Sonntag, Dezember 4, 2022
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Amazfit T-Rex 2 im Test – was taugt die Outdoor-Smartwatch im Alltag?

Im Test habe ich die Amazfit T-Rex 2, von der ich schon den Vorgänger testen durfte. Wie gut ist der lang erwartete Nachfolger der Outdoor-Smartwatch im Alltag wirklich?

Im Podcast haben wir ja eine eigenen Amazfit Rubrik und endlich es wieder an der Zeit für einen Test. Es geht um die Amazfit T-Rex 2 und damit dem direkten Nachfolger der Amazfit T-Rex (Testbericht), welche mittlerweile über 2 Jahre auf dem Buckel hat und auf die Amazfit Stratos 3 (Testbericht) folgte. Die neue soll vieles besser machen und wurde vor allem per Software mächtig aufgemotzt. Jede Menge neue Funktionen und gerade im Bereich GPS gibt es massive Verbesserungen, die auch bitter nötig waren. Auch optisch hat sich ein bisschen was getan, auch wenn sie ihre Wurzeln absolut nicht verleugnen kann. Wie sie im Alltag und vor allem bei Outdoor-Aktivitäten performt, wird der Test ziemlich deutlich zeigen, denn preislich wegen wir uns langsam in einer Region, in der auch schon eine Garmin Vivoactive 4 oder eine Polar Vantage M2 (Vergleichstest) bekommen kann.

Auch wichtig zu wissen ist, dass ich eine Smartwatch rund um die Uhr trage und wie genau ich teste, ist hier ausführlich beschrieben -> Link

Technische Daten Amazfit T-Rex 2:

  • ZeppOS
  • Android ab 6.0 / iOS ab 11.0
  • 1,39″ AMOLED-Display mit 454 x 454 Pixel
  • Pulsmessung
  • Schlaftracking
  • SpO2 Messung
  • Barometer
  • Kompass
  • wasserdicht bis 10 ATM (was bedeutet das?)
  • Unterstützung für Apps
  • GPS / GLONASS / Galileo / BeiDou / QZSS
  • Dual-Band GPS
  • 150 Sport-Modis
  • Bluetooth 5.0 LE
  • 22 mm Armbänder
  • 47,1 x 47,1 x 13,65 mm
  • 66 g
  • 500 mAh

Produktseite: de.amazfit.com/amazfit-t-rex-2

Deutsche Bedienungsanleitung: amazfit.com/amazfit-t-rex-2-anleitung.pdf

Erhältlich ist die Amazfit T-Rex 2 in verschiedenen Farbkombinationen bei Amazon* zum Preis von 229,90 Euro.

Der Lieferumfang der Amazfit T-Rex 2

Was ich gut finde:

In der Verpackung der Amazfit T-Rex 2 ist alles beim alten geblieben. Neben der Uhr als solches gibt es noch ein Ladekabel und eine Kurzanleitung. Ist an sich nicht schlimm, denn was braucht man mehr? Viel interessanter ist die Verarbeitung und das Design, denn da hat sich ein bisschen was getan. Während die Amazfit T-Rex (Testbericht) noch komplett aus Plastik bestand, gibt es hier einige Teile aus Aluminium. Die Tasten, die nicht drehbare Lünette und der Bügel auf der rechten Seite mit Sicherheit. Beim Gehäuse bin ich mir nicht sicher, denn auf der Produktseite ist von einer „metallbesprühten Außenfassung“ die Rede. Wäre es Aluminium oder gar Edelstahl, würde man das mit absoluter Sicherheit auch direkt schreiben. Unbestritten ist aber, dass die Amazfit T-Rex 2 nun bis 10 ATM (was bedeutet das?) wasserdicht ist. Angeblich. Dazu weiter unten etwas mehr.

Viele fallen offensichtlich auch auf die angebliche Robustheit nach Militärstandard herein. Man verbindet damit direkt den MIL-STD-810G (was bedeutet das?), was aber nicht zutrifft. Vielmehr steht auf der Produktseite, dass die Amazfit T-Rex 2 „15 Tests auf militärischen Niveau bestanden“ hat. Keine Rede welche genau und wer da getestet hat. Alles sehr schwammig formuliert. Das liest sich jetzt schlimmer, als es in Wirklichkeit ist, denn die Verarbeitung ist wirklich top. Mit der Amazfit T-Rex (Testbericht) absolut nicht vergleichbar. Eher schon mit meinem Favoriten Amazfit GTR 3 Pro (Testbericht). Es wirkt wirklich hochwertig und auch die Verarbeitung ist wirklich top. Die Front wird natürlich nahezu komplett vom Display eingenommen.

