Display sowie die eingebauten Sensoren sowie der Tragekomfort.  Dann werden die errechneten Werte dieser Uhren miteinander verglichen. Ich trage sie auf meinen Touren an beiden Handgelenken jeweils abwechselnd. So das auch keine Abweichung aufgrund unterschiedlicher Trageweisen stattfinden. Nach Beendigung der Tour werden die vergleichbaren Werte miteinander verglichen. Ich werde außerdem überprüfen welche Uhr mir mehr Informationen liefert und wie groß die Abweichung untereinander sind.

Ein für mich weiterer wichtiger Punkt ist der Alltagsnutzen. Es nützt ja nichts sich eine Sportuhr zu kaufen die man für nichts anderes nutzen kann als für den Sport. Also, wie ist es um die SmartWatch Fähigkeit sind diese beiden Sportuhren bestellt. Wie alltagstauglich sind sie. Auch das werde ich miteinander vergleichen und zum Schluss werden wir einen Sieger haben der völlig subjektiv mein Sieger ist.

Beide Uhren liegen preislich in der Mittelklasse. Das heißt sie sind für zwischen 250 und 400 Euro zu erhalten. Kosten also ungefähr so viel wie eine Apple watch. Ein Profisportler, jemand der 8 Stunden am Tag trainiert wird sicherlich nicht auf eine dieser beiden Uhren setzen. Da gibt es Top-Modelle, eine Taucheruhr von Garmin für über €1000, eine Sportuhr wie die Fenix für €900, die im Profibereich besser geeignet sind.

Ich kann das Fazit schon mal direkt vorwegnehmen. Beide Uhren sind toll richten sich aber an unterschiedliche Nutzergruppen. Es gibt einige große Unterschiede bei beiden Uhren. Welche das genau sind werde ich euch hier erläutern.

Starten wir mit den Abmessungen

Garmin Vivoactive 4

  • Maße 45,1 x 45,1 x 12,8 mm
  • Gewicht: 50g
  • Gehäusematerial: Polymehr
  • Lynette: Edelstahl
  • Display: Gorilla Glas 4, MIP Farb-Touchdisplay, 33mm durchmesser
  • GPS | GLONASS | Galileo
  • Barometer | Kompass | Gyroskop 
  • Beschleunigungssensor | Thermometer
  • Speicherplatz: 4GB
  • Wasserdicht: 5ATM (Was bedeutet das?)
  • komplettübersicht Polar Vantage M2

Polar Vantage M2

Beginnen wir mal mit dem Lieferumfang, der Verarbeitung und dem Aussehen der Geräte.  Und hier haben wir schon den ersten sehr großen Unterschied. 

Beide Geräte kommen in einer relativ schlichten Verpackung. Beide Geräte haben ein Ladegerät aber keinen Stecker mitgeliefert. Angeschlossen werden die Ladekabel über einen handelsüblichen USB Stecker, die ihr zu Hunderten zu Hause rumliegen hat. Beide Geräte haben zwei verschiedene Armbänder mitgeliefert. da ich grundsätzlich mit den silikon-armbänder nicht klarkommen nutze ich immer meine eigenen. Und zwar diesen hier.* Gibt es in unendlich verschiedenen Farben Designs und Ausführung. Der Vorteil, es ist ein stufenlos verstellbarer Schnellverschluss,  der sich super angenehm trägt bei dem sich kein Schweiß drunter sammelt. Es ist in diversen Farben und Mustern für €12 (manchmal auch für €9) bei Amazon zu erhalten. Link zum Produkt*

Die Auflade Möglichkeiten der beiden Uhren sind unterschiedlich. Während die Garmin ein sehr, sehr, sehr kurzes Ladekabel mitgeliefert hat, ist das Ladekabel der Polar beinahe doppelt so lang. Das finde ich tatsächlich sehr schlecht bei Garmin. Auch die Art der Aufladung, über einen Stecker von hinten in die Uhr gefällt mir nicht ganz so gut. Bei der Polar wird ein Teller mitgeliefert, wie wir es von Apple oder Samsung oder vielen anderen Anbietern kennen und die Uhr wird einfach auf diesen Teller gelegt. So liegt sie sicher. Dieser Punkt geht eindeutig an die Polar. 

Die Verarbeitung der bei beiden Geräten ist gleich perfekt. Nichts knarzt, nichts wackelt, die Gehäuse fühlen sich sehr wertig an und sind dennoch sehr leicht. Aber nun kommen wir zu den ersten sehr großen Unterschieden. 

