Sonntag, September 25, 2022
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Pixel 6a Test- Das beste Gerät seiner Klasse?

Das Google Pixel 6 ist das wahrscheinlich beste Smartphone seiner Klasse für eine bestimmte Zielgruppe. Für welche Zielgruppe, weshalb ich das Pixel 6a so gut finde und warum die Kamera die mit abstand beste ihrer Klasse ist. Sicherlich eine der allerbesten Smartphone-Kameras überhaupt lest ihr hier in unserem großen Google Pixel 6a Test. Nebenbei, ich bin ein leidgeprüfter Pixel-Fan, der seit dem Pixel 4 jedes Gerät ausgiebig genutzt hat und sehr in das Pixel 5 verschossen war. Für mich auch heute noch das beste Gerät. Aber auch die Nexus Geräte habe ich alle! Besessen und getestet.

Zunächst einmal möchte ich mich bei meinem Sponsor bedanken. Der liebe Peter hat sich das Gerät gekauft, hoffentlich kehrt er jetzt auf dem Weg der Androidtugend zurück, und es mir postwendend zum Testen zugeschickt. Eigentlich wollte ich es ihm schon im Laufe der Woche zurücksenden, aber komischerweise liegt das Pixel 6a immer noch bei mir herum.

Beginnen wir mit dem Unvermeidlichen, dem Unboxing. Wie üblich leider auch beim Pixel 6a außer einem Datenkabel und einem sehr sinnvolle USB-A auf USB-C Adapter ist nichts dabei. Diesen Adapter kann man wunderbar dazu nutzen, um die Daten von seinem alten Telefon auf sein neues Telefon zu übertragen. Ein bisschen Papierkram ist ebenfalls dabei, noch das war’s. Einen Netzstecker sucht man vergeblich.

Beim Pixel 6a gibt es zwei offensichtliche Änderung zum Pixel 6.  Diese fallen beim ersten Anblick sofort auf. Zunächst einmal besteht die Rückseite aus Kunststoff. Leider nicht so gut gemacht wie beim Pixel 5. Dieses hatte eine leichte raue Rückseite aus einem Biokunststoff, der aus Algen erschaffen wurde. Die Rückseite des Pixel 6a ist relativ glatt. Fühlt sich aber dennoch gut an. Die zweite Änderung, die sofort auffällig ist, der Visor, der Kamera Bump auf der Rückseite, der sich einmal quer über das Gerät zieht, ist deutlich flacher als beim Pixel 6.

Ansonsten nimmt man es in die Hand und fühlen sich sofort zu Hause. Das hat mit seiner Größe zu tun. 6,1″ sind in der Heutigen zeit eher klein und damit genau richtig für mich. Es hat die absolut perfekte Größe.

Daran des Gerätes besteht aus Metall. Genauer gesagt aus Aluminium. Auf der linken Seite des Rahmens haben wir den Simkartenschacht. Auf der rechten Seite des Rahmens befinden sich der Ein und Aus Schalter sowie die Lautstärken Wippe. Beide haben sehr gute Druckpunkte. Eine weitere Änderung, die mir beim zweiten Mal aufgefallen ist. Während das Pixel 4, das Pixel 4a sowie das Pixel 5 noch einen Ein/Aus-Schalter in unterschiedlichen Farben hatten, die sich vom Gehäuse abgehoben haben, sind Knöpfe beim Pixel 6a genauso schwarz wie der Rahmen. Es fehlt ein wenig das verspielte, was die Vorgänger noch hatten. Es wirkt sehr ernsthaft und seriös. Ein seriöses Smartphone für 450 €.

An der unteren Gehäuseseite befindet sich der USB-C-Anschluss sowie zwei symmetrische Löcher. Eins davon wird der Lautsprecher sein. Das andere wahrscheinlich ein Mikrofon. An der Oberseite haben wir bis eine kleine Öffnung, die ebenfalls am Mikrofon ist. Wie gesagt, der Kamera Bump ist deutlich flacher als beim Pixel 6. Die Frontkamera befindet sich wieder in der Mitte des Displays.

