Mobi-Test Podcast Folge 132 – Xiaomi auf dem Weg an die Spitze

Eine eher langweilige Technikwoche geht zu Ende, aber wir finden trotzdem immer wieder Themen, über die es zu sprechen gilt wie z.B. welches Smartphone in den verschiedenen Preisklassen sein Geld wird und dabei schwenken wir rüber zu Xiaomi, die ab sofort der zweitgrößte Smartphonehersteller sind. Oder OnePlus, die das Drosseln von Apps eher schlecht als recht begründen. Oder die neue Beta 3 von Android 12, die UV empfindliche Rückseite des Vivo S10 Pro, demnächst anstehende Events, wieder mal einer Amazfit News und dann noch die Auflösung des Gewinnspiels.

Wir wollen euch zukünftig stärker in den Podcast einbinden. Ihr habt Fragen an uns? Dann fragt uns doch einfach. Ihr Fragen zu unseren Testkandidaten? Ihr wollte eure Meinung zu einem unserer Themen loswerden? Immer her damit oder ihr habt Vorschläge für Themen? Dann könnt ihr diese vorschlagen. Die Mailadresse ist: podcast (a) mobi-test.de

13 Kommentare zu „Mobi-Test Podcast Folge 132 – Xiaomi auf dem Weg an die Spitze“

  1. Bei der Magsafe Batterie ist euch ein kleiner „Fehler“ unterlaufen,
    bzw. ihr habt Äpfel mit Birnen verglichen, da ihr euch von mAh Angaben täuschen lassen habt.
    Ja, das Ding hat 1460 mAh ABER bei 7,62 V, das sind dann 11,3Wh!
    Das IPhone 12 hat einen Akku mit 10,78 Wh. Dank Lade-/Wandelverluste reicht es natürlich trotzdem
    nicht für eine Vollladung 😉
    Euer Vergleich mit den ander Powerbanks ist daher nicht ganz korrekt (ausser IMHO dass das Apple Teil viel zu teuer ist), da hier die Akkukapazitäten üblicherweise auf 3,7 V angegeben sind.
    Sprich eine entsprechende Powerbank müsste dann min. 3000mAh haben.
    Was das ganze natürlich nicht viel besser mach :D.
    Ein Qi-Powerbank beim großen Fluß mit 10.000 mah (37Wh) kostet um die 30 €
    im Gegensatz zur 99€.
    Dan klebt man noch ein paar Magneten and die Powerbank und man hat eine Magsafe-Batterie mit dreifacher Kapazität.

    Oder man baut sich eine komplett selber 😉 : Bei YT „DE
    DIY MagSafe Battery Charger“

    1. Hallo!

      Hilf mir Mal Bitte auf die Sprünge: Die Umrechnung in Wattstunden der Powerbank habe ich verstanden.
      Im Grunde Heißt das ja, das sie mit 1460mAh bei 7,62V, und wir nehmen Mal an, das die Spannung konstant bleibt, für eine Stunde 11,3 W ausgeben kann.

      Aber mit dieser Angabe der elektronischen Arbeit kann man doch jetzt eigentlich nur eine Aussage über die Geschwindigkeit machen, mit der man ein Telefon theoretisch laden könnte.

      Ich müsste den Podcast noch Mal nachhören, aber mir ist da kein Krümmer Vergleich zwischen den Powerbanks aufgefallen. Kann auch sein, das ich das überhört habe.

      Die Kapazität, also die mA pro Stunde, die der Akku ausgeben kann ändert sich doch dadurch nicht. Man kann mit einem 1000mAh Akku keinen 2000mAh Akku komplett laden.

      Daher finde ich die Angabe von mAh zum Vergleich von Akkus absolut praktikabel.

      Ich weiss ja in der Regel gar nicht, wie viel Leistung mein Telefon zu welchem Zeitpunkt aufnimmt, da ich mich weiß wie viel Strom bei welcher Spannung aus dem Akku entnommen wird. Plus der Tatsache, das sich die Ausgangsspannung eines Akkus mit Schwindender Kapazität ändert. Das sind halt zu viele unbekannte Faktoren, so das man das am Ende eigentlich nur testen kann, wie „gut“ ein Akku bzw. eine Powerbank ist.

      Eventuell so, wie das auf http://www.dampfakkus.de/ in der Vergangenheit für LiIon-Akkus gemacht wurde.

