Sonntag, September 25, 2022
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CAVN MagSafe Powerbank 10000mAh mit Standfunktion im Test

Im Test habe ich die CAVN Magnetische Kabellose Powerbank 10000mAh, denn bei Amazon ist sie immer wieder mal mit 30% Rabatt zu haben und wird damit preislich sehr interessant. Taugt sie was oder nicht?

In der letzten Zeit habe ich ja mehrere dieser Qi-Powerbank getestet und dabei primär welche, die per MagSafe magnetisch an meinem iPhone 13 Pro kleben bleiben (Link zu den Testberichten). Ungemein praktisch, da man kein Kabel mitschleppen muss wenn es dann noch ein kleines Extra wie eine Handyhalterung im Falle der CAVN MagSafe Powerbank 10000mAh gibt, dann landet so etwas immer wieder mal in meinem Warenkorb. Dann kam eine Rabattaktion mit 30%, womit sie nur noch 27,99 Euro kostet und schon habe ich auf „Bestellen“ geklickt und gekauft. Was diese Powerbank in der Praxis taugt, konnte ich auf einem Trip nach Hamburg ausführlich ausprobieren können. Mal schauen, wie gut sie dabei gegen die etwas teurere Belkin BPD001 (Testbericht) abschneidet.

Natürlich bewerte ich auch solche Sachen wie die Verarbeitungsqualität, die Ladeleistung und Erfahrungen aus der Praxis. Am Ende schreibe ich auf, was ich gut finde, was ok und was ich nicht gut finde.

Technische Daten CAVN MagSafe Powerbank 10000mAh:

  • 10.000 mAh
  • 38,5 Wh
  • 22 Wh
  • USB Typ-C
  • USB PD bis 22 W (was ist das?)
  • 15 W Wireless Charge
  • MagSafe kompatibel
  • 105 x 67 x 9,5 mm
  • 213 g

Produktseite: belkin.com/de/ bpd001boost-charge-magnetic-portable-wireless-charger-10k

Deutsche Bedienungsanleitung: n/a

Erhältlich ist die CAVN MagSafe Powerbank 10000mAh in schwarz und weiß bei Amazon* zum Preis von 39,98 Euro. Aktuell ist sie mit 30% Rabatt zu haben.

Der Lieferumfang der CAVN MagSafe Powerbank 10000mAh

Was ich gut finde:

Beim Auspacken gibt es nicht viel zu berichten, denn im Lieferumfang ist lediglich die Powerbank als solches, ein kurzes USB Typ-C Kabel und eine deutsche Kurzanleitung. So ein Tragebeutel wäre vielleicht ganz nützlich gewesen.

Dagegen gibt es bei der Verarbeitung nichts auszusetzen. Die komplette Oberfläche eine Beschichtung mit Softgrip verpasst bekommen, womit die Powerbank gut in der Hand liegt und „weich“ anfühlt. An der Oberseite markiert ein stilisiertes Q den Bereich an dem ein iPhone per MagSafe andocken kann, aber auch andere, natürlich Qi-fähige Geräte, geladen werden können. An der einen Seite sind 4 kleine LEDs zu sehen, die den Ladezustand der Powerbank in 25%-Schritten anzeigen, die USB Typ-C Buchse, über die die Powerbank selbst geladen, aber auch nicht Qi-fähige Geräte ganz normal per Kabel geladen werden können. Weiterhin noch die Taste, mit der der Ladevorgang gestartet werden kann.

Die Tasten, Buchsen und LEDs der CAVN MagSafe Powerbank

Auf der Rückseite ist das Extra der CAVN MagSafe Powerbank 10000mAh zu sehen. Unauffällig schmiegt sich eine faltbare Handyhalterung an die Rückseite. Weil man natürlich keinen Blick in Anleitung wirft, rätselt und tüftelt man zunächst, wie man das Teil falten muss, dass aus der Powerbank eine mit Handyhalter wird. Hat man es mal raus, dann ist das echt einfach und eben pfiffig gelöst. Solche Kleinigkeiten liebe ich ja, wie wir auch immer wieder im Podcast betonen.

Mit den 10.000 mAh hat sie dieselbe Kapazität wie besagte Belkin BPD001 (Testbericht), ist aber deutlich kompakter und leichter, dabei aber mit 22 Watt etwas potenter gegenüber den 18 Watt der Belkin, was die Ladeleistung angeht.

Die Rückseite kann entfaltet werden

Sprechen wir kurz über das MagSafe, mit die CAVN MagSafe Powerbank magnetisch an iPhones, die MagSafe integriert haben, andockt. Hier darf man keine Wunder bezüglich der Haftkraft haben. Die Powerbank hält gut, aber man muss die Powerbank schon mit festhalten, wenn man z.B. beim Laufen damit telefonieren will. Hat man die Standfunktion im Einsatz, dann kann man das iPhone problemlos quer „festkleben“ und es hält. Im Regelfall wird man das iPhone auf die Powerbank drauflegen und zum Laden einfach liegen lassen. Vorteil von MagSafe ist halt, dass man dranstoßen kann und das Smartphone rutscht nicht herunter.

