Auch wenn man es nicht direkt wahrnimmt, sind Smartwatches immer weiter auf dem Vormarsch. Im Samsung Galaxy Watch Test wird sich zeigen, ob dieser neue Vertreter im Alltag wirklich was taugt oder nicht.




In Punkto Smartwatches habe ich schon einiges hinter mir. Wie viele andere auch, habe ich mit einem einfachen Fitnesstracker angefangen. Irgendwann einmal dann „aufgestiegen“ auf die erste Smartwatch. Oder das, was man vor zwei Jahren dafür gehalten hat. 

Als bekennender Fan von Xiaomi bzw. Amazfit bin ich dann bei der Amazfit Bip (Testbericht) gelandet. Für unter 50 € kann man mit der nicht viel falsch machen. Aber irgendwann ist das dann auch nicht mehr ausreichend, denn die Amazfit Bip ist halt ein Zwitter aus Fitnesstracker und einer Smartwatch. 

Als die Amazfit Stratos (Testbericht) vorgestellt wurde, bin ich direkt auf diese umgestiegen und habe diese, für meine Verhältnisse, lange getragen. Mit allen Höhen und Tiefen, denn Amazfit ist immer eine bisschen Frickelei. Ist eben chinesisch und nicht für den deutschen Markt gedacht. 



Aber für unter 150 € macht die Amazfit Stratos ihren Job richtig gut. Vor allem steht eine riesige Community hinter ihr, die tausende Watchfaces liefert und eigene Apps, die noch mehr aus ihr herausholen.

Der nächste Schritt war die Ticwatch S (Testbericht), welche mich aber nicht wirklich überzeugt hat. Mein Traum war zu diesem Zeitpunkt die Garmin Fenix 5, aber für mich als Otto-Normal-Sportler schlicht zu teuer.

Bis ich dann die Samsung Galaxy Watch in einem Werbespot gesehen habe. Da gibt es auch tausende Watchfaces und auch ganz viele Spielereien. Und als ich die dann die 46 mm Variante in Schwarz bei Amazon im Warehouse* in einem sehr guten Zustand für 269 € gefunden habe, war sie bestellt. 

Technische Daten Samsung Galaxy Watch:

  • Tizen OS 4.0
  • Android ab 4.4 und iOS ab 9.0
  • 1,2″ / 1,3″ Super-AMOLED Display mit 360 x 360 Pixel
  • Gorilla Glass DX+
  • 1,15 GHz Exynos 9110 Dual-Core Prozessor
  • 750 MB RAM
  • 4 GB interner Speicher
  • Bluetooth 4.2 LE
  • LTE mit eSIM (je nach Ausführung )
  • NFC
  • WLAN 802.11 b/g/n (2,4 GHz)
  • GPS / GLONASS
  • Gyroskop
  • Barometer
  • 6-Achsen Beschleunigungsmesser
  • Pulsmesser
  • Schlaftracker
  • Schrittzähler
  • Benachrichtigungen
  • Wasserdicht bis 5 ATM (was bedeutet das?)
  • 20/ 22 mm Wechselarmbänder je nach Modell
  • 49 x 46 x 13 mm
  • 84 g (inkl. Band)
  • 472 mAh
  • induktives Laden

Produktseite: samsung.com/de/galaxy-watch

Deutsche Bedienungsanleitung: downloadcenter.samsung.com/SM-R800_R805F_R810_R815F_Ger_Rev.1.0.pdf

Die Samsung Galaxy Watch gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen. Zunächst einmal in 42 und 46 mm Durchmesser. Wobei die Farben Rosé Gold und Midnight Black nur in 42 mm erhältlich sind. Die Farbe Silver, also einem silberen Gehäuse, gibt es nur in 46 mm. 

Desweiteren hat man die Auswahl aus mehreren Armbändern in Leder oder Silikon und das jeweils in verschiedenen Farben. Und damit nicht genug, gibt es die Samsung Galaxy Watch auch noch in einer LTE Ausführung. Will heißen, dass man in die eine Simkarte einschieben und dann auch darüber telefonieren kann. 

Die Preise variieren bei Amazon* je nach Ausstattung und Armband zwischen 280 € und 399 €. Samsung Galaxy Watch Test

Ich habe mir die 46 mm Version ohne LTE mit dem schwarzen Silikon Armband gekauft.

Verarbeitung und Ausstattung:

Die intern SM-R800 genannte Samsung Galaxy Watch kommt in einer schicken Box, in der neben der Uhr noch ein etwas kürzeres Armband zu finden ist. Dann noch ein Micro-USB Ladekabel, welches an die Induktionsladeschale angeschlossen wird. Und eine Kurzanleitung in deutsch.