Garmin Vivoactive 4 vs Polar Vantage M2 – Display

Während die Garmin über ein 1,3 Zoll großes Display verfügt, dann welches touchfähig ist, hat die Polar ein 1,2 Zoll großes Display verbaut und wird komplett über fünf Knöpfe am Gehäuse bedienen. Die Knöpfe bestehen aus Metall. Man hat sich sehr schnell an die Bedienung gewöhnt.

Die Garmin wiederum hat nur zwei Knöpfe auf der rechten Seite. Einen für zurück und einen um schnell ein Training zu starten. Ansonsten funktioniert die Bedienung über den Touchscreen. 

Beide Hersteller setzen auf dieselbe Display-Technologie. Es handelt sich dabei um eine reflektive Display-Technik. Diese Technik hat einen Nachteil. Sie leuchten nicht von selbst wie zum Beispiel OLED-Displays. Da die Displays von selber nicht leuchten sind knackige knallige Farben wie wir sie von der Apple Watch, Samsung Galaxy Uhren oder anderen Smartwatches mit OLED Displays nicht möglich. Die Farben wirken immer etwas gedämpft. Diese Technologie bietet aber zwei unglaubliche Vorteile. Zunächst einmal ist sie sehr energiesparend. Und ein weiterer, noch wichtigere Vorteil. Diese Technologie sorgt dafür, dass man Displays mit dieser Technologie im strahlenden Sonnenlicht perfekt ablesen kann.

Das war bei den Displays der beiden Uhren aber auch schon die einzige Gemeinsamkeit. Das Displayglas bei der Garmin Vivoactive 4 besteht aus Gorilla-Glas während das Display der Polar Vantage M2 aus Verbundglas besteht. Während die Garmin über ein 1,3 Zoll großes Display verfügt, ist das Display der Polar Vantage M2 1,2 Zoll groß. Und das macht in der Realität eine Menge aus. Das Display der Garmin Vivoactive wirkt einfach viel großer als das Display der Polar Vantage M2. Die silberfarbenen Lünette welche aus Edelstahl gefertigt wurde tut ihr übriges dazu. Beim direkten Blick auf die Uhr wirkt die Garmin deutlich wertiger und schöner als das Display der Polar.

Dass das Display einfach zu klein ist wissen auch die Hersteller der Polar. Anders lässt sich so ein Marketing fehler nicht erklären. Auf der linken Seite des folgenden Fotos seht ihr die Polar Vantage M2, abgedruckt auf der Verpackung. Auf der rechten Seite seht ihr die Polar Vantage M2 in echt. Wie ihr feststellen werdet, ist das Display auf der Verpackung deutlich größer. Grüße gehen rauis an Photoshop. In echt ist das Display tatsächlich noch kleiner als auf der Verpackung angegeben

Die Unterseite der beiden Uhren ist ebenfalls sehr unterschiedlich. Während wir bei der Garmin gerade mal vier Sensoren für die Pulsmessung haben hat die Polar derer 9 eingebaut. Während wir die Garmin, in der Theorie also perfekt und sehr eng anliegend, mittig über den Knöchel tragen müssen kann es bei der Polar gerne mal verrutschen, da die Polar einen größeren Radius auf dem Handgelenk abtasten zu kann. Andererseits sind die Sensoren bei der Garmin deutlich größer.

Also, wie gut das bei beiden Uhren funktioniert lest ihr weiter unten. 

Dann kommen wir mal zu dem wichtigsten Punkt. Die Erfassung unserer sportlichen und alltäglichen Aktivitäten. Und auch hier kann ich es vorwegnehmen. Beide Uhren geben sich dort keinerlei Blöße. Sie machen es richtig gut

Die Anzahl der erfassten Daten ist schier unendlich. Um alle Funktionen hier aufzuzählen und gegenüber zu stellen, würde den Rahmen sprengen. Aber es gibt Unterschiede und auf die möchte ich eingehen.

Zunächst einmal muss man diese Uhren einrichten. Dazu wählen beide Hersteller unterschiedliche Wege. Während man bei der Garmin das meiste über die App einstellen kann, benötigt man bei der Polar, die Uhr selber. Man benötigt nicht zwingend ein Smartphone. Das ging so weit, dass ich Peter gefragt habe, wie ich denn die Grundeinstellungen personalisieren kann. Auf der Uhr selber war seine Antwort. Da die Daten der Uhren exportiert werden können, kann man die Uhr sehr einfach an sein heimischen Rechner anschließen und sich die Daten von der Uhr auf den PC ziehen. Wie gesagt, dazu benötigt ihr zumeist nicht einmal ein Smartphone. 

