Es dauert nicht mehr lange, bis die die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Google Konten zur Pflicht wird. Erschreckend wenige kennen die sogenannten Backup-Codes, mit denen im Notfall doch noch Zugriff auf seine Daten bekommt. Wie man sich diese anzeigen lässt und dann auch sichern kann, habe ich hier Schritt-für-Schritt erklärt.

Das alltägliche Leben liefert die besten Themen für das Blog. So auch heute wieder, wo ich im mit Kollegen über die „drohende“ Pflicht zur Zwei-Faktor-Authentifizierung gesprochen habe. Das Prinzip ist einfach und bei mir wo irgend möglich bereits im Einsatz. Sobald ich mich bei einem Dienst einloggen möchte, muss ich neben dem Passwort dann auch noch ein weitere Abfrage entsprechend erledigen. Das kann neben dem bekannten Google Authenticator (Android / iOS) im Fallen von Google eine Abfrage per Push-Nachricht auf dem Handy oder Mail sein. Erst nachdem ich diesen zweiten Schritt erledigt habe, bekomme ich Zugriff. So weit, so einfach und effizient weil sicherer als das beste Passwort. Was aber, wenn man keinen Zugriff mehr auf diese zweite Abfrage hat? Diese also nicht erledigen kann, weil man z.B. sein Handy verloren hat oder es defekt ist? Genau für diesen Fall gibt es, nicht nur bei Google, sogenannte Back-up-Codes oder Notfall-Codes, mit denen man eben im Notfall doch noch Zugriff bekommt. Man man diese findet und was man damit anschließend machen sollte, wird hier erklärt.

Google Backup-Codes aufrufen:

1.) Es spielt keine Rolle, ob man die Codes über den Browser eines Rechners, einem Tablet oder Smartphone abruft.

Link: Google Konto Sicherheit

Dort wechselt man in das Menü „Bestätigung in zwei Schritten“. Nutzer der Google App öffnen diese und wechseln in den Reiter „Sicherheit“ und dort dann ebenfalls auf „Bestätigung in zwei Schritten“.

2.) Im nächsten Schritt erfolgt ein erneuter Login

3.) Anschließend scrollt man zu den „Back-up-Codes“ und tippt dort auf „Codes anzeigen“

4.) Nun wird eine Liste mit insgesamt 10 Backup-Codes angezeigt.

5.) Diese Liste sollte man sich ausdrucken. Ausdrucken deshalb, weil es keinen Sinn macht, im Handy zu speichern, bei Google zu speichern oder in einer App wie den Google Notizen aufzuschreiben. Idealerweise ausdrucken und abheften, damit man auch offline Zugriff darauf hat. Sollte die Liste nicht mehr auffindbar sein, kann man sich jederzeit neue Codes erstellen lassen, womit die alte Liste ungültig wird.

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