Auf meinem Trip nach Hamburg habe ich sie permanent im Einsatz gehabt, den meine Frau und mein Sohn habe auch ein iPhone und so hat eine Powerbank gereicht, um alle drei Geräte mit Strom zu versorgen und dank USB PD Power Delivery (was ist das?) ging das auch immer sehr schnell. Mit geht es primär darum zwischendurch immer wieder mal in kurzer Zeit mal so eben ein paar Stunden aufzutanken.

Echt praktisch so eine Standfunktion an der Powerbank

Wie immer ist es auch bei der CAVN MagSafe Powerbank so, dass man niemals die kompletten 10.000 mAh heraus bekommen wird. Eine Restkapazität von rund 30% muss immer vorhanden sein, damit die Zellen nicht kollabieren. Bei der CAVN MagSafe Powerbank sind exakt 6.000 mAh nutzbar, was ok ist, aber damit bekommt man ein iPhone mindestens 2 mal locker aufgeladen. Darauf weist CAVN auch übrigens als einer der wenigen Hersteller mit einem Aufdruck auf der Powerbank hin.

Im Praxistest gibt es bezüglich Geräuschentwicklung nichts zu bemängeln. Kein Pfeifen, kein Fiepen, nichts. Hier die Leistungen beim kabellosen Laden:

  • nach 15 Minuten = +13%
  • nach 30 Minuten = +24%
  • nach 45 Minuten = +34%
  • nach 60 Minuten = +43%

Kabelgebunden sieht es folgendermaßen aus:

  • nach 15 Minuten = +20%
  • nach 30 Minuten = +34%
  • nach 45 Minuten = +47%
  • nach 60 Minuten = +61%

Mein iPhone 13 Pro mit seinem 3095 mAh Akku konnte ich insgesamt zweimal komplett von 5% auf 100% aufladen und beim Dritten mal reichte es dann noch mal für 11%. Macht zusammen 201% und liegt damit weit hinter den 266% der revolt Powerbank (Testbericht) für ganze 20 Euro, welche aber kein USB PD hat, das Laden also länger dauert.

Was ich nicht gut finde:

Leider gibt es keine USB-A Buchse wie bei der Belkin BPD001 (Testbericht), an dem ein „altes“ Ladekabel angeschlossen werden kann. Das ist eben der Preis dafür, dass die CAVN MagSafe Powerbank deutlich kompakter ist. Allerdings bekommt man bei Amazon* schon für wenige Euro ein passendes USB-C Ladekabel, an dem an einer Seite ein USB Typ-C Stecker für den Anschluss an der Powerbank zu finden ist und an der anderen Seite der Stecker, der für das eigene Smartphone gebraucht wird wie Lightning beim iPhone oder Micro-USB. Ist also nur bedingt ein Kritikpunkt, wollte ich aber hier erwähnt wissen.

Hält hochkant und quer echt gut

Fazit:

Ist die CAVN Magnetische Kabellose Powerbank 10000mAh empfehlenswert? Ja, denn sie liegt preislich absolut im Rahmen, liefert gute Leistungen und hat mit der Standfunktion noch ein praktisches Extra mit an Bord. Einziges Manko ist die fehlende USB-A Buchse, dafür ist sie eben sehr kompakt. Und weil die Powerbank auch in der Praxis überzeugen kann, bekommst sie das Gütesiegel.

Offenlegung: Mobi-test.de hat dieses Gerät auf eigene Kosten bei Amazon gekauft. Es wurde nicht vom Hersteller bzw. Onlineshop als Leihgabe bzw. als Geschenk zur Verfügung gestellt. Diese Offenlegung dient der Transparenz.

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Peter W.
CAVN MagSafe Powerbank
  • Verarbeitung/ Ausstattung
  • Verbindung/ Bedienung
  • Praxistest
  • Preis/ Leistung
3.8

Zusammenfassung

+ gute Verarbeitung
+ gute Ladeleistung
+ Standfunktion
+ MagSafe
+ kompakt und leicht

– kein USB-A Buchse

Peter W.https://www.mobi-test.de
Mit meinen Tests will ich den "normalen" Interessenten davor bewahren, sein hart verdientes Geld für Müll auszugeben. Denn leider ist es Fakt, das nicht alles Gold ist, was glänzt. Daher gibt es von mir kein Technik-Chinesisch oder Marketing Gelaber, sondern Klartext. Wenn ihr Fragen habt, dann verfasst einen kurzen Kommentar und wir versuchen diesen zu beantworten.
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