Die für mich wichtigsten Punkte einer Sportuhr sind folgende. Ich möchte dass meine täglichen Schritte gezählt werden. Auch möchte ich, dass meine sportlichen Aktivitäten getrackt werden. Und während ich schlafe, soll dieser kontrolliert werden. Auch gegen das ein oder andere kleine Gimmick, wie SpO2 Messung habe ich auch nichts einzuwenden. Auch wenn ich weiß, dass diese völliger Unfug ist. Warum lest ihr hier. Außerdem möchte ich Strecken konfigurieren können und dort die Leistungen meinerseits vergleichen.

All das liefern beide Uhren beinahe perfekt.  Da die Garmin vivoactive 4 ein Barometer eingebaut hat, also die Höhe sehr gut messen kann, ist auch eine tägliche Etagen-Zählung, wie viele Etagen ist man am Tag zu Fuß gegangen, mit dabei. Da ich ständig vom Keller in das Erste oder zweite Obergeschoss laufe, kommt bei mir einiges zusammen. Die Polar kann das leider nicht. Aber gehen wir mal die einzelnen Datensätze sowie Apps durch.

Ihr könnt die Daten eurer Uhren auf drei Wegen finden. Zunächst auf der Uhr selber. Lauf- oder Pulskurven auf einem Uhrendisplay zu betrachten macht sicher nicht soviel Spaß.

Deshalb habt ihr in den Apps eine erste größere Übersicht. Noch übersichtlicher wird es, wenn ihr euch eure Daten auf dem Rechner anschaut. Die App der Polar ist rudimentär aber gut gestaltet und aufgebaut. Alle Daten sind übersichtlich zu erkennen. Peter hat in seinem Polar Testbericht dazu bereits alles geschrieben. Garmin geht einen Schritt weiter. Für die Garmin vivoactive 4 gibt es zwei (drei) Apps. Einmal die App für die Uhr selber. Um die Daten zu erfassen und die Uhr zu steuern. Diese App nennt sich Garmin Connect. Dann gibt es für die Garmin eine zweite App. Die nennt sich Garmin Connect IQ. Diese App ist der AppStore.

Ja, ihr könnt die Garmin personalisieren, wie ihr es von WearOS oder Apple Watch OS Uhren gewohnt seid. Ihr könnt aus tausenden von Watchfaces wählen, ihr könnt Spotify, Deezer, Amazon Music oder ein Podcast Player installieren. Ihr könnt Lauf- und Kompass Apps sowie Spiele installieren. Es gibt eigene Apps für Radfahrer, Wetter Apps und mit Garmin Pay sogar eine Bezahlmöglichkeit (Etwas, das die Stiftung Warentest übersehen hat, wie so vieles). Die Garmin ähnelt dabei sehr viel mehr einer Smartwatch als die Polar.

Viel wichtiger für Sportler ist aber die Webseite. Die App ist schön und gut aber die wichtigen Daten sind dort nur sehr klein dargestellt. Wenn man die komplette Datenflut dieser Uhren erfassen möchte muss man es sich auf dem Rechner anschauen.  Hier gehen beide Hersteller gleich vor. Man lädt sich zuerst eine Companion Programm herunter.  Dieses installiert man und hat es dann im Autostart laufen. Sobald man die Uhr mittels USB Kabel an den Rechner anschließt öffnet sich die eigene, personalisierte Webseite. Und dort kann man wirklich alle Daten sehen vergleichen und miteinander in Verbindung bringen. 

Während man bei der Garmin (Oben) ein Dashboard mit diversen Informationen vorfindet startet die Polar mit einem Kalender in dem die einzelnen Trainings abgebildet sind. Wem jetzt was besser gefällt ist Geschmacksache. Schneller und übersichtlicher ist sicher die Polar.

Wenn wir in eines der Trainings öffnen, sehen wir dessen Details. Zunächst die Analyse der Garmin Vivoactive 4. Im Dashboard stehen alle Daten untereinander und ihr müsst einiges scrollen

Während die Analyse der Polar Vantage M2 eher komprimierter ist.

