Nothing ear (1) (halb)transparentes Headset offiziell vorgestellt

Das mit viel Tamtam angeteaserte Nothing ear (1) In-Ear Headset ist soeben offiziell vorgestellt worden und wie immer findet ihr hier alle wichtigen Daten, Infos, den Preis und eine erste Einschätzung meinerseits.

Über Nothing (Achtung Wortspiel) wurde in der letzten Zeit in der Technikszene mehr gesprochen als eben dieses Nichts. Auch wir haben immer wieder im Podcast über das Nothing gesprochen, steckt doch niemand geringeres als Carl Pei, einer der Gründer von OnePlus. Und als dann bekannt gegeben wurde, dass hier ein Headset kommen soll, wurde vor allem ich hellhörig. Ich, als bekennender Fan von In-Ear Headsets, der jeden Tag mehrere Stunden In-Ears nutzt. Ganz dezent verwies Nothing dann darauf, das nicht weniger als eine Revolution bevorstehen würde und mit dem heutigen Tag startet diese, denn das Nothing ear (1) Headset ist soeben offiziell vorgestellt worden. Mit der Ansprache „Wir machen den Weg frei für überragenden Klang, perfekte Stimmwiedergabe und Konnektivität.“ legt man die Messlatte bei mir schon mal sehr, sehr hoch. Auch die Akkulaufzeit soll mit bis zu 5 Stunden und zusammen mit dem Case bis zu 34 Stunden ohne ANC und 24 Stunden mit aktivierten ANC alles übertrumpfen. Das QI lässt sich das Case kabellos aufladen oder kabelgebunden per Fast Charge. Nur 10 Minuten laden sollen dann für bis zu 50 Minuten reichen. Das ANC ist 2-stufig und soll bis zu 40 dB dämpfen. Aber vom transparenten Design ist leider nicht viel übrig geblieben. Ok, das Case als solches ist soweit durchsichtig, aber die Ohrstöpsel sind bis auf den durchsichtigen Stängel irgendwie 0815 und nicht transparent.

Technische Daten Nothing ear (1):

  • 11,6 mm Treiber
  • Bluetooth 5.2
  • Bluetooth Profile A2DP, AVRCP, HFP (was ist das?
  • Bluetooth Codec SBC, AAC (was ist das?
  • Freisprechfunktion
  • ANC
  • Touchbedienung
  • Trageerkennung
  • Sprachassistenten
  • spritzwassergeschützt nach IPX4 (was bedeutet das?)
  • USB Typ-C
  • Wireless Charge
  • 58,6 x 58,6 x 23,7 mm (Case)
  • 28,9 x 21,5 x 23,5 mm (Earpiece)
  • 4,7 g (pro Earpiece)
  • 57,4 g (gesamt mit Case)
  • 31 mAh (Earpiece)
  • 570 mAh (Case)

Produktseite: de.nothing.tech/ear-1

Erscheinungstermin: Juli 2020

Farben: weiß

Preis: 99 Euro 

Verfügbarkeit: Das Nothing ear (1) ist ab dem 31. Juli in einem ersten limitierten Verkauf nur über die Homepage erhältlich, soll aber später über Amazon* zu haben sein.

Einschätzung: Ehrlich gesagt bin ich beim Nothing ear (1) etwas zwiegespalten, denn natürlich ist es rein optisch schon mal ein Hingucker, aber so wirklich kann ich anhand der technischen Daten schon mal keine Revolution erkennen. Vielleicht beim Klang, denn für 100 Euro kann man heutzutage schon einiges erwarten. Daher hoffe ich auf den Test, ob mich der Klang und das ANC vom Hocker haut. Um nicht lange zu warten, werde ich mir das Headset einfach mal kaufen und ausprobieren. Zum direkten Vergleich habe ich ja mehr als genug hier liegen.

3 Kommentare zu „Nothing ear (1) (halb)transparentes Headset offiziell vorgestellt“

  1. Mal ein Kommentar auf Englisch:
    The case: nothing I like.
    Running time: nothing that really impresses
    Design: nothing you have to like

    Aber im Ernst:
    Ich bin gespannt, ob die Kopfhörer mit Klang und ANC beeindrucken können.
    Das Design ist Geschmackssache und InEars für den Preis gibt es wie Sand am mehr.
    Ich persönlich bevorzuge ein kleines abgerundetes Case, da man dies angenehmer in der Hosentasche tragen kann.
    Nach zwei In Ears bin ich jedoch bei den Soundliberty 72 gelandet.
    Über 10h Laufzeit ohne Case und ich mag das Verbindungskabel.
    Einfach rausnehmen und vorne magnetisch zusammen packen. Kein Gesuche, wo man sie hinsteckt hat oder gerade beim Radfahren: Anhalten und suchen, wo man das Teil verloren hat. Ich hab leider das Problem, da kein InEar wirklich halten will. Und erst recht, wenn ich einen Schal trage.

    1. Es sind Worte wie „Revolution“ oder „das Beste vom besten“, dich mich triggern und das muss ich einfach testen. Wie du schon sagst. Es gibt jede Menge davon und etliche sind auch schon richtig gut. Man darf also gespannt sein, wo da im Test die versprochene Revolution wartet…

      Gruß
      Peter

      1. Nicht nur Dich. Es wurden halt bewusst hohe Erwartungen geschaffen. Das soll schließlich auch das erste Produkt sein, um eine neue Marke zu etablieren.

        Wären das neue Kopfhörer von Xiaomi, Huawei, Honor usw. hätte ich vermutlich gedacht:
        Nettes Design, wenn jetzt noch der Klang stimmt und das ANC funktioniert, dann nicht schlecht.

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