Rein optisch orientiert sich die Samsung Galaxy Watch offensichtlich an der Samsung Gear S3 Classic. Sie wirkt sportlich und trotz ihrer 46 mm Durchmesser immer noch einigermaßen elegant. Inklusive Armband kommt sie auf 84 g Lebendgewicht. 

Das ist schon relativ schwer, was zum einen am Material Edelstahl für das Gehäuse liegt und eben ihrer Größe.

Die Armbänder sind wechselbar, wobei bei den Modellen mit 42 mm Durchmesser Armbänder mit 20 mm passen und bei der großen mit 46 mm Durchmesser, passen Armbänder mit 22 mm. Das Silikon macht einen sehr guten Eindruck und riecht nicht. Die Dornschließe aus Edelstahl überzeugt ebenfalls.

Das Super-AMOLED Display ist selbst in praller Sonne noch sehr gut ablesbar und passt sich dank des eingebauten Helligkeitssensor schnell an die Umgebung an. Geschützt ist es durch Gorilla Glass DX+, dem kratzfesten Glas speziell für Wearables. Wer will, kann aber noch zusätzlich noch Panzerglas* drauf packen. Die Bedienung wird dadurch nicht behindert.Samsung Galaxy Watch Test

Drum herum die bekannte Lünette, die nicht nur schmückendes Beiwerk ist, sondern durch drehen auch zur Navigation im Menü fungiert. Genial einfach, einfach genial. Und sehr kratzfest, wie ich beim Umzug mehrmals feststellen konnte.

An der Seite zwei Tasten mit klar definierten Druckpunkt, die auch noch gummiert sind, um extra griffig und selbst blind erfühlbar zu sein. Kleinigkeiten, die das Leben im Alltag erleichtern.Samsung Galaxy Watch Test

Auf der Rückseite sitzt, leicht erhaben, der Pulssensor. Dieser „Hubbel“ stört aber nicht im geringsten. Wie überhaupt die ganze Samsung Galaxy Watch trotz ihres Gewichts schon nach kurzer Zeit nicht mehr stört. Daher trage ich sie auch rund um die Uhr. Auch nachts.



Und sie ist wasserdicht. Und zwar bis 5 ATM (was bedeutet das?) nach nach IP68 Standard und entspricht sogar dem MIL-Standard 810G (was bedeutet das?).

Mittels einer eSIM von der Telekom oder Vodafone kann man mit der Samsung Galaxy Watch auch richtig telefonieren. Zu diesem Zweck ist ein Lautsprecher und ein Mikrofon verbaut.

Der Akku hält bei mir in etwa 3 Tage Plus/Minus. Je nachdem wie viel und wie lange man sportlich aktiv ist und diese Aktivitäten per GPS aufzeichnet. Ich gehe zweimal die Woche für eine Stunde laufen und nutze die Uhr eigentlich den ganzen Tag. Ist ja eine Smartwatch, also nutze ich diese Funktionen auch.

Da sind die 3 Tage schon richtig gut. Das schafft bislang keine Smartwatch mit Android Wear OS nicht einmal annähernd, auch wenn die Ticwatch Pro (Testbericht) schon vieles verbessert hat. Geht der Akku aber trotzdem zur Neige, kann man einen Energiesparmodus aktivieren.Samsung Galaxy Watch Test

Geladen wird die Samsung Galaxy Watch drahtlos über Induktion mit der Ladeschale. Einfach die Uhr irgendwie einlegen und sie wird geladen. Total simpel und vor allem schnell.

Die Verarbeitung ist ohne Beanstandung. Sauber gearbeitetes Gehäuse, eine Lünette die mit sanften Klicken eine Raste weiterdreht, perfekt integriertes Armband. Hier passt einfach alles. Und weil es so schön ist. Ich stelle die Samsung Galaxy Watch in Punkto Verarbeitung auf eine Stufe mit der Apple Watch.

Bedienung und App:

Zum Glück setzt Samsung auf sein Tizen OS in der Version 4.0. Sie gefällt durch schnelle Reaktionen und wird stetig aktualisiert. 

Eigentlich müsste ich Apps in die Überschrift schreiben, denn zum Betrieb braucht die Samsung Galaxy Watch eine ganze Reihe von Apps. Einmal Samsung Health für die ganzen Daten und Auswertungen und für die Einrichtung bzw. Verwaltung die Galaxy Wear App. Dazu werden dann noch zusätzlich der Samsung Accessory Service und das Galaxy Watch Plugin installiert.Samsung Galaxy Watch Test

Das macht die Bedienung leider nicht einfacher. Denn die Samsung Galaxy Watch hat derart viele Funktionen und Möglichkeiten, dass man sehr schnell die Orientierung verliert. War das jetzt in der Health App zu finden oder der Wear App? Oder nicht direkt in der Uhr? So geht das am Anfang ständig. Hier wäre eine App für alles sicher einfacher.

