Mittwoch, Dezember 7, 2022
StartTestberichte ZubehörFaltbare 3 in 1 Qi Ladegeräte für Apple im Vergleichstest

Faltbare 3 in 1 Qi Ladegeräte für Apple im Vergleichstest

Ich habe mir zwei weitere faltbare 3-in-1 Qi-Ladegeräte für das iPhone, Apple Watch und AirPods bestellt und im Alltag ausprobiert. Habe ich wieder gefährlichen Elektroschrott gekauft oder ist da was dabei, was wirklich taugt?

Erst die Tage habe ich zwei sehr kompakte, faltbare 3-in-1 Qi Ladegerät in Form des Apple MagSafe Duo Charger und einem No-Name Produkt getestet (Testbericht). Das von Apple ist völlig überteuert und das No-Name gefährlicher Elektroschrott. Gerade auf Reisen möchte ich gerne ein kompaktes All-in-One-Ladegerät mitnehmen und nicht drei einzelne. Also musste ich weiter suchen und zum Glück hat Amazon eine gigantische Auswahl*. Nach kurzer Suche habe ich mir dann zwei gekauft, die laut Amazon meist verkauft und/ oder besonders empfehlenswert sind. Mal sehen, ob der ZUBARR Faltbare 3 in 1 kabelloser Travel Wireless Charger für 35 Euro* und der ZEBRE faltbare Wireless Charger 3 in 1 zum Preis von 41 Euro* im Alltag überzeugen könne, oder ob ich wieder billigen China-Schrott bestellt habe.

Auch an dieser Stelle nochmals der Hinweise, dass ich mittlerweile etliche Qi-Ladegeräte mit MagSafe (Testberichte) aber auch ohne Magnet (Testberichte) gekauft und tagtäglich im Einsatz habe, denn zu Hause laden meine Frau und ich unsere iPhones 13 Pro immer nur kabellos per Qi. Weiterhin tragen wir beide eine Apple Watch und nutzen die AirPods 3 (Testbericht). Daher machen solche 3-in-1 Ladegeräte durchaus Sinn.

Die Lieferumfänge im Vergleich

ZUBARR Faltbares 3 in 1 kabelloses Ladegerät:

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, ist das ZUBARR Ladegerät zum Preis von 35,34 Euro*, welches in schwarz und weiß erhältlich ist. Vorne kann das iPhone , aber auch jedes andere Qi-fähige Smartphone wie von Samsung oder das Nothing phone (1) mit bis zu 15 Watt geladen werden. Die ausklappbare Ladeschale hat das Ladegerät für die Apple Watch bereits integriert und lädt diese mit 2,5 Watt, kann aber auch nur für die Apple Watch genutzt werden. Andere Watches wie von Samsung werden dort nicht geladen. Das Ladepad hinten lädt z.B. AirPods und andere Qi-fähige Geräte mit bis zu 3 Watt.

Vorteil ist, dass er platzsparend zusammengeklappt werden kann. Im Lieferumfang ist ein USB-C Kabel, ein 18 Watt Netzteil, eine Kurzanleitung und sogar noch ein Tragebeutel. Der kleine „Balken“ aus Gummi ist eine Erhöhung für die iPhone Minis, damit auch diese drahtlos geladen werden können. Eine Kleinigkeit, die bei allen anderen wohl nicht mitgeliefert wird.

Im Test besticht das ZUBARR Ladegerät mit guten Ladeleistungen und dass es mit dem Netzteil problemlos auch drei Geräte wie eben die AirPods, die Apple Watch und iPhone 13 Pro zusammen laden kann, ohne in die Knie zu gehen. Etwas störend ist nur die sehr helle Beleuchtung, die im Standby permanent grün leuchtet und beim Laden blau. Diese kann aber mit einer Taste auf der Rückseite ausgeschaltet werden. Bei allen Ladevorgängen konnte ich keine abnormale Geräusch -oder Wärmeentwicklung bemerken und das iPhone wurde stets voll aufgeladen. Nicht wie beim DREU Charger (Testbericht), der immer wieder nach einer gewissen Zeit den Ladevorgang abgebrochen hat.

