Anker Soundcore Space Q45 im Test – wie gut ist dieses Over-Ear Headset mit ANC?

Im Test habe ich das Anker Soundcore Space Q45 Over-Ear Headset mit ANC und damit das aktuelle Topmodell. Was taugt es im Alltag und eines schon mal vorab – ich muss das Thema Tests von Headset ab sofort neu denken.

Von Anker, oder besser gesagt deren Ableger Soundcore, habe ich ja schon diverse Headsets testen dürfen (Link zu den Testberichten). Alles in allem ordentliche Headsets, die ihren Preis durchaus wert sind. Allerdings hat man Anker Soundcore nicht unbedingt direkt auf dem Schirm, wenn man von Headsets in einer Preisklasse um die 150 Euro spricht. Hier ploppen direkt die üblichen Verdächtigen wie Sony in Form des Sony WH-CH720N (Testbericht) auf. Ich gebe zu, dass ich dazu gehöre, aber mit dem Test des Anker Soundcore Space Q45 muss ich das Thema „Test von Headsets“, hier speziell den Over-Ear Headsets, neu denken, denn ich habe damit mein blaues Wunder erlebt.

Wie ich genau teste und worauf ich dabei so achte, habe ich hier im Detail beschrieben (Link zum Artikel). Natürlich bewerte ich auch solche Sachen wie Verarbeitungsqualität, Konnektivität mit Android und iOS, Tragekomfort usw. Am Ende schreibe ich auf, was ich gut finde, was ok und was ich nicht gut finde. Natürlich sind das meine ganz persönlichen Eindrücke und gerade der Klang, aber auch die Akkulaufzeit hängt extrem vom eigenen Nutzungsverhalten und Hörgewohnheiten ab. Das auch mit einer der Gründe, warum wir unsere Testberichte eher kurz halten, denn niemand elend lange Texte lesen und daher konzentrieren wir uns auf besonders erwähnenswerte Merkmale. Am Ende wird sich entscheiden, ob es das Anker Soundcore Space Q45 in unsere Bestenliste schafft.

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Technische Daten Anker Soundcore Space Q45:

  • 40 mm Treiber
  • 20 Hz – 40 kHz
  • Bluetooth 5.3
  • Bluetooth Profile A2DP, AVRCP, HFP, HSP (was ist das?
  • Bluetooth Codec AAC, SBC, LDAC (was ist das?
  • Freisprechfunktion
  • adaptives ANC
  • Multipoint
  • Sprachassistenten
  • spritzwassergeschützt nach IPX5 (was bedeutet das?)
  • USB Typ-C
  • 3,5 mm Aux-In
  • 269 g
  • 750 mAh
  • Quick Charge

Produktseite: de.soundcore.com/space-q45

Deutsche Bedienungsanleitung: anker.com/User_Manual_for_Space_Q45_V01.pdf

Erhältlich ist das Anker Soundcore Space Q45 Headset in weiß, schwarz und blau bei Amazon* zum Preis von 149,99 Euro.

Case im Lieferumfang des Anker Soundcore Space Q45 aber kein Airline Adapter

Was ich gut finde:

Auspacken ist der Anfang von allem, so auch beim Anker Soundcore Space Q45. Das Headset wird in einem schicken Case geliefert. Ok, jetzt ist so ein Case in dieser Preisklasse (zum Glück) nichts mehr besonderes mehr, aber das Case von Anker ist sehr gut verarbeitet, weil z.B. der Reißverschluss verdenkt genäht ist und diese Softgrip-Beschichtung ihr übriges für das tolle Handgefühl liefert. Aber es gibt eine Kleinigkeit zu bemängeln, worauf ich weiter unten eingehen werde. Weiterhin gibt es noch ein kurzes USB-C Ladekabel und ein 3,5 mm Klinkenkabel bei. Zu guter Letzt noch die deutsche Kurzanleitung.

Die Verarbeitung des Anker Soundcore Space Q45 über jeden Zweifel erhaben. Ganz im Gegenteil, obwohl das Headset komplett aus Plastik besteht. Beim Design ist das Headset direkt als ein Anker Soundcore zu identifizieren. Das Logo auf den runden Kappen der Gehäuse. Gefällt mir richtig gut, aber Design ist eben Geschmackssache und daher nicht zu bewerten. Optimiert wurde aber das Design der Ohrpolster, die nun leicht oval und nicht mehr rund sind. Der Druck ist für meinen Geschmack genau richtig. Stramm genug, um nicht beim schnellen Gehen vom Kopf zu rutschen, aber nicht so fest, dass man Kopfschmerzen bekommt. Gerade für mich als Brillenträger nicht zu unterschätzen. Daumen hoch für den Tragekomfort, der selbst nach vielen Stunden keine Wünsche offen lässt.

