Die Vorstellung des Panasonic ELUGA Power (P-07D) und der Akku

Demnächst wird das Panasonic ELUGA Power erscheinen, ein weiteres Android Smartphone aus dem Hause Panasonic, mit einem 5,0 Zoll Display, welches u.a. am 16. Mai 2012 auf der NTT Docomo, Inc. – das ist ein japanischer Provider, vergleichbar mit E-Plus, O2, der Telekom oder auch Vodafone – Pressekonferenz vorgestellt worden ist.

Und so äußerte sich Haruhiko Sugusaki, Assistant Manager Product Dept., über das Panasonic ELUGA Power:

This model is mainly intended for businesspeople who are power users. Recently, some customers have said their battery runs down fast, so we’ve given this model a fast charging capability

Auf Deutsch: „Dieses Model ist hauptsächlich für Geschäftsleute gedacht, die ihr Mobiltelefon permanent nutzen (müssen). Kürzlich haben sich einige unserer Kunden über die kurze Akkulebensdauer beschwert, also haben wir bei diesem Modell eine Schnellladefunktion integriert.“

Siehe Vorstellung des Panasonic ELUGA Power (P-07D) zwischen 0:38 und 0:54:

Denken die Hersteller darüber nach, daß es Menschen gibt, die – wenn sie mit dem Mobiltelefon unterwegs sind – keine Möglichkeit haben, das Gerät zu laden, egal ob schnell oder langsam?

Zwar wird das Panasonic ELUGA Power mit einem 1.800 mAh Akku ausgestattet sein, aber ob das bei so einem großen Display ausreichend sein wird, bleibt fraglich, vor allem, da wir gerade in unserem Test vom Panasonic ELUGA – welches mit einem 1.150 mAh Akku ausgestattet ist – festgestellt haben, daß die Akkulebensdauer katastrophal ist (siehe „Panasonic Eluga vs Motorola Defy Teil 2 – Software, Display, Akku Sound“ und „Testbericht Panasonic ELUGA – Teil 3: Der Akku“ bzw. „Testbericht Panasonic ELUGA – Teil 4: Das Display, die Apps und die Kamera).

Anstatt die Displays immer größer zu machen – beim Panasonic ELUGA Power sind wir mittlerweile (wie bereits erwähnt) bei 5,0 Zoll angelangt – oder die Smartphones immer dünner – und damit dann die Akkus fest zu verbauen, also nur noch durch den Fachhandel wechselbar – sollten die Hersteller lieber mal das Geld in Softwareentwickler stecken, damit die Geräte dann auch mit einem aktuellem Betriebssystem veröffentlicht werden können.

Wer übrigens genau hinsieht, der entdeckt, daß sämtliche – im Video vorgestellten – Modelle mit Android 4.0.x (IceCreamSandwich) laufen. Es scheint also nur eine Frage der Zeit, bis diese Version ebenfalls für das bereits erschienene – und von uns getestete Panasonic ELUGA – erhältlich sein wird.

Also liebe Hersteller, bitte macht die Displays nicht immer größer oder die Smartphones immer dünner, sondern aktualisiert lieber das Betriebssystem öfter oder verbessert die Akkulebensdauer!

Wie denkt ihr darüber? Was wünscht ihr euch von eurem nächsten Smartphone?

[asa]B007C42LHC[/asa]

5 Kommentare zu „Die Vorstellung des Panasonic ELUGA Power (P-07D) und der Akku“

  1. Schade, Panasonic hat unseren Testbericht wohl nicht gelesen. Der 700mAh die der Akku im neuen Eluga stärker sein soll, fällt wie Holger schon treffend bemerkt hat, größtenteils dem Display zum Opfer. Was dann noch übrigbleibt wird die Arbeitszeit nicht wesentlich erhöhen, schade.
    Wenn ich dem Bild glauben schenken darf, hat Panasonic wenigsten die Öffnung des Lautsrechers in die Gehäusemitte gerutscht. Die Kanten an den Gehäusecken scheinen auch „entschärft“ worden sein. Die Rückseite ist nun hell silbrig, vielleicht aus Metall anstelle Plastik, das ist aber nur Spekulation.

  2. Der Akku beim Eluga power ist aber, im gegensatz zum Eluga, nicht fest verbaut und kann ausgewechselt werden. Das neue Xperia GX, das ebenfalls bei Docomo vorgestellt wurde, hat im Vergleich einen 1.700 mAh Akku bei einem 4,8″ Display.

    1. Da auch das Eluga Power Wasserfest ist, hat Panasonic bei dem Gerät ebenfalls den Akku fest verbaut, dafür aber oben erwähnte Schnellladefunktion hinzugefügt.

      1. Sonya Yoshida

        Bist du dir da sicher? Es gibt einige Bilder vom Eluga Power mit geöffnetem Akku-Deckel und im Vergleich zum Eluga befinden sich auch keine Labels auf der Rückseite des Geräts. Außerdem verfügt das Eluga Power über einen micro SD slot (laut docomo werden sogar karten bis 64GB unterstützt) den ich an keiner Seite des Geräts sehen kann. Und Unter der Abdeckung auf der Oberseite des Eluga power befindet sich nur ein Micro USB Anschluss, kein Sim-Karten slot. 

        1. Frau Yoshida und pmori haben recht, der Akkudeckel lässt sich beim Eluga Power entfernen und somit auch der Akku auswechseln. Währen das Telefon hoch fährt wird auch der Warnhinweis eingeblendet, Akkudeckel und Micro-USB-Abdeckung zu schließen bevor man es mit Wasser in berührung bringt.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.