Donnerstag, Oktober 6, 2022
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Xiaomi Watch S1 Active im Test – was taugt diese Smartwatch wirklich?

Mit der Xiaomi Watch S1 Active habe ich die neueste Smartwatch des Hauses im Test, denn ich hoffe, dass mich endlich auch mal eine „echte“ Smartwatch aus dem Hause Xiaomi überzeugen kann.

Von Xiaomi habe ich ja schon alles getestet, was seit dem Mi Band 1 auf den Markt gekommen ist. Wenn es um einen einfachen Fitnesstracker für den Einstieg geht, dann ist das Xiaomi Mi Band 6 (Testbericht) nach wie vor die absolute Empfehlung. Die Xiaomi Mi Watch Lite (Testbericht) war die erste Smartwatch von Xiaomi und alles anderes als empfehlenswert. Genauso wenig die Xiaomi Mi Watch (Testbericht), die für mich so etwas wie der Vorgänger zur Xiaomi Watch S1 Active darstellt. Im Großen und Ganzen zwar ok, aber im direkten Vergleich zur gleich teuren Amazfit GTR 3 Pro (Testbericht) keine Option, weil schlechter. Und genau mit der werde ich die S1 Active vergleichen. Und war nicht gleich die Xiaomi Watch S1? Weil die Xiaomi Watch S1 Active günstiger ist und daher am meisten verkauft werden wird.

Auch wichtig zu wissen ist, dass ich eine Smartwatch rund um die Uhr trage und wie genau ich teste, ist hier ausführlich beschrieben -> Link

Technische Daten Xiaomi Watch S1 Active:

  • Android ab 6.0 / iOS ab 10.0
  • 1,43″ AMOLED Display mit 466 x 466 Pixel
  • Pulsmessung
  • Schlaftracking
  • Benachrichtigungen
  • Always-On Display
  • SpO2 Messung (was ist das?)
  • 6-Achsen-Beschleunigungssensor
  • Barometer
  • Telefonfunktion
  • Alexa-Support
  • wasserdicht bis 5 ATM (was bedeutet das?)
  • GPS, GLONASS, Galileo, BDS, QZSS
  • Bluetooth 5.2
  • WLAN 802.11 b/g/n (2,4 GHz)
  • 22 mm Wechselarmbänder
  • 46,5 × 47,3 × 11 mm
  • 48 g
  • 470 mAh

Produktseite: mi.com/de/xiaomi-watch-s1-active

Deutsche Bedienungsanleitung: n/a

Erhältlich ist die Xiaomi Watch S1 Active in schwarz oder weiß bei Amazon* zum Preis von 179,99 Euro und zur Einführung gibt es noch die smarte Waage Xiaomi Mi Smart Body Composition Scale (Testbericht) gratis dazu.

Mit der Xiaomi Watch S1 gibt es auch noch ein Schwestermodell, die sich technisch nicht unterscheidet, aber in den Materialien. Das Gehäuse besteht aus Edelstahl, das Display ist durch (vermutlich technisches) Saphirglas geschützt und im Liederumfang befindet sich zusätzlich noch ein Lederarmband.

Die Xiaomi Watch S1 Active am Arm getragen

Was ich gut finde:

Wie immer steht vor dem Test das Auspacken. Dieses kann man schnell abfrühstücken, denn neben der Xiaomi Watch S1 Active1 liegt in der Verpackung nur noch ein magnetisches Ladekabel und eine deutsche Kurzanleitung bei. Da es mittlerweile Standard ist, kann man das auch nicht bemängeln. Mehr gibt es bei der Konkurrenz auch nicht. Außer man kauft die etwas teurere Xiaomi Watch S1 (Link zu Amazon*), der neben dem montierten Lederarmband noch ein weiteres TPU-Armband beiliegt.