Neues, zeitloses Design beim Anker Soundcore Space Q45

Und dann die Verarbeitung. Diese toll gemachte Längenverstellung des mit Kunstleder bezogenen Kopfbügel ist schon aller Ehren wert, zumal sie auch über eine gute Rasterung verfügt. Das Gelenk, an dem die Ohrposlster mit dem Bügel verbunden sind, natürlich faltbar und drehbar, welches in der Endstellung sogar einrastet. So bleibt das Headset in Form, wenn man es mal absetzt. Eine Kleinigkeit, aber genau solche Kleinigkeiten mag ich. Auf dem linken Gehäuse die USB-C Buchse, die Power-Taste, daneben eine LED und die NC-Taste, mit der das ANC umgeschaltet werden kann. Auf der rechten Seite die 3,5 mm Headsetbuchse, die Play/Pause-Taste und die 2-teilige Lautstärke-Taste. Auf den Kappen sind dann auch noch drei Mikrofone zu finden. Im Inneren der Ohrpolster ist die jeweilige Seite eingedruckt. Erfreulicherweise sind die Ohrpolster wechselbar.

Die Liste der Ausstattung ist lang. Die neu entwickelten Treiber haben einen Durchmesser von 40 Millimeter und damit Standardgröße. Allerdings soll das Anker Soundcore Space Q45 jetzt Töne bis hinauf zu 40 Kilohertz zu Gehör bringen können. Allerdings kann unser Gehör mit diesen hohen Töne nichts anfangen, also eher theoretischer Natur. Viel wichtiger ist Bluetooth 5.3, womit das Thema mit dem Empfang und Reichweite keines mehr ist. Die Reichweite des Headsets ist, je nach baulichen Gegebenheiten, weit über 10 Meter hinaus vorhanden und sollte er dann doch mal abreißen, dann wird er sofort wieder hergestellt, sobald das Smartphone oder Tablet wieder in Reichweite kommt. Da es auch über Multipoint verfügt, kann das Anker Soundcore Space Q45 mit zwei Geräten gleichzeitig verbunden sein. Kommt ein Anruf rein, wird die laufende Wiedergabe gestoppt, auf das Gerät mit dem Anruf umgeschaltet und nach dem Anruf wieder zurück. Funktioniert einwandfrei und möchte ich nicht mehr missen.

Weiche Ohrpolster beim Anker Soundcore Space Q45

Weiterhin gibt es mit LDAC (was ist das?) einen hochauflösenden Codec, den allerdings auch das Smartphone unterstützen muss, sonst wird er nicht genutzt. Den Anfang macht aber das Musikmaterial, denn von dort muss ein hochauflösendes Signal kommen, damit es abgespielt werden kann. Wer kein Geld für extra Qualität ausgibt, braucht auch keine hochauflösenden Codecs im Headset, worüber ich in diesem Artikel geschrieben habe (Link zum Artikel). Um diesen LDAC Codec nutzen zu können, muss aber die App installiert und ein Update für den Anker Soundcore Space Q45 heruntergeladen werden. Anschließend kann der Codec in den Einstellungen der App aktiviert werden.

Wichtigste Neuerung beim Anker Soundcore Space Q45 ist das adaptive ANC und der personalisierte Klang, der hier HearID genannt wird. eine Funktion, über die wir vor kurzem im Podcast gesprochen haben und mit dem Test des Ankers meine komplette Welt der Tests von Headsets auf den Kopf gestellt hat. Warum? Dazu gleich mehr. Das Headset ist spritzwassergeschützt nach IPX5 (was bedeutet das?) und besitzt einen verhältnismäßig großen Akku mit 750 mAh, der dann auch noch per Quick Charge schnell geladen werden kann.

Einfache Bedienung mit Tasten

Die Bedienung ist sehr einfach gehalten, weil man „echte“ Tasten hat. Alle wichtigen Funktionen wie An, Aus, Laut und Leise, Play und Pause werden über eigene Tasten gesteuert. Genauso der ANC-Modus. Um einen Titel nach vorne zu springen, drückt man die Lauter-Taste für 2 Sekunden gedrückt. Hält man die Leiser-Taste für 2 Sekunden gedrückt. Um das Anker Soundcore Space Q45 auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen, hält man die Ein- und Lautstärke+ Tasten gleichzeitig für 5 Sekunden gedrückt, bis die LED 3 mal rot blinkt. Die wichtigste Funktion ist aber „Soundeffekte“.

