RedMagic assoziiert der Kenner zuerst mit Gaming-Smartphones und gehört zu Nubia, welches wiederum zu ZTE gehört. Dem allgemeinen Trend folgend hat man auch eine Smartwatch im Angebot, welche jetzt auch für Deutschland angekündigt wurde. Hier findet ihr alle wichtigen Daten, Infos und Links zu dieser Quasi-Neuheit.

Alleine schon die Bezeichnung RedMagic weckt einige Hoffnungen, vor allem weil man von einer „Gamer Smartwatch“ spricht. Laut Datenblatt bietet sie einiges, wenn auch nichts aufregendes, wobei eine Heatmap für Fußballspieler durchaus erwähnenswert sein sollte. Man darf sich aber nicht täuschen lassen, was diese unsinnige SpO2 Messung (was ist das?) angeht. Diese wird nicht permanent ermittelt, auch wenn auf der Produktseite der Eindruck entstehen könnte, dass die Trägerin den SpO2 Gehalt im Blut auch im Schlaf trackt. Das geht nach wie vor nur manuell. Ebenfalls Standard sind die 16 Aktivitäten, darunter auch Schwimmen, weshalb die RedMagic Watch auch wasserdicht ist. Der Akku soll (ohne GPS) bis zu 15 Tage durchhalten und mit Watchfaces kann man die Optik ein Stück weit anpassen. Dank GPS kann das Smartphone zu Hause bleiben, aber bezahlen kann man mit der RedMagic Watch aber nicht.

Technische Daten Nubia RedMagic Watch:

  • Android/ iOS
  • FreeRT OS
  • 1,39″ LCD Display mit 454 x 454 Pixel
  • Gorilla Glass 3
  • 16 Sportmodis
  • vorinstallierte Watchfaces
  • Pulsmessung
  • SpO2 Messung (was ist das?
  • wasserdicht bis 5 ATM (was bedeutet das?)
  • GPS / QZSS / BDS
  • 47,8 x 46,4 x 12,4 mm
  • 420 mAh
  • 30 g

Produktseite: eu.redmagic.gg/de/redmagic-watch

Erscheinungstermin: April 2021

Farben: Schwarz, Silber

Preis: 99 Euro 

Verfügbarkeit: Die RedMagic Watch ist ab dem 29. April auch bei uns in Deutschland erhältlich.

Einschätzung: Die RedMagic Watch ist an sich nicht spektakulär, hat aber rein gar nichts mit Gaming zu tun. Am ehesten ist sie mit der gerade vorgestellten Realme Watch S vergleichbar, da sie sich nicht nur preislich ähnlich sind. Eben eine Standard-Smartwatch ohne echte Highlights, aber durchaus eine Überlegung wert, wenn man günstig einsteigen möchte und keine 50 Euro für eine deutlich potentere Amazfit GTR 2 (Testbericht) ausgeben möchte. Andernfalls könnte man sich auch mal die Xiaomi Mi Watch (Testbericht) näher anschauen, die ebenfalls in dieser „um die 100 Euro Liga“ mitspielt und nahezu baugleich ist.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here