AirPods Pro – jetzt mit ANC und richtig teuer

Die AirPods Pro sind offiziell und richtig teuer. Beides sind keine Überraschungen und wie immer findet ihr hier alle wichtigen Daten und Infos.




Es weihnachtet sehr. Nicht nur, weil bei den Lebensmittelhändlern schon die Christstollen die Gänge verstopfen, sondern weil auch die Hersteller von Zubehör aus den Löchern kommen und eine Neuheit nach der anderen vorstellen, um als Geschenk unterm Baum platziert zu werden.

Natürlich ist Apple jetzt nicht irgendein Zubehörhersteller, aber sie haben eben auch diverses Zubehör im Angebot. Die Apple AirPods gehören, neben der Apple Watch, zu den erfolgreichsten Headsets überhaupt. 

Jetzt sind die AirPods Pro vorgestellt worden. Nicht wirklich überraschend, denn man hat schon länger damit gerechnet. Dass es neue AirPods werden, war auch klar und auch das sie ANC haben werden, war eigentlich gesetzt. Et voila. Hier sind sie.

Überraschenderweise ohne großes Tamtam, ohne Event, ohne Schnickschnack. Sie sind einfach da.

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Die aktive Rauschunterdrückung (ANC) wird durch zwei Mikrofone gesteuert, die bis zu 200 Mal pro Sekunde die Geräuschkulisse um den Hörer herum analysieren und entsprechend gegensteuern. Durch gedrückt halten am Earpiece aktiviert man den Transparenzmodus, mit dem man Durchsagen oder Gespräche mithören kann. Mehr dazu weiter unten bei meiner ganz persönlichen Meinung.

Den Tragekomfort soll ein neues Belüftungssystem zum Druckausgleich verbessern, wo aber nicht ganz klar ist, wie der funktionieren soll.

Die Akkulaufzeit soll ohne aktives ANC bis zu 5 Stunden betragen, bei aktiven ANC bis zu 4,5 Stunden.

Geladen werden die AirPods Pro kabellos auf einem Qi-Ladepad, aber wohl auch per USB Typ-C Kabel.

Technische Daten AirPods Pro:

  • ANC (Active Noise Canceling)
  • Bluetooth 5.0
  • spritzwassergeschützt nach IPX4
  • Siri kompatibel
  • 30,9 x 21,8 x 24 mm (Earpiece)
  • 60,6 x 45,2 x 21,7 mm (Case)
  • 5,4 g (Earpiece)
  • 45,6 g (Case)
  • Wireless Charge

Produktseite: apple.com/de/airpods-pro

Die AirPods Pro können ab sofort vorbestellt werden und sind ab dem 30. Oktober im Handel erhältlich. Der Preis liegt bei 279 Euro.

Meine Meinung:

Ich bin kein Apple-Fan, aber auch kein Apple-Hater. Ich habe ein iPad und besitze mit dem Bowers & Wilkens PX (Testbericht) auch ein High-End Headset. Die Apple AirPods Pro sind sicher gut, aber sicher werden sie nicht den Markt revolutionieren wie seinerzeit mit den ersten AirPods, die den Markt für TWS Headsets eröffnet haben.

Denn Apple ist nicht alleine in diesem Preissegment, welches unter anderem auch vom fantastischen Sony WF-1000XM3 (Testbericht) besetzt ist. Auch Bose ist dort vertreten, Beyer Dynamic und wie die High-End Hersteller so heißen.

Aber es ist schon bemerkenswert, dass selbst Hardcore Apple-Jünger den Preis als überteuert ansehen. Denn dieses Active Noise Canceling (ANC) brauchen im Grunde genommen die allerwenigsten. Klingt natürlich super, da kann ich mitreden, aber wenn man es dann man mal hat, dann ist man oft genug enttäuscht, weil es nicht so funktioniert, wie man es sich denkt.

So werden Geräusche wie Triebwerke im Flugzeug, beim Bahn fahren, auf langen Autofahrten oder auch in einem Großraumbüro sehr gut herausgefiltert, denn diese Geräusche sind gleichbleibend von der Lautstärke und Intensität. Genau das kann ANC ausbügeln. 

Aber Geräusche am Bahnhof, Flughafen, an der Straße oder in einem kleinen Büro können auch die besten ANC Headsets nicht filtern, denn diese Geräusche kommen plötzlich und in verschiedenen Lautstärken. Bis die Mikros darauf reagieren, die Technik das Gegengeräusch generieren und abspielen, ist dieses Geräusch schon lange um die Ecke.

Die Sache mit dem Transparenzmodus ist auch zwiespältig. Alle Hersteller behaupten, das beste ANC zu haben und so müsste man wissen, das da gerade eine Durchsage kommt, um den Modus zu aktivieren. Denn mit einem sehr guten ANC sollte man die Durchsage ja eigentlich nicht hören. Also schon in sich ein Widerspruch oder?

Dazu geht mit aktiven ANC die Akkulaufzeit schneller zur Neige. Und genau diese beiden Punkte sind es, die immer wieder zu Frust bei Käufern von ANC Headsets führen.

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