Es ist auf 1,39″ angewachsen und ist nunmehr ein modernes AMOED Display. Vorher war es ein einfaches LCD-Display und auch die Auflösung wurde auf 454 x 454 Pixel verbessert inklusive einer automatischen Helligkeitsregelung. Das Display ist auch im Sonnenschein gut ablesbar und regelt auch in der Dunkelheit sinnvoll herunter. Passt soweit. An der rechten Seite befinden sich zwei geriffelte Tasten, wovon der obere mit einem roten Ring markiert ist. Das „SEL“ auf dem Gehäuse zeigt, wofür er gedacht ist. Um etwas auszuwählen. Die untere Taste führt ins Hauptmenü oder wie aufgedruckt „BACK“, also im Menü einen Schritt zurück. Unter dem Bügel versteckt sich ein Lautsprecher. Auf der linken Seite befinden sich zwei weitere Tasten, mit denen man im Menü nach oben und unten navigieren kann.

Die Unterseite mit ihren in einem Ring angeordneten Sensoren und den beiden Pogo-Pins ist identisch mit der Unterseite der Amazfit GTR 3 Pro (Testbericht). Daher sind auch die Ladegeräte untereinander kompatibel. Zum Armband muss ich leider weiter unten etwas schreiben. Einen Speicher für Musik zum Offline hören gibt es nicht. Genauso wenig kann man mit der Amazfit T-Rex 2 bezahlen. Es gibt kein NFC, daher sind Zahlungen per Apple Pay oder Google Pay leider nicht möglich.

Ansonsten wurde gerade beim GPS massiv aufgerüstet. Es gibt nun Dualband-GPS (was ist das?) und das mit einer Auswahl aus nunmehr fünf Anbietern. Gerade hier bin ich sehr gespannt, was die Qualität der Streckenaufzeichnung angeht. Da hat Amazfit in der Vergangenheit nicht gerade geglänzt. Auf der Produktseite findet man noch einige Funktionen wie Routenimport, Navigation in Echtzeit und Rückführung zum Ausgangspunkt. Diese Goodies sind derzeit leider noch nicht verfügbar und sollen irgendwann später per OTA Update auf der Amazfit T-Rex 2 nachgeliefert werden. Weiterhin kann man den Puls messen lassen, nun auch rund um die Uhr, was natürlich ordentlich auf den Akku geht. Der SpO2 Sensor misst nur während des Schlafens permanent oder auf Aufforderung.

Die Amazfit T-Rex 2 wirkt schon…

Seit der Amazfit GTR 3 Pro (Testbericht) kann man auch Apps auf einigen Amazfit Watches installieren. Das sind aber sehr einfache Anwendungen wie ein Taschenrechner, aber auch eine Fernbedienung für eine GoPro oder Richtungsanweisungen von Google Maps, wenn man mit einem Androiden verbunden ist. Die Auswahl ist noch sehr übersichtlich, aber sie wächst steig und die Apps sind richtig gut. Ein Schritt näher zur echten Smartwatch. Watchfaces gibt es natürlich auch wieder und davon jede Menge vorinstalliert, einige davon auch anpassbar und noch mehr kostenlos über die Zepp App. Überhaupt ist die Amazfit T-Rex 2 wieder sehr stark individualisierbar. Egal ob das Menü mit den Shortcuts, das Hauptmenü, die Widgets, Trainings, die Anzeigen während des Trainings usw. Alles ist in großen Teilen anpassbar. So kann sich jeder seine Watch nach eigenem Gusto zusammenbasteln. Absolut genial, weil einfach zu bewerkstelligen.

Apropos Zepp App (Android / iOS) ist auch bei der Amazfit T-Rex 2 die App der Wahl. Man kann von ihr halten was man will, aber ich für meinen Teil finde sie mittlerweile sehr gelungen. Es gibt jede Menge Infos auf einen Blick und auf Wunsch auch im Detail. Mittlerweile hat der PAI Wert (was ist das?) einen hohen Stellenwert, denn dieser wird nach einem Training eigeblendet. Für mich auch eine extra Portion Motivation, nicht unter den berechneten Wert zu rutschen. Und das ist auf Dauer echt herausfordernd. Vieles kann erfreulicherweise auch direkt auf der Uhr selbst eingestellt und verändert werden, was die tägliche Nutzung sehr einfach und vor allem schnell macht. Vorbei sind wohl auch die Zeiten, in denen man teilweise Stunden warten musste, bis alles synchronisiert wurde. Wenn nicht, dann kann vielleicht einer dieser Tipps hier weiterhelfen (Link zum Artikel).