Spannend wird es, wenn man die Daten miteinander vergleicht. Die wichtigsten Kennzahlen, wie Puls, gefahrene Kilometer und Geschwindigkeit sind absolut gleich. Die Durchschnittsgeschwindigkeit geben beide mit 25.3 km/h an. Die durchschnittlichen Pulswerte mit 140 bpm. Einzelne Spitzen misst die Garmin mit 154 bpm und die Polar mit 153 bpm. Einzig bei der entfernung kommt es zu Abweichungen. Aber 80m Differenz bei 15 gefahrenen Km kann ich verschmerzen.

Wie ihr seht, sind die Grunddaten schon relativ gleich. Aber auch wenn wir in die Details schauen gleichen sich die erhobenen Daten beider Uhren. Wir können in den Diagrammen Teilbereiche markieren und uns diesen groß ziehen. Sinnvoll wenn man einzelne Punkte der Strecke analysieren möchte. Zum Beispiel einen Anstieg. Das geht bei beiden Uhren sehr einfach. Hier seht ihr einen Ausschnitt beider Uhren, derselben Tour. Bei 7,5-8,5 Km. Wie ihr seht, geht die Garmin (links) etwas feinfühliger vor. Die Rote Kurve ist der Puls. Dort ist die Polar etwas feiner

Was den Bereich Training, Trainings Überwachung betrifft liefern sich beide Geräte ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Es ist für mich nicht ersichtlich welche Uhr die bessere ist, die tieferen oder die genaueren Daten liefert. Einzig die Aufmachung ist unterschiedlich. Während die Polar sehr komprimiert alle wichtigen Daten auf einen Blick liefert, muss man bei der Garmin etwas scrollen. Aber hier entscheidet einzig der persönliche Geschmack. Damit könnte man diesen Testbericht eigentlich beenden. Sportliche Aufzeichnung leisten beide Uhren gleich gut, bis auf ein kleines Problem. Welches aber auch an der Blödheit des Trägers liegen kann.

Ich hatte bei der Polar immer wieder folgendes Problem. Wenn man das Training unterbricht. Also stehen bleibt, läuft die Uhr trotzdem weiter und verfälscht damit die Ergebnisse. Bei der Garmin kann man das sehr einfach einstellen. Training unterbrechen bei Stillstand. Das kommt bei mir relativ häufig vor. Wenn ich also irgendetwas sehe und mit dem Fahrrad anhalte dann sollte auch das Training auf der Uhr stoppen. Ansonsten sind die Werte verfälscht. Wie gesagt, auf der Garmin funktioniert das wirklich perfekt und blitzschnell. Man bleibt stehen und die Uhr unterbricht augenblicklich das Training. Bei der Polar klappt das leider nicht ganz so gut. Das beginnt schon mit den etwas müheseligen Einstellungen. Da man diese auf der Uhr und nicht auf dem Smartphone vornehmen muss. Dazu kommt das sehr kleine Display. Spaß ist etwas anderes. Angeblich funktioniert dies bei der Polar nur wenn man die GPS-Positionseinstellung auf sehr hoch wählt.

Wir können wählen aus:

  • GPS + Glonass
  • GPS + Galileo
  • GPS + QZSS

Was davon jetzt sehr hoch ist, darüber schweigt sich das Benutzerhandbuch leider aus. Ich habe GPS + GLONASS gewählt. Und es hat dann auch funktioniert. Allerdings nur rudimentär.  Ich bin eine kurze Runde mit zwei Stopps gefahren. Einmal im Nachbardorf um bei einem Kumpel eine Flex auszuleihen und danach auf ein großes Feld um meine neue Drohne zu testen. Während die Garmin jederzeit vorbildlich das Training unterbrochen hat lief die Polar weiter.

Wie gesagt, es kann durchaus sein, dass ich mich dort einfach zu blöd angestellt habe. Und jeder der abends eine Runde läuft und nach einer Stunde zurück kommt, unterwegs nicht anhält, für den ist das Ganze überhaupt kein Problem. Ich möchte das jetzt wirklich nicht auf die Polar schieben aber kurz mitteilen was ich erlebt habe.

Edit, ja ich habe mich zu blöd angestellt oder anders ausgedrückt. Damit es funktioniert muss man einige Einstellungen, in der App, vornehmen. Die Aufzeichnungsrate des GPS muss auf 1 sek. gestellt werden. Hohe Genauigkeit. Dadurch regestiert die Uhr wenn man sich nicht mehr bewegt und soll das Training unterbrechen. Der Dank an den Tipp geht an unseren Leser, Bernd.