Ein weiterer Unterschied zwischen der Xiaomi Watch S1 Active und Xiaomi Watch S1 ist die Verarbeitung. Die Active bietet ein Gehäuse aus glasfaserverstärkten Polyamid, zu deutsch Plastik, und auch keinen besonderen Displayschutz, was sich aber schlimmer liest, als es sich in Natura anfühlt. Klar sieht man es der Uhr an, dass es kein Metall ist, aber dafür ist es eben leichter und wirkt zumindest hochwertig. Die Xiaomi Watch S1 kommt mit einem Gehäuse aus Edelstahl und einem Displayglas aus (technischen) Saphirglas. Das waren dann auch schon die Unterschiede und ob die den Aufpreis von rund d50 Euro wert sind, muss jeder für sich entscheiden. Mir nicht, daher habe ich mich bewusst für die Active entschieden. Ansonsten gibt es am Gehäuse einiges zu entdecken. Rund um das Display gibt es eine angedeutete Lünette, die aber rein optischer Natur ist. An der rechten Seite sind die beiden Tasten zu sehen, von denen die untere mit einer roten Markierung versehen wurde. Darunter ist ein Lautsprecher angebracht. Dem gegenüber, auf der anderen Seite des Gehäuse, ist ein Mikrofon zu finden, denn mit der Xiaomi Watch S1 Active kann man telefonieren, allerdings nur, wenn das Smartphone verbunden ist. Auf der Rückseite die Sensoren für die Puls- und Sauerstoffsättigung nebst den beiden Pogo-Pins für das Ladekabel zu sehen. Die Wechselarmbänder haben das Standardmaß von 22 mm und können ohne Werkzeug gewechselt werden.

Der Lieferumfang der Die Xiaomi Watch S1 Active

So viel zur äußeren Hardware. Im Inneren steckt auch so einiges wie z.B. Multi-GPS, welches GPS, GLONASS, Galileo, BDS und QZSS (was ist das alles?) für eine genauere Positionierung. Für die Verbindung zum Smartphone, aber auch Headsets gibt es Bluetooth 5.2 und WLAN 802.11 b/g/n, welches aber nur im 2,4 GHz Band funkt. Das alles ist wasserdicht bis 5 ATM (was bedeutet das?). Als Betriebssystem kommt das hauseigene OS zum Einsatz, welches dem aktuellen Zepp OS von Amazfit im Alltag leider hinterher hinkt.

Das 1,43″ messende Display ist dank AMOLED eine echte Augenweide und dank der Auflösung von 466 x 466 Pixel sehr farbenfroh, gestochen scharf und dank automatischer Helligkeitsregelung auch bei Sonnenschein sehr gut ablesbar. Zudem reagiert es direkt auf Eingaben, mag aber keine nassen Finger. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass es im Vergleich zum Vorgänger Xiaomi Mi Watch (Testbericht) nur minimal verbessert wurde, aber trotzdem noch minimal schlechter als bei der Amazfit GTR 3 Pro (Testbericht). Das spielt jetzt im Alltag keine wesentliche Rolle, zeigt aber, dass es doch noch Potenzial nach oben gibt. Auf Wunsch gibt es ein Always-On Display. Die Bedienung gelingt dabei wie gewohnt. Über den Touchscreen bedient man die Hauptfunktionen der Watch durch wischen in alle Richtungen oder durch antippen. Die obere Taste führt in das Hauptmenü und die untere Taste kann mit einer beliebigen Funktion wie z.B. dem Training belegt werden. Dadurch, dass große Teile des Menüs angepasst werden können, kann man sich die Bedienung sozusagen selbst zusammenstellen. Das umfangreiche Hauptmenü ist erfreulich übersichtlich gehalten, hält aber ein paar Icons parat, die auf den ersten Blick nicht erkennen lassen, worum es sich dabei handelt.