Die Bedienung ist nach kurzer Eingewöhnung sehr eingängig und auch logisch gelöst. Am besten gefällt mir, dass man die Uhr auch nahezu komplett ohne Smartwatch steuern kann. Also Training aussuchen, starten, pausieren, beenden usw. Ginge als auch mit Sportarten, bei denen man Handschuhe trägt. Gefällt mir richtig gut. Erfreulich ist auch, dass von den über 150 Aktivitäten nunmehr 8 automatisch erkannt werden. Das sind im Einzelnen Laufen im Freien, Laufband, Gehen im Freien, Radfahren im Freien, Schwimmen im Pool, Rudergerät und Crosstrainer. Was mit „Gehen in der Halle“ gemeint ist, kann ich nicht sagen. Vielleicht das Shoppen in einem Einkaufszentrum ohne GPS Empfang? Keine Ahnung.

Womit wir auch schon mitten im Praxistest angekommen sind. Die Amazfit T-Rex 2 ist groß, schwer und klobig. Das weiß man aber schon vor dem Kauf. Mir gefällt das robuste Design, muss aber zugeben, dass es vor allem Nachts ab und an mal unangenehm wird. Ist halt eine Outdoor-Smartwatch. Hat man sich dran gewöhnt, dann bekommt man einen ordentlichen Wecker, der auf Wunsch sogar smart arbeitet. Der Schläfer kann also abhängig vom Schlaf etwas früher geweckt werden und das mit einer ordentliche Vibration. Das Display ist im Alltag sehr gut bedienbar, reaktionsschnell und das umfangreiche Menü ist logisch aufgebaut. Gerade weil man es eben komplett anpassen kann. Kommen Benachrichtigungen herein, kann man die ersten Zeilen davon lesen, aber in keinster Weise darauf reagieren. Ist eine reine Information.

Kommen wir zu den Messwerten. Die Schrittzählung ist typisch Amazfit nicht wirklich präzise. Das bekommen die seit Jahren nicht hin. Mache ich 100 Schritte, dann zählt auch die Amazfit T-Rex 2 gerne mal ein paar drauf. Um genauer zu sein, waren es bei mit 119 Schritte. Also 19% MwSt. drauf. Macht aber nix, denn die Zahl der Schritte ist unwichtig. Vielmehr geht es darum, sich jeden Tag mindestens 30 Minuten vernünftig zu bewegen. Also strammes Spazierengehen oder ähnliches. Viel besser ist die Pulsmessung. Im direkten Vergleich zu einem semiprofessionellen Fingerclip unterscheiden sich die Werte in einem Bereich von 2 bis 10 Schlägen. Das nenne ich Toleranz, denn während einem Cardiotraining mit einem Puls von 136 Schlägen auf dem Fingerclip, zeigt die Amazfit T-Rex 2 einen Puls von 144 Schlägen pro Minute an. In Ruhe zeigt der Clip einen Puls von 68 Schlägen und die Amazfit T-Rex 2 derer 69. Das ist absolut in Ordnung. Einen Brustgurt kann man nicht verbinden, worauf ich weiter unten noch mal eingehen werde.

Die Messwerte zum Schlaf sind ok und passen einigermaßen zur Realität. Hier darf man keine exakten Werte erwarten, denn wie soll die Uhr erkennen, ob man schläft oder nicht. Macht sie rein über die Bewegungssensoren und wer unruhig schläft, bekommt eben falsche Werte. Dasselbe, wenn man ein wen ig auf der Couch liegt und sich nicht bewegt. Das zeichnet die Amazfit T-Rex 2 als Schlaf auf. Die Auswertung der Schlafphasen bewerte ich nicht, da ich kein Schlafforscher bin und es somit keinerlei Kontrolle der Werte geben kann. Sieht halt schön bunt aus und macht sich gut in der App. Aber viel Aussagekraft hat das alles nicht. Gilt im übrigens auch für die SpO2 Messung. Meine Werte sind in Ordnung, aber eben total sinnlos, wie ich in einem extra Artikel ausführlich beschrieben habe (Link zum Artikel). Oder was soll diese Messung des Stress bewirken? Nützt mir rein gar nichts, wenn ich Stress habe und mir die Uhr das signalisiert. Hilft mir auch nicht wirklich.