Etwas dass beide Uhren beim Training können ist Strecken abstecken. Dies kann man bei der Garmin sogar auf dem Smartphone machen. Ansonsten ganz bequem auf dem Rechner. Mann sucht sich eine Strecke aus markiert diese und speichert diese. Und dann kann man, sobald man bei dieser Strecke an kommt immer wieder die selbe Strecke laufen und so seine Ergebnisse vergleichen.

Die Polar geht sogar noch einen Schritt weiter. Man kann praktisch gegen sich selber laufen, indem man sich die Zeiten des vorigen lauf ist anzeigen lassen. Als wenn man gegen einen unsichtbaren Gegner rennt. Das ist etwas das vermisse ich bei der Garmin etwas.

Ich würde soweit gehen, dass im Bereich sportliche Aktivitäten, die Polar ein Hauch die Nase vorn hat. Weil die Möglichkeiten einfach noch größer sind. Das sieht man auch schon daran dass mehr als 130 Sportarten bei der Polar implementiert wurden. Bei der Garmin sind es deutlich weniger.

Eines können aber beide. Nämlich Übungen anzeigen. Etwas dass ich nicht ausprobiert habe. Vorgegeben Übung zu machen ist nichts für mich. Aber Sie können es. Auch Trainingspläne erstellen und verwalten ist mit diesem Uhren möglich. Allerdings nicht nur erstellen und verwalten. Ihr könnt auch vorgefertigte Trainingspläne runterladen. Wie bereits beschrieben, die Polar hat im Bereich Trainingsintensität sowie sportliche Aktivitäten einen Hauch die Nase vorn. Die Aufmachung selber ist bei der Garmin aber hübscher gelöst.

Aber es geht ja nicht nur um Sport. Denn diese Uhren sind ja nicht nur für den Sport da sondern auch für unsere täglichen Bewegungen. Und auch hier gibt es viele weitergehende Statistiken.

Bei der Polar seht ihr viele Werte recht komprimiert. Aber, es ist alles vorhanden was man braucht. Schritte, Kalorien, Aktivitäten, Puls etc. Auf einen Punkt gehe ich weiter unten noch gesondert ein. Die Schlafmessung.

Hier seht ihr die Tagesaktivitäten der Garmin. Wie schon bei der Trainingsüberwachung sind die Daten nicht so komprimiert, auf einen Blick sondern deutlich weiter gefächert. Ihr müsst also mehr scrollen. Ich mag das etwas lieber da man so nicht so viel übersieht. Bei der Polar Anwendung muss man recht viel klicken, bei der Garmin nur scrollen. Aber auch das ist Geschmackssache.

Garmin Tagesübersicht

Ein wichtiger Punkt für viele Nutzer ist die Schlafüberwachung. Und hier gibt es unterschiede.

Auch ich gehöre dazu. Ich trage meine Uhr Tag und Nacht und freue mich darüber dass sie mir am nächsten Morgen erklärt wie gut ich geschlafen habe. Und das funktioniert bei fast allen Uhren relativ gleich gut. Denn die Uhren nutzen neben anderen Sensoren die Bewegungssensoren. Je mehr man sich nachts bewegt desto unruhiger der Schlaf. Beide Uhren benötigen übrigens einige Tage der Kalibrierung um, laut eigener Angabe, so exakte Daten als möglich zu liefern. Genau hier hat die Polar versagt. Zumindest an einem Tag und seitdem traue ich diesen Daten nicht mehr. Ich schlafe eigentlich innerhalb von 5 Minuten ein. Ich mache mir einen Podcast an, irgendwas über Physik stell den Timer auf 15 Minuten und schlafe nach den ersten Sätzen ein.

An einem Dienstag erinnere ich mich, dass ich aus welchen Gründen auch immer (Schoki abends um 22:00) Unruhig eingeschlafen bin. Ich war knapp zwei Stunden im Halbschlaf und bin dann noch mal aufgestanden. Am nächsten Morgen sagte mir meine Polar aber dass ich tief und fest geschlafen habe und es war die erholsamste Nacht seit langem. Obwohl ich mich wie gerädert gefühlt habe. Solche Ausreißer habe ich auf der Garmin bisher noch nicht erlebt. Obwohl ich diese deutlich häufiger nachts getragen habe.