Bedient wird die Uhr wahlweise über die drehbare Lünette oder den Touchscreen. Ganz wie man will. Die beiden Tasten sind ebenfalls belegt. So kann man durch drücken der oberen Taste jederzeit zum Homescreen zurück und über die untere Taste gelangt man in die Übersicht der Apps oder kann die Uhr durch gedrückt halten ausschalten.

Die Verbindung und anschließende Einrichtung an sich geht sehr schnell über die Bühne. Bluetooth am Smartphone aktivieren, Samsung Wear App starten, Daten eintragen, Fertig. Die Synchronisation hat in den letzten Wochen nicht einmal gezickt. Es funktioniert einfach. Nicht so wie bei Amazfit, wo ich immer wieder Probleme hatte.

Und dann kann man die Uhr auch schon personalisieren. Es gibt schier unendlich viele Watchfaces zur Auswahl. Die meisten sind kostenlos. Wahnsinn, denn es gibt nichts, was es nicht gibt. Der Knaller sind aber die Watchfaces, die ticken.Samsung Galaxy Watch Test

Kein Witz. Es gibt Watchfaces, bei denen man nicht nur die Farben und Anzeigen ändern kann, sondern auch, ob diese Ticken sollen, sobald die Uhr aktiv ist. Das hört man dann auch. Eigentlich ein Gimmick, aber irre und sorgt immer wieder für verblüffte Gesichter. Einfach irre.

Ok, die Wear App kümmert sich also um die Hardware und um meine Aktivitäten die Samsung Health App. Und auch die ist sehr, sehr umfangreich. Die Startseite kann man nach seinen Vorlieben personalisieren. 

Jeder Menüpunkt wie z.B. die Schritte, Puls usw. führen beim Antippen in entsprechende Untermenüs. Für Statistikfans genau das Richtige. Hier kann man in Zahlen schwelgen und individuelle Ziele festlegen. 

Man kann seinen Stresslevel messen und durch angeleitete Atemübungen wieder zur Ruhe kommen. Oder darf es ein angepasstes Training sein, um etwas abzunehmen? Oder von 0 auf 10 km Lauf? Alles machbar in der „Entdecken“ Sektion. Man sollte sich echt Zeit nehmen, das alles anzuschauen und vielleicht auch mal auszuprobieren.

Benachrichtigungen auf der Samsung Galaxy Watch? Na klar und das im Klartext zu jeder App, die ich möchte inkl. der Möglichkeit direkt mit Kurzantworten darauf zu reagieren.

Und in der „Community“ kann man sich mit Freunden und oder gleich mit der ganzen Welt messen.

Synchronisieren kann man seine Daten übrigens direkt mit Strava. Andere Anbieter kann man sich per App direkt auf die Samsung Galaxy Watch installieren. Wer, so wie ich, auf Google Fit setzt, muss einen Umweg gehen, den ich hier beschrieben habe.

Solche Dinge wie einen voreinstellbaren Bitte-Nicht-Stören Modus, automatische Schlaferkennung mitsamt Auswertung, automatische Pulsmessung, Erkennung von Workouts, beherrscht die Samsung Galaxy Watch natürlich auch.

Praxistest:

Im Praxistest zeigt sich bei mir sehr schnell, ob so eine Smartwatch taugt oder nicht. Und da muss ich zur Samsung Galaxy Watch sagen, dass sie mir richtig viel Spaß macht. Das fängt schon bei der Bedienung an. Diese Lünette mit ihrem dezenten Klicken beim drehen. Einfach nur schön.Samsung Galaxy Watch Test

Gerade Spielkinder wie ich finden jede Menge zu entdecken und auszuprobieren, auch wenn man sich zunächst im Menü oft genug verläuft. Man kann echt alles irgendwie einstellen.Samsung Galaxy Watch Test

Vor allem gefällt mir, dass ich eigentlich alles direkt über die Samsung Galaxy Watch steuern kann. Egal ob die Musik von Spotify, Aktivitäten starten, den Wecker usw. Genau dafür möchte ich eine Smartwatch. Da kommt eine Mail rein…kurzer Blick auf die Uhr…ok, unwichtig und weiter geht es. Hier macht die Galaxy Watch einen hervorragenden Job.