Das alles macht aber erst mit der passenden App einen Sinn. Die nennt sich schlicht Soundcore (Android / iOS) und bietet jede Menge Funktionen, ist aber trotzdem einfach zu bedienen. Gut ist, dass alle Funktionen direkt über den Startbildschirm aufgerufen werden können. Zuerst sollte man die Version der Firmware checken, denn bei mir gab es direkt ein Update. Die Bedienung ist nur bei der ANC-Taste anpassbar und hier auch nur, welche ANC-Stufen man damit schalten möchte. Wer auf die Nummer sicher gehen will, kann in der App auch Limits für die Lautstärke festlegen.

Top Verarbeitung beim Anker Soundcore Space Q45

Mit „HearID“ kann man mit dem Anker Soundcore Space Q45 eine Art Hörtest durchführen und damit den Klang des Anker Soundcore Space Q45 seinem Gehör anpassen. Diese Hörtests sind an sich nichts Neues und kennt man von Sony, Samsung und vielen anderen. Aber dieser Hörtest ist mit das Beste, was ich jemals gesehen habe. Zuerst durchläuft man einen richtigen Hörtest und danach kann man diese Ergebisse noch weiter verbessern, indem man immer zwei Hörproben bekommt und entscheiden muss, welche einem besser gefällt. Am Ende bekommt man eine persönliche HearID zur Verfügung gestellt, die den Klang des Headsets massiv verändert.

Daher komme ich direkt zum Klang des Anker Soundcore Space Q45. Alles auf Neutral und noch keine HearID angelegt, klingt das Headset typisch Anker. Also leicht dominierende Bässe, die schon ordentlich Tiefgang bieten, aber nach oben hin etwas abfallen. Dazu etwas zu stark zurückhaltende Mitten und etwas übertriebene Höhen. Ein typischer Badewannen-Klangcharakter, der von vielen Hörern wohl so gewünscht wird. Kann man gut finden, muss man aber nicht. Mit dem Equalizer kann man mit diversen Voreinstellungen und der Möglichkeit für eigene Presets den Klang ein wenig zurechtbiegen.

Guter Tragekomfort beim Anker Soundcore Space Q45

Aber sobald man seine ganz persönliche HearID aktiviert wird der ursprüngliche, eher dumpfe Klang, komplett über Bord geworfen und spielt nun zwei Klassen weiter oben. Einfach irre, denn damit ist eine Bewertung des Klangs absolut unmöglich. Denn jetzt reißt mich, der zwar nach wie vor voluminöse, aber gut differenzierte Bassebereich vom Hocker. Dieser Mitteltonbereich, der nun so gar nicht mehr zurückhaltend ist und einer Sängerin wie Adele die perfekte Fülle verleiht. Dazu Höhen die, nun etwas zurückgenommen, bis zur höchsten Lautstärke brillieren. Einfach irre, wie viel Spaß das Headset jetzt macht und meinem aktuellen, persönlichen Favoriten, dem Harman Kardon FLY ANC (Testbericht), in nichts, aber rein gar nichts, mehr nachsteht. Das Anker Soundcore Space Q45 macht mir einfach nur einen riesigen Spaß und dabei ist es egal, ob ich beim Sport bin, auf der Arbeit oder ganz entspannt auf der Couch. Wer sich etwas Zeit nimmt und eine eigene HearID erstellt, wird mit einem Klang belohnt, der dieser Preisklasse mehr als gerecht wird und wem der Klangcharakter dann immer noch nicht passt, kann sich ja ein passendes Equalizer-Profil basteln.

Das ANC ist mehrstufig und ein weiteres Highlight des Anker Soundcore Space Q45. Per Taste kann schon mal zwischen dem Transparenz-Modus, ANC/Aus oder ANC/An gewechselt werden. Über die App kann zwischen dem adaptiven ANC und noch mal 5 Stufen des ANC ausgewählt werden. Die „adaptive Geräuschunterdrückung“ kennt man z.B. von Sony und ändert die Stufe des ANC automatisch, je nachdem, was in der Umgebung passiert. So wird man zu Hause ein eher schwaches ANC bekommen, während es beim Pendeln in der Bahn eher stärker eingestellt wird. Das ganze in Echtzeit und mir gefällt daran, dass die Stufen durchaus passend gewählt werden. Positiv ist ebenfalls, dass das ANC auch im Kabelmodus genutzt werden kann.