Das Design der Xiaomi Watch S1 Active

Bei den Apps gibt es mittlerweile keine Auswahl mehr. Für die Xiaomi Watch S1 Active muss es Mi Fitness (Android / iOS) sein. Über das Durcheinander bei den Xiaomi bzw. Amazfit Apps habe ich an dieser Stelle geschrieben und auch schon im Podcast gesprochen. Zum Glück wurde die App mittlerweile ein wenig erwachsener, hat aber immer noch eine comicartige Anmutung mit viel bunten Grafiken, Icons und dutzenden Schreibfehlern. Egal ob unter iOS oder Android dauert die Synchronisation nach dem Start bis zu 30 Sekunden, aber sie funktioniert automatisch. Man kann seine Werte ein Stück weit statistisch auswerten und auf Wunsch zu Apple Health bzw. Google Fit und Strava hochladen und seit neuesten auch seine Daten von Mi Fit importieren. Bei den Benachrichtigungen gibt es nur eine kleine Handvoll an Apps und ansonsten Alles oder Nichts. Zumindest unter iOS. Bei Android kann man natürlich jede App einzeln auswählen. Dafür kommen die Benachrichtigungen unverzüglich an, können aber nicht beantwortet oder sonst wie weiter verarbeitet werden. Auf jeden Fall sollte man sich mal etwas Zeit nehmen und alle Menüpunkte aufsuchen, denn es gibt einiges zu entdecken in den Tiefen der Menüs. Darunter eine große Auswahl an Watchfaces, die zwar nicht anpassbar sind, aber einige wirklich sehenswerte bietet. Da fällt die Auswahl echt schwer und zum Glück scheint es kein Limit für die Anzahl zu geben. Alles im allem gefällt mir die App zwar nicht optisch, aber praktisch ist sie.

Im Alltagstest zeigt sich die Xiaomi Watch S1 Active als unauffälliger Begleiter und das meine ich im positiven Sinne. Sie macht was sie soll, zwar nicht immer perfekt, aber im Großen und Ganzen schön rund. Die Einrichtung ist eine Sache von wenigen Augenblicken und für die Anpassung der Widgets, Menüs und Aktivitäten sollte man sich durchaus etwas Zeit nehmen. Gerade die Widgets bieten ein paar nette Möglichkeiten, um viele Werte und Funktionen auf einem Bildschirm zu haben. Auch die Liste der Aktivitäten lässt sich ebenfalls anpassen. Dabei hat man die Wahl aus über 130 Aktivitäten, die man beliebig auswählen und in der Liste verschieben kann. Bei einigen wie Laufen oder Radfahren kann man weitere Einstellungen wie Ziele einstellen. Wie so oft wird bei den allermeisten Aktivitäten lediglich die Zeit und eine grob geschätzte Kalorienzahl aufgezeichnet. Leider gilt dieses personalisieren nicht für das Schnellstartmenü, welches man erreicht, wenn man im Homescreen von unten nach oben wischt. Die Benachrichtigungen sieht man, wenn man von oben nach unten wischt. Auch da kann man nur die ersten Zeilen lesen, aber mehr nicht.

Die beiden Tasten der Xiaomi Watch S1 Active

Der Tragekomfort ist gut, auch wenn das TPU Armband nicht sehr hochwertig wirkt. Zum Glück gibt es bei Amazon hunderte Armbänder mit 22 mm zur Auswahl (Link zu Amazon*). Die Uhr ist angenehm leicht und stört mich auch in der Nacht nicht. Ja, ich trage meine Uhr Tag und Nacht. In diesem Falle meine Apple Watch links und die Xiaomi Watch S1 Active am rechten Arm. Rund um die Uhr. Morgens weckt die Uhr mit einer 2-stufigen Vibration, die schon in der Standard Einstellung ordentlich ist. Wer möchte, kann diese noch verstärken. Das Display ist eine wahre Freude, denn wir bereits beschrieben ist es sehr leuchtstark und zeigt Farben sehr gut an. Und bei der Auswahl des Watchface hat man echt die Qual der Wahl. Viele bringen direkt ein angepasstes AOD (Always-On Display) mit, welches ein weiteres Feature der Xiaomi Watch S1 Active ist, welches allerdings mit einem deutlich höheren Akkuverbrauch bezahlt werden muss.