Display Pixel 6a Test

Apropos Display, einer der Punkte, der für so viel Kritik gesorgt hat, ist das Display. Viele Kritiker sind der Meinung, dass ein 60-Hertz-Display heutzutage nicht mehr zeitgemäß ist. 90 oder 120 Hertz sollten in der Mittelklasse längst angekommen sein. Ich kann dieses Argument in der Theorie verstehen. In der Praxis, bei der täglichen Arbeit mit dem Gerät sehe ich dieses Problem nicht. Das Display ist angenehm hell und stellt die Inhalte gut dar. Es ist alles in allem ein gutes Display, welches mittels Gorilla-Glas geschützt wird. Ja, ein 90 oder 120 Hertz Display wäre fein. Ich höre immer wieder das, sobald man sich an ein 120-Hz-Display gewöhnt hat, man nie wieder etwas anderes möchte. Das halte ich für Quatsch. Zumindest mir geht es eben nicht so.

Die automatische Helligkeitsregelung arbeitet sehr schnell und zügig. Die Farbwiedergabe ist gut bis sehr gut. Es handelt sich dabei um ein OLED-Display mit einer Auflösung von 1080×2400 Pixeln, welches eine PPI von 429 ergibt.

Natürlich kann man in den Androideinstellungen das Display noch ein Stück weit auf seinen eigenen Geschmack personalisieren. Man kann die Lebendigkeit und das Fahrverhalten des Displays anpassen. Apropos Android Einstellung. Das Pixel 6a kommt mit Android 12 und wird das Update auf Android 13 sehr schnell erhalten. Dazu gibt es jahrelange Systemupdates und noch längere Sicherheitsupdates. Die Einstellungen bei Android sind unglaublich vielfältig und mannigfaltig. Ihr kennt das ja. Und sie sind im Vergleich zu dem Hersteller mit dem Apfel mittlerweile auch viel intuitiver und einfacher zu verstehen und zu durchblicken.

Apropos Android 12. Ich könnte jetzt sehr viel über Android 12 schreiben. Allerdings ist vieles beim Pixel 6a genau gleich zum Pixel 6, seinem größeren Bruder. Lest euch einfach mal den Testbericht dazu durch. All das, was ich dort übers Betriebssystem geschrieben habe, stimmt auch hier.

Das Google Pixel 6a wird wie sein großer Bruder mit dem von Google entwickelt Tensor Prozessor ausgeliefert. Was machen Tech Blogger und Youtuber am ersten Tag? Sie testen die Geschwindigkeit des Tensorprozessors gegen den damals schnellsten Snapdragon Prozessor von Qualcomm. Und sie haben festgestellt, dass der Snapdragon-Prozessor, der in vielen Flaggschiff Smartphones eingebaut wird, schneller ist. Das ist kein Wunder, denn Google hat beim Tensor nicht den größten Wert auf die Geschwindigkeit gelegt. Google hat beim Tensorprozessor Wert auf Algorithmen und Sprache gelegt. Und diese unglaublichen Features, die wir beim Pixel 6 hatten, haben wir in genau derselben Klasse auch beim Pixel 6a.

Der live Übersetzer funktioniert perfekt. Text to speech, kein Smartphone auf diesem Planeten ist in der Lage, auch nur im Ansatz an dies Qualität der Google Pixel 6a,6 und 6 pro heranzukommen. Die Texterkennung ist beinahe perfekt. Egal wie lang ein Text vorgelesen wird. Ihr könnt euch in eine Uni Vorlesung setzen und anderthalb Stunden dem Prof. aufnehmen. Das Gerät ist in der Lage, euch eine hervorragende Audiodatei zu liefern. Aber darüber hinaus ist dieser Prozessor fähig, den gesprochenen Text in einen verschriftlichten Text umzuwandeln. Ihr hört also eine anderthalb Stunden Vorlesung und während um euch herum die Kommilitonen in ihre Laptops hacken, um versuchen, das meiste von Dozenten mitzubekommen legt ihr einfach eure Pixel vor euch klickt auf Aufnahme und habe nach anderthalb Stunden ein beinahe perfektes Transkript der Vorlesung.