Richtig klasse auch das morgentliche „Briefing“. Die Samsung Galaxy Watch erkennt, wenn man aufgestanden ist und zeigt eine kurze Zusammenfassung des Tages mit dem Datum, Wetter, alle anstehende Termine, Erinnerungen und sogar eine Prognose über die  voraussichtliche Akkulaufzeit. Am Abend dann dasselbe vom Tag wie z.B. absolvierte Aktivitäten und das Wetter für den nächsten Tag.



Zusammen mit Samsung Health erkennt die Galaxy Watch jetzt 39 Trainingsarten 

Bei Aktivitäten hat man eine riesige Auswahl. Es sind aktuell 104 (nachgezählt) und mit jedem Update werden es mehr. Die allermeisten werden zudem noch automatisch erkannt und erfasst. Ganz ohne, dass man was machen muss. Läuft halt.

Man kann sich jedes mal neue Ziele setzen. Beim Laufen wären das ein Schrittziel, die Entfernung, die Zeit, der Kalorienverbrauch. Oder man setzt auf einen Coach. Da gibt es dann z.B. den „Power-Walking-Coach“. Der gibt dann Geschwindigkeiten und Zeiten vor, die man bitte einzuhalten hat. Was aber auch geht…einfach loslaufen. So ganz ohne Ziel.

Die Pulsmessung ist wie immer an der Oberseite hinter dem Handgelenk gemessen nur ein grober Wert. Misst man parallel mit einem Brustgurt, wird man immer ein paar Schläge Abweichungen haben. Das ändert nicht einmal eine Apple Watch. Punkt.

Dafür sind die Schrittzahlen erstaunlich genau. Nicht perfekt, aber läuft man 100 Schritte, werden 99 gezählt. Fehlerhafte Messungen wie z.B. beim Autofahren konnte ich nicht feststellen. Das gilt auch für die Schlafdaten. Auch hier erstaunlich präzise Messungen. Soweit alles im Butter.

Bei einem Lauftraining gefällt mir die ausführliche Auswertung inkl. Karte und der darin verzeichneten Strecke. Während des Laufs kann man einstellen, wann man worüber informiert werden möchte.  Dank ihrer Wasserdichtigkeit kann man sie auch beim Schwimmen tragen.

Apropos Schwimmen. Ich habe die Samsung Galaxy Watch testweise mal in eine Schüssel mit Wasser gelegt. Denn sie hat einen extra Modus für das Wasser, der Fehleingaben auf dem Touchscreen durch das Wasser vorbeugen soll. Das funktioniert einwandfrei. Als ich die Uhr dann aus dem Wasser geholt habe, tauchte eine Info auf, diesen Wassermodus zu beenden und ein kurzer Warnton.Samsung Galaxy Watch Test



Völlig überrascht, was dieser Ton sollte, hat die Samsung Galaxy Watch mit Luft die Öffnungen frei geblasen. Total irre.Samsung Galaxy Watch Test

Was mich total begeistert ist die Personalisierbarkeit der Samsung Galaxy Watch. Angefangen beim Watchface, über die Anzeigen und deren Reihenfolge auf der Uhr, welche Aktivitäten man direkt starten kann oder die Ansichten in der App. Und selbst die Apps lassen sich beliebig anordnen. So ist Spotify bei mir ganz vorne.

Vergleich mit der Amazfit Stratos:

Bislang trug ich stolz die Amazfit Stratos (Testbericht). Sie bietet ebenfalls jede Menge Funktionen und kostet bei Gearbest* um die 150 €. Die ist wirklich gut, aber die Samsung Galaxy Watch ist bis auf den Preis in allen Punkten besser. 

Zuerst einmal ist bei der Samsung alles deutsch. Bei der Amazfit gibt es nur englisch. Deutsch wird es auch in Zukunft nicht geben. Entsprechend umständlich die Bedienung, wenn man die englischen Begriffe nicht kennt. 

Die Amazfit App Watch ist zwar deutsch, allerdings zickt sie immer wieder bei der Verbindung herum. Da werden Aktivitäten erst sehr spät oder gar nicht synchronisiert oder sie spinnt mal wieder anderweitig herum. Bislang bei der Samsung kein Thema.

Das mit den Watchfaces und Apps ist bei der Samsung professionell mit einem eigenen Store gelöst. Bei Amazfit ein Gefrickel, da man nur über weitere Apps und Programme irgendwas zusätzlich installieren möchte. Und bei den Apps gibt es nur eine handvoll von Fans angepasste Apps.

Bei den Aktivitäten und überhaupt dem Sportsektor bietet die Samsung ebenfalls um einiges mehr. Nicht nur die Auswahl der sportlichen Aktivitätten ist deutlich größer, bietet die Samsung auch Entspannungsübungen und komplette Fitnessprogramme an.