Wer das nicht möchte oder braucht, kann in der App die Stufe des ANC vorab von 1 bis 5 fest einstellen. Das gilt im übrigen auch für den Transparenzmodus. Auch dieser ist in 5 Stufen einstellbar und ist, so nebenbei, richtig gut gelungen. Ein sehr guter Mix aus Musik und Umgebung. Natürlich habe ich es für den Test auf die Stufe 5 eingestellt, also das höchste und da fehlt nicht mehr viel zu den vielzitierten Sony Headsets. Vorbeifahrende Autos sind zwar immer noch zu hören, auch ein Staubsauger, Musik oder ein Fön, aber so gedämpft, dass es schon mit leiser Musik nicht mehr wirklich zu hören ist.

Zum Abschluss noch ein Wort zur Akkulaufzeit des Anker Soundcore Space Q45. Bis zu 50 Stunden mit aktiven ANC bei 60% Lautstärke. Diese Angabe konnte ich mit etwas mehr als 46 Stunden zwar nicht ganz erreichen, aber ich habe auch etwas lauter gehört und bei diesen langen Laufzeiten ist das fast schon als Toleranz anzusehen. Schaltet man ANC ab, verlängert sich die Laufzeit noch mal um mehrere Stunden. Dank Quick Charge sollen gerade einmal 5 Minuten Aufladen für bis zu vier Stunden Musikgenuss sorgen. In der Praxis sind das zwar am Ende „nur“ 3 Stunden und 26 Minuten, aber auch hier wieder der Hinweis, dass es nahezu unmöglich ist die Werksangaben zu erreichen, da gerade die Akkulaufzeit von sehr vielen Faktoren abhängt.

Was ich nicht gut finde:

Das Case des Anker Soundcore Space Q45 ist, wie oben beschrieben, richtig gut, aber mir fehlt ein kleines Täschen, in dem die Kabel verstaut werden können. So fliegt es eher lustlos im Case herum und was passiert im Laufe der Zeit? Es könnte sich zum Beispiel in die schönen Ohrpolster abdrücken oder Kratzer auf den Abdeckungen hinterlassen. Das alles verhindert so eine kleine Tasche zuverlässig. Leider gibt es im Lieferumfang auch keinen Airline-Adapter, mit dem man das Anker Soundcore Space Q45 im Flugzeug direkt anschließen kann. Ein Cent-Artikel, aber bei anderen bekommt man ihn halt gratis dazu.

Schade ist auch, dass man das Anker Soundcore Space Q45 während des Aufladens nicht nutzen kann. Sobald man das Ladekabel verbindet, schaltet sich das Headset ab. Was mir bei dem Q45 auch noch aufgefallen ist, ist die Wärmeentwicklung unter den Ohrpolstern. Wir haben Mitte April und die Temperaturen pendeln um die 10 °C, trotzdem wird es doch ordentlich warm unter den Polstern. Es fehlt also eine Hinterlüftung, aber ein kurzes Anheben des Polsters sorgt direkt für Besserung.

Viel schlimmer ist aber, dass das Anker Soundcore Space Q45 keine Trageerkennung besitzt. Ein Headset für knapp 150 Euro. Warum? In dieser Preisklasse ist das meiner Meinung nach absolute Pflicht, denn es nervt einfach, wenn man kurz das Headset absetzt und die Wiedergabe läuft einfach weiter. Bei Musik vielleicht nicht so schlimm, aber spätestens beim Hören eines Podcast (wie z.B. unseren eigenen Mobi-Test Podcast) oder beim Filme schauen wird man diese Komfortfunktion vermissen.

Fazit:

Ist das Anker Soundcore Space Q45 empfehlenswert? Ja, denn für knapp 150 Euro bekommt man ein wirklich sehr gut verarbeitetes Over-Ear Headset mit allem was dazu gehört. Ok, es fehlt die Trageerkennung, ein Airline-Adapter und unter dem Ohrpolster wird doch recht warm, aber der Rest ist einfach ein Genuss. Die Soundcore App ist grandios, bietet ohne Ende Funktionen und macht das Erlebnis erst komplett, denn das adaptive ANC mitsamt der HearID hat meine Sicht auf Tests von Headset komplett verändert. Der Klang ist durch die vielfältigen Möglichkeiten so extrem an das eigene Gehör und Vorlieben anpassbar, dass jeder den für sich besten Klang bekommen wird. Dazu das wirklich gute, adaptive ANC und eine sehr lange Akkulaufzeit. Am Ende noch der tolle Support von Anker bei Fragen und Problemen. Genau das verdient das Gütesiegel und verdrängt das Sony WH-CH720N (Testbericht) aus unserer Bestenliste.

Offenlegung: Mobi-test.de hat dieses Gerät auf Anfrage vom Hersteller als Leihgabe erhalten. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.