Diese ist nicht nur auf dem Gerät gespeichert, sondern sobald das Pixel 6a wieder im Internet ist, wird es auch auf eure Recorder.Google Seite hochgeladen. Ja, ich sagte, sobald das Gerät wieder im Internet ist. Denn es funktioniert offline. Ihr wollt ja nicht während einer Vorlesung, im Meeting von Anrufen unterbrochen werden.

All diese Softwaretricks hier zu erläutern würde den Rahmen eines Testberichtes sprengen, aber ihr merkt, wie unglaublich begeistert ich immer noch von diesen Features der Google Smartphones bin.

Leider wird in den meisten Testberichten diese Fähigkeit der Geräte, mit Sprache umzugehen und Geräte wirklich ersprechbar zu machen, unter den Tisch fallen gelassen. Es hat einmal wieder ein Stück weit mit der mangelnden Faszination für das Digitale in unserem Land zu tun.

Ich habe ein Video dazu gemacht, schaut es euch mal an. In der Beschreibung findet ihr die Zeitstempel. Dann könnt ihr dahin springen, wo ihr möchtet. Denn diese Magie des Tensor Prozessors in Textform zu packen ist tatsächlich etwas schwierig. Nur soviel,  mein iPhone 13 pro, 1000 € wirkt im Vergleich zu den Google Pixel 6a, welches weniger als die Hälfte kostet wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten.

Das Nutzerinterface vom Google Pixel 6a ist sehr aufgeräumt und übersichtlich wenn man sich dran gewöhnt hat, wird man feststellen, das meiste geht schneller als bei den Mitbewerbern. Apropos Geschwindigkeit, auch wenn der Snapdragon Prozessor in synthetischen Benchmarks deutlich vor dem Tensor Prozessor im Google Pixel 6a liegt und was synthetische Benchmarks betrifft, die iPhones alle anderen Geräte komplett zerlegen, stellt man in der täglichen Arbeit fest, das Pixel ist sogar schneller als mein iPhone 13 pro. Und das mit nur 6GB Arbeitsspeicher. Auch hier kann ich euch das obige Video empfehlen, dort findet ihr auch einen kleinen Speedtest. Ich werde einen Größeren machen, um das ganze Phänomen mal zu erklären, wenn der fertig ist, verlinke ich ihn hier.

Kamera Pixel 6a Test

Okay, der Tensor Prozessor ist natürlich nicht nur für Text-to-Speech  und weitere Software Maggie vorhanden. Der Tensor Prozessor ist ein hervorragender Bildprozessor. Was die meisten nicht wissen der Prozessor eines Smartphones entscheidet über die Güte der vom Smartphone gemachten Fotos. Der Prozesse und die dahinterliegende Programmierung. Die Kamera, das Pixel 6a ist aus meiner Sicht zwiespältig.

Viele Kollegen haben die Kamera schon bevor das Gerät auf dem Markt gekommen ist, in Grund und Boden geschrieben. Warum? Es ist alte Hardware. In heutigen Zeiten beinahe Museums alte Hardware. Dieselbe Kamera, die im Pixel 6a verbaut wurde, war schon im Pixel 5 verbaut, im Pixel 4, in Pixel 3 und im Pixel 2. In unserer Welt sind das Generationen. Das Google Pixel 6 und der größere Bruder hat eine deutlich bessere Hardware spendiert bekommen. Ja, in Pixel 6a sind tatsächlich dieselben alten Linsen verbaut. Dasselbe alte Kamerasystem. Und dennoch sage ich, im Automatikmodus aus der Tasche gezogen und ein Foto gemacht ist das Pixel 6a das beste Kamera Smartphone auf dem Markt.