      Aber, da ich mich noch nicht Powerbanks beschäftigt habe und den damit zusammenhängenden Ladevorgängen an Smartphones, liege ich ja hier auch falsch und die Angabe in Wh ist mehr als nur ein Marketing-Argument.

      Gruß,
      Marcus

      1. Es ist wie immer im Leben. Bis heute wird die Leistung von Autos in PS vergleichen, weil es sich in den Köpfen festgesetzt hat. Genauso ist das mit den mAh. Natürlich nicht korrekt, aber am Ende auch egal, denn wird ohnehin niemals die komplette Kapazität aus einer Powerbank herausbekommen, denn wie wir alle wissen, müssen immer bis zu 1/3 der Kapazität im Akku verbleiben, damit die Zellen nicht kollabieren. Egal ob man in Wh oder mAh hantiert. Diese Powerbankl wird also niemals ein iPhone 12 aufladen können, auch wenn es von den Wh her passen müsste.

        Gruß
        Peter

        1. Naja Peter, aber während PS nur eine alte Einheit ist und der Umrechnungsfaktor zu kW konstant ist, führt man bei mAh zu Wh eine Variable (U) ein, die sich ändert.

          Mal als Beispiel: ein Akku mit 2000mAh und einer Ausgangsspannung von 5V hat damit 10Wh
          Ein Akku mit 1000mAh und 10V hat auch 10Wh.

          In wie fern helfen mir die Wattstunden jetzt, die Akkus zu unterscheiden?

          Übersehe ich etwas?

          Versteht mich nicht falsch, ich habe jetzt mehrere Artikel gelesen, welche die Wattstunden als neues Maß eines Akkus postulieren. Mir leuchtet es aber nicht ein. 😁

          1. Das meine ich ja. Ich weiß zwar, dass beide Akkus in deinem Beispiel gleich „groß“ sind, aber vor dem Hintergrund, dass immer eine Restkapazität vorhanden sein muss, spielt es doch eine Rolle, ob ich 1000 mAh oder 2000 mAh habe. Weil ob ich 800 mAh nutzbar habe oder 1800 mAh (bei jeweils 20% Rest) ist doch ein immenser Unterschied. Da sind doch die Volt absolut egal oder wo ist mein Denkfehler?

            Gruß
            Peter

          2. Markus du hast da einen Fehler „Die Kapazität, also die mA pro Stunde, die der Akku ausgeben kann, ändert sich doch dadurch nicht“.
            Die Kapazität ist die Ladung, die ein Medium speichern kann. Und das kann man bei Akkus angeben in Strom pro Stunde bei einer bestimmten Spannung (mAh@V) oder Leistung pro Stunde (Wh)

            Wenn du Dir die Kurven bei Dampfakkus anschaust, wirst du auch sehen, das die Spannung während des Entladens sinkt und damit bei gleichem Strom die Leistung sinkt ( Leistung (W) = Strom(A) * Spannung(V)).

            Solange Powerbanks der gleichen Spannung haben, kann man natürlich die mAh miteinander vergleichen.

            Die Angabe in Wh ist absolut nicht neu. Such dir Irgendeinen alten/neuen Laptopakku raus. Da stehen seit jeher schon Wh zusätzlich drauf, weil die unterschiedliche Spannungen haben.

            Dein Stromanbieter rechnet auch nach kWh ab und nicht nach kAh.

            Bei den Ladegeräten sprichst du doch auch ganz selbstverständlich von Watt.
            Ein Ladegerät mit 5V und 2A Ladestrom lädt doch ein Smartphone auch viel langsamer als ein Schnellladegerät mit 20 V und ebenfalls 2 A.

            Das sind 10Watt zu 40Watt Ladeleistung.
            Sprich in einer Stunde hätte das 5V Gerät 10Wh geladen
            und das Schnelladegerät 40Watt.

            Die mAh Angaben haben halt die Marketingabteilungen einführt, weil sich
            1460mAh hat besser anhört, als
            1,4 Ah oder 11 Wh.

            Bei E-Bikes und EAutos wird die Kapazität der Akkus aus in Wh angegeben.

            Ich hoffe das hilft ein wenig weiter. Echt schwierig so etwas zu schriftlich zu erklären.

