Amazfit Verge 2 mit EKG Erkennung vorgestellt

Weiter geht es mit den Neuheiten aus Xiaomi Land. Denn neben dem Xiaomi Mi Band 4 ist auch noch die Amazfit Verge 2 vorgestellt wurden. Und auch dafür findet ihr hier alle wichtigen Daten, Infos und Preise.




Die Amazfit Verge (Testbericht) ist ja schon ein schickes Stück Technik, was zum Preis von knapp 100 € auch richtig was taugt. Wer mit etwas weniger Technik auskommt, dem kann ich die ebenfalls gerade erst vorgestellte Amazfit Verge Lite ans Herz legen.

Von der Amazfit Verge 2 soll es mehrere Versionen geben. Je nachde,m, ob sie über eine eSIM verfügt und/oder die EKG Erkennung.

Daher auch die verschiedenen Bezeichnungen Amazfit Verge 2, Amazfit Smartwatch 2 oder Amazfit Smartwatch 2 ECG Edition.

Im Grunde sind alle identisch bis eben auf eSIM und ECG. Das sind auch die beiden großen Neuerungen. Allen gemein ist das Gehäuse aus einer mikrokristalliner Zirkon-Keramik (Aluiniumoxydkeramik).

Das ist neu bei der Amazfit Verge 2:

Zum einen gibt es nun 4G LTE. Man kann mit der Amazfit Verge 2 also auch per eSIM telefonieren und überhaupt völlig unabhängig vom Smartphone agieren.

Noch viel spannender ist aber dieses ECG. Ist die englische Abkürzung für Elektrokardiogramm (EKG) und erkennt eben dieses des Trägers. Also nicht nur schnöde Pulsmessung, sondern auch die Qualität des Herzschlags. 

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Und weil man sich sicher ist, dass es genau so gut funktioniert wie bei der Apple Watch Serie 4 hat man diese bei der Präsentation direkt miteinander verglichen. Die Genauigkeit soll im Vergleich zu einem professionellen 12-Kanal EKG bei über 97% liegen.

Ich bin sehr gespannt, wie das ist der Praxis aussehen wird, denn auf der Wache haben wir im Rettungswagen ganz zufällig solch ein 12-Kanal EKG herumhängen…

Das Display ist mit 1,39″ etwas größer geworden und zeigt jetzt 454 x 454 Pixel an, was rund 1/3 mehr ist.

Auch beim Prozessor gibt es Neuerungen. Es kommt ein Snapdragon Wear 2500 zum Einsatz, was aber überrascht, denn es gibt schon den Snapdragon Wear 3100. Sei es drum, man wird den Unterschied nicht bemerken.

Bei den zu erkennenden Aktivitäten gibt es derweil keine Neuerungen, wobei die auch schon beim Vorgänger, der Amazfit Verge (Testbericht), mit ihren 10 automatisch erkannten Aktivitäten sehr umfangreich waren und dank GPS auch ohne Smartphone die Strecken aufzeichnet.

Technische Daten Amazfit Verge 2:

  • 4G LTE mit eSIM
  • Android 4.4 und iOS 9.0 oder aktueller
  • Amazfit OS
  • 1,3″ AMOLED Display mit 454 x 454 Pixel
  • Gorilla Glass 3
  • 1,1 GHz Snapdragon Wear 2500 Quad-Core Prozessor
  • 512 MB RAM
  • 4 GB interner Speicher
  • Lautsprecher und Mikrofon
  • Luftdrucksensor
  • VO2max Berechnung (was bedeutet das?)
  • GPS / GLONASS
  • Bluetooth 4.2 BLE
  • WLAN 802.11 b/g/n (2,4 GHz)
  • NFC
  • Pulsmessung
  • EKG Erkennung
  • wasserdicht nach IP68 (was bedeutet das?)
  • 45 x 12,6 mm
  • 46 g
  • 420 mAh

Produktseite (chinesisch): cn.amazfit.com/verge2

Bei den Preisen sind bislang nur die chinesischen bekannt. Dort wird die Amazfit Verge 2 ohne eSIM und ohne die EKG-Funktion für 999 Yuan angeboten, was umgerechnet knapp 123 Euro wären. Mit EKG sind es 1299 Yuan und damit knapp 165 €, was natürlich ein Preisbrecher ist. Mit eSIM aber ohne EKG werden 1499 Yuan fällig und damit rund 192 Euro. 

Wann die internationale Version zu welchem Preis erhältlich sein wird, ist derzeit leider nicht bekannt.

Sollte sich dahingehend etwas ergeben, werde ich diese Info umgehend einfügen. Testen werde ich die Amazfit Verge 2 aber auf jeden Fall. Ein Testgerät ist schon zugesichert.

Achja, es wird auch eine auf 5000 Stück limitierte Avengers Limited Edition geben, die neben einem extra Armband auch mit einem speziellen Watchface ausgeliefert wird. Der Preis liegt bei 1499 Yuan, also 192 Euro.

2 Kommentare zu „Amazfit Verge 2 mit EKG Erkennung vorgestellt“

  1. Servus,
    gibt es bzgl. Verge 2 schon was aktuelles? Irgendwie ist nach der Präsi alles wieder eingeschlafen….

    1. Leider nein, aber auf der TMall Seite kann man sie schon bestellen. Ist halt chinesisch und inwieweit das dir nützt ist halt eher fraglich.

      Gruß
      Peter

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