Besser als all die iPhones, besser als die Samsung Galaxys, besser als Oppo, Xiaomi etc. Ja sogar besser als mein geliebtes Sony Xperia. Aus der Tasche im Automatikmodus gezogen ist die Kamera des Pixel 6a die beste auf dem Markt. Ich zeige euch nun weiter unten noch einige Beispielbilder und dann versteht ihr, was ich meine.

Aber ich sagte ja die Kamera wirkt zwiespältig. Wir haben es mit zwei Kameralinsen zu tun. Eine 12,2-MP-Weitwinkelkamera sowie einer 12-MP-Ultraweitwinkelkamera. Was fehlt ist eine Zoomlinse. Sowie eine Makrolinse. Der Zoom wird von der Ultraweitwinkel Kamera mitgemacht. Allerdings ist das dann ein digitaler Zoom, der nicht gut funktioniert. Es gibt dort katastrophale Lösungen. Die Zoomfähigkeit des iphone 13, Testbericht hier, ist eine solche. Ganz so schlimm ist es beim Pixel nicht. Aber von einem nutzbaren Zoom zu sprechen würde ich mich. Das ist etwas, dass mir tatsächlich beim täglichen Fotografierenn ein Stück weit fehlt.

Auch das Fehlen einer dezidierten Makrolinse ist nicht schön. Allerdings verbauen viele Hersteller eine 2-Megapixel-Linse als Makro Kamera. Und das kann man dann auch gleich bleiben lassen. Demzufolge ist es mir ganz lieb, dass sie dieses Geld gespart haben, als uns eine Notlösung zu präsentieren. Aber schauen wir uns ein paar Beispiel Bilder an.

Natürlich gibt es auch in der Kamera App diverse Pixel-typische Spielereien. Man kann zum Beispiel Dinge auf Bildern verstecken oder ganz ausradieren. Es funktioniert für zwischendurch wirklich sehr gut. Auch dies ist eine Pixel-exklusiv Funktion. Man klickt in der Google Foto App auf Bearbeiten – Magischer Radierer. Dann wählt man das zu entfernende Element aus und fertig.

Übrigens, die beiden besten Bild-Bearbeitungs-Werkzeuge sind ebenfalls von Google. Für die schnelle Bearbeitung ist die Google-Foto-App sinnvoll. Dort bei einem Bild auf Bearbeiten klicken und dann Optimieren. Das reicht zumeist schon aus. Lasst die Software ihre Magie ausspielen. Wie oben beschrieben die Erfahrung, die Google Kamera Ingenieure speziell mit dieser Hardware haben, ist grandios. Die Ergebnisse sind auf Android Smartphones sehr viel beeindruckender als auf iPhones und auf den Google Pixel-Geräten noch ein Stück besser. Hier mal ein Beispiel. Die Google Foto-App hat das Bild als Sternenhimmel erkannt und mit einem Klick konnte ich das Bild anpassen.

Wenn man dann noch einen Filter drüber elgt erhält man folgendes Foto.

Pixel 6a Test - Nachtaufnahme
Pixel 6a Sternenhimmel

Auch hier werde ich noch versuchen, ein Video zu machen, denn vieles von dem, was die Kamera betrifft, sind in einem Video besser zu erklären. Wenn es fertig ist, werde ich es hier verlinken.