Die Schlafdaten selber werden bei der Polar, meiner Ansicht nach schöner und übersichtlicher dargestellt. Man kann also seine Tiefschlafphasen, seine REM-Phasen seine Wachphasen und so weiter sehr gut sehen. Was die Datenaufbereitung betrifft gefällt mir die Polar besser, was die Funktionsweise betrifft habe ich zur Garmin mehr vertrauen. Diese Schlafüberwachung ist ein nettes Gimmick aber ersetzt ganz sicherlich kein Schlaflabor. Wenn ihr also generell schlecht schlaft, geht zum Arzt.

Um die beste Leistung zu bringen bieten beide Uhren eine Fähigkeit die einem erklären soll, wann es sinnvoll ist zu trainieren. Bei Polar nennt es sich Erholungsstatus und ist über die App sowie die webseite zu sehen. Hier die Erläuterung von Polar.

“Die Funktion „Erholungsstatus“ schätzt, welche Trainingsbelastung du vertragen kannst. Sie überwacht deine kumulative Belastung, d. h. die Intensität, das Volumen und die Frequenz deines Trainings und deiner Aktivitäten unter Berücksichtigung deines Trainingspensums, und schätzt das gegenwärtige und künftige Niveau deiner körperlichen Belastung.”

https://support.polar.com/de/support/the_what_and_how_of_recovery_status

Bei der Garmin nennt sich das ganze “Body Battery”. Wem jetzt was besser gefällt oder wie sinnvoll das ist muss jeder selber für sich entscheiden. Und fakt ist, ich habe bisher nicht gemerkt dass ich bessere Leistungen bringe wenn meine Body Batterie voll ist. Ein hübsches nettes Spielzeug aber wirklich sinnvoll? Für mich nicht.

Also, die Sport Funktion diese Uhren haben wir bereits getestet.  Die tägliche Aktivitätsüberwachung ebenfalls. Schlafüberwachung gecheckt. Was gibt’s denn noch? Nun ja, die community. Beide Anbieter, Garmin und Polar bieten sogenannte Clubs. Man kann sich weltweit mit Nutzern zusammenschließen und gemeinsam Sport treiben. Es sind hunderte, nein Tausende. Jeder kann einen eigenen Club gründen. Man kann gegeneinander antreten und die Leistungen miteinander vergleichen, Wettkämpfe austragen.

Die meisten Clubs haben ein bis zwei Mitglieder. Sehr häufig kommt es vor das Fitnessstudios solche Clubs gründen. So können die Mitglieder dieser Fitness-Studios, z.b. während der Corona Zeit, weiterhin gemeinsam trainieren. Ihr könnt die Clubs auch nach eurer geographischen Lage aussuchen. Ich muss ehrlicherweise gestehen dass ich das bei Polar nicht näher betrachtet habe. Ich habe einmal durch die Clubs gescrollt aber mich nicht weiter dafür interessiert. Bei Garmin allerdings bin ich tatsächlich in einigen Clubs Mitglied. Ich halte das jetzt nicht für kriegsentscheidend aber schön dass es das gibt. Bei beiden Herstellern.

Smartwatch Fähigkeiten

Der Unterschied zwischen einer Sportuhr und SmartWatch ist einfach. Eine Sportuhr ist ein sehr viel komplizierteres Technisches Produkt als eine sogenannte Smartwatch. All die Sensoren müssen mit dem Algorithmus perfekt abgestimmt sein damit die einzelnen Werte stimmen. Darüber hinaus ist die Auswertung der ermittelten Werte das wichtige. Eine SmartWatch muss im Endeffekt nichts anderes können als das, was auch eine 39 € Amazon Uhr kann.  Benachrichtigungen anzeigen und auf Benachrichtigungen Antworten. Eventuell sogar noch damit telefonieren. Das alles muss eine Sportuhr nicht können. Schön wenn es denn noch geht.

Beide Uhren, die Polar sowie die Garmin sind in der Lage sämtliche Benachrichtigung die auf dem Telefon ankommen anzuzeigen. Das heißt ihr erhaltet eine Benachrichtigung auf eurem Smartphone und eure Uhr vibriert kurz. Bei der Garmin könnt ihr die Benachrichtigung sogar beantworten. Allerdings nicht intuitiv. Es gibt dutzende vorgefertigte Antworten. Ihr könnt auch selber Antworten erstellen. Damit könnt ihr auf eine Nachricht antworten. Funktioniert nicht so gut wie bei einer SmartWatch aber für den Alltag mehr als ausreichend.

