Im Test für das iPhone – Filono Seamless GLASS Panzerglas und Carbon Case

Im Test haben wir das neue Filono Carbon Case für MagSafe und das neue Panzerglas, welches auf einem iPhone 12 Pro montiert und ausprobiert wird. Zusammen mit ein paar Tipps und Tricks zur Montage.

Displayschäden beim iPhone sind teuer und in den meisten Fällen vermeidbar, wenn man nur ein paar Euro und ein wenig Zeit investiert. Das iPhone meiner Frau, meiner beiden Kinder und auch meines ist schon unzählige male aus bis zu 2 Metern Höhe heruntergefallen und bislang unbeschadet geblieben. Der Grund ist ein einfaches Panzerglas, welches im Vergleich zum Displaytausch nur ein Bruchteil kostet, schnell montiert ist und im Falle des Filono Seamless Panzerglass perfekt passt. Und genau dieses habe ich getestet, da ich ohnehin auf das iPhone 12 Pro umgestiegen bin und direkt montiert. Mein vorheriges Filono Case für das iPhone 11 (Testbericht) war insgesamt 18 Monate montiert und sieht bei der Demontage noch aus wie neu. Kein Wunder, denn echtes Carbon ist nahezu unzerstörbar. Zumindest im normalen Einsatz im Alltag und hat wie gesagt einige Stürze hinter sich. Daher habe ich auch wieder für das iPhone 12 Pro das passende Filono Case mit Metallring gewählt und direkt mit getestet. Beim Panzerglas hat man zwei zur Auswahl:

Der Unterschied liegt primär darin, dass beim Clarity die Notch ausgespart wird, wodurch die Frontkamera offen bleibt. Dafür ist der Rand bei der Seamless in schwarz gehalten und schließt so optisch besser zum Case ab.

Beim Case gibt es auch mehrere Modelle zur Auswahl. Das „Carbon pur“ für 79,99 Euro besitzt keinen Metallring und ist damit nicht kompatibel mit MagSafe. Dafür braucht es das „Carbon + Metal Ring“ für 89,99 Euro. Genauso teuer ist das „Magnetic“, welches zwar nicht kompatibel mit MagSafe ist, aber magnetisch. Im Test habe ich das „Carbon + Metal Ring“, da wir in beiden Autos bereits die Filono Q Halterung (Testbericht) haben.

Vor der Montage des Case sollte man unbedingt das Montagevideo anschauen, um Schäden am Case oder Gerät zur vermeiden. Das Carbon Case sitzt wie eine zweite Haut, also extrem eng und passgenau. Daher machen die beiliegenden Montagehilfen absolut Sinn und sind nicht nur Deko. Das iPhone wird an der Oberseite des Case eingelegt, dann die Montagehilfe rechts unten angesetzt und das iPhone in das Case drücken. Dazu braucht es schon Kraft, aber dafür sitzt es am Ende perfekt. Eben wie ein perfekt sitzender Maßanzug in edel. Alle Tasten sind problemlos erreichbar und dadurch, dass sie minimal versenkt sind, nicht mehr aus Versehen gedrückt. Selbst auf der Rückseite sieht das ganze mega edel aus und wer sich traut, darf mal mit einem Messer auf dem Case herum kratzen. Nur Mut. Da passiert nichts. Eben echtes Carbon und das hat seinen Preis. Auch die Haptik ist phänomenal, da das Case so gut wie nicht aufträgt und das Design des iPhone 12 Pro nicht darunter leidet. Das ist eben der Unterschied zu den ganzen Fake-Carbon Cases von Amazon und Co. Wer schon 1000 Euro für ein iPhone ausgibt, sollte nicht beim Case sparen. Natürlich ist die Ausführung „Carbon + Metal Ring“ voll kompatibel mit MagSafe.