Also, im Automatik-Modus macht das Pixel 6a die besten Bilder seiner Klasse. HDR sowie Kontrast sind eigentlich immer perfekt. Aber die Fotos bilden selten 1:1 die Realität ab. Ebenso wie all die anderen Hersteller greift eine Software ein, um möglichst schöne Bilder zu erstellen. Und das können die Googlesoftware-Ingenieure eben um ein Vielfaches besser als alle anderen. Weiterhin ist es für das Pixel 6a ein großer Vorteil, das eine alte Hardware verbaut wurde. Denn diese Hardware wird bei Google seit Jahren in ihren Pixel-Geräten eingesetzt und deshalb haben die Entwickler diese Hardware komplett unter Kontrolle. Sie haben die nötige Erfahrung mit diesen Linsen im Lauf der Jahre gesammelt und wissen wie man diese Hardware perfekt anpasst. Zur schnellen Bildbearbeitung reicht die Google-Foto-App mehr als aus. Wer noch mehr möchte, greift auf Googles Snapseed zurück. Ein sehr mächtiges Werkzeug, mit dem man auch als ungeübter, sehr erstaunliche Ergebnisse erzielen kann. Downlaod – Playstore.

Neben dem Display, Verarbeitung, Geschwindigkeit sowie Kamera gibt es natürlich noch viele weitere Punkte, die ich hier mal schnell abhandeln möchte. Einer der wichtigsten, die Akkulaufzeit.

Akkulaufzeit Pixel 6a

Die Akkulaufzeit des Pixel 6a geht völlig in Ordnung. Wir haben natürlich Geräte, die sehr viel sparsamer mit ihrem Akku umgehen. Dazugehört z.b. Xiaomi. Auch an die Ausdauer eines iPhone 13 pro kommt das Pixel 6a nicht heran. Ich bin aber gerade im Vergleich zum Samsung Galaxy S22 sehr zufrieden mit der Ausdauerleistung des Pixel 6a. Ich musste vor einigen Tagen rufe ich nach Bremen.

Das bedeutete, ich saß den Tag über vier Stunden in der Bahn. Wie üblich ist das eins der Killer für den Akku eines Smartphones. Ständig schlechten oder Wechseln des Netzempfangs. Das Gerät ist immer am suchen und das Display ist die Bahnfahrt über zumeist eingeschaltet. Besonders auf solchen Kurzstrecken, da lohnt es sich nicht wirklich den Laptop rauszuholen. Das heißt, vier Stunden Musik hören, mithilfe von Bluetooth Kopfhörern. Twitter, Instagram, Nachrichten lesen und so weiter. Danach in Bremen eine halbe Stunde Google Maps und was soll ich sagen, am Ende des Tages hatte ich noch deutlich über 30% Akku. Der Tensor Chip geht recht gemächlich mit ihm zur Verfügung stehenden Energie um. Hier ist also alles im grünen Bereich. Normale User sollten locker über den Tag kommen und gegebenenfalls noch einen halben weiteren zur Verfügung haben.

Google hat dem Pixel 6a eine Schnellladefunktion spendiert. Peter wird darüber lachen und auch ich bin eher amüsiert. Das Gerät lädt mit maximal 18 Watt kabelgebunden. Aber nur, wenn man ein kompatibles Ladegerät anschließt, welches man bei Google oder bei Amazon kaufen kann. Ich empfehle Amazon, da die Geräte deutlich günstiger sind. Hier mal ein Link – aber andere Hersteller bieten mittlerweile ein Vielfaches an Ladegeschwindigkeit. Selbst in der Mittelklasse. Dort sind die Geräte in 30 Minuten komplett aufgeladen. Das Pixel 6a benötigt 2 Stunden. Und das hat für mich nichts mehr mit Schnellladen zu tun. Man kann das Pixel 6a auch nicht drahtlos mittels QI-Ladegerät aufladen. Die Ladefähigkeit des Pixel 6a ist der erste einzige wirkliche Schwachpunkt des Gerätes.