ZEBRE Wireless Charger:

Deutlicher flacher, aber großflächiger ist der faltbare ZEBRE Wireless Charger, den es bei Amazon für 40,99 Euro* zu kaufen gibt und leider nur in schwarz. Hier gibt es ebenfalls ein USB-C Kabel nebst 18 Watt Netzteil im Lieferumfang. Auch hier wird auf der großen Ladepad mit bis zu 15 Watt geladen, die Apple Watch mit 2,5 Watt und das kleinere Ladepad liefert bis zu 3 Watt. Also exakt dieselben Werte wie das ZUBARR. BEim ZEBRE ist der „Arm“ klappbar gestaltet, womit es sehr flach zusammenzulegen ist. Bis zu 45° soll es auch noch halten, was aber selbst mit einem sehr leichten Smartphone wie dem Nothing phone (1) nicht zu machen ist. Es klappt immer herunter. Erst um die 60° hält es, dann aber zusammen mit der Apple Watch. Auch beim ZEBRE kann nur die Apple Watch geladen werden. Smartwatches anderer Hersteller funktionieren nicht. Diese könnten auf dem kleinen Ladepad geladen werden.

Auch hier gibt es eine sehr helle LED-Beleuchtung, die ebenfalls abgeschaltet werden kann. Der ZEBRE konnte mit den Ladeleistungen ebenfalls überzeugen und es gibt auch hier keinerlei Beanstandungen bezüglich Wärmeentwicklung oder Geräuschen während des Ladevorgangs.

*** Update vom 20.09.2022 ***

Wegen eines Defektes, musste ich das Ladegerät zurückschicken. Das Austauschmodell hatte zwei Tage später dasselbe Problem – ein Klicken, sobald es am Strom hing – und ging auch wieder zurück. Daher leider nicht empfehlenswert.

NEEKFOX 3in1 Wireless Charger:

Der Neekfox 3in1 Charger ist bei Amazon* zum Preis von 25 Euro erhältlich, ebenfalls faltbar und hat als Extra noch die Möglichkeit, den Lader für die Apple Watch abzunehmen und z.B. an einem Laptop anzuschließen und die Uhr dort zu laden. Das hat im Test einwandfrei funktioniert. Ein Netzteil mit 18 Watt nebst USB-C Kabel ist im Lieferumfang enthalten. Die Apple Watch wird mit 3 Watt geladen, das große Ladepad liefert bis zu 15 Watt und das kleine Ladepad für die AirPods kommt auf 5 Watt. Der komplette Charger ist mit einer Softgrip-Oberfläche überzoegen.

Die große LED leuchtet nur beim Ladevorgang, aber relativ dunkel, weshalb ich es auch bei mir im Schlafzimmer nutze. Bislang gab es beim Laden keine Auffälligkeiten, also keine abnorme Wärmeentwicklung oder Geräusche. Weiterer Vorteil ist, dass das iPhone sehr flach gestellt werden kann und noch die Apple Watch geladen werden kann, ohne dass der klappbare Teil umklappt.

Die Ladeleistungen im Vergleich:

Wie immer testen wir für jeden sehr einfach nachvollziehbar. Mein iPhone 13 Pro wird bei Akkustand von etwa 8% auf das Ladegerät gelegt, der aktuelle Akkustand notiert und dann alle 15 Minuten geschaut, wo der Akku steht. Nach einer Stunde wird der Test beendet. In dieser Zeit wird das iPhone nicht benutzt. Im Vergleich zum deutlich teureren original Apple MagSafe Duo Charger (Testbericht) fällt auf, dass die beiden No-Name nicht weit hinten dran liegen.

Fazit:

Das Zubarr und das NEEKFOX konnten mich im Test überzeugen und haben ein gutes Preis/ Leistungsverhältnis. Weil ich mich zwischen den beiden nicht entscheiden konnte, habe ich kurzerhand beide behalten. Sie werden diverse Einzel-Ladegeräte bei mir zu Hause ablösen und ab sofort auch auf Reisen begleiten. Den ZEBRE musste ich wegen defekt wieder zurück schicken und ist nicht empfehlenswert.

Offenlegung: Mobi-test.de hat diese Geräte auf eigene Kosten bei Amazon gekauft. Sie wurden nicht vom Hersteller bzw. Onlineshop als Leihgabe bzw. als Geschenk zur Verfügung gestellt. Diese Offenlegung dient der Transparenz.

Peter W.
Peter W.https://www.mobi-test.de
Mit meinen Tests will ich den "normalen" Interessenten davor bewahren, sein hart verdientes Geld für Müll auszugeben. Denn leider ist es Fakt, das nicht alles Gold ist, was glänzt. Daher gibt es von mir kein Technik-Chinesisch oder Marketing Gelaber, sondern Klartext. Wenn ihr Fragen habt, dann verfasst einen kurzen Kommentar und wir versuchen diesen zu beantworten.
Ähnliche Artikel zum Weiterlesen

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Smartphone Testberichte