Amazfit T-Rex 2 vs. Amazfit GTR 3 Pro

Viel wichtiger und vor allem sinnvoller ist. dass man bei verschiedenen Sportarten auch ein Intervalltraining erstellen kann. Man braucht also keine extra App mehr, um ein Lauf- oder Cardiotraining mit Intervallen zu bestreiten, Ein wirklich geniales Feature, welches bislang nur bei deutlich teureren Geräten zu finden ist. Ist man draußen unterwegs, dann bekommt man eine gute bis sehr gute GPS Aufzeichnung geliefert. Die Amazfit T-Rex 2 ist das erste Modell von Amazfit, bei der man in den Einstellungen die Genauigkeit des GPS einstellen kann. Wer keine exakte Strecke benötigt, kann hier einiges an Akku sparen. Bei der Einstellung für maximale Genauigkeit ist die Aufzeichnung im Vergleich zu früheren Modellen deutlich besser geworden, wenn auch noch nicht perfekt. Ab und an kürzt man schon mal durch einen Vorgarten ab, aber alles im allem passt das Ergebnis bis auf wenige Meter. Bei meiner Laufstrecke von exakt 6,8 Kilometer Länge, zeigt mit die Amazfit T-Rex 2 eine Strecke von 6,9 km. Auch das ist Toleranz für eine Uhr dieser Preisklasse. Wer es sehr genau braucht, muss tiefer in die Tasche greifen.

Ein ganz großer Pluspunkt ist der Akku. Laut Produktseite sollen es bei einem „typischen Nutzungsszenarion“ bis zu 24 Tage sein, Das ist leider mal wieder reines Wunschdenken. Wie immer habe ich auch an der Amazfit T-Rex 2 alles aktiviert, was man aktivieren kann. Also automatische Displayhelligkeit, das Always-On Display aktiviert. alle Benachrichtigungen aktiviert, die Pulsmessung jede Minute, Schlafüberwachung mit Messung der Sauerstoffsättigung, Stressmessung, jeden Tag Sport davon jeden zweiten Tag draußen im Freien mindestens 30 Minuten per GPS, mit der Einstellungen auf die Genauigkeit, aufgezeichnet, Vibration aktiviert usw. Also wirklich alles, was geht. Damit hält der Akku satte 5 Tage durch. Ein wirklich sehr guter Wert, der durch kleine Anpassungen locker auf 7 oder 8 Tage erweitert werden kann. Wer alles mögliche deaktiviert, um noch mehr Akku zu sparen, sollte sich die Frage stellen, ob man wirklich eine Smartwatch braucht.

Was ich nicht gut finde:

Etwas verwirrend sind die Angaben zur Wasserdichtigkeit. Auf der Produktseite wird geschrieben, dass die Amazfit T-Rex 2 nicht zum Duschen geeignet ist. Und das trotz 10 ATM Beständigkeit. Auf Amazon findet man hingegen die Aussage, dass sie sehr wohl zum Duschen geeignet ist und überhaupt für Wassersport ausgelegt ist. Auf Nachfrage wurde mir vom Amazfit Support folgendes mitgeteilt:

The definition of a diving watch is that it can monitor the depth and time underwater, and can perform diving function operations underwater. Waterproofing means that the structure of the watch will not break and water will not enter the inside.T-Rex 2 will not break under 10ATM but it doesn’t have a depth gauge, it can’t recognize the depth underwater, and it doesn’t have a diving function, so it can’t be called a watch that can support diving. 

The suggested user scenario for showering is that the watch can support the showering technically, but due to the steam issue, we do not suggest users to use it during the hot shower or sauna coz it will effect the seal of the hardware. In order to avoid customer complaints, in the Amazon description, we would suggest to not use it during showers.

Amazfit Support per Mail

Das deckt sich auch mit dem Chaos bezüglich den Tests nach Militärstandard. Tauchen ist also ausdrücklich ausgeschlossen. Diese Angabe mit den 10 ATM bezieht sich nur auf das Beckenschwimmen, aber auf einem Bild sieht man auch einen Surfer und der surft sicher in keinem Swimmingpool. Alles sehr verworren und widersprüchlich.

Das Armband hat zwar die Standardbreite von 22 mm, ist aber nicht mehr ohne Spezialwerkzeug wechselbar, welches natürlich nicht im Lieferumfang ist. Da die verbaute Schraube auch noch einen merkwürdigen Kopf mit 3 Löchern hat, wird es schwer einen passenden Schraubendreher zu finden. Profis werden direkt anmerken, dass diese kein Bug, sondern ein Feature ist, weil die Amazfit T-Rex 2 so robust und Outdoortauglich ist. Leider stimmt das ja nur bedingt, wie ich weiter oben beschrieben habe. So richtig nach Militärstandard MIL810G wurde die Amazfit T-Rex 2 nicht getestet. Also mehr Schein als Sein? Egal wie es ist, wechseln kann man da nichts. Gerade Amazfit konnte mit einem gigantischen Sortiment an Armbändern von Drittanbietern glänzen. Aus und vorbei. Da nützt mir auch nix, dass das verwendete Silikon extra schweißresistent sein soll. Für mich ganz klar ein negativer Punkt.