Empfangsleistung Pixel 6a Test

Schauen wir uns mal an, was die Bluetooth Fähigkeit des Pixel 6a so liefert. Diese ist hervorragend. Zumindest in meiner Testumgebung. Bluetooth wird ständig und konstant gehalten. Egal ob zu meiner Smartwatch, ob zu meinen Kopfhörern, egal ob zu meinen Lautsprechern. Die Empfangsleistung ist nicht zu beanstanden. Selbiges gilt für GSM, WLAN und Handynetze. Hier kommt dem Pixel 6a zugute, dass es eine Kunststoffrückseite besitzen. Diese können die Signale deutlich besser durchdringen als in einem abgeschirmten Gerät, welches nur aus Glas und Metall besteht. Auch hier alles im grünen Bereich.

Die Telefonfunktion ist sehr gut. Ich verstehe mein Gegenüber sehr gut und auch ich werde sehr gut verstanden. In meiner Testumgebung muss ich häufig mit dem Gerät im Keller telefonieren. Das Pixel 6 hat dort echte Probleme. Auch das iPhone 13 pro, wenn ich die WLAN-Telefonie ausschalte, zickt dort ziemlich rum. Das Pixel 6a nicht.

Die Lautsprecher wiederum sind interessant. Sie klingen nicht so voluminös und gut wie z.b. in einem Sony Xperia One II. Allerdings kostet dieses Telefon auch das Dreifache dieses Pixels. Dennoch klingeln die Stereo-Lautsprecher ja, wir haben 2 Lautsprecher verbaut, für solch ein Gerät sehr anständig. Eventuell fehlt etwas Bass, aber das wars dann auch schon.

Viel mehr gibt’s zum Pixel 6a auch nicht zusagen und deshalb kommen wir direkt zum Fazit.

Fazit Pixel 6a Test

Ist das Pixel 6a das beste Gerät seiner Klasse? Für gewisse Personen auf jeden Fall. Ich grenze das ein. Wenn man ein Apple-Freund ist, wird man mit dem Pixel 6a nicht glücklich. Dann sollte man auf ein iPhone SE zurückgreifen. Und wer ein etwas größeres Display, ein starkes Display mit 120 hz möchte, ein Design, das eher am iPhone angelehnt ist und nette LED Gimmicks, der sollte sich ein nothing Phone 1 zulegen. Wer die mit Abstand beste Kamera seiner Klasse möchte. Wer die Softwaremagie von Google erleben und erspüren möchte und wer auch sonst im Googleökosystem mit Google Docs, Google Tabellen, Google Mail, YouTube und so weiter zu Hause ist, der sollte zum Pixel 6a greifen.

Ein besseres Gerät für diese Anwendungen gibt es derzeit nicht. Ich halte das Pixel 6a sogar für besser als das teurere Pixel 6. Und da bis auf die Schnellladefähigkeit es keinen wirklichen Minuspunkt bei diesem Gerät gibt, vergebe ich mit Freude das Gütesiegel und überlege mir immer noch, wie ich Peter dazu bekomme, dass ich ihm mein altes Pixel 4a zurücksende anstatt dem Pixel 6a. Meint ihr fällt ihm auf?

Kaufen könnt ihr das Pixel 6a übrigens direkt hier*

Achso, unser Gütesiegel? Logisch

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Markus
Markus
Ich schreibe seit 2011 für mobi-test. Meine Hauptthema ist das Smartphone sowie Smartphone-Kameras und aus beruflichen Gründen die Elektromobilität. Derzeit ist das Pixel 6 mein ständiger Begleiter. Ich lebe in SH und arbeite seit einigen Jahren für die Automobil-Industrie und liebe es, in meiner Freizeit mit dem Fahrrad durch die Wälder zu fahren und zu fotografieren.
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1 Kommentar

  1. Hallo Marcus,
    toller informativer Testbericht.
    Kleine Anmerkung, in deinem Testvideo zum Pixel 6a beschreibst du ab Minute 6:20 die Funktionen Transkription mit dem Google Recorder auch offline und die Liveübersetzung mit dem Google Übersetzer.
    Beiden Funktionen sind aber nicht Pixel 6 /6a Tensor Chip – only.
    Habe beide Funktionen auch mit dem Pixel 5 genutzt.
    Gruß Hagen

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