Peter W.
Anker Soundcore Space Q45

Zusammenfassung

+ sehr gute Verarbeitung
+ sehr gute Akkulaufzeit
+ sehr gute App
+ adaptives ANC
+ sehr stark personalisierbarer Klang
+ Case im Lieferumfang
+ Schnellladefunktion
+ hochauflösender Codec

– keine Trageerkennung
– kein Airline-Adapter im Lieferumfang
– beim Laden nicht nutzbar

12 Kommentare zu „Anker Soundcore Space Q45 im Test – wie gut ist dieses Over-Ear Headset mit ANC?“

  1. Hallo Peter,
    gibt es die HEAR-ID Funktion wirklich auch beim Anker Soundcore Space Q45? Die ganzen anderen Tests die ich bisher zu dem Kopfhörer gelesen und gesehen habe, reden nämlich nicht davon bzw. sagen explizit das es diese Funktion nicht gibt.
    Nicht das du es durch deinen Teste der Space A40 verwechselt hast, da diese auf jeden Fall diese Funktion haben. Ich würde mich sehr ber eine Rückmeldung freuen, da die Anker Soundcore Space Q45 gerade im Angebot sind bei AMAZON.
    Besten Dank und Grüße
    Friedrich

    1. Definitiv ist HearID dabei, denn das A40 habe ich erst danach ausgepackt und getestet. Bei dem Preis würde es doch auch keinen Sinn machen, diese Funktion beim günstigeren In-Ear zu haben, aber nicht beim deutlich teureren Spitzenmodell der Serie. Jetzt kann man sich selber ein Bild davon machen, wie andere testen (oder auch nicht ;-))

      Gruß
      Peter

  2. PS.: Zum testen der Anderen… die HearID-Funktionalität kam erst mit dem letzten UPDATE. Gerade ausprobiert. Alle haben Recht 😉

  3. „Ansonsten gibt es noch eine Trageerkennung, das Headset ist spritzwassergeschützt…“

    „Viel schlimmer ist aber, dass das Anker Soundcore Space Q45 keine Trageerkennung besitzt.“

    Was denn nun?

  4. „Vorbeifahrende Autos sind zwar immer noch zu hören, auch ein Staubsauger, Musik oder ein Fön, …“. Ich ergänze mal Geschirrspüler, Gespräche von Kollegen hinter einer verschlossenen Tür usw. . Das ANC ist m.M. eine Schummelpackung. „Bis zu 98% Reduzierung“, da frage ich: Von was?? Dafür ist das Grundrauschen unüberhörbar. Stellt man das automatische ANC ein, rauscht es von Haus aus schon so, wie bei der manuellen Einstellung auf 4.

    Daher die Frage an den Experten: Ist das jetzt Jammern auf hohem Niveau? Sind ev. meine Q45 defekt 🙂 ? Zum Vergleich habe ich lediglich Jabra 85t In-ears (ANC um Welten besser, obwohl halboffen) und ältere Sony CH-700 Over-ears (wo das ANC schon bei Erscheinungsdatum weit hinter der Konkurrenz lag und auch deutlich hinter dem Q45 liegt).

    Ansonsten wieder ein schöner Test, vielen Dank dafür.

    1. Das Thema ANC ist immer so eine Sache und rein subjektives Empfinden. Defekt ist bei dir sicher nichts, es ist einfach nicht so effektiv wie bei einem Sony XM4, welches halt viel teurer ist. Solche Prozent Angaben von den Herstellern sind allesamt für den Müll, denn es gibt keine standardisierten Tests. Da kann jeder behaupten, was er will. Wie will man das effektiv messen? Bleibt am Ende nur die Erkenntnis, dass ANC keine Wunder vollbringen kann und wenn es gut sein soll, muss man mehreren hundert Euro auf den Tisch legen.

      Gruß
      Peter

      1. Vielen Dank für Deine Einschätzung. Habe mich halt gewundert, ob der Lobhudeleien in anderen Tests. Schaut man bei Amazon ab den 3 Sterne Bewertungen, wird die Sache schon klarer. Schade, dass es (noch?) keine Ersatzohrpolster gibt. Denn auch wenn die Teile nur 89 € 🙂 gekostet haben, sollte man die klassischen Verschleißteile austauschen können.

        Viele Grüße
        Ole

        1. Das kommt davon, wenn man sich durch (alte) Tests und Rezensionen wühlt… Mittlerweile gibt es Ersatzohrpolster für den Q45 von Soundcore.

          1. Es ist halt oft so, dass Technik getestet wird, wenn sie neu auf den Markt kommt. Niemand ändert es danach, aber ich habe diese Info jetzt mal nachgetragen.

            Gruß
            Peter

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