Dasselbe gilt für das Panzerglas. Dutzende haben wir in den letzten Jahren bei Amazon gekauft. Einige davon brauchbar, die meisten aber rausgeworfenes Geld, weil die oft genug schon geplatzt angekommen sind. Und wer auf die oft versprochene Geld-zurück-Garantie auf den beiliegenden bunten Kärtchen hofft. Klappt eigentlich nie, weil sich die Anbieter allesamt mit Montagefehlern herausreden und da beweise mal das Gegenteil.

Zu Beginn drei Tipps:

1.) wer das Carbon Case und das Panzerglas kauft, sollte zuerst das Panzerglas und erst danach das Case montieren.

2.) zur Montage eines Panzerglas ohne Staubeinschlüsse ist nach wie vor die Zeit direkt nach dem Duschen. Denn der Wasserdampf bindet den Staub in der Luft und der landet nicht mehr unter dem Panzerglas.

3.) Um das Panzerglas ohne Berührung aufsetzen zu können, sollte man sich so eine Gummifigur mit Saugnapf besorgen. Gibt es immer wieder mal bei den Discountern. Diese setzt man auf das Glas auf, wodurch es sich festsaugt und kann so das Panzerglas montieren, ohne es zu berühren und damit zu verunreinigen.

Ich habe mich für das komplett geschlossene Seamless Glass entschieden, da es ebenfalls eine Härte von 9H hat, ultraklar ist und eine spezielle Beschichtung gegen Fingerabdrücke aufweist. Durch den in schwarz eingefassten Rand finde ich den optischen Abschluss zum Case gelungener. Das die Frontkamera durch das Panzerglas überdeckt wird stört in der Praxis nicht. Ich erkenne keine Unterschiede in der Fotoqualität.

In der Verpackung liegen neben den beiden Displaygläsern noch eine Zentrierhilfe, ein Microfasertuch, Staubsticker zum entfernen von Staub und eine Montageanleitung. Für die eigentliche Montage sollte begibt man sich direkt nach dem Duschen ins Bad wie oben beschrieben. Zuerst wird mit dem Microfasertuch das Display gereinigt, dann die Montagehilfe auf das iPhone aufgesetzt. Mit dem Staub-Sticker eventuell vorhandene Staubpartikel entfernen, dann zügig das Panzerglas vom Träger lösen und mit Hilfe der Saugfigur das Panzerglas auf dem iPhone platzieren und in der Mitte leicht andrücken. Das Panzerglas setzt sich von selbst auf das Display und drückt die Luft heraus. Sollten Luftblasen verbleiben mit einer Plastikkarte wie einer EC-Karte vorsichtig die Luft nach außen drücken. Lufteinschlüsse am Rand verschwinden innerhalb weniger Stunden von selbst. Fertig.

Das Filono Panzerglas sitzt perfekt, hat hervorragende Gleiteigenschaften und spiegelt nicht, wovon es sich schon mal von vielen billigen Panzergläsern von Amazon unterscheidet. Aber schon allein optisch ist es nahezu unsichtbar. Es lässt nur noch einen minimalen Spalt zum Carboncase und ist so dünn, dass man es nur beim genauen hinsehen als Panzerglas enttarnt.

Fazit des Filono Carbon Case Test:

Ist das Filono Panzerglas bzw. das Filono Carbon Case empfehlenswert? Ja und zwar jeden einzelnen Cent. Beide sind teuer, aber dieses Cases kauft man eben nur einmal. Es passt perfekt und ist bei normalen Gebrauch unverwüstlich. Auch das Panzerglas ist mit 10 Euro pro Stück wesentlich teurer, als die von Amazon, aber es lohnt sich. Auch dieses sitzt perfekt, ist hauchdünn und trotzdem mit 9H sehr stabil, bietet perfekte Gleiteigenschaften und sieht einfach nur gut aus. Wer ein teures Smartphone hat, sollte sich diesen stabilen Luxus gönnen, denn es ist immer noch viel billiger die Spider-App auf dem Display.

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