Apropos Akkuverbrauch. Die oft zitierten 12 Tage Akkulaufzeit sind in das Reich der Märchen zu verbannen. Die erreicht nie im Leben, selbst wenn man alles mögliche an Funktionen deaktiviert. Wer das wirklich macht, sollte sich die Frage gefallen lassen, warum er dann eine Smartwatch benötigt? Bei mir ist alles aktiv, was geht. Das Always-On Display, Pulsmessung ganztägig im Minutentakt, Schlafüberwachung, Stressmessung, Messung der Sauerstoffsättigung, alle Benachrichtigungen aktiv, automatische Displayhelligkeit usw. Damit hält der Akku mit zwei GPS Läufen von jeweils ca. 1 Stunde etwas über zwei Tage. Das ist zwar weit weg von den 12 Tagen, aber immer noch in Ordnung, weil es die Konkurrenz auch nicht besser macht. Zumindest nicht, wenn man dieselben Funktionen zugrunde legt. Deaktiviert man das Always-On Display, ist ein Tag mehr drin und wenn man noch ein wenig die Pulsmessung reduziert und nicht jeden Tag per GPS unterwegs ist, durchaus bis zu 5 Tage. Aber das ist das aller höchste der Gefühle. Zumindest bei mir. Der Vorgänger, die Xiaomi Mi Watch (Testbericht) hielt fast doppelt so lange. Geladen ist die Uhr dafür ruckzuck innerhalb von 90 Minuten.

Die Rückseite der Die Xiaomi Watch S1 Active

Wie immer, wird die Smartwatch auch beim Sport getragen. Dabei ist ein Cardio Programm, Powerwalking im Freien, Laufband, Spaziergänge usw. und hier macht das Dual-Band GPS eine gute Figur. Zwar immer noch nicht perfekt, aber präzise genug, dass Otto-Normal-Sportler zurecht kommen sollte. Ob die Laufstrecke am Ende 6,8 km lang ist oder 6,9 km fällt unter die Toleranz. Wer es noch präziser möchte, muss eben mehr als das Doppelte investieren. Das gilt auch für die Schrittzählung. Die ist in Ordnung, sollte aber nicht überbewertet werden. Abweichungen von mehreren hundert am Tag sind normal, aber auch kein Problem. Da muss man die Kirche im Dorf lassen, denn wie soll eine Uhr am Arm perfekt die Schritte der Füße erkennen? Geht nicht. Zumindest nicht perfekt und wenn, ist das auch wieder einige hundert Euro teurer zu haben, aber am Ende des Tages ist es egal. Hauptsache hat man hat sein Ziel erreicht. Sehr gut gefällt mir, dass man sehr leicht ein Bluetooth Headset koppeln kann. Zwar kann man die Musik nur rudimentär steuern, aber besser als nichts. Allerdings muss das Handy immer dabei sein, denn auf den internen Speicher hat man keinen Zugriff. Die Musik kommt vom Smartphone. Leider kann man auch keine externen Sensoren wie Brustgurte verbinden.

Der Pulssensor arbeitet erstaunlich präzise. Natürlich gibt es gewissen Differenzen zu einem Profi-EKG aus einem Rettungswagen, aber wie immer gitl – für Normalos wie mich absolut ausreichend. Beim Sport ist die Abweichung von ca. 10 Schlägen pro Minute als Toleranz zu werten und in Ruhe passen die Werte oft genug auf den Schlag. Wie immer gilt aber, dass diese Messwerte nicht für medizinische Zwecke geeignet ist. Wer also wirklich exakte Werte benötigt, sollte sich anderweitig umsehen. Schlafdaten werden größtenteils korrekt erfasst, allerdings sollten man den Details nicht zu viel Glauben schenken. So hatte ich Nachts einen Einsatz und die Xiaomi Watch S1 Active hat diese Stunde zwar als wach erkannt, aber nur insgesamt 36 Minuten. Die restliche Zeit sollte es ein leichter Schlaf gewesen sein. Die Messung des SpO2 ist so eine Sache. In meinen Augen sinnlos, wie ich in diesem Artikel beschreibe (Link zum Artikel). Die Werte werden zwar rund um die Uhr erfasst, aber haben 0,0 Aussagekraft, wenn man sich nicht auskennt. Oder diese Messung des Stress. Was soll das? Was sollen mir diese Werte vermitteln? Das ich Stress habe? Merke ich selbst. Das ich mir mehr Ruhe gönnen sollte? Weiß ich auch ohne Watch.