            Sonst musst du mal auf ein Fahrradtour in die Nordheide kommen, dann kann ich dir das unterwegs ausführlich erklären 😉

          3. Einen hab ich noch…
            bleiben wir beim AppleAkku:
            Die geben ja 1460mAh bei 7,62V an.
            Aber wie kommen die auf die Spannung?
            Ganz einfach, wie jemand schon bei YT rausgefunden hat, sind es 2 Akkus.
            Und Akkus kann man parallel oder in reihe Schalten.
            Wenn man sie in reihe schaltet verdoppelt sich die Spannung aber der Strom bleibt gleich.
            Schaltet man sie parallel, dann bleibt die Spannung gleich,
            aber der Strom verdoppelt sich.
            Dann hätte man plötzlich 2920 mAh aber bei 3,81V.
            Also 1460mAh zu 2920 mAh, aber es sind beides mal dieselben beiden Akkus.

            Und wieso 3,81V? Hier ist das nächste Problem: Die typische Betriebsspannung ist Spannung von 4,1 (4,2)V bis 3V. Manche geben Spannung des Vollgeladenen Akkus von 4,2 V an, weil es ich besser anhört. Aber wenn man den Akku belastet, geht die Spannung ganz schnell auf 3,6-3,7 V runter.

  2. BTW: Bei Amazon gibt es die Anker PowerCore Magnetic 5K.
    Das gleiche Prinzip und extra designed für das IPhone 12 für
    knapp 40€.

  3. Hallo noch Mal!

    Fangen wir Mal anders herum an, eventuell reden wir ja auch aneinander vorbei.
    Was will ich, wenn ich einen Akku oder eine Powerbank kaufe, wissen. Ich persönlich will wissen, wie lange komme ich mit dem Vorrat, den das Teil mitbringt aus.
    Woran erkenne ich das? An der Kapazität und die wird nun Mal in Ah angegeben. Ist bei jedem Akku so.

    Was interessiert mich bei einem Ladegerät? Wie schnell läd das mein Telefon auf.
    Die Kapazität ist dabei unerheblich, da das Teil in der Steckdose steckt. Da kommt auf absehbare Zeit hoffentlich immer Strom raus. Hier ist also die Leistung die in W angegeben wird wichtig.
    Nun kann es sein, das mich bei einer Powerbank beides interessiert, also wie schnell die ihren Kapazität an mein Telefon weiter gibt und wie oft lädt sie das wieder auf.
    Unter der Fragestellung gebe ich euch Recht, da ist die Angeba in Wh eventuell sinnvoll.

    Aber dabei muss man auch wieder wissen, was man möchte.

    Was mich allerdings Mal interessieren würde: mit wie viel Strom können aktuelle Telefone überhaupt geladen werden? So richtig eindeutig fündig geworden, was über einen USB C Stecker übertragen werden kann, bin ich noch nicht geworden.

    Gruß,

    Marcus

  4. Solange alle Hersteller LiIon-Akkus mit 3,7V verwenden und diese nicht in Reihe schalten (wie z.B. Apple) kann man die mAh als groben Richtwert nehmen.

    Zu Deiner Frage mit den USB-C Steckern:
    Der normale USB-C Standard sieht max. 3 A bei 5 V vor.
    Da das nicht mehr reichte, wurde ein neuer Standard beschlossen;
    USB-C PD (Powerdelivery).
    Da ist es abhängig von der Spannung (Oh, Nein 😉 ):
    Bei 5 V max. 2A
    Bei 12V max. 3A
    Bei 20V max. 5A

    Also laut Spezifikation sind maximal 100W zulässig.

    Wie wir aber wissen, gibt es Hersteller die mit mehr als 100Watt laden.
    Die haben dann eigene Protokolle/Spezifikationen und auch eigene Kabel, um dies zu ermöglichen.
    Im Gegensatz zu den alten USB-Steckern, befinden sich in den USB-C Steckern eigene Kontroller, die die Spannung und den Strom mit den Geräten aushandeln. Deswegen kann
    auch mit unterschiedlichen Spannungen arbeiten.
    Sprich ein altes Smartphone mit dem normalen USB-Standard wird immer eine Spannung von 5Volt erhalten und es wird nie mehr Strom als 3A fließen.
    Egal was für ein Netzteil dran hängt und es 15Watt oder ein 120Watt leisten kann.

    Vermutlich wird noch ein neuer Standard rauskommen, da Notebooks heutzutage auch
    über USB-C geladen/betrieben werden. Und für Gaming Notebooks reichen die 100Watt auch nicht.

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