Ein Music-Player ist ebenfalls eingebaut. Das bedeutet ihr könnt die Musik von auf eurem Smartphone mit der Uhr steuern. Allerdings geht die Garmin einen wichtigen Schritt weiter. Und so kommen wir direkt zu dem Punkt an dem die Garmin Vivoactive 4 eindeutige Vorteile hat. Der komplette Bereich Smartwatch Fähigkeiten.

Bei der Garmin Vivoactive 4 könnt ihr nämlich Musik auf eure Uhr laden. Das funktioniert derzeit nur mit Amazon Music, Deezer und Spotify. Sobald ihr Musik auf eurere Uhr habt benötigt ihr euer Smartphone nicht mehr. Ihr könnt eure Bluetooth-Kopfhörer mit eurer Garmin vivoactive 4 koppeln und einfach loslaufen. Das Smartphone braucht ihr dann nicht mehr dabei zu haben. 

Mit Garmin pay könnt ihr bei der Garmin Uhr sogar Bezahlvorgänge erledigen. Wir sehen also, während die Polar sich sehr stark auf das sportliche konzentriert so besitzt die Garmin auch sehr viele SmartWatch features. Das beginnt neben dem Bezahlvorgang oder den Benachrichtigung auf die man antworten kann auf etwas das die Polar leider nicht besitzen. Und das sind Apps. Diese Apps installiert man sich über den Garmin eigenen App-Store. Dafür benötigt ihr eine weitere App namens Garmin IQ. Das ist der Weg in den Garmin eigenen App Store.

Und dieser ist prall gefüllt. Hier findet man alles was man braucht und noch mehr. Tausende verschiedene watchfaces. Ihr findet dort Apps zur Musiksteuerung, für eure Gutscheinverwaltung bei starbucks, Google Maps und andere Navi Apps. Aber auch Spiele und Freizeit Apps. 

Auch was die übrigen Features betrifft ist die Garmin vivoactive 4 der Polar Vantage M2 ein Stück voraus. Wie gesagt, abseits des Sports. Aber die Möglichkeiten der Garmin sind tatsächlich sehr sehr groß. Besonders spannend für Golfspieler ist die Garmin Golf App. Das ist eine extra App die in Verbindung mit der Garmin vivoactive 4 euren Golfsport verbessern kann. Mittels GPS können auf Golf Kursen die wichtigsten Informationen der einzelnen Löcher eingeblendet werden. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen dieses auszuprobieren da während der Pandemie das Golfspielen etwas schwierig ist. Aber auch neben dieser Golf er bietet die Garmin vivoactive sehr viel Community Inhalte.

Über die verschiedenen Clubs habe ich oben bereits geschrieben. Bei der Garmin kann man sich nebenher jederzeit mit allen anderen Nutzern vergleichen. Man kann sich Statistiken anzeigen lassen wo man in der weltweiten Rangliste steht in Bezug auf Schritte, Radfahren, Geschwindigkeit und so weiter. Für mich ist das motivieren. Das war der Grund weshalb ich jahrelang auf Fitbit geschworen habe. Das ist etwas das mir bei Samsung Health so gut gefällt.

Ein kleiner Punkt zum Abschluss ist die Akkulaufzeit. Wie lange halten diese Uhren den durch. Sehr wichtig, man möchte ja nicht nach 3 Stunden laufen mit GPS nicht mehr Energie als die Uhr haben. Beispiele. jede Apple Watch. Und hier gewinnt die Polar haushoch.  Ich nutze bei beiden Uhren alle Möglichkeiten die diese bieten. Als Vergleichswert, die Apple watch die ich ein Jahr getragen habe. Während die Apple watch nach spätestens 18 Stunden wieder aufgeladen werden muss da sie dann leer ist, hält die Garmin locker zwei Tage und länger durch. Aber auch das ist noch nichts im Vergleich zur Polar. Die hält bei kontinuierlicher aktivierter Pulsmessung und always-on-display ohne weiteres fünf Tage durch. Ein Wahnsinns zu Wert wenn man bedenkt was diese Uhr leistet.

Bei ständig aktivierten gps also wenn man sich im Training befindet hält die Polar ebenfalls mehr als doppelt so lange durch im Vergleich zu Garmin. Wenn ihr also in der Wildnis unterwegs seid und keine Möglichkeit habt eure Uhr zu laden dann greift zur Polar.

Garmin Vivoactive vs Polar Vantage M2 – Fazit

Ein Fazit in diesem Vergleichstest zwischen der Garmin vivoactive 4 und der Polar Vantage M2 zu ziehen ist gar nicht so einfach.  Beide liefern über mehrere Wochen bei dutzenden Ausfahrten und Wanderung getestet dieselben Daten. Die Abweichung der Strecke ist minimal. Manchmal habe ich das Gefühl die Garmin reagiert etwas schneller dann wiederum die Polar. 