Beim Akku geben sich beide nichts. Halten beide in etwa gleich. Auch beim Display gibt es keine Unterschiede in der Ablesbarkeit, wobei das Super-AMOLED Display der Samsung schon um Längen brillanter und farbenfroher ist.

Wie sich auch die Samsung einfach besser und wertiger anfühlt und aussieht. Edelstahl und Aluminium gegen Plastik, wenn auch hochwertiger.

Ich für meinen Teil werde die Amazfit Stratos einmotten und die Samsung Galaxy Watch tragen. 

Fazit im Samsung Galaxy Watch Test:

Über Geschmack lässt sich streiten. Das eine Uhr zu groß ist, weiß ich schon vor dem Kauf. Gibt im Netz genug Fotos, auf denen man so eine Smartwatch mal in echt an einem Arm sehen kann. Mir gefällt die Größe und das Gewicht stört mich nicht weiter.

Nach fast 4 Wochen rund um die Uhr am Arm, möchte ich die Samsung Galaxy Watch nicht mehr missen. Sie ist für mich der (fast) perfekte Begleiter durch den Alltag. Smart genug, um mich immer auf dem Laufenden zu halten und dazu genug Fitnesstracker, um meine Aktivitäten zuverlässig zu erkennen und aufzuzeichnen. 

Und sie muss nicht jeden Tag an die Steckdose.Samsung Galaxy Watch Test

Da es auch viel zu entdecken gibt und eine schier unendliche Auswahl an Watchfaces und Apps hat, bietet die Samsung Galaxy Watch auch auf Dauer Abwechslung. Ob ich das Gütesiegel vergebe? Aber klar. Ich hatte zwar noch keine Garmin Fenix 5, aber ich möchte keine Fünfhundert Euros ausgeben für ein bisschen Tracking und smarte Funktionen. Daher ist die Samsung Galaxy Watch ab sofort mein Favorit in der Preisklasse bis 300 Euro.

Samsung Galaxy Watch
  • 9/10
    Verarbeitung - 9/10
  • 9/10
    Ausstattung - 9/10
  • 8/10
    Praxistest - 8/10
  • 9/10
    Preis/ Leistung - 9/10
8.8/10

Kurzbewertung

+ sehr gute Verarbeitung
+ lange Akkulaufzeit
+ gute Ausstattung
+ wasserdicht
+ GPS
+ viele Apps und Watchfaces
+ kabelloses Laden
+ auch mit LTE zu haben
+ genaue Messwerte
+ läuft auch ohne Samsung Smartphone

– etwas schwer
– mehrere Apps nötig
– wegen vieler Funktionen etwas unübersichtlich

5 KOMMENTARE

  1. Vielen Dank für deinen Testbericht!
    Du hattest also garkeine Probleme mit den Tracking Features der Uhr? Wie bereits geschrieben, habe ich einige Berichte gelesen, dass es wohl des öfteren mal zu Aussetzern des Heart Rate Trackings und Step Counters kommt. Zuletzt hat auch jemand (Link unten) berichtet, dass sogar ein Samsung Service Manager zugegeben haben soll, dass sie Probleme beim Tracking von Puls, Schritten und Schlaf haben.

    Das ist bisher der Hauptgrund, warum ich mich noch vor einem Kauf der Uhr scheue. Aber dein Bericht lässt ja zu hoffen..

    https://us.community.samsung.com/t5/Wearable-Tech/Galaxy-Watch-not-measuring-heart-rate-properly-same-as-Gear-S3/m-p/417374/highlight/true#M40022

    • Bisher habe ich derartige Probleme nicht gehabt. Seit dem gab es aber auch schon ein paar Updates. Vielleicht sind die damit behoben worden.

      Perfekt ist keine Uhr. Nicht einmal die Fenix 5X, die ja schon richtig gut ist. Die Uhren können einfach nicht perfekt sein, da die Stellen an denen gemessen und erfasst wird, einfach ungünstig sind.

      So messen wir den Puls in der Medizin auf die Schnelle an der Innenseite des Handgelenk. Niemals außen. Genau da messen aber alle Uhren. Die Schritte zählt man Idealerweise am Fuß und nicht am Arm.

      Wer wirklich perfekte Daten braucht, warum auch immer, sollte keine Smartwatch tragen oder etwas besseres erfinden.

      Ich finde die Galaxy Watch für meine „normalen“ Bedürfnisse ideal.

      Gruß

  2. Hast Du es geschafft die Galaxy Watch mit Deinem neuen Brustgurt zu verbinden? Bei mir funktioniert die Handgelenksmessung sehr schlecht.

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