Dank der Integration von NFC sind Zahlungen mittlerweile möglich. Wie auch beim Xiaomi Mi Band 6 NFC ist auch das Bezahlen per Xiaomi Pay mit der Xiaomi Watch S1 Active mit einem Trick (Link zum Artikel) möglich. Danach kann man sich diese Funktion direkt auf eine Teste legen, oder die Xiaomi Pay App schnell auf der Uhr starten.

Das Menü der Die Xiaomi Watch S1 Active

Was ich nicht gut finde:

Warum kann man auf der Xiaomi Watch A2 Active keine Apps wie bei der Amazfit GTR 3 Pro (Testbericht) installieren? Xiaomi und Amazfit entwickeln zusammen und auch wenn es für Amazfit derzeit nur eine Handvoll, kleine Apps wie Taschenrechner gibt, ist das ein riesiger Vorteil gegenüber der Xiaomi und im direkten Vergleich zur mittlerweile gleichteuren Samsung Galaxy Watch 4 Classic (Testbericht) ein echter Minuspunkt. Reintechnisch müsste sie dazu absolut in der Lage sein.

Die Optik der Mi Fitness App ist eher verspielt

Warum erkennt die Watch S1 Active nicht automatisch, ob ich im Bett liege oder nicht? Zwar wird der Schlaf automatisch erkannt und aufgezeichnet, aber wieso muss ich feste Zeiten einstellen, wann die Uhr in den Nicht-Stören-Modus geht und diesen wieder deaktiviert? Oder eben morgens und abends händisch aktivieren, denn die LEDs an der Unterseite sind wirklich extrem hell. In 2022 sollte das automatisch passieren.

Die Mi Fitness App bietet einiges an Aktivitäten

Fazit:

Ist die Xiaomi Watch S1 Active empfehlenswert? Derzeit klar nein. Nicht weil sie schlecht ist. Ganz im Gegenteil. Die Xiaomi Watch S1 Active ist endlich mal eine gescheite Smartwatch von Xiaomi, aber die Konkurrenz ist eben noch einen Ticken besser und kosten dasselbe. Allem voran die Amazfit GTR 3 Pro (Testbericht), welche mittlerweile mit Apps umgehen kann und auch sonst in allen Punkten entweder ebenbürtig oder sogar besser ist. Wer Apps auf einer „echten“ Smartwatch möchte, findet mit der Samsung Galaxy Watch 4 Classic (Testbericht) die preislich identische Alternative. Von daher kann ich derzeit noch kein Gütesiegel vergeben, was sich aber ändern könnte, wenn Xiaomi die Bugs behebt. Das werde ich in einem Nachtest zu gegebener Zeit ausprobieren.

Offenlegung: Mobi-test.de hat dieses Gerät auf eigene Kosten bei Amazon gekauft. Er wurde nicht vom Hersteller oder Onlineshop als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Diese Offenlegung dient der Transparenz.

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Peter W.
Xiaomi Watch S1 Active
  • Verarbeitung/ Ausstattung
  • Verbindung/ Bedienung
  • Praxistest
  • Preis/ Leistung
2.9

Zusammenfassung

+ gute Verarbeitung
+ ordentliche Akkulaufzeit
+ brauchbare Messwerte
+ ordentlicher GPS Empfang
+ übersichtliches Menü
+ einfache Bedienung
+ Schnellladefunktion
+ Zahlung per NFC möglich

– keine Apps installierbar
– DND nicht automatisch

Peter W.https://www.mobi-test.de
Mit meinen Tests will ich den "normalen" Interessenten davor bewahren, sein hart verdientes Geld für Müll auszugeben. Denn leider ist es Fakt, das nicht alles Gold ist, was glänzt. Daher gibt es von mir kein Technik-Chinesisch oder Marketing Gelaber, sondern Klartext. Wenn ihr Fragen habt, dann verfasst einen kurzen Kommentar und wir versuchen diesen zu beantworten.
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13 Kommentare