Auch das es zwar einen Lautsprecher gibt, der das Klingeln des Handys meldet, aber warum kann man mit der Amazfit T-Rex 2 nicht telefonieren? Klingelt das verbundene Handy, klingelt es zwar und man bekommt den Anrufer angezeigt, aber nur zwei Schaltflächen zum lautlos stellen und Anruf ablehnen. In dieser Preisklasse beherrschen das schon einige Konkurrenten. Leider eine große Chance vertan.

Leider kann man auch keinen externen Bluetooth-Brustgurt verbinden. Das ist das i-Tüpfelchen bei einer Sportuhr. Genauso wenig kann man ein Bluetooth Headset verbinden, um damit unabhängig vom Smartphone Musik zu hören. Auch das sind Kleinigkeiten, bietet aber Konkurrenten wie z.B. die Huawei Watch GT 3 Pro (Testbericht). Die kann das nämlich, ist aber auch deutlich teurer.

Fazit:

Ist die Amazfit T-Rex 2 empfehlenswert? Ja, denn sie ist besser als meine bislang favorisierte Amazfit GTR 3 Pro (Testbericht). Amazfit ist endlich auf dem richtigen Weg. Weg von Masse, hin zur Klasse, auch wenn es bis dahin noch ein weiter Weg ist. In der Preisklasse um 200 Euro tummeln sich schon eine Samsung Galaxy Watch 4 (Testbericht) oder die ersten kleinen Garmin Watches. Die Amazfit T-Rex 2 bietet ein wirklich gutes Preis/ Leistungsverhältnis. Gute, frei konfigurierbare Oberfläche, viele Möglichkeiten und Einstellungen für Aktivitäten, gute Messwerte beim Puls, ein gutes GPS, eben ein wirklich brauchbares Gesamtpaket, welches mit weiteren Updates noch ausgebaut wird. Und weil es die bislang beste Amazfit Smartwatch ist, vergebe ich das Gütesiegel.

Offenlegung: Mobi-test.de hat dieses Gerät auf Anfrage vom Hersteller als Leihgabe erhalten. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.

Peter W.
Amazfit T-Rex 2
  • Verarbeitung/ Ausstattung
  • Verbindung/ Bedienung
  • Praxistest
  • Preis/ Leistung
3.4

Zusammenfassung

+ sehr gute Verarbeitung
+ Support für Apps
+ vielseitig konfigurierbar
+ einfache Bedienung

– Armband nicht ohne Spezialwerkzeug wechselbar
– keine Anrufe möglich

Peter W.https://www.mobi-test.de
Mit meinen Tests will ich den "normalen" Interessenten davor bewahren, sein hart verdientes Geld für Müll auszugeben. Denn leider ist es Fakt, das nicht alles Gold ist, was glänzt. Daher gibt es von mir kein Technik-Chinesisch oder Marketing Gelaber, sondern Klartext. Wenn ihr Fragen habt, dann verfasst einen kurzen Kommentar und wir versuchen diesen zu beantworten.
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10 Kommentare

  1. Moin moin, ich muss leider etwas berichtigen, weiter oben in Artikel steht das die t rex 2 nur während des schlafens und oder manuel spo2 musst. Das stimmt aber so nicht immer wenn man sich etwas Ruhe gönnt musst sie auch so wenn es denn eingestellt ist spo2 .

    • Und warum ist das so? Sobald man sich eine zeitlang nicht bewegt, denkt die Uhr, dass man schläft und fängt mit der Messung an. Bewege dann mal etwas deinen Arm, wird die Messung sofort beendet.

      Gruß
      Peter

  2. Servus
    habe die Uhr jetzt seit drei Wochen am Handgelenk und bin auch soweit zufrieden (immer noch mehr als 30 % Akku). Soweit nur deshalb, weil es dem Support von AMAZFIT nicht gelingt, mir eine Bezugsquelle für das Werkzeug zum Armbandwechsel zu nennen. Hier wird man gänzlich alleine gelassen. AMAZFIT müsste doch entsprechende Werkzeuge haben. Schließlich wird das Armband ja bei der Produktion nicht an die Uhr gebetet…….

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