Eventuell kann man das Fazit kurz und knapp zusammenfassen. Die Polar ist eine ernsthafte, seröse Sport Uhr. Die Garmin auch aber in vielen fällen bringt die Garmin eine Beschwingtheit mit die der Polar fehlt.

Zur Polar solltet ihr greifen, wenn ihr viele verschiedene Sportarten betreibt. 130 Sportarten sind bereits vorinstalliert. Ihr habt zu all diesen Sportarten Trainingspläne und animierte Übungen auf der Uhr. Auch wenn ihr auf komprimierte Daten steht, alles vorhanden aber übersichtlicher gestaltet, solltet ihr zur Polar greifen. Die Weboberfläche ist sehr angenehm und sauber. Auch die sozialen Funktionen mit den Polar Clubs die euch je nach Sportart aussuchen könnt gefällt. Es gefällt auch das ihr kein Smartphone benötigt um aus der Garmin das beste rauszuholen.

Die Akkulaufzeit ist für so eine, voll mit Sensoren gestopfte Uhr überragend. 5 Tage und mehr ohne weiteres möglich.

Was mir bei der Polar nicht so sehr gefällt ist das Display. Es ist mir einfach zu klein. Das weiß auch der Hersteller. Deshalb haben die das Display auf der Verpackung größer gemacht. Ich empfinde sowas als Frechheit. Ebenfalls nicht ganz mein Fall ist die App. Dass man das meiste an der Uhr über die Uhr selber einstellen kann finde ich positiv wenn man die Uhr ohne Smartphone nutzen möchte. Das ist aber keine Möglichkeit gibt alles bequem in der App zu erledigen sondern man auf die Uhr angewiesen ist empfinde ich als stören. Besonders wenn man den Punkt, des sehr kleinen Displays zugrunde legt. Benachrichtigung werden auf der Uhr zuverlässig angezeigt allerdings kann ich nicht darauf antworten. Alles in allem, die Polar ist eine unaufdringliche, unauffällige, ernste Sportuhr die genau für solche Leute gedacht wurde. Für Sportler.

Die Garmin Vivoactive 4 wiederum ist der perfekte Hybrid aus Sportuhr und Smartwatch. Wobei die Stärken eindeutig im Sport liegen. Und sie ist die beste Uhr die ich je getragen habe. Und ich habe ein Jahr lang die Apple watch genutzt. So gut wie die Garmin hat mir bisher noch keine gefallen.

Das beginnt beim Display, welches groß ist. Die silberne Edelstahl Lünette die nahtlos in den Body übergeht tut ihr übriges dazu.  die erhobenen Bewegungsdaten gleichen der der Polar.  Die sportlichen Möglichkeiten sind aufgrund der wenigen Sportarten die installiert wurden natürlich nicht so umfangreich. Da ich aber außer Fahrradfahren und laufen kein Sport treibe macht das nichts. Aufgewogen wird das Ganze durch ein herausragend gute App, ein App Store mit vielen tollen, lustigen Apps und diversen SmartWatch Ergänzungen die man bei einer Sportuhr eigentlich nicht erwartet hat. Dazu gehört die Community, die Clubs, die Trainings Anleitungen und so viel mehr. Wer also eher einen smarten Activity Tracker sucht der großartige Sport Aufzeichnung unterstützt ist bei der Garmin richtig.

 Allerdings kann ich bedenkenlos beide Uhren empfehlen.

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Hallo ich bin Markus und arbeite seit dem ersten Tag, im Februar 2011, hier auf Mobi-Test mit. Ich teste zumeist Smartphones. Weiterhin Kummer ich mich um die Technik hier im Blog. Das alles gut und geschmeidig läuft. ich war jahrelang selbständiger Kommunikationsberater und arbeite seit einiger Zeit, Festangestellt für ein internationales Beratungsunternehmen in der Automobil-Branche Ich bin Hamburger der seit einigen Monaten auf dem platten Land im Grenzgebiet zwischen Schleswig Holstein und Mecklenburg Vorpommern lebt. meine Haupt Geräte sind derzeit ein iPhone sowie eine Apple Watch. Bin davon aber massiv gelangweilt und suche seit einiger Zeit die passenden Android Geräte um den Umstieg zu schaffen.

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