  1. Hallo
    Hab Sie mir trotzdem bestellt da die GTR 3 Pro, leider keine Edelstahlversion mehr anbietet!
    ich brauche für meinen Alltag eine absolute robuste Uhr, die Uhr wird bei allen Aktivitäten getragen auch beim Arbeiten und da komme ich auf das Aluminium Gehäuse der GTR3 PRO nicht klar! Auch ist schön das die Xiaomi S1 nicht die activ ,hier Saphirglas zu Einsatz bringt. Hab momentan noch die GTR in Edelstahl mit Edelstahl Armband, ja das Gewicht ist ne Hausnummer aber irgendwann stört man sich nicht mehr daran. Denke die Geschichte mit den Apps wird per Firmware noch kommen, wie so einige andere Sachen auch, ich bin da jetzt mal optimistisch 😉
    Was mich vielmehr interessieren würde ist ob der selbe PPG-Sensor wie in der GTR3Pro zum Einsatz kommt oder ob die Sensortechnik älter oder schlechter als bei der GTR3Pro sind, leider lässt sich Xiaomi nicht direkt dazu aus, während bei der GTR3Pro wenigsten noch steht PPG 3.0 steht bei Xiaomi nur was kryptisches von Mehrkanal PPG. Meine frage wäre noch hat die S1 einen Temperaturfühler weiß das jemand?

    • Einen Temperaturfühler? Nein. Ist doch ehrlicherweise totaler Blödsinn. Was will man damit messen? Die Hauttemperatur am Handgelenk? Ist medizinisch genau zuverlässig wie per Infrarot aus zwei Meter Entfernung. Zum Theme Sensor gehe ich davon aus, dass dort exakt der gleiche Sensor verbaut wird, weil Xiaomi und Amazfit aus dem selben Baukasten bedient werden.

      Gruß
      Peter

  2. Danke für deine Antwort !
    Mit dem Temperatursensor hast du natürlich recht, die Sache mit PPG hatte ich mir aber auch schon so gedacht. Weiteres werde ich mal testen wenn die ankommt

    • Aus Kunststoff und bitte nicht blenden lassen, vom angeblichen „Saphirglas“ bei der Watch S1 (die ohne Active). Das ist kein Saphirglas. Das ist ein kratzunempflindlicher Kunststoff, der „ähnlich wie Saphirglas“ ist und auch bei der Apple Watch und Co. zum Einsatz kommt.

      Gruß
      Peter

  3. Meine Watch hat das Update nicht vertragen und geht oft für längere Zeit aus und zeigt nur schwarzen Bildschirm. Was soll ich tun. Laden bring nichts!?

    • Umtauschen, was sonst? Man selbst kann da nichts reparieren oder einen speziellen Trick gibt es auch nicht. Also Kontakt zum Händler aufnehmen und umtauschen lassen. Soll der sich damit beschäftigen, aber nicht du als Kunde oder?

      Gruß
      Peter

        • Genau dieses Thema hatten wir zuletzt im Podcast. Daher nie wieder Saturn oder Media Markt. Eigentlich ist es falsch, denn die Uhr ist keine 6 Monate alt und daher ist anzunehmen, dass der Fehler schon Ab Werk bestand. Nur kann man mit denen diskutieren wie mal will. Da hilft nur noch der Support von Xiaomi direkt und hoffen, dass die helfen. Weil ich habe keine Ahnung, was man sonst selber machen kann.

          Gruß
          Peter

  4. Habe mir die SmartWatch gekauft und bin zufrieden. Aber: Bei allen Aktivitäten müsste die Autoerkennung abschaltbar sein. Außerdem kann ich Freiwasserrudern nicht nutzen, da kein GPS eingeschaltet wird.
    Da es mir beim Rudern aber nur um die Distanz geht benutze ich „Laufen im Freien“.
    Gruß Wilhelm

    • Es werden ohnehin nur 4 Aktivitäten automatisch erkannt und per GPS aufgezeichnet. Alle anderen werden nur mit den (geschätzten) Kalorien und die Dauer gespeichert. Da ist GPS nicht möglich. Daher muss man, wie bei Ihnen ja geschehen, Laufen im Freien nehmen.

      Gruß
      Peter

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